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Hanauer Anzeiger
16. August
eine Ansprache, in welcher er hervorhob, daß die städtischen und wenn sich bei der Fortdauer der Unordnungen in China Behörden in corpore erschienen sei, um dem scheidenden ein energischeres militärisches Vorgehen als unumgänglich FcldmarschaL herzliche Abschiedsgrüße mit auf den Weg zu nothwendig herausstellt, wird Rußland auch weiter standhaft geben. Alle seien stolz darauf, daß der Graf auf diesen dem menschenfreundlichen Vermächtnisse folgen, welches von wichtigen Posten gestellt sei. Der Stadtdirektor schloß mit, Anfang an und zu allen Zeiten den Ruhm der russischen einem Hoch auf den Grafen, das begeisterten Widerhall fand. ~
Armes- bildete.
Graf Waldersee erwiderte, wenn der Stadtdirektor die! Kapitän Lans über die Erstürmung der Forts Schwierigkeiten seiner Aufgabe hervorgehoben habe, so könne -
er darauf nur sagen, daß er mit festem Gottvertrauen und
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großartigen Kundgebungen der Sympathie, die ihm gestern - — ~ - - - - - ■ - - -
und heute zu Theil geworden seien und sage herzlichen Dank dafür. Die Musik stimmte nach den Worten des Grafen
„Deutschland, Deutschland über Alles" an. Die Menge sang das Lied mit. Unter abermaligen begrüßenden Zurufen des Publikums bestiegen Graf und Gräfin Waldersee" sodann den Zug. ;
Die formelle Zustimmung der französischen Regierung zu der Ernennung des Grafen Waldersee zum Oberbefehlshaber in China ist gestern Vormittag im Auswärtigen Amt eingetroffen.
Eine Erklärung der russischen Regierung.
Petersburg, 15. August. Der „Regierungsbote" veröffentlicht folgende Regierungserklärung: Das Herannahen der für militärische Zwecke günstigen Jahreszeit in Petschili sowie die Konzentrirung einer bedeutenden Anzahl internationaler Truppen in Tientsin, zu denen bald neue Verstärkungen erwartet werden, brachten von selbst die Frage des Oberkommandos auf die Tagesordnung für den Fall, daß durch die unabwendbare Macht der Dinge die ausländischen Truppenabthcilungen gezwungen wären, gewissermaßen ihre ursprüngliche Aufgabe zu erweitern. Als unter den Mächten ein Meinungsaustausch stattfand über die beste Art der Einigung bezüglich der Operationen der internationalen Truppen, wandte sich der Kaiser Wilhelm telegraphisch an den Kaiser Nikolaus sowie die interessierten Regierungen und schlug vor, den Grafen Waldersee zur Verfügung zu stellen, welchem in der Eigenschaft eines Oberkommandirenden die Leitung der Operationen der auf dem Kriegsschauplatz in: Petschili konzentrixten internationalen Truppen übertragen i werden könnte. Von dem Wunsche beseelt, die im fernen! Osten entstandenen Verwickelungen in kürzester Zeit zu ordnen,! antwortete der Kaiser Nikolaus, er finde seinerseits kein; Hinderniß für die Annahme des Vorschlags Kaiser Wilhelms, weil vom Augenblicke der Konzentrirung bedeutender internationaler Truppen auf chinesischem Gebiete die Einheitlichkeit der Operationen die unerläßlichste Vorbedingung einer erfolgreichen Losung der Aufgabe jener Truppen bleibe, weil ferner die hohe Stellung Waldersees als Feldmarschall ihm auch vorzugsweise ein Recht auf die Leitung der Operationen der einzelnen Truppenabtheilungen zu dem Allen gemeinsamen Ziele gebe und weil endlich Motive moralischen Charakters, durch welche in diesem Falle Deutschland, dessen Vertreter so grausam in Peking ermordet wurde, geleitet werden konnte, für dasselbe auch als Grund des Bestrebens dienen konnten, ar der Spitze der internationalen, gegen die chinesischen Rebellen operirendcn Kräfte zu stehen. Bei alledem darf man mit übersehen, daß, indem der Kaiser