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Hanauer Anzeiger
und gemeinsamer Aktion für gleiche Ziele zu erhalten. Die nicht wegzuleugnende Thalsache, daß der industrielle Fortschritt Deutschlands nur gegenüber dem unsrigen an zweiter Stelle steht, zeigt, daß ein Bruch zwischen den beiden produknvsten Nationen, die sich hinsichtlich ihrer sozialen Bedürfnisse und der ihnen drohenden auswärtigen Gefahren immer ähnlicher werden, das größte Unglück sein würde, das Europa treffen könnte.
kä Die Handelsvertrags - Verhandlungen zwischen Serbien und der Türkei sollen in den nächsten Tagen in Konstantinopel beginnen.
Die Jage in China. China und die Mächte.
Erleichtert athmet die gesittete Welt auf, seitdem sie mit der Gewißheit rechnen kann, daß das chinesische Unternehmen einen wesentlichen Schlitt seinem Ende entgegen gethan hat. Vorliegende Draht Meldungen aus Peking bestätigen, daß die Bedingungen der gemeinsamen Note Sonntag Nachmittag ohne Vorbehalt angenommen worden seien. Die von den chinesischen Bevollmächiigten den Gesandten unterbreitete Note besagt: „Tsching und Li - Hung - Tschang nehmen im Namen Chinas in diesem auferlegten Bedingungen an und bitten um eine Zusammenkunft." Wie die Pekinger Meldungen weiter festsiellkn, sind die Vollmachten der chinesischen Unterhändler völlig regelrecht; man glaube, daß die Unterhandlungen mit ihnen in einigen Tagen beginnen werden. Hoffentlich enthält die Wendung der chinesischen Antwortnote „im Namen Chinas" keine reservatio mentalis, die es später den wirklichen Machthabern ermöglicht, nach Abschluß der Verhandlungen sich von der genauen Erfüllung der übernommenen Verpflichtungen loszusagen. Schon die Nothwendigkeit solcher Vorbehalte zeigt, daß die Schwierigkeiten, die sich einer endgilligen Beilegung der chinesischen Krisis entgegenstellen, noch keineswegs gehoben sind. Immerhin darf der erste Schritt, der auf dieses Ziel hin geschehen ist, mit Befriedigung begrüßt werden. Dem gleichen Gedanken gibt der Pariser „Temps" Ausdruck, der, auf den Verlauf der Krisis zurückblickend, ausführt, man kenne die Ursachen der in ihrer Lösung eingetretenen Verzögerungen. Das Konzert der acht Mächte sei eine schrecklich unbehilfliche Sache. Trotz der Fikiion der Einmüthigkeit sei es offenbar, daß von Anfang an zwischen Deutschland und Rußland, England und den Vereinigten Staaten tiefe, unüberbrückbare Widersprüche bestanden hätten. Die Kabinette von Petersburg und Washington hätten sich keine Skrupel daraus gemacht, das Gespann nach seitwärts und rückwärts zu zerren trotz der offenkundigen Gefahr, einen vollständigen Krach her- bcijuführen oder den Wagen in Moorgründe, ans denen es keinen Ausweg mehr gibt, festzusahren. Diese endlosen Verzögerungen seien nicht nur deshalb verhängnißvoll, weil sie die Ungewißheit fortbestehen ließen und den Handel schwer schädigten, sondern auch, weil sie das Prestige Europas schwer erschütterten. Sie hätten auch die Verlängerung von Zuständen gefördert, die zahlreiche materielle und moralische Unzu- träglichkeiten enthielten. Zwischen China und den Mächten besühe die Fiktion, daß sie sich nicht im Kriegszustände mit einander besinden. In Wirklichkeit wüthe aber der Krieg um so grausamer, weil er nicht scharf drfinirt und deshalb weniger kontrollirt und irregulär sei. Von allen Seiten liefen unparteiische Zeugenberichte über Ausschreitungen ein, die von den Olkupationstruppen begangen worden seien und, wenn auch jede Nation sich das Vergnügen nicht versagen könne, die Verantwortung für diese Art der Propaganda für die Zivilisation auf die Anderen abzuwälzen, so gehe doch aus den genannten Berichten hervor, daß kein einziger Truppeniheil in dieser Hinsicht vorwurfsfrei sei. Ob die Forderung des Pariser Organs, daß den Expeditionen Einhalt geboten würde, mit der thatsäcken Lage in Einklang zu bringen ist, läßt sich aus der Ferne schwer beurtheilen. Gerade eine eingegangene Meldung über die Bedrohung eines französischen Detachements durch
