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Hanauer Anzeiger

4 September

Die glücklichen Besiegten.

(Zur neueste» Phase der Ch in a w irren.)

Wie die moderne Strafgesetzgebung hinsichtlich der Be­handlung der Strafgefangenen häufig das Empfinden der Humanität so stark übertrieben hat, daß der Verbrecher schier beneidenswerth ist, so hat sich im letzten Jahrzehnt nach Kriegen die eigenthümliche Thatsache heraus gestellt, daß der Besiegte beinahe besser daran ist, als der Sieger. Nach dem chinesisch-japanischen Kriege wurde nicht nur China durch die europäischen Kontinentalmächte vor einer Vergewaltigung durch Japan geschützt, sondern den chinesischen Finanzen wurde wieder auf den Damm geholfen; nach dem türkisch-griechischen Kriege wurde der griechische Staatssäckel von den Mächten gehörig aufgefüllt, und obendrein kam Kreta unter die Ver­waltung eines griechischen Prinzen; nach dem spanisch- amerikanischen Kriege stiegen die spanischen Aktien auf die doppelte Höhe des Kurses, den sie vor dem Kriege gehabt hatten. Ünd wenn es mit der Rücksicht auf die Empfin­dungen der Chinesen so weiter geht, so werden wohl schließ­lich die Mächte der chinesischen Regierung eine Kriegsent­schädigung herauszahlen und sich dafür entschuldigen, daß sie die Ermordung des deutschen Gesandten von Ketteler übelzu­nehmen sich erlaubt hatten.

Es ist mehr als eigenartig, daß die alliirten Truppen davon Abstand nehmen wollen, den kaiserlichen Palast zu be­treten. Dies erinnert an eine Episode aus den Friedens­verhandlungen im Winter 1871. Bismarck stellte die kate­gorische Bedingung, daß deutsche Truppen in Paris ein- marschiren müßten, wogegen sich die französischen Unter­händler mit Händen und ,Füßen wehrten. Deutscherseits aber bestand man mit Bestimmtheit auf der Forderung, weil man es für durchaus nothwendig hielt, durch den Einmarsch in Paris den Franzosen den Nachweis ihrer Niederlage hand­greiflich zu liefern. Man hätte sonst auch sicher sein können, daß die Franzosen sich damit gebrüstet hätten, die Deutschen hätten nicht gewagt, dieheilige Stadt", wie sie Viktor Hugo nannte, zu betreten. So sehr wir nun französischen Hochmuth und französische Entstellungskunst zu würdigen wissen, so sind die Franzosen in diesen Eigenschaften doch wahre Lehrlinge gegenüber den Chinesen. Betreten die Europäer den chine­sischen Kaiserpalast nicht, so werden die chinesischen Litteraten dies dem Volke als einen Beweis dafür vorführen, daß die weißen Teufel sich selbst als Unterthanen der chinesischen Dynastie betrachten. Und in einem gewissen Sinne würde diese Behauptung nicht einmal so ganz unrichtig sein. Am besten wäre cs, den Kaiserpalast zu zerstören, daß kein Stein auf dem anderen bleibt. Die Missionare, die den germanischen Stämmen das Christenthum brachten, wußten was sie thaten,als sie unter eigener Lebensgefahr die den Göttern geweihten heiligen Bäume umhieben. Es mußte eben die Macht des Christen­thums über das Hcidenthum auch äußerlich versinnlicht werden. Wenn die Chinesen sehen, daß die fremden Teufel den Kaiser- palast zerstören, ohne von der Rache der Götter getroffen zu werden, so werden sie ihre lächerliche Ueberzeugung von der Allmacht des chinesischen Reichs verlieren.

Aus demselben Grunde wäre es ein arger Fehler, wenn die Absicht der baldigen Räumung Pekings zur Ausführung gelangte. Die Chinesen müßten zu dem Glauben gelangen, daß die fremden Truppen sich davor fürchteten, länger in den Mauern der Hauptstadt zu weilen.