sein Einverständniß denn: ausspricht, die russische Truppenabtheilung dem Ober- befelle eines deu schen Feldmarschalls unterzuordnen, er keineswegs gesonnen ist, von dem politischen Programm zurückzu-' treten, nach dessen Grundprinzipien vollkommenes Einver-; nehmen mit Frankreich sowie den anderen Mächten zu Stande: kam. Indem Rußland keine eigenmächtigen Ziele verfolgt' und bestrebt ist, zur baldigsten Herstellung der Ruhe und der! besten Beziehungen mit dem chinesischen Nachbarstaat zu ge-' langen, bleibt es stets seinen historischen Traditionen treu 1
Von Taktt
Nachstehende Briefe des Korvettenkapitäns Lans, die soeben
S. M. S. „Kaiserin Augusta". Taku, 27. Juni 1900. Ihr Lieben! Mein erster Versuch, mit einer Füllfeder zu schreiben, soll Euch herzliche Grüße bringen und Euch mit- theilen, daß es mir verhältnißmäßig gut geht. Was war das für eine schwere, aber interessante Zeit, die wir auf dem „Iltis" durchgemacht haben. Den 17. Juni werde ich so leicht nicht vergessen. Fünf Stunden dauerte der Kampf. Der „Iltis" wurde wohl von den Chinesen als einer der Hauptgegner angesehen und dementsprechend mit einem Granatfeuer beehrt, das eines schweren Panzerschiffes würdig gewesen wäre. 17 Volltreffer an Granaten (12 bis 21 cm Kaliber) haben wir bekommen, von denen die bei weitem größere Zahl im Schiff krepirt ist und hier leider so viele meiner braven Leute getödtet oder verwundet hat. Das Verhalten meiner Offiziere und Mannschaften war einfach großartig. Es war eine Freude, mit ihnen zu kämpfen. Auch die am Kampf betheiligten Schiffe der anderen Nationen „Lion" (franz.), „Algerine" (enzl.), „Bodoe", „Koretz", „Giljack" (russ.) haben sich tapfer geschlagen. Ich habe hauptsächlich mit dem Engländer Seite an Seite gekämpft. Dreiviertel Stunden vor Beendigung des Kampfes — wir hatten schon zwei Forts ganz niedergekämpft, gegen 6 Uhr früh — kam ich an die Reihe. Eine dicht bei mir auf der Brücke krepirende Granate zerschlägt beide Knochen des linken Unterschenkels, zwei Finger breit über den Knöcheln und zerreißt das Fleisch. Gleichzeitig in beiden Beinen, Brust, Gesicht etwa 25 kleine Splitterwunden; das ganze linke Gesicht verbrannt. Der Kerl sah schön aus! Ich blieb aber bei Besinnung, war gleich wieder auf den Beinen, d. h. nur auf dem rechten. (Heute gehts nicht mehr weiter mit dem Schreiben.)
28. Juni 1900. Ich mußte aber bald das Kommando abgeben. Wie ich heruntertransportirt werden sollte, krepirte wieder eine Granate in der Nähe, riß die Treppe fort, und ich falle mit allen Trümmern 15 Fuß tief an Deck. Davon spüre ich jetzt noch alle Knochen. Um 6 Uhr 40 verkündigte eine furchtbare Explosion im Fort und brausende Hurrahs meiner Mannschaft das Ende des Kampfes und den Sieg. Mir fiel damit ein Stein vom Herzen. Was hätte aus dem „Iltis" werden können! Ein Treffer in Keffel- und Munitionsräume — und der gute „Iltis" wäre erledigt gewesen! Unsere Kameraden draußen auf den großen Schiffen mußten unthätige Zuschauer bleiben. Näher als 10 Seemeilen, gleich 2'/s deutsche Meilen, konnten sie wegen des flachen Wassers nicht heran. Mein Telegramm, vom 18. Juni („Befinden gut") werdet Ihr erhalten haben. Es geht mir jetzt wieder ziemlich gut, aber die vielen kleinen Wunden und die beim Sturz zerschundenen Knochen ließen mich in den ersten sechs Tagen nur wenig Schlaf finden. Ich habe vorzügliche ärztliche Pflege. Sie hoffen, da bisher Alles gut heilt und kein Fieber hinzugekommen ist, den Fuß zu erhalten. Jeden zweiten Tag morgens Verbandwechsel. Großes Freudenfest! Die Aerzte haben mir versprochen, ein Lexikon anzulegen, worin alle Ehrentitel, mit denen ich sie bombardire, gesammelt werden.
