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Hanauer Anzeige,

11 Scjetiibet

Von der militärischen Lage berichtet der Oberkommandirende, Fcldmarschall Graf Waldcr- see unter dem 8. d. M. nach Berlin:

Tsiang ist am 4. ohne Widerstand besetzt, da Chinesen zur rechten Zeit nack Südosten abzogen.

Kolonnen Rohrscheidt und Falkenhaun kehren nach Tient­sin zurück. Große Kälte macht bald Schließung der Rhede von Taku wahrlcheinlich.

In den ostasialischen Gewässern ist der Winter bereits eingetreten; nach einer Depesche aus Peking ist der Takü- Außenhasen zugeftorcu und 5Q Schiffe sitzen im Eise fest.

Te leg ramme:

Berlin, 11. Dezbr. Ein Telegramm desLok.-Anz." aus Wilhelmshaven besagt: Generalmajor v. Höpfner meldet: Gefreiter btosscmeuer und ècesoldar Winkler vom 2. See- Baiaillon sind gestorben.

London, 11. Dezbr. Das Auswärrige Amr veröffent­lichte gestern Abend ein Telegramm über die China-Ange­legenheit.

Berlin, 10. Dezbr. Das Oberkommando meldet vom 9. ds. aus Peking: Die Kolonne Gündcll und das erste Batmlon des 2. Infanterie-Regiments, das in Shang- Haikwan verblieben war, erreichte am 7. ds. auf dem Marsche nach Peking über 'Jungpingfu die Gegend von Nutienshien, etwa 125 km gleich 5 Tagemärsche östlich von Peking. Der internationale Ausschuß zur Verwaltung Pekings mit morgen unter dem Vorsitz des Generals Gayl zusammen.

Politische «nd unpolitische Nachrichten.

Livadia, 10. Dezbr. Der Kaiser verbrachte die letzten 24 Stunden sehr gut. Schlaf und Appetit sehr gut. Temperatur normal.

Rom, 10. Dezbr. Eine Reihe neuer Anordnungen wurden mit Rücksicht auf die Sicherheit der Person des Königs getroffen. Die berittene Leibgarde wurde um 40 Mann verstärkt; die Gendarmen und alle übrigen Organe der öffentlichen Sicherheit wurden davon dispensirt, den König auf feinen Sparzierfahrten zu grüßen, sie sollen vielmehr dem Könige den Rücken zudrehen, um desto besser das Publikum beachten zu können. Im Falle eines An- baltkns der königlichen Equipage soll dieselbe sofort von Beamten und Polizisten umgeben werden. Bei den Nach- minagssparzierfahrten, welche ohne Eskorte stattsinden, wird der König von zwei Polizeikommissaren in einem Wagen und zwei Geheimpolizisten auf dem Zweirad begleitet.

Bukarest, 10. Dezbr. Die Verhandlungen mit der Siandard-Oil-Company, die bereits vor dem Ab­schluß nandcn, sind gestern ohne Ergebniß abgebrochen worden. Die Gesellschaft wollte die staatlichen Pewoleumfelder zur Aus- beute in Pacht nehmen. Dieses Pachtprojeki war eines der Mittel, durch welche die rumänische Regierung der Finanz- noch zu steuern beabsichtigte.

Aus Stadt- und Landkreis Hanau. Nachdruck unterer £efalatnfel nur mit QuellenangabeHan. Anz/ gestattet.

* Weihnächte -Postsendungen. Die Vereinigung mehrerer Packete zu einer Postpackeiadreffe ist für die Zeit vom 15. bis 25. Dezember im inneren deutschen Verkehr nicht gestattet.

4 Römische Funde. Auf dem Acker des Oekonomen Lapp zu Windecken stieß man beim Ausheben eines Rüben­loches auf Mauerreste, die jedenfalls von dem römischen Grenz­wall hcrrührcn. Ter Bohr- und Brunnenmeister Herr Bausch daselbst, der sich um die dortigen Ausgrabungen in aner- kennenswerther Weise bemüht hat, sand auch ein steinernes Kriegsbeil, das er Herrn Professor Wolf - Frankfurt über­sandte.

Für das Stâdel'schc Kunstinstitut in Frank­furt a. M. wurde aus dem Besitze der dortigen Kunst­handlung von Hermes L Co. ein großes Gemälde von Walther FirleMorgenandacht" angekauft.