aus einen großen, präsargoniichen Palast, der wenigstens zwei Stockwerke und eine 600 Fuß lange Front hatte. Besonders bemerkenswerth ist aber die Entdeckung der alten Tempelbibliothek von fast 1800 Täfelchen, auf denen das damalige Leben geschildert ist. Es ist dies die älteste Bibliothek der Welt, die von alten Gelehrten lange vor der christlichen Zeitrechnung zusammengebracht wurde. Die Täfelchen lagen auf Fächern, die sich an den Wänden eines Zimmers entlang ziehen, und sind jetzt auf dem Wege nach Amerika. Sie sind für die Geschichte der ältesten Zeit von größtem Werth und gestatten höäst merkwürdige Einblicke in das Leben der Menschen jener ältesten Kulturstufe. Diese lebten in Häusern mit einem gut angelegten Entwässerungssystem. Hilprecht fand in einem Hause noch einen uralten Herd. Die Leute aßen aus Schüsseln, deren Thon auf einer Drehbank gedreht war. Sie verehrten den Gott Bel und brachten ihm viele Weihgeschenke. Die Kinder gingen entweder zur Schule oder wurden von bett Eltern und anderen Lehrern in den Grundlagen der Grammatik unterrichtet, — man hat nämlich viele grammatische Uebungen gefunden. Das Volk war musikalisch, was durch auf Täfelchen geschriebene Hymnen bewiesen wird. Der Tempel wurde von den Volksmassen, die Geld dazu beisteuerten, unterstützt. Viele Täfelchen enthalten Berichte von dem Einkommen aus verschiedenen Quellen. Es gab Reiche und Arme, Herren und Sklaven. Man hat Archive über den Verkauf von Sklaven, Gütern, Erzeugnissen gefunden. Einige Güter wurden verpachtet, andere mit Hypotheken belastet, Ernten vor der Reife verkauft. Die Reichen lebten nicht immer auf ihren Gütern, die oft in Fiebergegenden lagen. Sie genossen das städtische Leben, während die Sklaven und Pächter das Land bebauten. In diesem Fall gebrauchten die Landbesitzer Agenten, die ihre Interessen vertraten. So fand Professor Hilprecht die Archive von Sachwaltern, die viele Jahre als Agenten der Reichen thätig waren, auch die Buchführung der Firma ist aus den Täfelchen ersichtlich, ebenso alle Arten von Kontrakten, Verträgen, Schuldverschreibungen u. s. w. Im alten Nipur gab
reguläre chinestsche Truppen mahnt in dieser Beziehung zur Vorsicht. Die Auslassung des „Temps" hat aber wenigstens den Vorzug, daß sie sich bestrebt, die Verhältnisse ohne Vor- eingenommenheit zu beleuchten. Im Gegensatz dazu verbreiten die „Times" einen überaus gehässigen Bericht über die deutsche Kriegssührung in China, der Härte, Erpressungssucht und Treulosigkeit vorgeworstn wird. Solange solche Hetzereien gegen alles Deutsche, die vor der Wirklichkeit in grauen Nebeldunst sich auflöfen, erhoben werden und jenseits des Kanals Widerhall finden, wird man sich dort nicht wundern können, wenn in D e u t i ch l a n d gegenüber den gelegentlichen Freundlichkeiten, die aus England herüberklingen, Mißtrauen und Argwohn fortdauern.
China hat nachgegeben!
Die „Köln. Ztg." meldet aus Peking vom 1. ds. Mts.: Ein kaiserlicher Erlaß befiehlt Li-HungTschang und Tsching, die Annahme der Bedingungen der gemeinsamen Note durch die chinesische Regie- run g bekannt zu geben.
