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Jahre der Jrhreskonsum an Zocker auf den Ä»pf oct Bc- oJlferung zwischen 10 und 11 kg betrug, hrt er im letzten abgeschlossenen Betriebssichre 1899'1900 die Höhe »on 15,18 kg erreicht, und zwar ist diese Z mahme »es Jnlandsscr- brauchâ kein zufälliges Ereigniß, sondern das Ergebnig einer stetig fortschreitenden Entwickelung; denn in dem letzten Jahr­zehnt ist der Zuckeroerbrauch von Jahr zu Jahr langsam 618 zu der erwähnten Höhe gestiegen. Da in dem letzten Jahr­fünft die deutsche Zuckerproduktion sich nicht mehr »erwehrt hat, ist naturgemäß ihr Ueberschuß über den Jnlandsser- brauch mehr und mehr gesunken. In de« Jahre 1899/l900 überstieg die Ausfuhr den Jnlandsvcrbrautz nur noch um 129 000 Tonnen, das ist bei eine« Verbrauch von 847 000 Tonnen um 15 bis 168/o, »ährend sie noch vor wenigen Jthrcn mehr als das Doppelte so hoch gewesen »ar. Sei Rückgang der Zuckerautfuhr in den letzten Jahren ist daher ein keineswegs für unsere nationale Zuckerproduktion be- klag-nSwercheS Ereigniß, vielmehr im Interesse derselben mit Genugthuung zu begrüßen, weil ihre Ursache lediglich in der Vermehrung des ZuckcrabsatzcS im Jnlande liegt und daher eine Verminderung der Gefahr zu konstatiren ist, welche für die deutsche Zuckcrindustrie in der «llzugroßen Abhängigkeit von dem Auslandsabsätze bisher gelegen hat.

Der Norddeutsche Lloyd und mehrere andere auswärtige Dampfer-Gesellschaften er­höhten infolge der Steigerung der Kohlenpreise die Passigier- ralen nach und von Oftasien und Australien um 10 pEt.

Die Ermordung Kettelers.

DieTimes" veröffentlichen einen äußerst interessanten und lebensvollen Belicht ihres Pekinger Korrespondenten über die Belagerung der Gesandtschaft in Peking und den Entsatz durch die Verbündeten. Der Bericht ist datirt Peking, den 14. August, und sein elfter Theil nimmt volle acht Spalten derTimes" in Anspruch.

Am interessantesten erscheint zunächst bus dem Zusammen­hang heraus die Geschichte der Ermordung Kettelers. Dr. Morri­son schreibt darüber:

Früh am Morgen des 20. hielt der diplomatische Körper eine Konferenz in der französischen Gesandtschaft ab. Vom Tsungli-Damen war keine Antwort auf das Ersuchen um eine Audienz gekommen, und der Vorschlag, daß alle Gesandten nach dem Stirnen gehen sollten, fand keinen Beifall. Wäre er ausgeführt worden, so wäre eines der furchtbarsten Massa- cres, das die Welt je gesehen hat, erfolgt. Später gingen dann zwei Sänften nach dem Damen. In der ersten saß der deutsche Gesandte Baron v. Ketteler, der vor den anderen Gesandten den Vorzug hatte, fließend chinesisch zu sprechen. In der zweiten war der Sekretär der deutschen Gesandtschaft, Herr Cordes. Nachrichten verbreiten sich in Peking schnell. Nach wenigen Minuten stürzte mein Diener in mein Bureau: Alle Leute sagen, man hat den dcuiscken Minister getobtes." Es war leider wahr! Der deutsche Gesandte war von einem kaiserlichen Offizier ermordet. Der Sekretär war schwer- verwundet, aber er rannte um sein Leben, und obwohl aus hundert Flinten auf ihn geschossen wurde, entkam er doch wie durch ein Wunder. Eine Patrouille von 15 Mann unter Graf Soden ging sofort aus, um den Leichnam zu holen, aber sie wurden von allen Seiten von chinesischen Soldaten ins Feuer genommen und mussten sich zurückziehen. Herr Cordes, den ich krank im Hospital fand, gab mir folgende Schilderung des Vorfalles:

