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15 November

Hanauer Anzeiger - ein 3

Gesandtschaft eine 24stündige Frist zum Verlassen Pekings gegeben wurde, suchte Ketteler eine Unterredung mit den Prinzen Tsching und Tuan nach. Am 20. Juni begab er sich Früh 8 Uhr nach der französischen Gesandtschaft, wo die Konferenz statlfinden sollte, und von dort um 8/a Uhr mit Cordes in zwei Sänften nach der österreichischen Gesandt­schaft, wo ihn eine bewaffnete Eskorde erwartete. Ketteler befahl der Eskorte, zurückzubleiben, um kein Aufsehen zu erregen und die Kansusoldaten zu Thätlichkeiten herauszu­fordern. Die Sänften gingen mit nicht herabgelaffenen Vor­hängen hinter einander, vorn die Keitelers. Ein chinesischer Reitknecht ritt voran, zwei hinten. Beim Passircn des Tung- tanpaillou-Ehrenbogens fesselte ein von Lanzenträgern be­gleiteter chinesischer Karren Cordes Aufmerksamkeit. Als er wieder den Blick auf Keitelers Sänfte richtete, stand, wie aus der Erde gewachsen, links neben der Sänfte ein Mand- schusoldat in voller Uniform in Anschlagstellung, die Gewehr- mündung kaum einen Meter von dem Fenster der Sänfte entfernt, da, wo sich der Kopf Keitelers befinden mußte. Cordes rief Halt; im selben Moment krachte ein Schuß und die Sänften wurden hingeworfen. Cordes erhielt gleichfalls einen Schuß. Die Leiche Keitelers war verschwunden. Cordes, welcher von heftigem Gewehrfeuer verfolgt wurde, rettete sich nach dem Gebäude der amerikanischen Mission. Cordes spricht die Ueberzeugung aus, daß Ketteler sofort todt war. Er hält die Blutthat für einen sorgfältig vorbereiteten Racheakt der hoch st ehenden Vertreter der chinesischen Regierung, die Ketteler wiederholt ins Gesicht des Doppelspiels beschuldigt hatte. Er nennt als solche u. A. Kangji, Aunglu, Tuan und Tungfuhsiang. Die Thäter waren uniformirte Bannertruppen. Cordes meint, der Auftrag lautete nur auf den Kopf des Gesandten, nicht auf Fremdenmord überhaupt.

Aus der Provinz Schantung.

Tas Verhalten des Gouverneurs der Provinz Schantung, soweit es sich um Aufrechtcrhaliung der Ruhe in der Provinz handelt, verdient, wie in der heute hier eingetroffenen Nummer des Amtsblattes für Kiautschou hervorgehoben wird, volle An­erkennung. Ein Umsichgreifen der Boxerbewegung ist dank der Einwirkung Auan-schi-kais durchaus unwahrscheinlich. Den kleinen Zusammenstößen der letzten Zeit im Hinterland der Kolonie wird nur lokale Bedeutung betgelegt, wobei es sich mehr um als Boxer angethanes Raubgesindel im Gefolge einiger fanatischen Agitatoren handelt, als um systematisch eingeübte und ausgerüstete große Boxerhordcn, wie sie im Norden des Reiches aufgetreten sind. Hier einige Beispiele von dem fremdenfreundlichen Vorgehen des Gouverneurs. Die katholischen Missionare in Puoli, westlich Tsinanfu hatten vor Kurzem bei der Mission in Tsingtau um Geld und Munition gebeten. Ter Gouverneur von Schantung wurde hierauf von Seiten des Gouvernements aufgefordert, einem Transport mit Geld von Kaumi ab bis Puoli militärisches Geleit zu geben. Er antwortete, das dies nicht nöthig sei, da er gerne bereit wäre, den Missionen in Puoli jedweden Betrag vorzuschießen. Die vorzuschießende Summe wurde ihm hierauf mitgetheilt und er gleichzeitig ersucht, den Missionaren auch Waffen und Muniton zur Abwehr schlechten Gesindels zu geben. Hierauf antwortete Aua-schi-kai, daß er sowohl das gewünschte Geld, sowie 20 moderne europäische Gewehre mit je 100 Patronen an die Mission in Puoli gesandt habe. Nachdem ferner mehrfach bei Auan-schi-kai über das Verhalten des Kreisvorstehers von Tsimo geklagt worden war, theilte er dem Gouverneur Jaeschke mit, daß er diesen lässigen Be­amten seines Amtes enthoben und zur Verantwortung nach Tsinanfu berufen habe, und daß der Ersatz für denselben in der Person eines tüchtigen und zuverlässigen Beamten dem­nächst in Tsimo eintreffen werde. Am 18. September morgens 6 Uhr 30 Minuten wurden in Tai-tung-tschen zwei chinesische Räuber durch den Scharfrichter des Unterprâfekten von Kiautschou enthauptet.