29. Juni 1900. Gott sei Dank, daß wir die Takuforts genommen haben und damit die Verbindung mit
unseren Truppen in Tientsin gesichert ist. Das Expeditionskorps nach Peking zur Sicherung der Gesandtschaften hat her Langfann wieder umkehren müssen und ist nach furchtbaren Anstrengungen und unter dauernden Kämpfen vor drei Tagen nach Tientsin zurückgekehrt. Tientsin war von ungeheuren Mengen wohlbewaffneter Boxer belagert und die Verbindung mit Taku abgeschnitten. Neu gelandete Truppen, darunter zwei Kompagnien Seesoldaten unter Major Christ (Wesel), haben vor fünf Tagen die Verbindung mit Tientsin wieder erkämpft. Tientsin und Taku sind sehr sicher. Im Ganzen sind etwa 14 000 Mann, darunter 1400 Deutsche, gelandet. Aber was wird aus den Gesandtschaften geworden sein? Es verlautet, sie seien aus Peking unter militärischer Bedeckung ausgewiesen. Ich fürchte fast, sie sind alle getödtet. — Gestern Abend kam der Admiral Bendemann mit einem Telegramm des Kaisers zu mir. Ich habe vom Kaiser den Orden pour le mérite erhalten. Das ist doch zu viel! Ich habe nur meine Pflicht gethan. Ich war ganz gerührt. — Heute Vormittag kamen meine Peiniger und haben mir unter Chloroform-Narkose einen Gipsverband angelegt, in den morgen ein Fenster zur Beobachtung der Wunde eingeschnilten werden soll. Voraussichtlich fahre ich in einigen Tagen nach Yokohama ins deutsche Hospital. — Mit den besten Grüßen u. s. w.
Stimmungsbild von der Chinafahrt.
Ein Artillerieoffizier aus Wesel entwirft in einem Brief an seine Eltern (datirl: An Bord der „Sardinia" im Kanal, 1. August) folgendes Stimmungsbild von dem Leben und Treiben bei der Ueberfahrt unserer ostasiatischcn Truppen: Um 9 Uhr ist Appell. Die gute Hälfte (an Bord befindet sich der Regimentsstab des ostasiatischen Feldartillerieregiments, der Abtheilungsstab der ersten Abtheilung und die leichte Munitionskolonne desselben Regiments) erscheint überhaupt nicht, sie liegt stöhnend im Bett. Alles wird sofort herausgeholt und muß an Deck, denn mit einem bischen Willenskraft und recht vieler Bewegung an frischer Luft läßt sich die üble Krankheit ganz gut überwinden. Es geht dann auch ganz gut, einige machen allerdings plötzlich Kehrt, um den Kopf schnell mal über Bord zu stecken. So wird es allmählich Zeit zum Lunch. Gegessen wird hier überhaupt dauernd. Man hat aber auch immer Hunger. Mir schmeckt das aus Bouillon, einem warmen Gange und Nachtisch bestehende Frühstück vorzüglich. Nach dem Frühstück begab ich mich auf die Kommandobrücke, wo ich mir von dem sehr liebenswürdigen ersten Offizier die Kompaßeinrichtung, den Sextanten und die Steuereinrichtung erklären lasse. Das Wetter wird mittlerweile immer schöner, es klärt sich voll- kommen auf und wie mit einem Schlage ist die ganze Stimmung verändert. Plötzlich hört man einige Instrumente, eine Musikkapelle ist schnell eingerichtet, und unsere lieben Bayern stechen ein Liebesgaben-Faß Münchener an. Die Fidelität ist allgemein. Ungeachtet einiger über das Deck gehenden Sturzseen tanzt hier und da ein lustiges Paar. Unsere Kolonnenleute singen auf dem Hinterdeck, alles wimmelt von Khakis. Einige