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für Gtadl- und 8«* keil Hanau 10 ^ Me 4gch,altene (Sarin»' jede oder deren Raum, für Nuswärtr 15 ^

Im Reklanientheil

die Zeile 20 A, für AuiilvarlS 30 A-

ërfänut tuglich mit Äâ^hse der Senn« mA FeiertsM, mit KLeèrMscher Beüagr.

Nr. 197

Freitag den 24, August

1900

ED

Amtliches.

^taöt&rei# Cattau.

Der zwischen den Häusern Nr. 23 und 25 der Metzger­gasse liegende, in der Richtung auf die Bangertstraße hin­ziehende und durch eine Mauer nach der Marktgasse abge­schlossene Grundstücksparzellentheil Karte H Nr. 15 wird hierdurch als öffentlicher Weg eingezogen.

Hanau den 17. August 1900.

P 4857 u. 4856 Königliche Polizei-Direktion.

J. V.: Valentiner, Reg.-Assessor.

^anö&rew ^anau.

Bekanntmachungen des Königlichen Landrathsamtes.

Bekanntmachung.

Das Proviantamt in Hanan kauft ^ gesunden, trockenen und gut gereinigten Roggen und Hafer, sowie gutes, gesundes Heu und Roggenstroh.

Zur schnellen Abfertigung wird es wesentlich beitragen, wenn das Getreide zu einem gleichmäßigen Gewicht ein­gesackt wird.

Die Adresse für Bahnsendungen ist:Proviantamt in Hanau Nordbahnhof. Fracht- und Abfuhrkoster^ be­tragen für Roggen und Hafer 6 Pfg., für Heu und Stroh 15 Pfg. pro Centner.

Alles Nähere ist bei dem genannten Proviantamt zu er­fragen.

Hanau den 18. August 1900.

Der Königliche Landrath.

V 7575 I. V.: Valentiner, Reg.-Assessor.

Gefundene und verlorene Gegenstände etc.

Verloren: 1 Herren-Medaillon, Blutstein, mit Mono­gramm J H und Photographie auf dem Wege^ Hanau Steinheim. 1 Portemonnaie mit einem 3 Mark-Stück.

Entlaufen: 1 gelber Bernhardinerhund mit weißen Abzeichen, m. Geschl.

Entsprungen aus einer Kiste am hiesigen Nordbahn­hof: 1 grauer Wolfsspitz.

Vom Wasenmeister am 23. d. Mts. ein gefangen: 1 weißer Foxterrier, w. Geschl.

Hanau den 24. August 1900.

richtete, haben auf der gegenwärtig zu Stettin tagenden , Wagner", welches bekanntlich Kriegskontrebande für die Buren General-Versammlung des Zentral-Verbandes deutscher Kauf- ( ' ' '

teilte und Gewerbetreibenden eine kräftige Erwiderung ge­funden. Der Vorsitzende, Senator Schulze, gab seinerEm­pörung über die schmachvollen Lügen des Oberbürgermeisters" besonderen Ausdruck. Der Referent Labowsky-Berlin verlas die Rede Benders, die mit lauten Pfuirufen ausgenommen wurde. Mit Nachdruck wurden sodann die einzelnen Be­schuldigungen bekämpft. Wenn einzelne Kleinkaufleute jetzt unehrlich werden, so lernen sie von den Waarenhäusern. Den Breslauern sei zu rathen, bei der Wahl des Ober­bürgermeisters recht vorsichtig zu sein, denn der jetzige ar­beite nur den Sozialdemokraten in die Hände und entfremde sich den ganzen Mittelstand. Dagegen sei den konservativen Abgeordneten von Durant und von Winkler für ihr mann­haftes Auftreten Dank zu sagen. An Excellenz von Miquel wurde folgende Depesche geschickt:Ew. Excellenz sagt die Versammlung aufrichtigen und herzlichsten Dank für Ihre un­ermüdlichen Bestrebungen zur Aufhilfe und zur Erhaltung des deutschen Mittelstandes, zunächst durch gerechte Besteuerung großer kapitalistischer Unternehmungen. Möge Ew. Excellenz dem obigen Stande diese Theilnahme bewahren. Tausende von heute schwer bedrohten Existenzen werden Ihnen innigsten Dank zollen und gleich uns die aufrichtigsten Wünsche für Ew. Excellenz Wohl zum Himmel senden." Die Versamm­lung nahm alsdann folgende Resolution an:Der heute in Stettin tagende Zentral-Verband D. K. u. G. erklärt, daß die Ausführungen des Herrn Oberbürgermeisters Dr. Bender- Breslau bei der Berathung der Waarenhaussteuer imHerren-