* Freiwillige Gaben. Im Laufe des Monats No­vember sind bei der Hauptsammelstelle Bremen aus der Pro­vinz Hesien-Naffau für das Ostanatische Expeditionskorps und die Marine an freiwilligen Gaben eingegangen: Hanau: Mar Alberti's Verlag: 1 Kiste Bücher. Cassel: Verein vom Rothen Kreuz: 1 Kiste (3 Jacken, 14 Paar Socken, 14 Paar Pulswärmer, 4 Leibbinden, 3 Mützen), 1 Kiste Kleidungsstücke rc.; Casseler Cakes u. Bismitfabrik: 1 Kiste und 4 Fässer Cakes. Marburg: Zweigverein vom Rochen Kreuz: 1 Kiste (3 Fl. Fruchisafl, 1 Paar Filzschuhe, 1 Paar Leder stiefel, 1 Paar wollene Gamaschen, 9 Unter­hosen, 9 Hemden, 4 Paar Kapuzen, 1 Halstuch, 2 Taschen­tücher, 1 Paar Hosenträger, 1 wollene Decke). Frank­furt a. M.: Durch G. L. Jansen: 2 Ballen Bekleidungs­stücke und Wäsche. Wiesbaden: Vaterländischer Frauen- Lerein: 1 Kollo Wollsachen; Gebrüder Wagemann durch Georg H. Meyer-Bremen: 6 Kisten (209 Fl.) Wein. Lim­burg und Wiesbaden: Zweigverein vom Rothen Kreuz durch Vaterländischen Frauen-Verein: 1 Kollo (72 wollene Leibbinden, 40 Paar Strümpfe, 130 leinene Halstücher, 24 leinene Hemden, 24 Paar Stauchen, 9 Paar wollene Strümpfe, 33 baumwollene und Flanellhemden, 16 wollene Leibbinden, 16 gestrickte Shawls, 8 wollene Unterjacken). Weilburg: Zweigverein vom Rothen Kreuz: 1 Packet (1 Paar Pelzstiefel, 1 Paar Zugstiefel), 1 Kiste Zigarren. Friedrichsdorf a. Taunus: Theodor Haller, Nudelfabrik: 9 Kisten Nudel. Fachingen: Brunnen-Inspektion: 2 Kisten Mineralwasser.

* Arendsfeier. Am Sonntag den 9. d. Mts. hielt der hiesige Arends'sche ^tenographcn-Verein, gegründet 1897

(Lokal zur großen Krone), die Geburtstagfeier seines System­begründers. Das sehr reichhaltige Programm hielt die Theil- nehmer bis zur frühen Morgenstunde fest. Erschienen waren einige auswärtige Kunstgenüssen. Die Preisvertheilung, welche Herr Schriftgenosse JosefBurg maier- Frankfurt vornahm, fiel in 3 Abtheilungen, wozu Herr Burgmaier zwei pracht­volle Diplome stiftete. I. Abth. (Kursusschreiben) 2 erste Preise und zwar: Herrn Karl Ullrich und Hch. Betz. II. Abth. (Verciusschreibeu) I. Preis Herrn Christian Ullrich, II. Pr. Herrn Kurt Kramer, III. Pr. Herrn Karl Heckmann, III. Abth. (Schncllschrift) pro Minute 60 Silben I. Pr. Karl Herbert, II. Pr. Jean Wissenback, pro Minute 80 Silb. I. Pr. Karl Heckmann, pro Minute 120 Silb. I. Pr. Kurt Kramer, pro Minute 160 Silb. I. Pr. Christian Ullrich, pro Minute 200 Silb. I. Pr. Karl Scherpf. Nach der Preisvertheilung überreichte der Vorsitzende des Vereins, Herr Joh. Matth. Schwindt, Herrn Burgmaier für seine Unterstützung an dem betreffenden Tage ein prachtvolles Geschenk, welches Herr Burgmaier mit Dank erwiderte. Zu dem am 18. Januar 1901 stattfindenden Kursus haben sich mehrere Personen schon gemeldet.

* Der Hanauer Dhierfchutzverein wird laut Vorstandsbeschluß, die diesjährige Prämiirung von Fahr­burschen am Sonntag den 23. d. M. vor sich gehen lassen. An den Magistrat soll eine Eingabe gerichtet werden, welche dahin geht, in Erwägung zu ziehen, ob es nicht an­gängig erscheint, die in den Anlagen stehenden Blumentische im Winter als Mutterstellen für Vögel zu verwenden.