Aber auch für China selbst wäre es nur ein Unglück, wenn die alliirten Truppen vorzeitig Peking verließen. Auch hier sei wieder an Paris erinnert. Welches Glück wäre es für die Franzosen gewesen, wenn man deutscherseits die Truppen länger in Paris gelassen hätte! Dann hätten die Kommunards nicht jene entsetzlichen Greuel verüben können, gegen die die Schrecken des Krieges ein Kinderspiel gewesen waren. Auch Peking ist unter den gegenwärtigen Verhält-

bar verklärte Formenwelt leben, die uns in diesem der Erde abgerungenen Zauberlicht erschienen ist, und wir warten be­haglich ab, welches denn nun die nächste Ueberraschung sein wird, die man uns bereitet. n.

Aus Kunst und Leben.

Das Goethe-Denkmal in Straßburg. An dem Wettbewerb für das Straßburger Denkmal des jungen Goethe hat sich die deutsche Künstlerschaft erfreulicherweise zahlreich be- theiligt. Es sind 65 Modelle eingegangen und in dem alten Schloß in Straßburg zur Aufstellung gelangt.

Schlangengift als Heilmittel gegen die Pest. In dem Kampfe gegen die Pest ist den Aerzten in Indien ein Bundesgenosse erstanden, auf den wohl Niemand bisher verfallen ist. Wie der Korrespondent des LondonerLancet" aus Kalkutta meldet, sind dort Versuche gemacht worden, die zu dem Ergebniß geführt haben, daß das Gift der Brillen­schlange den Folgen einer Pesterkrankung entgegen wirkt. Das Schlangengift wird mit Glycerin vermischt und dann unter die Haut gespritzt. Die ersten Experimente sind an pestkranken Affen gemacht worden, die in allen Fällen eine schnelle und deutliche Besserung des Befindens zeigte. Die eingeimpften Mengen des Schlangengiftes konnten dabei ver- hältnißmäßig bedeutend sein. Es ist schwer einzusehen, worin diese günstige Wirkung des Schlangengiftes beruhen soll und eine Erklärung ist dafür bisher noch nicht gefunden worden. Man muß vorläufig einfach annehmen, daß eben das Schlangen- gift in seiner Wirkung auf den menschlichen Organismus der des Pestgiftes genau entgegengesetzt ist, sodaß beide einander aufheben. Weitere Versuche werden in den wissenschaftlichen Kreisen mit Spannung erwartet.

Nissen völlig reif für die Anarchie, und die Boxer erinnern in mehr als einer Hinsicht an die Kommunards. Wo be­findet sich denn zur Zeit eine chinesische Regierung, die die Neigung und vor Allem die Macht hätte, nach dem Abzüge der alliirten Truppen Mord und Brand in Peking zu ver­hindern? Dazu kommt noch, daß ein vorzeitiger Abzug der Truppen, der ja überall von den Chinesen als Zeichen der Schwäche gedeutet werden würde, auch in den Provinzen das Signal zu revolutionären Erhebungen geben würde.

Wenn als» Deutschland und andere Mächte dem russisch- amerikanischen Vorschläge der baldigen Räumung Pekings nicht zustimmen sollten, so wird ihnen ihr Verhalten nicht etwa durch die Kriegslast diktirt, sondern es entspringt im Gegentheil de« Wunsche zu einem dauernden Frieden zu ge­langen.