Die Ermordung des Freiherr» von Ketteler gesühnt.
Noch in demselben Jahre, das durch den Gesandtenmord in Peking eine traurige Berühmtheit in der Weltgeschichte erlangt hat, ist wenigstens ein untergeordnetes Werkzeug dieses Verbrechens von der irdischen Gerechtigkeit ereilt worden. An der Stelle, wo Freiherr von Ketteler in Ausübung seines Amtes der verrätherrschen Kugel eines Mandschusoldaten zum Opfer gefallen war, ist jetzt der Kopf des Schuldigen unter dem Schwerte eines chinesischen Scharfrichters gefallen. Damit ist freilich zunächst ein Theil der schweren Verantwortung, welche die chinesische Regierung für diese Verletzung des Völkerrechtes trifft, abgetragen, und es ist nicht ihr Verdienst, daß wenigstens diele geringe Sühne erreicht ist. Sie wird jetzt erst zu beweisen haben, wie weit sie auch an ihrem Theile dem Deutschen Reiche die erforderliche Genugthuung gewähren will. In Ergänzung unserer gestrigen diesbezüglichen Meldung liegt noch folgender eingehender Bericht vor:
Peking, 31. Dezbr. Enhai, der Mörder des Freiherrn von Ketteler, wurde heute Nachmittag 3 Uhr in Gegenwart der Generale Lessel und Tro- t h a, sowie vieler Offiziere in der Kettelerstraße auf der Stelle, wo der Mord geschehen war, enthauptet. Der Verurtheilte wurde 20 Minuten vorher auf einem chinesischen Gefängnißkarren, in Eisen gefesselt, auf den Richtplatz gebracht. Dort wurden ihm die Fußstsseln, aber nicht die Handschellen gelöst, man ließ ihn zurücktreten und nach chinesischer Gerichtsgewohnheit niederknieen. Enhai geigte, keine Furcht, schaute öfiers rund umher und lächelte einige Male höhnisch. Plötzlich sagte er einige Worte zu dem Publikum, das von ihm kaum drei Schritte entfernt stand. „Was hat er gesagt?" fragte ein Offizier seinen des Chinesischen mächtigen Nachbar, welcher zur Umgebung Sir Robert Harits gehörte. „Enhai hat gesagt: ,Jch bin bestochen'." Wenige Minnten später lachte der Mörder in gezwungener Weise laut auf und blieb dann eine W.ile ruhig. Plötzlich sagte er wieder einige Worte, welche, wie folgt, übersetzt wurden: „So schaut, wie mein Herz ruhig ist!" Pünktlich um 3 Uhr erschien General v. Lessel auf dem Platze, das Urtheil wurde in chinesischer Sprache verlesen, der Mörder wurde den chinesischen Beamten übergeben und sogleich trennte der Scharfrichter mit seinem einem Brodmesser ähnlichen Richtschwerte durch einen Hieb das Haupt vom Körper.
Der Kopf wurde in eine in der Nähe bereitstehende Kiste, der Körper in einen Sarg gelegt und hinweg gefahren.