Frechsäcke sind sogar auf den Mastkorb gekrochen, ich als guter Turner kann es mir natürlich nicht verkneifen, es sofort nachzumachen. Nun wird zum Mittagessen geläutet, die Offiziere des Schiffs, alles sehr nette Leute, nehmen auch Theil bis auf den Wachthabenden, der auf der Kommandobrücke bleibt. Alles ist lustig. Mit drei noch aus Bremen mitgebrachten Pfirsichen braut die^ leichtsinnige Kolonne schnell eine prachtvolle Bowle, die die Stimmung nur noch erhöht. Wir haben sogar Tischmusik. Sie ist ja nicht gerade erster Klasse, aber so ein Lunawalzer hat immer Wirkung, es ist ebenso wie im heimischen Kasino: Scherzworte fliegen hin und her, die verschiedenen unliebsamen Ereignisse der Nacht oder des
oder einem vulkanischen Ausbruch zum Opfer gefallen seien. Sollte diese Vermuthung sich thatsächlich als zutreffend erweisen, so stand zu erwarten, daß wir durch Lothungen in der Lage waren, derartigen Hypothesen eine gesicherte Unterlage zu geben.
Da die „Valdivia" sich als ein vorzügliches Expeditionsschiff bewährt hatte, reifte im Vertrauen auf die umsichtige Schiffsführung von Kapitän Krech der Entschluß, die Bouvet- Region aufzusuchen und einen erneuten Versuch zur Wicder- auffinbung der von drei Expeditionen vergeblich gesuchten Inselgruppen zu wagen. —
Am 24. November trafen wir in der Höhe des 54. Breitengrades auf jene Region, in welcher die englischen Admirali- tätskarten drei Inseln verzeichnen und sie als Bouvet-Gruppe zusammenfassen. Ein schneidender, bald stürmisch anfachender Nord hatte das Verdeck mit Glatteis überzogen, und mehrmals sich einstellende Nebel erschwerten den Ausblick. Da indessen gelegentlich die Sonne durchbrach, wurde die Hoffnung nicht aufgegeben, über das Schicksal der Inseln Aufschluß zu erhalten. Während in den letzten Tagen sehr ansehnliche Tiefen zwischen 4000 und 5000 Meter (zweimal sogar Tiefen über 5000 Meter) gelothet worden waren, ergab eine am 23. November vorgenommene Lothung 3585 Meter, und die am 24. ausgeführte nur 2268 ' Meter. Hierdurch war ein unterseeischer Rücken nachgewiesen, der vielleicht den Inseln als Sockel dienen konnte, und es handelte sich nun darum, systematisch die ganze Region abzusuchen. Der Navigationsoffizier hatte zu diesem Zweck die von Bouvet, Lindsay und Norris angegebenen Positionen ihrer Landsichtungen in eine Karte eingetragen, und man begann nun, von Ost nach West vorgehend, die Verhältnisse zu prüfen. Am 24. wurde ein Erfolg nicht erzielt, obwohl der Himmel zweimal aufklarte und auf kurze Zeit ganz wolkenlos war. Immerhin blieb die Luft eigenthümlich diesig, während das Wasser durch
mikroskopische Algen, welche geradezu einen Brei an der Oberfläche bildeten, grünlich gefärbt wurde. Wenn dann gleichzeitig der Himmel mit einem monotonen grauen Wolkenschleier: verhängt war, so zeigte die Meeresoberfläche jenen schwärzlichen Ton, dessen so oft in der Reisebeschreibung des „Challenger" gedacht wird. Gegen Abend brach die Sonne wieder durch und ging hinter einer imposanten Wolkenwand unter, in die man anfänglich auf hohe Inseln hindeutete, bis erst allmählich die Täuschung erkannt wurde.