MIIIWI'IIIMMMeiW iHWJUI« IIIMBflMKm«agaiM^ BBMEES sich müde, müde mit ihren Kindern zur wohlverdienten Ruhe nieder.

So fließt das Leben in der Heilanstalt jeden Tag in mannigfacher Abwechselung dahin, für die Gepflegten Alles berechnet auf Stärkung, Heilung und Genesung, für die Pflegenden in liebevoller und treuer Ausrichtung ihres schweren und verantwortungsvollen Amtes. Gott der Herr segne sie Alle, die Kranken und die Gesunden, die da sorgen und pflegen und die sich versorgen und pflegen lassen und gebe der lieben Heilanstalt auch fürderhin Heilerfolge, wie sie solche von seiner Gnadenhand in den 17 Jahren ihrer Wirksamkeit ja so reich hat erfahren dürfen. Ihm sei Dank und Ehre!

Vermischtes.

Verband Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede. Nach derTeutschen Goldschmiede- Zeitung" sind die beiden am 1. Oktober in Leipzig und am 1. November in Berlin begründeten Verbände deutscher Gold­schmiede unter dem NamenVerband Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede" vereinigt worden. Der gesammte Vorstand des.in Leipzig bereits existirendcn Verbandes ist auch für den neuen geeinten Verband als solcher gewählt mit Hinzuwahl der Herren Fischer-Berlin, Eckhardt-Dresden und Richter-Hamburg. Programme und Statuten des Leipziger Verbandes wurden als Basts angenommen. Ebenso verbleibt Hermann Pilz-Leipzig als Syndikus des Verbandes. Der Vorstand besteht nunmehr aus den Herren: Wilhelm Fischer- Berlin, 1. Vorsitzender, Rud. Menzel-Berlin, 2. Vorsitzender, Schröder-Berlin, Schriftführer, Föhr-Stuttgart, Hampe- Stettin, Eckhardt-Dresden, Richter-Hamburg, Merk-München, Meschke-Leipzig, Walther-Halle, Baumann-Posen, Werner- Berlin, als Beisitzer.

Telegramm:

London, 15. Novbr.Morning Post" will bestimmt wissen, daß die amerikanische Regierung im Falle der Auf­theilung Chinas einen Handelshafen beanspruchen wird.

Aus Stadt- Und Landkreis Hanan Hochdruck unserer Lokalartiket nur mit Oucllenaugal c »Han AnC- gestattet.

Beamtenp orsonal-Na chrichten.

Ernannt: der Pfarrer Reich zu Marköbel zum Pfarrer zu Hochstadt,

der außerordentliche Pfarrer Bock zum Gehilfen des Pfarrers Baldcwein zu Rinteln,

der Kaplan Schlitzer zu Volkmarsen zum katholischen Änstaltègeistlichen bei der Strafanstalt und dem Gefängnisse zu Cassel-Wehlheiden,

die Rechtskandidaten Loebell, Hildebrand und Köthe zu Referendaren,

der Förster Gute zu Frielendorf zum Stellvertreter deS Forstamtsanwalts für den periodischen Gerichtstag zu Frielen­dorf.