* *

X. Ein neuer Brief des Korvetten-Kapitäns Lans

an seine Verwandten vom 16. Juli bringt einige interessante Einzelheiten und als Beilage einen eingehenden Bericht an ihn von dem Kapitän-Leutnant Kühne über die furchtbaren Tage nach Tientsi«. Die Hauptsachen daraus sind schon be­kannt. Dagegen möchten wir folgende Stellen aus dem Lans'schen Brief mittheilen:

Am 8., mittags, sind wir glücklich in Dokohama an­gekommen. Beim Verlassen des Dampfers stürmische Hoch­rufe, ebenso als wir in unseren Krankentransport-Bahren den am Quai liegenden PostdampferStuttgart" passirten. . . . Die japanische Regierung ist äußerst hilfreich. Alle Spitzen der Behörden, der Regierungspräsident, Bürger­meister, Präses der Handelskammer, Vorstand des Rothen Kreuzes haben mir Besuch gemacht. Der Marineminister schickte gestern seinen Adjutanten, und heute früh war ein Flügeladjutant des Kaisers hier. Heute Nachmittag kommt eine Hofdame der Kaiserin und morgen eine Anzahl japanischer Damen vom Rothen Kreuz. . . . Von der deutschen Kolonie bekomme ich viel Besuch. . . . Eine sonderbare Sitte haben die guten Japaner: Wenn sie einem ihre Theilnahme beweisen wollen, machen sie kleine Geschenke; so schickte der Minister Marquis Saigo zwei sehr hübsche Fächer und Briefpapier und der hiesige Gou verneur oder Regierungspräsident Kohey Sufu einen Carton mit einem Dutzend sehr feiner Taschentücher

Ja, wenn ich jetzt so in Ruhe über Alles nachdenke, was ich im letzten Monat erlebt habe, so kommt es mir doch wunderbar vor, daß ich noch lebe. . . . Von den 17 Granaten ist nur eine in den Rumpf eingeschlagen, und zwar über Wasser an einer ungefährdeten Stelle, wie aber wenn einige Granaten in die Kessel, Maschinen- und Munitionsräume gegangen wären!? Dann war der Iltis" verloren und wir mit ihm. Ich denke, der alte Schlachtengott hat wohl seine schützende Hand über uns gehabt.

Ich erhole mich jetzt sehr schnell. Alle kleinen Wunden sind heil und ich fange an, ganz leidlich zu schlafen. . . . Wäre uns die Niederkâmpfung der Forts von Taku, die ja das Eingangsthor nach Tientsin, d. h. die Flußmündung beherrschen, nicht gelungen, so wären alle Europäer, d. h. 3000 Mannschaften der verschiedenen Stationen und ca. 2000 Europäer in Tientsin verloren gewesen. Nach Ein­nahme der Forts aber konnten die am nächsten Tage von allen Stationen eintreffenden Verstärkungen ganz unge­hindert gelandet werden, und daß diese gerade znr rechten Zeit ankamen, könnt Ihr aus Kühne's Bericht er­sehen. . . . ."

Aus diesem Bericht möchten wir folgende Stelle heraus­nehmen :

Ja, hätten wir gegen eine zivilisirte Nation zu kämpfen gehabt, so wäre die Aufregung nicht so groß gewesen, aber der furchtbare Gedanke, daß wir Alle, Männer, Frauen und Kinder, ohne Ausnahme rücksichtslos den entsetzlichen Martern der Boxer ausgeliefert waren, das ließ uns die Nerven aufs Aeußerste anspannen."

Einzelheiten von der Belagerung in Peking.