es auch Künstler. Professor Hilprecht fand ein Täfelchen mit einem Loch in der Mitte. Das Täfelchen, das augenscheinlich an einem Haus oder Tempel befestigt war, gibt das von künstlerischer Begabung zeugende Bild von zwei Leuten, die die Schafe treiben. In der Skulptur waren sie noch weiter vorgeschritten. Man hat viele kleine Gruppen gefunden, darunter solche des Gottes Bel. Eine Gruppe zeigt einen von jungen Hunden umgebenen Hund. Eine andere Gruppe zeigt zwei Liebende, die zu klagen scheinen, die Frau lehnt sich gegen den Mann an und wird von ihm unterstützt. Auch die Wissenschaften waren diesem Volk bekannt. Man trieb astronomische Studien und zeichnete Berichte über die Bewegungen der Sterne auf; außerdem wurden viele astrologische Tafeln gefunden. Die Literatur war sehr umfassend. Aus der fortlaufenden Schilderung der Dokumente geht hervor, daß das Volk in der Erinnerung der Nachwelt weiterleben wollte. Das erhellt auch aus der Thatsache, daß zur Zeit Nebukadnezars ein alter Priester ein kleines archäologisches Museum in einem Thontopf zur Erbauung der Nachwelt anlegte. Er grub in den Ruinen unter der Stadt und sammelte die Tafeln früherer Zeitalter. Der Topf wurde erst gefunden, nachdem man die Duplikate schon vorher gesammelt hatte. Bei ihrem Tode wurden die Leute von Nipur in zierliche Särge aus gebranntem Thon gelegt, die mit einer schönen blauen Glasur bedeckt waren. Ueber die Qeffnung wurde ein Deckel gelegt und der Sarg in ein Gewölbe auf ein Postament gestellt. Auch in der Architektur waren die Leute von Nipur erfahren und bauten zur Vertheidigung ihrer Stadt große Mauern mit Oeffnungen für massive, schön gemeißelte Thore, die auf großen Steinblöcken ruhten. Einige dieser Steine werden jetzt in das Museum der Universität Pennsylvania geschafft. (Die Schlüsse, die hier aus den interessanten Funden gezogen werden, lassen sich selbstverständlich zur Zeit nicht kontroliren.)
Der Kampf gegen den Londoner Nebel. Die Erfolge, die man in gewissen Gegenden des südlichen Deutschland und Frankreich mit dem sogenannten Gewitterschießen
________3, Januar.
Telegramme:
London, 3. Januar. Ein Pekinger Telegramm deS Bureau „Laffan" vom 1. Januar besagt: Die chinesischen Behörden treffen nunmehr Vorbereitungen, um so wie es die Mächte verlangen, Muhsien und Tungfuh- siang hinzurichten. Andere Beamte und Würdenträger sollen ebenfalls zu den schwer stenStrafen verur- thei l t werden.
Berlin, 3. Januar. Eine Depesche der „Vosstschen Zeitung" aus London besagt: Die „Pall Mall Gazzette" melvet aus Peking vom 1. Januar: Im Gegensatz zu der Haltung der britischen Militärbehörden in China, die es nicht für nothwendig hielten, Vertreter zur deutschen Parade am Weihnochtsiage zu entsenden, wohnte Graf Wald er see heute der britischen Neujahrs-Revue bei. Er erwies den englischen Truppen eine ganz besondere Auszeichnung, indem er selbst den üblichen Salut kommandirte und das Hurrah auf die Königin anstimmte.
London, 3. Januar. Der „Times"-Korrespondent in Peking meldet unterm 31. Dezember seinem Blatte: Rußland hat soeben einen Vertrag mit China abge- schlossen über die m i l i t ä i i s ch e B e s e tz u n g der Provinz Feng-Tien durch die Russen. Diese Provinz ist die am südlichsten gelegene und wichtigste dèr Mandschurei. Der mit China abgeschlossene Vertrag regelt die Zollverwaltung seitens Chinas unter russischem Protektorat und besteht aus 9 Punkten.
London, 3. Jrnuar. Aus Tientun wird berichtet: Bei dem Salutschiesjen anläßlich des Neujahrsfestes explodirte in Peitang ein Geschotz, wobei 5 Deutsche auf der Stelle getastet und 14 verwundet wurden, darunter 5 tödttich.
Dom Kurenkrieg.