Bersetzt: der Gcrichtsschreiber, Sekretär Roesner zu Bergen bei Hanau an das Amtsgericht zu Oels.

Verliehen: dem Landgerichtsrath z. D. Geißler zu Hanau der Rothe Adler-Orden 3r Klasse mit der Schleife und der Zahl 50,

dem Pfarrer Haltend orf zu Schlüchtern der Rothe Adler-Orden 4r Klasse.

Gestorben: der Referendar Prätorius.

* Der Sprechverkehr ist auf Kirberg (Bz. Wies­baden) ausgedehnt worden. Die Gesprächsgebühr beträgt 25 Pfg.

* Kleinbahn Orb-Wächtersbach. Wie nunmehr feststeht, erfolgt die Betriebseröffnung der Kleinbahn Orb- Wächtersbach am 1. Mai n. I. Bei Bahnhof Wächtersbach wird ein Tunnel unter der Staatsbahn durchgeführt, der den ungehinderten Passagierverkehr vom StaatSbahnhof nach dem Kleinbahnhof ermöglichen soll. Durch die Wasserverhältnisse werden diese Arbeiten sehr erschwert.

* Gewerbenusstellung in Hanan. Bekanntlich findet im Frühjahr 1901 dahier eine Ausstellung von Meister- und Lehrlingsarbeiten statt, zu der staatlicher- und städtischerscits in erfreulicher Weise Mittel zur Verfügung gestellt worden sind. Gestern Abend hielt der Ausstellungs- Ausschuß eine Sitzung ab, in der im Beisein des Herrn Direktors Heckeroth von der gewerblichen Fortbildungsschule über die Ausstellung weiter berathen wurde. Mit Freuden wurde es begrüßt, daß sich Herr Direktor Heckeroth bereit erklärte, mit dieser Ausstellung auch die Ausstellung der Schülerarbeiten der gewerblichen Fortbildungsschule zu ver­einigen. Demnächst soll die Versendung der Fragebogen an die Handwerker des Stadt- und Landkreises erfolgen. Staats­und städtische Behörden haben in Würdigung der für den Handwerkerstand wichtigen Angelegenheit in jeder Weise bereitwilligst Förderung zngcsagt. Jedenfalls schwindet das vielleicht hie und da noch bestehende Vorurtheil gegen die Ausstellung, wenn man in Betracht zieht, daß durch die Ausstellung von Lehrlingsarbeiten ein nicht zu unterschätzendes Mittel in die Hand gegeben ist, anregend und aneifernd auf die jungen Leute einzuwirken. Bemerken wollen wir noch, daß für die Ausstellung der Lehrlingsarbeiten den Lehrlingen Kosten nicht erwachsen. Für Hin- und Rücktransport der Ausstellungsarbeiten haben diese jedoch Sorge zu tragen.