O Marianische Jünglings - Eonzzregation. Am vergangenen Sonntag Abend fand in den Sälen der Centralhalle" unter zahlreicher Betheiligung die weltliche Feier des Stiftungsfestes der hiesigen Marianischen Jüng- lings-Congregation statt. Schon lange vor Beginn derselben füllten fick die geräumigen Säle bis auf den letzten Platz und Mancher, der nicht frühzeitig erschienen war, mußte mit einem Stchplänchen Vorlieb nehmen. Die eigentliche Feier wurde eingeleitet durch eine Ansprache des Herrn Kaplan Dehler/ als Präses der Congregation, in welcher er den so zahlreich Erschienenen die herzlichsten Willkommensgrüße entbot. In begeisternden Worten wies er alsdann hin auf die hohen Ziele des Vereins, die darin bestehen, die männ­liche Jugend zu Männern heranzubilden, die den verderb­lichen Bestrebungen des Umsturzes gewachsen sind. Hieran reihte sich ein mit dem größten Beifall aufgenommenes TableauStanislaus Kostkar und die Mutter Gottes mit dem Jesuskinde". Die naturgetreue Darstellung dieser er­habenen Scene macht dem Arrangeur und den Darstellern die größte Ehre. Als Glanznummer des Abends folgte alsdann das fünfaktige SchauspielElmar" nach WebersDreizehn­linden", bearbeitet von Dr. Faust. Dieses wirklich herrliche und von religiösem Geiste getragene Stück spielt zu Anfang des 9. Jahrhunderts und führt uns in ergreifenden Zügen die heißen Seelenkämpfe eines edlen Sachsen-Jünglings vor Augen, der seinen stolzen deutschen Nacken nicht beugen will unter das verhaßte Joch der Franken. Die einzelnen Rollen wurden mit der größten Exaktheit ausgeführt. Es dürfte wohl nicht zu weit gegangen sein, wenn man sagt, daß die Darstellenden mitunter geradezu Meisterhaftes geleistet haben und selbst die weitgehendsten Ansprüche in vollstem Maße befriedigten. Dank der vorzüglichen Leistungen des Regisseurs und der Aufopferungsfreudigkeit der Mitspielenden, unterstützt durch die wirkungsvolle Scenerie und die prachtvolle echt historische Kostümirung ist es gelungen, auch die diesjährige Feier zu einer recht würdigen zu gestalten. In Anbetracht des überaus großen Beifalls, denElmar" gefunden, wird dieses Stück auf vielseitiges Verlangen nächsten Donnerstag den 13. Dezember, abends 71/« Uhr, in derCentralhalle" zum zweiten Male aufgeführt, da angesichts des starken Zu­dranges zur ersten Aufführung ein großer Theil des Publi­kums keinen Einlaß mehr erhalten konnte. Der Reinertrag dieses Abends ist für einen wohlthätigen Zweck bestimmt. Liste zum Einzelnen zirkulirt und sind außerdem Eintritts­karten bei den in heutiger Annonce näher bezeichneten Stellen zu haben.

* Stadttheater. Wochenspielplan: Mittwoch:Wohl­thäter der Menschheit". Freitag:Graf Essex".

Sonntag:Militärfromm",Niobe".

* In Lebensgefahr. Beim Legen der Gasleitung in der Frankfurterstraße bohrte der Gasarbeiter Loßberger das Rohr an und wurde durch Einathmen des ausströmenden Gases momentan besinnungslos. In den Flur d-s benach­barten Hauses gebracht, nahm der Heilgehilfe Gust. Dietrich künstliche Athmungsversuche vor, die auch von Erfolg begleitet waren. Der Vorfall hatte keinen weiteren Einfluß auf die Gesundheit deS L., der heute bereits seiner gewohnten Be­schäftigung wieder nachgehen kann.

* Eine nette Ueberraschung bereitete in Kessel­stadt der Kassirer einer Weihnachtssparkasse den Einlegern dadurch, daß er am Sonntag Mittag, kurz bevor die Theilung stattsinden sollte, sich unsichtbar machte. Die Kasse war s. Z. im Gasthaus zum Löwen daselbst gegründet worden, die Kassenführung übernahm später der Spezereihändler Wild, der, wie sich herausgestellt, das Geld nicht anlegte, sondern zum Theil für sich verbrauchte, sodaß sich in der Kaffe etwa 500 Mark befanden und etwa 3000 Mark fehlten. Einige Sparer haben ihr Guthaben schon vor einigen Tagen er­hoben, die anderen Einleger jedoch erleivcn nennenswerthe Verluste, da etliche Guthaben bis auf 200 M. lauten.

* Gewerbegericht. (Sitzung vom 10. Dezbr.) Es klagt der Schlosser F. gegen den Schlossermeister M. auf Zahlung einer Entschädigung von 46.80 Mk. wegen kün­digungsloser Entlassung. Der Meister ließ durch mehrere Lehrlinge und den Kläger eine Reparatur an einem Thor der Kgl. Pulverfabrik ausführen. Einer der Lehrlinge hatte die