Die Lage in der Kapkolonie gestaltet sich für die Engländer immer bedrohlicher, sie ist jedenfalls viel ernster, als die bisherigen englischen Berichte zugestehen wollen. Der Zugang zur Kolonie über den Oranjefluß ist fast überall offen, und die Buren dringen bald hier, bald dort in Hellen Haufen ein, sodaß ihre Gesammimasse schon nach Taufenden zählt. In der Kolonie stehen nur völlig unzureichende britische Streitkräfte, die nicht im Stande sind, der Eindringlinge Herr zu werden, und die Gährung unter den Kapholländern nimmt noch immer zu. — Nach Telegrammen aus Kapstadt ist die Lage drohender als vorm Jahr. Die Zahl der eingefallenen Buren beträgt mindestens 5000; das ganze Land sympathisirt offen oder heimlich mit ihnen. Sie haben einen vorzüglichen Pferdevorrath, während die Engländer keine brauchbaren Pferde haben. Trotz offizieller Depeschen, die von Verfolgung reden, sind die Eindringlinge total unbehindert, sie bringen rapid südwärts vor. Das westliche Kommando theilte sich und rückr gabcVörmig auf Malmesbury und Beaufort West. Im Osten ko lzentriren sich die Buren bei Sieijnsburg, um ven Weg nach Cradok zu er= zwingen, einem der wichtigsten strategischen Zentren. (Die Ortschaft Malmesbury liegt nahe der südlichen Küste der Kolonie nördlich von Kapstadt. Offenbar ist mit der bezüglichen Angabe des Telegramms nur die Richtung bezeichnet, die die Buren genommen haben, aber Thatsache bleibt doch, daß die Streifkorps-Buren mindestens in der Mitte zwischen der Oranjeflußgrenze und dem Kapstadt stehen, denn daß das westliche Sireifkorps die Straße Victoria West— Carnovon überschritten habe, wird auch englischerseits zugegeben.) Das westliche Burenkommando ist bis Rosmead vorgedrungen, es hat dort Pcooianizüge der Engländer überfallen und Zerstörungen an der Bahn vorgenommen. Rosmead liegt an der Bahn von De Aar Junct on nach Port Elizabeth dicht nördlich von dem Knotenpunkt Middelburg, wo von jener Linie die Bahn nach dem östlich liegenden Stromberg abzweigt. — De Wet ist offenbar weiter südlich vorgegangen und ist wieder im An- gehabt hat, haben einen ingeniösen englifchrn Dieteoiologtn auf den Gedanken gebracht, ähnliche Mittel gegen den Londoner Nebel zu versuchen. Der Londoner Nebel ist vollständig ver- schitden von dem Nebel, den man in anderen Ländern kennt; er ist nicht weiß und leicht, sondern tiefgrau, überaus übelriechend und so dicht, daß zum Beispiel bei einem Nebel, der um die hellste Tageszeit emsetzt, der Omnibuskutscher seine Pferde nicht mehr sehen kann. Setzt' die Nachtbrise nicht ordentlich ein (Nachts zwischen 2 und 4 Uhr ist die Luft Londons auffallend klar) und verbindet sich die schwere Rauchwand, die die Londoner Kamine produzirt haben, mit dem Themsenebel, den man bei allen F ußläufen hat, so entsteht jene furchtbare Kombination, die der Londoner, weniger ihres Geschmackes als ihrer Farbe wegen, als „Erbsensuppe" bezeichnet. Der Geistliche, Reverend I M. Bacon, der sich durch Arbeiten über Meteorologie, sowie durch eine große Reihe kühner und weiter Luftreifen einen guten Namen unter den zahlreichen Amateur-Mereorologen Englands gemacht hat, schlägt nun vor, den Londoner Giebel versuchsweise mit Bomben an- zugreifen. Reverend Bacon will in einem Fesselballon in die höheren Regionen des Nebels hinaufsteigen und vor allen Dingen feststellen, wo die obere Grenze desselben liegt, welche Konsistenz die „Erbsensuppe" in den verschiedenen Schichten zeigt, und in welchem Zusammenhang sie mit den Wolken steht. Weiterhin will er aus dem Ballon besonders präparirte Bomben in den Nebel werfen und glaubt, ihn auf düse Weise zerreißen oder verschieben zu können. Die Bevölkerung der Stabt wüd von dem Schießen wenig verspüren, denn eine der besonderen Eigen- thümlich testen des Londoner Neluls ist, daß er jeden Schall sehr bald erstickt.
Gedankensplitter.
Fleiß und Arbeit sind ein paar Fußsteige, die nicht^Jeder cern betritt; und doch sind es die Einzigen, die in den Tempel gründlichen Wissens führen.
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