Am Nachmittag des 19. Juni wurde ich, wie am Tage vorher, vom Baron v. Ketteler ins Tsungli-Iamen gesandt, um die Zurückziehung der Kansatruppen von Tungfuhsiang, wo sie nur wenige Schritte von unserem Posten an den elektrischen Werken entfernt standen, zu fordern. Der Sekretär, der mich empfing, und den ich schon Jahre lange kenne, war außerordentlich nervös. Er sagte, cs sei ein großer Wechsel in der Situation feft- zusteUen. Die fremden Admirale hätten die Takuforts ge nommen und es werde sehr schwer sein, die Truppen im Zaume zu halten. Eine Diskussion erschien über flüssig, so ließ ich meine Botschaft für Dunglu, den Großsekretâr des Oberbefehls­habers, zurück unb ging fort. Um 5 Uhr wurde den Ge­sandten das Ultimatum des Tsung-li Namen geschickt, daß sic binnen 24 Stunden Peking zu verlassen hätten. Baron v. Ketteler glaubte, daß diese Note nicht bei vernünftigen Sinnen entstanden sein könnte, und in der Hoffnung, doch noch zu einem Einverständniß mit China zu kommen, sandte er am Abend eine Botschaft an das Damen, und ersuchte um ein Interview mit dem Prinzen und Ministern bei Damen für 9 Uhr am nächsten Morgen. Die Empfangsbestätigung für diese Note befinbet sich in der deutschen Gesandtschaft. Als am Morgen des 20. vom Damen keine Nachricht ge­kommen war, daß die Prinzen und Minister nicht in der Lage seien, den Baron zu empfangen, begab er sich nach der Konferenz mit den anderen Gesandten mit mir in zwei eânf ten nach dem Damen. Eine bewaffnete Eskorte von vier Mann und einem Unterosfizier stand bereit, um uns zu begleiten, aber der Baron hielt es für besser, sie zurückzulassen, theils, weil der Durchzug bewaff­neter fremder Soldaten durch die Straßen Aufregung hervor­rufen könne, aber hauptsächlich, weil das Tsung-li Damen wußte, daß der Gesandte kam, und ihm deshalb den Schutz, der einem fremden Gesandten gebührt, schaffen werde. Wir Beide waren unbewaffnet, unsere Sänften waren von zwei chinesischen Meldereitern der Gesandtschaft begleitet. Wir ver­ließen die französische Gesandtschaft, wo die Konferenz ab­gehalten war, passirten die österreichische Gesandtschaft und gingen dann durch die Chianganstraße in die Hatamenstraßc. Unsere Sänften wurden auf dem ansteigenden Theil in der Mitte dieser Straße in der üblichen Weise getragen, daß ein Mafo vorn und einer hinten ging. Wir passirten den