Dem Tagcbuche eines in Shanghai eingetroffenen Deutschen, der Peking am 24. August verließ, sind über die Vorgänge bei der Belagerung folgende Mittheilungen zu entnehmen: Am 19. Juni erging unter Hinweis auf die Einnahme der Taku-Forts ein chinesisches Ultimatum, die Gesandten sollten binnen 24 Stunden Peking unter chinesischer Eskorte ver­laffen. v. Ketteler wurde am 20. vormittags, als er sich ohne militärische Bedeckung in einer Sänfte zum Damen be­gab, von regulären chinesischen Truppen erschossen. Cordes, der in einer zweiten Sänfte folgte, erhielt einen Schuß in den Unterleib und wurde in die Londoner Mission aus­genommen. Er ist jetzt vollkommen geheilt. Die Leiche v. Kettelers wurde von den Chinesen eingesargt und nach der Ankunft der Truppen aufgesucht. Sie wurde nach der Jdenti- sizirung am 18. feierlich in der Gesandtschaft beigesetzt. Die Nachricht von der Verbrennung des Damen durch unsere Truppen ist unrichtig. Die Gesandschaften wurden belagert und beschossen durch kaiserliche Truppen und Boxer. Das Haus unseres ersten Sekretärs ist gänzlich zerstört ein neues Doppelhaus schwer, das Gartenhaus leicht beschädigt. Die heldenmüthige Vertheidigung der Gesandtschaft durch unser Detachement nach Aufgabe des zeitweilig gehaltenen Theiles der Mauer erfolgte hauptsächlich vom Klubgebäude aus. Eroberung einer chinesischen Fahne durch Graf Soden mit 15 Mann gegen 200 Chinesen. Verpflegung ausreichend, jedoch auf Pferdefleisch und Reis beschränkt. Die Chinesen stellten die Feindseligkeiten auf Befehl Dunglus vom 16. Juli ab ein. Seit dem 30. Juli wurde wieder geschossen, weniger bei unserer Gesandtschaft. Letzter heftiger Angriff in der

Nacht auf den 14. August. Das Gesandtschaftspersonal war am 24. August wohlbehalten.

Der Vorschlag Rußlands, Peking zu räumen, begegnet sehr getheilter Aufnahme. DasB. Reuter" meldet aus Shanghai: Die Nachrichten aus den europäischen Hauptstädten, daß Rußland beschlossen habe, Peking zu ver­lassen, rief in Shanghai Erstaunen hervor. Die Meldungen seien, als sie zuerst aus chinesischen Quellen vorlagen, von den ausländischen Beamten nicht geglaubt worden.

Die großen Londoner Blätter stimmen darin überein, daß die Mittheilung Rußlands, daß es entschlossen sei, seine Truppen ohne Rücksicht auf die Entschlüsse der anderen Mächte zurückzuziehen, eine sehr ernste Krisis heraufbeschwöre. Ihr Widerspruch gegen eine allgemeine Zurückziehung der Truppen bleibt aber unerschüttert. Alle Blätter sind der An­sicht, daß der Entschluß Rußlands mit einigen in der russischen Note vom 25. August bezeichneten Zielen der russischen Politik in keiner Weise in Einklang zu bringen sei. Daily Nervs" führen aus, die Einigkeit unter den Mächten werde durch den Entschluß einer Macht, ihre Truppen zurück- zuberufen, nicht gestört.Daily Chronicle" bemerkt, das Verhalten Rußlands zerstöre nicht nur die Einmüthigkeit der Mächte, sondern mache auch die ganze Lage der Verbündeten zur Zielscheibe des Spottes der Chinesen, welche bei der triumphirenden Rückkehr der Kaiserin unvermeidlich zu dem Schluffe gelangen müßten, daß sie die verhaßten Fremden vertrieben. Wenn Salisbury dieser Führung folge, welchen Schutz werde er dann wohl noch in Zukunft den britischen Unterthanen in China bieten können?Standard" betont, die russische Note stelle Rußland vor ein Fait accompli, welches in einer Weise geschaffen sei, die nicht gerade höflich gegen die übrigen Mächte zu nennen sei. Wenn man Peking der altgewohnten Korruption einem im Niedergänge be­griffenen Despotismus wieder preisgebe, so könne das nur Denjenigen passen, welche nicht den Wunsch hätten, China während der nächsten Jahre in glücklichen und festgeordneten Verhältnissen zu sehen. Salisbury werde nicht verfehlen, in Berlin wie in Washington seine Einwände gegen eine solche Politik des Rückzuges darzulegen. England wünsche, daß nichts gethan werse, was das Konzert der Mächte auflösen könnte. Wenn es einer Verschiebung der chinesischen Frage auf unbestimmte Zeit zustimme, so könne dies nur in der Voraussetzung geschehen, daß, wenn es zur Lösung dieser Frage komme, diese nicht hinter dem Rücken Englands er­folgen werde.