* Hessische Brandversicherungs - Anstalt. Die Verwaltungsergebnisse der Hessischen Brandversicherungs-Anstalt vom Jahre 1899 haben sich durch die zahlreichen Schäden, welche durch Feuer und Blitzschlag verursacht sind, sehr un­günstig gestaltet und den zehnjährigen Durchschnitt um 308 688 Mk. 21 Pf. überschritten. Für 618 Schadensfälle sind an Entschädigungen 1 779 890 Mk. 93 Pf. verwilligt worden, während der Jahresdurchschnitt in der letzten zehnjährigen Periode 1471 202 Mk. 72 Pf. betragen hat. Hinsichtlich der Vermehrung der Versichcrungsbestände sind dagegen die Ergebnisse sehr günstig gewesen. Die Gesammt-Versicherungs- snmme hat sich im Laufe des Jahres 1899 um 35 Millionen vermehrt; von diesem Zuwachs entfallen allein 27 Millionen auf die besseren Bauartklsffcn 1 und IL Zur Förderung des Feuerlöschwesens sind im Berichtsjahre verwilligt worden : 15 162 Mk. 11 Pf. Beihilfen zu den Kosten für Beschaffung von Feuerspritzen und Löschgeräthen an 2 Stadt- und 32 Landgemeinden, 7100 Mk. Beihilfen zu den Kosten für die bei der Anlage von Wasserleitungen re. im Interesse des Feuerlöschwesens bewirkten Herstellungen an 10 Landgemeinden, 288o Mk. Beitrag zur Unterstützungskasse für im Feuerlösch­dienst Verunglückte zu Merseburg, 35 Mk. Prämien an 2 Personen für hervorragende Thätigkeit beim Löschen von zwei Bränden, 605 Mk. Prämien für rechtzeitiges Eintreffen aus­wärtiger Löschhülfe. Summa 25 787 Mk. 11 Pf. Außer biefen schenkweisen Unterstützungen sind vom Landesausschuß an verzinslichen Darlehen gewährt worden: 196117 Mk. HO, Anlegung bczw. Erweiterung von Wasserleitungen und du50 Mk. zur Anschaffung von Feuerspritzen. Für im Feuerloschdienst Verunglückte find auf Antrag der Anstalts­verwaltung aus der Unterstützungskaffe zu Merseburg 3105 i>if. 70 Pf. gezahlt worden. Die Aktiva der Hessischen Brandversicherungs-Anstalt betrugen am Schluffe des Jahres 4 329 604 Mk. 53 Pf? welchen jedoch -2 879 688

3 t Pf. Passiva gcgeuüberstanden, mithin beträgt der Ueber, chuß der 1899er Aktiva 1449 916 Mark 16 Pfg. £er Gesammtschaden von den im Jahre 1899 entstan- deneir 618 Schadensfällen betrug, wie schon bemerkt, 1^,9 890 Mark 93 Pf. Auf die einzelnen Kreise vertheilt

sich dieser Gesammtschaden gegenüber der für l899 ausga- schriebknen Brandsteuer wie folgt :

Namen der Kreise bezw. der Städte

gabt ber Schadens fäHe.

Prandelli- schädigungen

Br»ndstel

MT

Stadtkreis Cassel . .

80

30670

14

237694

74

Landkreis Cassel ....

30

87362

42

119106

42

Eschwege ohne die Stadt .

25

147730

47

58089

66

Stadt Eschwege ....

6

4522

59

22531

82

Frankenberg.....

12

1 < 784

39

50015

68

Fritzlar......

14

31641

60

60471

74

Fuld» ohne die Stadt . .

25

118745

32

70203

25

Stadt Fuld« .....

10

2350

60

40697

77

Gelnhausen ohne die Stadt

16

26832

13

53718

29

Stadt Gelnhausen . . .

2

77160

8136

32

Gersfeld ......

7

20505

67

40103

62

Stadtkreis Hanau. . .

19

6880

11

73715

70

Landkreis Hanau . . .

28

89442

98

73973

42

Hersfeld ohne die Stadt .

16

56189

65

43948

70

Stadt Hersfeld ....

6

5516

97

18118

.55

Hofgeismar .....

37

148242

19

75556

94

Homberg ......

17

99430

63

50305

37

Hünfeld ......

13

28675

27

48698

93

Kirchhain ......

22

29186

07

47829

98

Marburg ohne die Stadt .

30

14485

33

74564

99

Stadt Marburg ....

10

750

99

43425

30

Melsungen .....

19

60663

72

58520

20

Rinteln ohne die Stadt

23

67307

60

85932

43

Stadt Rinteln ....

4

7109

75

10315

65

Rotenburg......

25

103792

66

55913

51

Schlüchtern .....

16

28958

23

51791

90

Schmalkalden ohne d. Stadt

28

78947

51

52580

47

Stadt Schmalkalden. . .

15

72566

41

24819

25

Witzenhausen . . . . .

21

94900

90

57576

03

Wolfhagen . . . . .

25

164331

04

53614

46

Ziegenhain . . . . .