Ehrenbog n nahe der belgischen <é8e|anbtf last und befanden uns nahe der Polizcistrtion, nahe der linken Seite der Straße. Fch betrachtete einen Wagen mit Lanzenträgern, der vor der Sänfte des Gesandten passirte, als ich plötzlich etwas sah, das mir das Herz still stehen machte. Die Sänfte des Ä sandten war drei Schritte vor mir. Ich sah einen Banner- soldaten, anscheinend einen Mandschu, in voller Uniform mit Mandarinenhut, mit Knopf und blauer Feder vortrelen, sein Gewehr einen Meter vor dem Fenster der Sänfte erheben, es auf den Kopf bei Ministers richten und losdrücken. Ich rief voll SchreckenHall", im selben Moment ertönte der Schuß und die Sänften wurden nicdergcwsrfcn. Ich sprang auf, ein Schuß traf mich im unteren Theil meines Körpers, andere wurden auf mich abgefeuert. Ich sah die Sänfte bei Ministers noch stehen, aber nicht? rührte sich darin. Ein Moment bei Zögerns wäre »erhângnißvoll gewesen. Ich lief, verwundet, wie ich »ar, 50 Schritt nordwärts und bog in die Straße nach Osten ein, während ein lebhaftes Ge- wehrfener mir folgte. Ich blickte zurück und sah die Sänfte bei Gesandten noch am selben Punkte stehen, auch jetzt »ar noch kein Zeichen von Leben zu erblicken. Ich glaubte ich sei in der Straße, die zum Tiungli-Dameu führt und lief weiter, um dort zu berichten, was geschehen sei, und vielleicht dort Schutz zu finden. Aber ei war nicht die Straße. Ich wurde von zwei mit Lanzen bewaffneten Männern verfolgt; dabei verlor ich den Weg und hörte hinter mir die Rufe: Es ist ein Fremder; er hat nur erhalten, waS er verdient hat. Niemand zeigte mir den Weg; endlich wies mich ein Bei käuser nach der Gesandtschaftsstraße, und eine halbe Stunde noch der Ermordung meines Gesandten kam ich in der amerikanischen Gesandtschaft an, wo ich in Ohnmacht fiel. Von da wurde ich nach der deutschen Gesandtschaft ge­bracht. Der Mörder war kein Räuber, sondern ein kaiser­licher Soldat in großer Uniform. Seine Leute hatten in der Rähe des Polizeipostens Aufstellung genommen, der unter dem Befehl des Militärkommandanten von Peking steht. Die Pülizeibeamtcn waren Zeugen des Vorfalles. Ich bekräftige, sagte Cordes, daß der Mord an dem deutschen Gesandten vorbedacht war und durch . einen kaiserlichen Beamten be­gangen worden ist. Das war, fährt Dr. Morrison fort, was Herr Heinrich Cordes konstalirte. Die F aze, ob die Gesandtschaften aus Peking aufbrechen sollten, wurde darauf­hin nicht mehr erörtert. Später sandte das Mimen eine unverschämte Botschast an die deutsche Gesandtschaft, des In­halts, daß zwei Deutsche in Sänften die Gesandtschaftsstraße entlang gekommen wären, und daß am Anfang der Straße, die zum Tsungli Damen führt, einer von ihnen auf die Menge gefeuert hatte. Die Chinesen hätten das Feuer er­widert, und der Deutsche sei dabei getöstet worden. Sie wünschten den Namen dieses Mannes zu wissen. Darauf wurde keine Antwort gegeben. Wochen vergingen.,, ehe der Körper Kettelers gefunden wurde, und erst am 18. Juni wurde des Mordes offiziell Erwähnung gethan.

Der Krieg in China.

Charakteristik der Truppenkontingente in Ostasien.

Von den mit. der Marine-Infanterie hinausgegangencn Berichterstattern kommen jetzt aus Tientsin die ersten brief­lichen Berichte nach Deutschland. Aus einem längerem Briefe des Hauptmanns a. D. Dannhauer an bettBerliner Lokal-Anzeiger" entnehmen wir nachstehende interessante Be­obachtungen:Als allererster von den hier frisch angetansten deutschen Truppen hatte der Adjutant des Expeditionskorps, Oberleutnant von Thauvcniy, Tientsin auf dem Wege nach Peking verlassen. Ihm war der nicht leichte, aber desto ehrenvollere Auftrag geworden, nur von zwei russischen Ko- taken begleitet, so schnell wie möglich dorthin zu reiten und dem kommandirenden russischen General Lenjewitsch ein wichtiges Schreiben zu überbringen. Da die deutschen Pferde in dem Moment noch nicht zur Stelle, hatten ihm die Russen, außer den Bcgleitkosaken auch eines ihrer b stcn Pferde gestellt. Ein Sprung in den Sattel, und fort ging's in schärfster Gangart. Er ist auch wohlbehalten in Peking angelangt. An dieser Stelle sei übrigens gleich konstatirt, daß keines der fremden Truppen- Kontingente eine derartig treffliche und herzliche Waffen­brüderschaft mit uns hält, wie das die Russen thun. Wo immer sie uns behilflich sein können, da sind sic's. Ein Wort an den ersten Adjutanten im Stabe des Admirals Alexejew, den Rittmeister von Wetterstrand, und der Wunsch wird sofort dem Admiral vorgetragen, und, wenn irgend möglich, erfüllt. Das war gerade in den ersten Tagen nach unserer Ankunft in Tientsin nicht hoch genug anzuschlagen. Die Amerikaner, unter denen ziemlich viele Deutsche sind, sollen sich bei den Gefechten recht brav, d. h. als tapfere, frisch vorwärtsgehende Soldaten gezeigt haben, aber so meinen deutsche wie russische Offiziere, die aus Erfahrung sprechen sie, wie die Engländer, wurden gerade in kritischen Momenten oft recht unbequem, weil ei bei beiden an jeder Führung fehlte, ihre Offiziere zu unselbständig sind und die Leute auch gar nicht in der Hand haben. Dagegen herrscht über bai ganze Auftreten der Ja- pauer in wie außer dem Gefecht nur eine Stimme! Sie haben sich in jeder Weise bewährt, sind unbedingt die für diesen Krieg und die hiesigen Verhältnisse am besten Vorbe­reiteten und erfreuen sich auch eines musterhaften Ver­pflegungswesens. Selbst diejenigen Rationalitäten, denen die Japaner eigentlich ein Dorn im Auge sind, lassen ihnen volle Gerechtigkeit widerfahren. Da sie bereits wußten, daß chinesisches Militär nichts so fürchtet, wie einen feindlichen Bajonettangriff, gingen sie ihnen öfters, ohne vorher einen Schuß zu thun, sofort mit dem Bajonett zu Leibe. Das