Aufsicht über die Arbeiten und als er dem Kläger Auftrag ertheilte, gab Letzterer dem Auftraggeber eine J flächige Antwort, worauf der Lehrling sich bei dem Mjs^ beschwerte unb erklärte, daß man mit dem F. nicht jufamnL arbeiten könne. Ferner wird von dem Beklagten als Gru^ der plötzlichen Entlassung angegeben, der Kläger sei unrege(= mäßig und betrunken zur Arbeit gekommen. Letzteres w^ von einem Zeugen in einem Falle bekundet. Der Beklag wird zur Zahlung des eingeklagten Betrags verurtheilt der Begründung, daß die einmalige Beleidigung und des einmalige Trunkensein den Beklagten noch nicht zur plötzliche Entlassung des Klägers berechtigt hätten. Der Cigarren­macher S. klagt gegen die Firma D. & Co. auf Zahlung von 38 Mk. wegen kündigungsloser Entlassung. Der Kläger war vom Beklagten wegen öfterenBlaumachens" verwarnt worden mit der Erklärung, daß, wenn dies wieder vorkomme er (der Kläger) sofort entlassen werde. Als der Kläger wieder ohne triftigen Grund der Arbeit fern blieb, erfolgte seine Ent­lassung. Der Kläger wird mit der Klage abgcwiescn.

*

t. Grotzaitheim, 11. Dezbr. Bei der am 1. Dezember vorgenommenen Volkszählung wurden dahier 2144 männliche und 2101 weibliche Personen gezählt, sodaß die Gesammt-Einwohnerzahl 4245 Personen beträgt. Gegen die Zählung von 1895 beträgt der Zuwachs 778 Personen.

Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewarte

Telegramm au# Hamburg vom 11. Dezember.

(9 Uhr 40 Min.)

Ein Maximum über 773 mm lagert über Mitteldeutsch­land ein Minimum unter 747 mm nördlich von Schottland. In Deutschland ist das Wetter ziemlich mild und trüb.

Prognose für den 12. Dez.: Wenig Aenderung, im Norden auffrischende Winde wahrscheinlich.

Barometerstand

AerrissaachrichLr«

fit r Dienstag d en 11. Dezember.

Kunstverein In der Aula der Köntgl. Akademie: Ausstellung von Gemälden ec.

Evang. Männer- und Jünglingsverein: Jünglingsverein: Bibelbe- sprechuno; Jungfrauenverein - Flickabend (Ev. Beieinshaus).

Kath. Kasino .Eimracht' (Vereinstokal: .zum Braustüd'l ): VereinS- abend.

Dramatisch-litterarischer Verein Melpomene' (im Gasthauszur Sonne" >: Lescabend.

Turn- u. Fechttlub: Feckten.

Turngemcinde Hanau: Monatsversammlung.

Süddeutscher Klub: Klubabend in der Restauration .Allemauia'. Zitherverein Hanau: Probe in der Restauration Allemania'. Athletenklub .Germania" : Riegenstemmen und Musterriegenarbeiteu.

(Restauration Wagenbach, Paradeplatz),

Aus dem Derichtssaal.

Sitzung der Strafkammer I vom 10. Dezember.

Verschiedenes.

Der Lehrling G. von Bürgel erbrach den Koffer eines Metzgerburschen und eignete sich daraus einen Baarbetrag von 42 Mark an. Er kommt wegen schweren Diebstahls 3 Monate ins Gefängniß. Am 4. September fuhr der Fahr­bursche G. hier mit einem Rollfuhrwerk von der Langstraße in die Leimenstraße. In der letzteren saßen neben am Rande der Gosse zwei Kinder, von welchen das eine, die dreijährig Tochter eines Schuhmachers, von dem Wagen überfahren wurde. Das Kind trug einen Beinbruch und einige Haut­abschürfungen davon, jedoch blieben keine dauernden Nachtheile zurück. Der Fahrbursche ist der fahrlässigen Körperverletzung angeklagt, behauptet aber, er habe beim Einbiegen in die Straße nach seiner Ladung sehen müssen und habe deshalb nicht nach vorwärts in die Fahrbahn schauen können. Das Gericht erachtet eine Fahrlässigkeit für vorliegend und erkennt auf 20 Mark Geldstrafe. Zwei hier wohnende Wälsch' tiroler, von Beruf Mcsserschleifcr und Fruchthändler, sind der unerlaubten Ausspielung beschuldigt, weil der Jüngere von Beiden in den Wirthschaften ohne polizeiliche Erlaubniß auf die bekannte Weise mittels eines Würfels Apfelsinen ausspielte. Der Aeltere war sein Auftraggeber und ist deshalb mitaugeklagt. Es erhält Jeder 3 Mark Geldstrafe. Drei Bewohner des Lehrhofs, der Dachdecker T., Weiß­binder D. und Schlosser F. sind der W i l d d i e b c r e i bezw- gcwcrbsniüßigcn Hehlerei angeklagt. Der Dachdecker und der Weißbinder sollen nach der Bekundung einiger Jengen allein und zusammen in den umliegenden Feldern und Wäldern des Lehrhofes mit einer Spatzenfl inte auf der Hasenjagd wesen sein, bei dem dritten Angeklagten, dem Schlosser F-,