Eine Reutcrmeldung ans Shanghai vom 2. d. Mts. besagt Folgendes: Der Spezialkommissar der Vereinigten Staaten in China, Rockhill, betonte in einer Besprechung mit einem Berichterstatter die W i ch t i g ke i t d er H a r m o n i e d e r M ä ch t e als einfache Vertheidigungsmaßregel. Wenn es China gelänge, das Konzert der Mächte zu zerstören, Meinungsverschiedenheiten in dasselbe zu bringen oder es zu schwächen, so könnten alle Ausländer nichts Anderes thun, als ihre Koffer zu packen, um zu verschwinden. Man müßte die gegenwärtige Lage benutzen, um die Lage der Fremden in China für immer zu regeln. Wenn jetzt die Angelegenheit nicht geordnet werde, werden die Chinesen er- muthigt, ihre jetzige Politik fortzusetzen. Die Mächte würden dann alle Jahre dieselben Schwierigkeiten zu überwinden haben. Rockhill glaubt, die Mehrzahl der Mächte sei der Auffassung, daß eine endgiltige Regelung der Stellung der Fremden und die gemeinsame Herstellung der Freiheit für dieselben bedeutend wichtiger sei, als Landerwerb. Rockhill ist der Meinung, daß die jüngsten Unruhen einen Theil des Planes der Regierung bilden, alle Fremden zu vertreiben, wie die Edikte des kaiserlichen Amtsblattes beweisen. Die letzten Ereignisse in Peking seien lediglich ein Jwischenfall in der gegenwärtigen Krise. Die Hauptarbeit sei"noch zu thun. Rockhill erklärt, die Beamten in Shanghai hätten von den Vorgängen diplomatischer und militärischer Natur in Peking keine Kenntniß. Sie können auf die an die Gesandten in Peking gerichteten Telegramme keine Antwort erhalten. Man glaubt, daß die Telegramme zwischen Tschifu und Shanghai von den Chinesen verstümmelt werden. Wie cs heißt, dürfte die kommerzielle Krise in den chinesischen Kreisen wahrschein­lich von erheblichem Einfluß sein. Für baare Darlehen werden 36 Prozent pro Monat verlangt. Die chinesischen Kaufleute sind bemüht, die chinesischen Beamten zu überreden, der fremdenfeindlichen Bewegung ein Ende zu machen. Li-Hung-Tschang bleibt in Shanghai und versucht, die Fremden zu veruneinigen.

Kiautschou «nd sein Hinterland.

Zwei französische Priester sind, wie aus Shanghai unter dem 3. September gemeldet wird, in Kiautschou aus dem tiefen Innern eingetroffen, auf dem ganzen Wege eskortirt von chinesischen Soldaten, welche von Juanschikai gestellt worden sind. Die Priester behaupten, Juanschikai habe jen­seits Kiautschou 20,000 Mann stehen, welche augenscheinlich daselbst aufgestellt seien, um sich einem etwaigen Versuche Deutschlands, sein Gebiet zu erweitern, zu widersetzen.

Telegramme:

Berlin, 4. September. Wie demBerliner Tageblatt" aus Bremerhaven telegraphirt wird, hat der Kaiser sein Erscheinen bei der heute stattfindenden Abfahrt der Truppen nach China in letzter Stunde abgesagt.

Berlin, 4. September. DerNordd. Allg. Ztg." zu­folge hat, nach telegraphischen Meldungen aus Peking, der spanische Geschäftsträger als Doyen des dortigen diplomatischen Korps in einer bei der Beisetzungsfeier für Freiherrn von Ketteler gehaltenen Ansprache den Legations-Sekretär von Below gebeten, das Beileid des gesummten diplomatischen