großartigste Bravourstück dieser Art führten sie beim Sturm auf die hiesigen City - Befestigungen aus. Nur zwei dataiSane start, gingen sie, unter einem Hagel von Ge­schossen aller Art, über offenes Terrain direkt zum Sturm­angriff vor, waS ihnen allerdings gegen 200 Mann kostete, erkletterten die Wälle und feuerten dann erst auf sie entsetzt fliehenden Chinesen. Welchen un»crlöschlichen Eindruck aus­nahmslos unsere deutschen Matrosen Abtheilungen und See- soldatcn mit ihren Offizieren auf alle anderen gemacht haben, die Schulter an Schulter mit ihnen kämpften, oder sie im Feuer sahen, ist längst in alle Welt hinausgemeldet. Wunder­bar mag ei erscheinen, daß sich zwischen den Russen und Franzosen, die hier zum ersten Male Schulter an Schulter kämpften, gar keine herzlichen Beziehungen anknüpften, während Russen und Deutsche sofort, vom ersten Tage ab die aller­beste Waffenbrüderschaft hielten. Allerdings wird erzählt, die Franzosen hätten es manchmal im Feuer an dem ihnen sonst eigenen Elan fehlen lassen, und zu ihrer Entschuldigung nur hinzugesetzt, daß sie die letzten zwei Jahre n dem ent­nervenden Klima von Tonking zugebracht und viele L idende unter sich hätten. Jetzt heißt es, sollten Truppen direkt auS Frankreich hierher unterwegs sein. Trotzdem glaube ich, wird sich dadurch an der russisch deutschen Waffenbrüderschaft kaum etwas ändern. Da wissen beide Theile ganz genau, daß sic sich absolut aufeinander verlassen können, und das ist denn doch sehr viel werth.

