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Hanauer Anzeiger
31 Jul
Jahre zählt, man im ganzen Volk noch immer von ihm als Berlin, 30. Juli. Die „Kreuzz'g." schreibt: Starr haupies beraubt ist. Ich bitte Ew. Majestät, die Versicherung vom „principino" spricht; selbst seine Verheirathung hat und stumm steht man zunächst vor diesem neuen Frevel, meiner lebhaften Theilnahme entgegenzunehmen und der darin keine Aenderung gebracht.
Der neue italienische König Viktor Emanuel III.
j Wohin soll das noch führen! Erst vor wenigen Tagen wurde Königin Margherita meine ergebene Huldigung und aufrichtiges 'aus Mailand gemeldet, daß die aniimonarchische Majorität Bileid zu Füßen zu legen.
ist am 11. November 1869 geboren, steht also erst in dem im dortigen Gemeinderath beschlossen hätte, im Gegensatz zu! Bern, 30. Juli. Der Bundesrath beauftragte die jugendlichen Alter von noch nicht ganz 31 Jahren, er ist seit früheren Jahren, das Königspaar bei seiner Durchreise nach
1896 mit der Prinzessin Helene von Montenegro vermählt, chem nahen Monza diesmal nicht zu begrüßen, es vielmehr hat aber bisher noch keine Kinder. ” ~ ~ "
Montenegro vermahlt, -dem nahen Monza diesmal nicht zu begruben, es vielmehr Mit Deutschland ver- vollständig zu ignoriren. Sogenannte Anarchisten werden knüpft den König, der in der deutschen Armee â la suite dem Mailänder Gemeinderath wohl ebenso wenig angehören des Husaren-Regiments steht, dessen Chef König Humbert wie dem Berliner Stadtparlament. Die Herren, die jenen war, vor Allem die Erinnerung an eine Szene der Ver-! schmachvollen Beschluß durchgeführt haben, sind vielmehr sicher- , ,
gangenheit. Als Kronprinz Friedrich Wilhelm, der nach-. lich Gesinnungsgenossen unserer Bebel, Liebknecht und Singer. Humbert verübte Attentat und den Tod des Königs ausmalige Kaiser Friedrich, zum letzten Male Rom besuchte,! Den Magistrat, der dem Staatsoberhaupt einen derartigen sprechen.
gingen die Wogen der Begeisterung hoch, die Bevölkerung ■ Affront zuzufügen wagt, trifft aber trotzdem mit die ganze I Kopenhagen, 30. Juli. Der König sandte ein Beistaute sich vor dem Schlosse des Königs und konnte sich nicht ^^^^ ^— m^---—.— w- ^s M.„..m;*„ m.„.f...„A»~ ! r»i^-,°^„,n« n« @Rmn wtfMr ft-rnrrmti-i tit und n« di^ genug thun in Eovioa-Rufen auf diesen und auf seinen Gast.
Je öfter sich dieselben mit der Königin Margherita auf dem Balkon zeigten, desto stürmischer bekundete sich der Enthusiasmus. Den Gipfel aber erreichte die Jubelstimmung, als schließlich unser Kronprinz den kleinen italienischen Kronprinzen in die Höhe hob und angesichts der großen Volksmenge einen Kuß auf seine Stirn drückte, ein Symbol, daß der jetzige König Viktor Emanuel durch das Band der Freundschaft mit den Hohenzollern schon seit seiner frühesten Jugend verbunden ist. Der neue König von Italien und seine Gemahlin befinden sich auf einer Orientreise und haben von der traurigen Nachricht in den griechischen Gewässern Kenntniß erhalten. Man glaubt, ihrer Rückkehr in zwei bis drei Tagen entgegensehen zu dürfen.