17

57207

69

71547

48

Ueberhaupt.

1 618,1779890

93

1833518$7

Den höchsten Schadensauswand erforderten die Kreise: * Wolfhagen ....... mit 164331 </£ 04 ^ Hofgeismar ........ 148242 19 Eschwege ohne die Stadt . . . 147730 47 Fulda ohne die Stadt . . . 118745 32 Rotenburg ........ 103792 '66 Homberg ........ 99430 63 Witzenhausen ....... 94900 90 Han au Landkreis. . . . . 89442 98 Schmalkalden, die Stadt . . . 72566 41 ohne die Stadt . 78947 51 , Gelnhausen, die Stadt . . . 77160 W jungen . . . . . -. 60663 72 Hersfeld ohne die Stadt . . . 56189 65

* Brandsteuer. Die Interessenten der Hessischen Brandversicherungs-Anstalt werden davon in Kenntniß gesetzt, daß die Brandsteuer für das Jahr 1901 durch Beschluß des Landcsausschufses vom 18. Septeniber d. I. auf 18 Pf. für je 100 Mk. des Umlagekapitals festgesetzt worden ist. Die Brandsteuer beträgt hiernach für je 1000 Mk. der Aersich*-

rungssuMme

Bauartklasse ff ff ff ff

l: . - .

Mk.

90 Pf.

n: . . .

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26

III: . . .

62

VI: . . .

1 *

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Herstellung

*

_..... eines Hafens bei Hanau an­

läßlich der Fortsetzung der Mainkanalisirung. In der letzten Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung wurde bekanntlich ein Betrag von 10000 Mk. für Vor­arbeiten zur Herstellung eines Sicherhcitshafcns bewilligt. Das Referat hatte Herr Canthal, der laut Sitzunzs- protokoll sich folgendermaßen äußerte: Allgemein erinnerlich sei wohl, daß vor etwa 8 Jahren ein außerordentlich leS= Haftes Interesse für die Angelegenheit bestanden habe, das in allen Kreisen der Bevölkerung Unterstützung gefunden, bei verschiedenen festlichen Veranstaltungen amtlichen Charakters klaren Ausdruck gefunden und schließlich zu wichtigen Be­schlüssen der städtischen - Körperschaften sich verdichtet habe. Diese lebhaften Wünsche seien dahin gerichtet gewesen, die zur damaligen Zeit projektirte Fortsetzung der Mainkanalisirung von Frankfurt bis Offenbach alsbald bis Hanau auszudehnen. Regierungsbaurath Mundorf habe s. Zt. bereits die erforderlichen Vorarbeiten für die nothwendigen Hafenanlagen im Auftrage der Stadtverwaltung ausgeführt und lägen die von ihm hergcstcllten Skizzen und Pläne heute auf dem Tisch des Hauses. Ferner sei eine eingehende und heute wieder sehr interessante Broschüre seitens des damaligen Stadt- sekretärs Boedicker verfaßt worden, in welcher die Wünsche und Bedürfnisse für die Durchführung dieser Kanalisirung im Einzelnen erörtert worden seien. Leider sei man damals nicht zum Ziel gelangt, dagegen sei immerhin erreicht worden, daß die Anlagen bis zum Ausgangspunkt bei Offenbach in der Weise eingerichtet wurden, daß einer weiteren Fortsetzung nach Hanau technische Schmierigkeiten in keiner Weise entgegen ständen. Auch sei von der Preußischen Regierung das Recht gewahrt wordm, daß sie, ohne an die Zustimmung der Hessischen Regierung ge­bunden zu sein, diese Fortführung jeder Zeit zur Ausführung bringen könne. Inzwischen seien nun seitens Bayerns energische Bestrebungen zu Tage getreten dahingehend, die Kanaltsirunz von Offenbach bis Aschaffenburg fortzuführen. Es sei dabei vieler Orten ins Auge gefaßt, dieses Werk dann später durch Bayern hindurch fortzusetzen und in ähnlicher Lage wie