Hause, durch welche der Mittelstand in seinem Ansehen schwer

an Bord haben sollte, zuerkannt. Infolge der Vermittelung, des Auswärtigen Amtes gelangt die geforderte Entschädigung jetzt zur Auszahlung.

Berliu, 23. August. Wie derLokal'Auzcigcr" von wohlunterrichteter Seite erfährt, ist die Nachricht, daß das gerichtliche Verfahren gegen den Leutnant Prinzen Arcn- berg wegen der bekannten Affaire in Südwest-Afrika ab­geschlossen sei, verfrüht, jedoch ist der Abschluß binnen Kurzem zu erwarten. Das Urtheil dürfte alsbald, nach­dem cs die kaiserliche Bestätigung erhalten hat, veröffentlicht werden.

Berlin, 23. August. DieVossische Zeitung" meldet aus Mailand: Der Advokat Martelli, Vorsitzender der Mai­länder Anwaltskammer, habe nun von Aiptswegen die Ver­theidigung Bressis übernommen.

Hamburg, 23. August. Anläßlich des Hinscheidenâ L a c i s z, des Vorsitzenden der Sec-Berufsgenossenschaft, des früheren Präses der Handelskammer Hamburg, ging dem Vater des Verewigten, wie derHamburger Korrespon­dent" meldet, folgende kaiserliche Beilcidskund- g e b n n g zu:

Wilhelmshöhe, Schloß. Ich spreche Ihnen meinen innigsten Antheil an dem unersetzlichen Verluste aus, der Sie durch den Tod Ihres Sohnes betroffen hat. Ich habe in dem für das Wohl seiner Vaterstadt zu früh Dahin­geschiedenen einen Mann von ernstem Streben und großen Verdiensten für die deutsche Handelsschifffahrt schätzen ge­lernt. gez. Wilhelm.

Stockholm, 23. August. König Oskar nahm das

geschädigt und herabgewürdigt wird, vollständig unberechtigt Schiedsrichteramt anläßlich der Frage der Entschädigung

und unrichtig sind. Sie beweisen, daß ihm die wirk- der deutschen, englischen und amerikanischen Unterthanen wegen liche Lage des Mittelstandes und seine berechtigten Be- der letzten Unruhen in Samoa an.

strebungen vollständig unbekannt sind. Im Besonderen be-l Rom, 23. August. Der Unterrichtsminister ließ die dauern wir, daß der Herr Oberbürgermeister einzelne Fälle,; Kunstschule in Folihud schließen, weil der Lehrkörper es unter- die, wie er in einer Rechtfertigung ausgeführt, in seiner. lassen hatte, Anzeige davon zu machen, daß ein Schüler das eignen Kommune vorgekommen sind, zu Anlaß seiner ehrver- Bild des Königs zerstört hatte. Der gesaiiimte Lehrkörper letzenden Angriffe auf den gejammten Mittelstand gemacht hat. wurde infolgedessen entlassen.

Der Vorstand wird beauftragt, vorstehende Resolution nach Belgrad, 23. August. Das Gerücht, die Regierung eignem Ermessen zu erweitern und den Behörden und der beabsichtige die Sistirung der Apanage Milans, wird offiziell Oeffentlichkeit zu übergeben."

dementirt.