Am Morgen des 25. November lotheten wir mitten zwischen den angeblichen Landsichtungen von Bouvet, Lindsay und Norris eine Tiefe von 3458 Meter. Damit schwand nun freilich die Hoffnung, daß wir in diesen Gegenden eine Insel nachzuweisen vermöchten, doch deutete immerhin das reiche Vogelleben — nicht zum mindesten die Erbeutilng zweier Kaptauben mit Brutfleck — auf die Nähe von Land hin. Gelegentlich aufkommende Schneeböen wechselten mit einem Aufklaren des Himmels ab (auch während der kurzen Nacht war die Luft ziemlich sichtig), und so wurde die Suche nach den Inseln in westlicher Richtung fortgesetzt. Denn wenn auch anzunehmen war, daß die alten Seefahrer die Breite ziemlich richtig angegeben haben, so war ein Irrthum in der Längenbestimmung im Hinblick auf die damals noch unvollkommenen Mittel nicht ausgeschlossen.
Gegen Mittag des 25. November kam der erste große Eisberg in Sicht. Er machte, als er in vollem Sonnenschein vor uns erglänzte, einen majestätischen Eindruck. Dies nicht zum mindesten durch die stolze Ruhe, mit welcher der Koloß wie verankert dalag, während die Brandung oft bis zum Gipfel emporstieg und ihn mit Gischt überschüttete. Hatte man bisher den Schaum der Wogen als den Inbegriff des blendend Weißen betrachtet, so war man überrascht, daß dieser sich von den wie frisch überschnell erscheinenden Flächen eines von der Sonne beschienenen Eisberges graugelblich abhob.
Dabei schien ein feiner bläulicher Duft über dem Ganzen zu liegen, der in den Spalten und Grotten in ein tiefes Kobaltblau überging.
Am Nachmittag wurde es wieder etwas bewölkt und unsichtig. Nach den stürmischen Tagen und schlaflosen Nächten gab der Kapitän seinem Unmuth über die unsicheren Bestimmungen der alten Seefahrer in kräftig seemännischer Weise Ausdruck. Wir waren Beide der Ansicht, daß nur noch bis Sonnenuntergang die Suche nach den wie verzaubert erscheinenden Inseln mit westlichem Kurs fortgesetzt werden sollte, als 20 Minuten nach 3 Uhr unser erster Offizier mit dem Ausruf: „Die Bouvets liegen vor uns" das ganze Schiff in Aufregung brachte. Alles stürmte nach vorn und auf die Brücke, und da lag denn in verschwommenen, bald deutlicher hervortretenden Konturen, nur 7 Seemeilen rechts voraus, in seiner ganzen antarktischen Pracht und Wildheit ein steiles Eiland. Schroffe und hohe Abstürze gegen Norden, mächtige, bis zum Meeresspiegel abfallende Gletscher, ein gewaltiges Firnfeld, welches sanft geneigt im Süden mit einer Eismauer im Meer endet, die Kämme der Höhen in Wolken versteckt — das war der erste Eindruck, den wir von der seit 75 Jahren verschollenen und von drei Expeditionen vergeblich gesuchten Insel empfingen.
Bedenkt man alle Schwierigkeiten, die sich ihrer Wieder- anffindung in den Weg stellten: fast unaufhörliche stürmische Winde, die eine hochgehende See bedingten, häufig eintretender Nebel, welcher die Gefahr einer Kollision mit Eisbergen oder Riffen nicht ausschloß, so kann der systematisch durchgeführte Nachweis von der Existenz der Bouvet-Jnscl als eine bemerkenswerthe Leistung von Kapitän und Offizieren, die Nächte hindurch nicht von der Brücke kamen, bezeichnet werden.
Es lag auf der Hand, daß wir den nächsten Tag, den 26. November, ausnutzten, um eine Rundfahrt um die Insel