Die Verschwörung gegen die Mandschu- Dynastie

ksmpliz'rt die Lage in China in bedrohlicher Weise Nach einer offiziösen Auslassung derKöln. Zig." wurde eine Ausdehnung dieser Aufstände eine neue bedenkliche Verwick­lung bedeuten, doch sei cs nicht ausgeschlossen, daß dadurch die chinesischen Machthaber den Wünschen der Mächte ge­fügiger gemacht würden. Wenn der Kaiser und die Kaiserin ein ruhiges Uri Heil bewahrten, würden sie einsehen müssen, daß die rasche Beendigung des Krieges mit Europa eine Vorbedingung sei, ohne welche die Unterdrückung der regie­rungsfeindlichen Bewegung sehr schwer auszuführen wäre. Auch die Meldung von einem Anschläge gegen den Kaiser sei dazu angethan, die Gefahren im hellsten Lichte zu zeigen, denen sie sich aussetzen, wenn der gegenwärtige ordnungs­widrige Zustand andauere. Hierzu verzeichnen wir das olgenbe Telegramm aus Shanghai, 16. Dftbr.: Aus Hankau liegen Meldungen vor, daß der chinesische Hof in Singanfu angenommen sei. Der Dinglscfluß wimmelt von Dschunken, beladen mit Truppen, Lebensmitteln und Muni­tion, die von Hankau flußaufwärts nach Hantschung fahren, von wo zwei Kanäle nach dem Hoango, und zwar in die Nähe von Singanfu, führen. Dieser Wasserweg würde für WaldersceS etwaige Operationen gegen Singanfu von größter strategischer Bedeutung sein. Die Vizekönige im Drnglse- rhal sind sehr aufgeregt über die Ernennung Dutschangs zum Gouverneur von Hupeh, die gegen Tschangschitungs Willen erfolgte. Es heißt auch, daß der Hof ein geheimes Edikt erließ, das die Enthauptung aller Vizekönige und Gouver­neure anbesiehlt, die sich geweigert hatten, die kaiseilichen Befehle auszuführen, d. h. die Ausländer zu ermorden. Die Rebellion im Süden scheint sich zu einer Ami-Mandschu- bewegung zu entwickeln. Die kaiserlichen Truppen wurden bei Wutschau von den Tuangsi-Rebellen geschlagen, die sich den Aufiührcrn in Kwamung anschließen wollen. Die An­kunft der Leiche Kettelers wird demnächst hier erwartet. Auf Befehl Li-Hung-Tichangs machte der hiesige Taotai das An­erbieten, einen Trauergottesdienst abhalten und dabei Trank­opfer barbringen zu lassen..

Telegramme:

Lands«, 17. Oktbr.. Der hiesige chinesische Gesandte erklärte, keine Bestätigung der Gerüchte erhalten zu haben, nach welchen der Kaiser von China entschlossen sein soll, unter amerikanischem Schutze nach Peking zurückzukehren. Der Ge­sandte drückte die Ansicht aus, daß der Kaiser sich nicht dauernd in Singanfu aufzuhalten gedenke und nach Peking zurückkehrm werde, sobald die Friedensverhandlungen einen günstigen Versauf genommen haben würden. ,

London, 17. Okibr. Aus Shanghai wird gemeldet, hohe Beamte und Leiter bedeulender chinesischer Handelsfirmen erhielten Mittheilung von einem Telegramm des Prinzen Tuan, in welchem dieser erklärt, der Hof sei in Sicherheit. Weiter erklärt Tuan, daß die Arsenale Tag und Nacht ar­beiten müßten, um Munition und Waffen anzufertigen und daß alle Chinesen mithelfen müßten, um die fremden Teufel auS China zu vertreiben.

Der Krieg in Südafrika

London, 15. Oktbr. Lord Roberts berichtet über die Hartnäckigkeit, schreibt derDaily Telegraph", mit der die Buren die Eisenbahnlinien zu unterbrechen suchen, obgleich die Beschädigungen immer schnell zu repariren und die Strafen, welche die Buren treffen, schwer sind. Heutc hat indessen der Feldmarschall keine Bahnzerstörungen zu melden, sondern er sagt, daß eine Anzahl von Scharmützeln an sehr weit aus­einander liegenden Punkten stattgefunden haben. Nördlich von Nels Spruit hat General Stephenson in einem Gefecht zwei Todte und vier Verwundete verloren. Bei Middelburg, welches General LitteltonS Ziel ist, fielen ebenfalls zwei Mann, während der Verlust des Feindes bedeutender war. Bei Kroonstadt wurde ein Mann vom Sussex-Regiment erschossen, aber am folgenden Tage wurden zwei Buren gefangen. Bei Petrusberg sind zwei Polizcisoldatcn von marodirenden Buren ermordet worden. Bei Alioal North in der Kap-Kolonie hat ebenfalls ein Gefecht stattgefunden, und ei heißt, daß die Natal VolunteerS ein erfolgreiches Gefecht am Blood-Fluß