Ueber die Ausführung der That
liegen nachstehende Berichte vor:
Monza, 30. Juli. König Humbert hatte sich gestern Abend 9'/2 Uhr auf Einladung des Komitees für das gestern begonnene Wettturnen auf den Turnplatz begeben und war dort von den Behörden und dem Publikum mit Begeisterung empfangen worden. Als der König nach der Preisvertheilung um lO'/s Uhr in geschlossenem Wagen den Turnplatz verließ, wurden plötzlich vier Revolverschüsse abgegeben. Das Individuum, welches die Schüsse abgegeben hatte, wurde verhaftet und konnte nur mit Mühe vor der grenzenlosen Wuth des Volkes geschützt werden. Der König war von drei Kugeln, davon von einer am Herz getroffen worden und langte in hoffnungslosem Zustande im Palais an. Der Mörder erklärte, er heiße Gaetano Brasst aus Prato und sei Seidenweber. Er sagt weiter, er sei Anarchi ft und komme von Amerika, wo er sich in Paterson aufgehalten habe. Er habe keine Mitschuldigen und habe das Verbrechen aus Haß gegen die monarchischen Einrichtungen begangen. Er ser am 27. Juli von Mailand, wo er sich seit einigen Tagen befunden habe, in Monza eingetroffen.
Monza, 30. Juli. Der erste Schuß traf den König, während er im Wagen aufrecht neben dem General Ponzlo- Vaglia stand, in die Brust, dicht unter dem zum Gruße erhobenen rechten Arm. Der zweite Schuß traf das Herz und der dritte durchbohrte die linke Schulter. Der König erhob heftig, wie zum Schutze, den rechten Arm und sank dann sofort lautlos in die Kissen des Wagens zurück. Die scheu gewordenen Pferde verließen in raschem Tempo den Schauplatz des furchtbaren Attentats. Da Niemand wissen konnte, wo der königliche Wagen halten und wo der König aussteigen würde, vermuthen einige Blätter eine Verschwörung, deren Mitglieder an verschiedenen Punkten in der Menge postirt gewesen seien.
Pretzstimmen.
Berlin, 30. Juli. Der „Reichsanzeiaer" schreibt: Seine Majestät der König von Italien wurde das Opfer eines fluchwürdigen Verbrechens. Ueberall im deutschen Reiche erweckt der neue, grauenvolle Ausbruch anarchistischer Mordsucht tiefsten Abscheu gegen den Thäter, die innigste Theilnahme für die Herrscherfamilie und die Bevölkerung des verbündeten Königreichs Italien. Das jähe Hinscheiden des edlen Monarchen trifft auch unser Vaterland als großer schmerzlicher Verlust. Seine Majestät der Kaiser und König beweint in dem hohen Entschlafenen einen treuen, unvergeßlichen Freund, und mit der italienischen Nation trauert an der Bahre ihres geliebten ritterlichen Königs voll herzlicher Sympathie für den erlauchten Sohn und Nachfolger das ge
sammle deutsche Volk.
Berlin, 30. Juli. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Eine furchtbare Schreckenskunde übermittelte in der verflossenen Nacht der Draht aus Monza. Kaiser Wilhelms treuer Freund, Deutschlands Bundesgenosse, der ritterliche König Humbert, wurde durch einen verruchten Meuchelmörder gelobtet. Voll tiefster Empörung über diese neue anarchistische Frevelthat, der ein für sein Land in unermüdlicher, monarchischer Pflichterfüllung wirkender, edler Herrscher zum Opfer fiel, fühlen wir uns in diesen Stunden bitterer Trauer , . _ , _______,
eins mit dem großen Schmerz der verbündeten italienischen Verbrechen Kenntniß, welchem der ruhmvoll regierende König schlossen sei, wirksame Maßregeln zu ergreifen. Er halte die Nation. Durch sein enges Freundschaftsverhältniß zu Kaiser von Italien, der treue Freund und Verbündete unseres er- Gefahr nicht für so unmittelbar drohend, wie Pickon. Im Friedrich, durch viele gerade das deutsche Gemüth ansprechende habenen Königs zum Opfer gefallen ist. Jene traditionelle; Laufe der Berathung erklärte der deutsche Gesandte Frhr. von Züge seiner ebenso liebenswürdigen wie hoheitsvollen Person- k .......
lichkeit sicherte sich König Humbert im Herzen des deutschen Volkes einen Platz wie kaum je ein ausländischer Fürst. Wir
klagen um ihn, als fei einer der Besten aus Deutschlands eigenen Fürstenhäusern dahingegangen. Unsere innigsten Sympathien gelten der schwer geprüften königlichen Frau, die
an der Seite des Verewigten den Thron Italiens zierte.