Tagesschau.

An der Generalversammlung des Central­verbandes deutscher Kaufleute

und Gewerbetreibenden, die zur Zeit in Stettin zusammen­getreten ist, nehmen etwa 200 Delegirte von kaufmännischen und industriellen Vereinen aus allen Theilen Deutschlands theil. Die erste Sitzung des Verbandes wurde durch den Vorsitzenden Senator Hermann Schulze (Gifhorn) mit Worten der Begrüßung eröffnet. Er betonte, daß der Centralverband an der Erreichung seines Zieles Erhaltung und Förderung des gewerblichen Mittelstandes weiter fortarbeilen werde. Den ersten Gegenstand der Tagesordnung bildete der Antrag: bei dem Staatssekretär des Reichspoftamts vorstellig zu werden, den Kaufleuten für den Verkauf von Postwerthzeichen einen Rabatt zu gewähren. Die Versammlung stimmte diesem An­träge nach eingehender Diskussion bei. Weiterhin beschäftigte sich der Verbandstag u. a. mit dem Ausverkaufs- und Auktionswesen. Es gelangte schließlich folgende Erklärung einstimmig zur Annahme:Die Versammlung beauftragt den Vorstand des Centralverbandes, der Negierung Mittel und Wege vorzuschlagen, die geeignet sind, die Ausverkäufe durch Konzessionirung auf Zeitdauer zu beschränken und die Nach­schübe von Waaren zu verbieten." Bezüglich der Konsum­vereine, die nach der Ansicht mehrerer Redner nur dazu ge­eignet seien, den sozialdemokratischen Zukunftsstaat zu fördern und den Mittelstand zu ruiniren, gelangte folgende Resolution zur Annahme:Der Verbandstag spricht nach wie vor seine feste Ueberzeugung dahin aus, daß Konsumvereine und Rabatt­sparvereine jeder Art einerseits den alle Lasten tragenden legitimen Handel schwer schädigen, daß andererseits, wie leicht nachweislich, der durch die Konsumvereine angeblich entstehende wirthschaftliche Vortheil in den allermeisten Betrieben nur ein scheinbarer ist."

Oberbürgermeister Bender und der Mittelstand.

Die unbegründeten Anschuldigungen, welche der Breslauer Oberbürgermeister Dr. Bender unter dem Schutze der parla­mentarischen Jmmuniiät seinerzeit gegen den Mittelstand

Zufammenschlutz.

Fast sämmtliche Landwirthe aus den Ortschaften zwischen den Städten Köln und Bonn haben beschlossen, einen Ver­band zu gründen zwecks Gründung von Verkaufsstellen in den einzelnen Ortschaften sowie Festsetzung einheitlicher Ver­kaufspreise. In den größeren Städten des Rheinlandes, wie Köln, Düsseldorf, Essen, Bonn, sollten Verkaufsgelegeuheiten

Die Wirren in China.

Der Kaiser an die Offiziere der See- Brigade.

Neben der veröffentlichten Ansprache des Kaisers an die nach China abgcgangcnen Offiziere wird jetzt eine zweite Rede bekannt, die der Kaiser in Bremerhaven am 4. d. Mts., als

geschaffen werden, um unter Umgehung der Zwischenhändler m .

die Waaren direkt an die Konsumenten abzusetzen. Mit Er- ^r "^9 .

richtung eigener Konservenfabriken sollen sich spätere Ver- âigade die Hcunath verladen tollten, an die Offiziere und

Adria" mit dem Rest der See-

sammlungen befassen.

Zur Verkehrs-Bewältigung.