Aus bewegtem Herzen bringen wir heiße Segenswünsche dem . . _ , „ ., „ _______________ „ ____
erlauchten Prinzen dar, der unter so erschütternden Umständen. Entrüstung meines Landes über den fluchwürdigen Mord- wiederholte seine Versicherungen, daß die Gesandten auf seinen zur Krone berufen ist. I anschlag zum Ausdruck, wodurch Italien seines edlen Ober- Schutz rechnen könnten, den er als Wirth dem Gastfreund
Schwere der Verantwortung für das scheußliche Verbrechen, leidstelegramm an König Viktor Emanuel III. und an die Wir glauben gern, daß auch in Rom und in ganz Italien Königin-Wittwe ab. Der Hofmarfchall stattete nachmittags die Schreckensnachricht die größte Bestürzung hervorgerufen der hiesigen italienischen Gesandtschaft einen Besuch ab, um
hat der den mal
und der Meuchelmörder nur mit Mühe der Lynchjustiz empörten Volksmassen hat entzogen werden können. Ob leidenschaftlich erregten Gefühlen aber nun endlich ein- auch die konsequente und rücksichtslose That folgen wird!
Wir fürchten, daß die Zweifler auch diesmal wieder Recht behalten werden.
Berlin, 30. Juli. Der „Reichsbote" bringt folgende Auslassung: Furchtbar sind die Zeicken der Z it und der revolutionäre Sozialismus, der unter Verachtung des vierten Gebotes Wind gesäet hat, erntet mehr und mehr Sturm. Möchte es endlich ein Sturm werden, der diese Gegner der gottgesetzten Obrigkeit, die mit heimtückischer Verschwörung und feigen Verbrechen wüthen, endlich einmal mit starker Kraft aus den monarchischen Staaten fortgesetzt und diesen blutdürstigen Revolutionären zeigt, daß die Geduld wie das Unrecht ein Ende finden muß. Die Kultur des christlichen Europas muß ihr Haupt verhüllen, wenn dies anarchistische Treiben sich fortsetzen darf. In einem Augenblick, wo sie auszieht, fremde Barbarei zu überwinden, z igt sie uns in ihrer eigenen Mitte Menschen, die an verbrecherischer Feigheit und Grausamkeit fast noch unter die chinesischen Mordjekten finken. Da muß endlich eine Einkehr und ein energisches Halt erfolgen. Jener konservative Standpunkt, der neben der
beim Empfang der Nachricht von der Ermordung des Königs sozialen Reform auch alle Machtmittel des Staates gegen bie. au§: „Mme, arme Familie." Kurz darauf las er eineSeelen- revolutionäre Propaganda verwandt wissen will, wird durch; - - -
die Ereignisse, welche die klarste Sprache sprechen, immer mehr i als nothwendige Deutlichkeit erwiesen. Die soziale Frage hat i nicht nur die sozialreformatorische, sie hat auch die staats- '
politische Seite, in der die bestehende Ordnung ihre Nothwehr gegen den Umsturz mit allen gegebenen Mitteln durchzuführon ein vollkommenes Recht besitzt. Was die Sozialdemokratie zu dem neuen Mordfalle sagen wird, wissen wir im Voraus. Ihn als Spitzelerfindung angesichts des furchtbaren Erfolges hinzustellen, geht nicht gut, aber der Mörder wird als abnorm, als geisteskrank hingestellt werden. Vor Allem aber wird das alle Repertoirstück Heroorzesucht, Anarchismus und Sozialismus als angebliche Gegensätze auszugeben.
Wien, 30. Juli. Sämmtliche Blätter drücken ihren
Abscheu über den Königsmord in Monza aus. Die „Neue Linken nahmen eine Tagesordnung an, worin sie die Mord-
Freie Presse" sagt, der Tod Humberts werde nicht nur in that in Monza aufs schärfste verdammen. — Die- Studenten
Italien, sondern in aller Welt das tiefite Beileid Hervorrufen, durchzogen gestern die Straßen Roms, indem sie das Haus
Der König sei der beste Patriot Italiens gewesen. Das Savoyen akklamirten.
Blatt hebt die hohen Charakter-Eigenschaften des Karigs
hervor und meint, Oesterreich Ungarn und Deutschland wür- heute hier erwartet. Die Königin Margherita telegraphirte
den die ersten unter den kondolirenden Staaten sein, dL der
König ihr treuer Verbündeter war. — Das „Fremdenblatt" schreibt, es sei schrecklich, daß der König, der niemals am sich, sondern stets nur an seine Wichten dachte und ein von seinem Lande geliebter, von der ganzen Welt verehrter König war, von einem Sohne seines Landes ermordet wurde. Das „Vaterland" sagt, die menschliche Sprache finde gar keinen Ausdruck, um das abscheuliche Verbrechen W brandmarken.