Beamten gehalten hat. Von einem Theilnchmcr der Expe­dition wird derKölnischen Volkszeitung" darüber wie folgt

berichtet:

Um möglichst viel Güterwagen für die Bewältigung des Er beglückwünsche sie, so redete der Kaiser die Offiziere Verkehrs zur Verfügung zu haben, hat der Minister der an, daß sie ausgcwâhlt worden seien, an diesem Feldzüge öffentlichen Arbeiten die Königlichen Eisenbahndirektionen auf- theilzunehmcn. Sie thäten einen sehr ernsten Gang, dessen gefordert, zu prüfen, ob nicht die ausschließlich für Zwecke Folgen noch nicht völlig abzuscheu seien. Es könne dieses der Werkstätten Verwendung findenden Wagenparks eine fo Beginn eines Krieges werden zwischen Morgen- und Einschränkung erfahren können. In einzelnen Direktions-, Abendland. Das ganze Abendland gehe einmüth ig vor; bezirken haben die Parks einen Umfang angenommen, der eg vereinigten sich zu gemeinsamem Zwecke selbst Völker, die als sehr groß bezeichnet werden muß. Die Eisenbahndirek- ; sich anscheinend unüberwindlich feindlich gcgcnüberständen. tionen sollen eine Prüfung dahin vornehmen, ob die jetzt vor- ^e Nationen haben dort schon Proben ihrer außerordent- handene Zahl solcher Wagen für die Zwecke der Werkstätten Men Tapferkeit gegeben, und an Ihnen, Meine Herren, ist auch bei fortgesetzt guter Ausnutzung thatsächlich erforderlich: eg ^en deutschen Namen, den glückliche Kriege hochgebracht, ist und wieviele derselben während der Zeit des stärkeren guck dort zu Ehren zu bringen. Zeigen Sie, daß wir in- Güteroerkehrs dem öffentlichen Verkehr zur Verfügung gestellt1 zwischen ernst gearbeitet haben und daß die Arbeit des Fric- werden können. Man ersieht daraus, daß der Minister der. ^enâ nicht umsonst gewesen ist. Halten Sic aber auch öffentlichen Arbeiten für den bevorstehenden Herbstoerkehr schon Kameradschaft mit allen Truppen, unsicher Farbe sie auch jetzt Vorkehrungen trifft und alle nur verfügbaren Güterwagen mögen!" Die erste Sorge müsse sein, für die Ge- bereit halten lassen will. s u n d b e i t der Leute zu sorgen, und da gelte cs zunächst,

Politische und unpolitische Nachrichten

.uu u.^u!" Die erste Sorge müsse sein, für die Ge- s u n d h e i t der Leute zu sorgen, und da gelte cs zunächst, dieselben auf dem Schiffe zu beschäftigen mit Turnen, Spielen, Laufen um das ganze Deck; Langeweile dürfe nicht auf­kommen, Auch nach der Erfahrung der Engländer sei . körperliche Beschäftigung die Hauptsache. Die schwerste Zeit werde im Rothen Meere kommen. In China dürfe unter

Berlin, 23. August. DerReichsanzeiger" meldet, der Kaiser nahm heute im Schloß Wilhelmshöhe die Vorträge des Kriegsministers v. Goßler und des Chefs des General­stabes der Armee, Grafen Schlieffen, sowie des Chefs des Militärkabinets, v. Hanke, entgegen.

Berlin, 23. August. Wie derNational-Zeitung" aus Hamburg telegraphirt wird, hat die englische Regierung der Wagner'schen Rhederei in Altona Schadenersatz-An- begangene Verbrechen erlangen, spräche in Höhe von 60,000 Mark für die in der Delagoa- ! bezüglich des Pferdematerials, doch seien rechtzeitig die Bai unberechtigt erfolgte Beschlagnahme des SchiffesHans! nöthigen Pferde aus Amerika zu erwarten. Chile habe sein

keinen Umständen ungekochtes Master genossen werden. Nach

den neuesten Nachrichten werde dort die Sache bald in Gang kommen; es sei anzunehmen, daß das Expeditionskorps direkt auf Taku angesetzt werden könne.Ich hoffe, daß Sie Peking erreichen und daß Sie dort Sühne für das an uns ." Schwierigkeiten beständen