Wien, 30. Juli. Die „Wiener Abendpost"' bespricht
den Tod König Humberts und führt aus: Das entsetzliche das am 13. Juli von dem chinesischen Gesandten Lo-Feng- Verbrechen beraubt Italien seines von der ganzen Welt ver- M) mitgetheilt worden ist. Das Blaubuch enthält ferner ehrten Monarchen. König Humbert war durch seine Lebens- den, letzten schriftlichen Bericht des englischen Gesandten in weise dem Volke ein leuchtendes Vorbild. In schwerer Zeit Peking, Macdonald, vom 26. Mai ds. Js. In demselben wird der Prinz von Neapel auf den Thron berufen. Wenn wird begründet, warum die Antwort des Tsungli-Damens er und seine Mutter im Uebermaße ihres Schmerzes dem auf die Forderungen der Auswärtigen Vertreter betr. die Troste zugänglich sind, so werden sie ihn finden im Anblick Unterdrückung der Boxers unbefriedigend sei. Die aus- ™ wärtigen Vertreter hatten am 26. Mai eine Versammlung
zuft Berathung über die Lage abgehalten. Der französische Gesandte Pichon gab eine Darstellung der Untersuchung über die Besorgnisse der katholischen Missionare, die sich als durchaus begründet erwiesen. Die chinesischen Soldaten, die dem Scheine. nach zum Schutze der Missionen entsandt worden seien, hätten offen mit den Boxers fraternisirt. Pichon sprach die Ueberzeugung aus, daß die ernste Gefahr schwerer Unruhen bestehe. Der italienische Gesandte schloß sich ihm an, und auch der russische Gesandte stimmte der Ansicht zu, daß die Antwort des Tsungli-Iamens unbefriedigend sei. Der folgendes Telegramm an Saracco: Mit tiefer Ergriffenheit russische Gesandte bemerkte jedoch noch, daß er Grund zu der und großem Schmerze nahm Ungarn von dem empörenden Annahme habe, daß die chinesische Regierung endlich ent-
der Trauer der geeinten Nation und in der schmerzlichen
Theilnahme der gesammten zivilisirten Welt. Tiefer und. echter wird der Kummer Italiens nirgends mitempfLnden als an unserem kaiserlichen Hofe und von der Bevölkerung Oesterreichs-Ungarns, denn König Humbert genießt in Oesterreich-Ungarn hohes Ansehen und ehrerbietige Sympathie als ritterlicher Freund des Kaisers Franz Josef und als feste Säule des Dreibundes und seiner Friedenspolitik.
Beilerdsbezeugungen.
Budapest, 30. Juli. Der Ministerpräsident richtete
Sympathie und wahre Freundschaft, welche Ungarn Italiens Ketteler, es sei vollkommen nutzlos, wenn man erwarte, daß
gegenüber fühlt, steigert noch die Größe des Schmerzes.' die chinesische Regierung irgendetwas Wirksames thun werde,
Empfangen Eure Exzellenz den Ausdruck bei schmerzlichsten oder wenn die Gesandten ein Vorgehen einschlügen, das sich Gefühles der ungarischen Ration. | auf den Glauben an die Zuverlässigkeit der chinesischen Re-
Paris, 30. Juli. Sogleich nach Empfang der Nach- ■ gierung gründe.
richt von der Ermordung des Königs Humbert richtete Präsi-^ b^ich^. s^»„„ „uct ctuc umerreoung nm
i dent Loubet folgendes Telegramm an den König Viktor dem Prinzen Tsching, den er darauf aufmerksam machte, daß Emanuel III.: Ich bringe Ew. Majestät die einmüthige die Mächte die Lage als äußerst ernst betrackten. Prinz Tiching
schweizerische Gesandtschaft in Rom, der Königin-Wittwe und der königlichen Familie, sowie der italienischen Regierung die Theilnahme bei Bundcsraths und des Schweizer Volkes aus
zudrücken.
Haag, 30. Juli. Die Königin ließ dem italienischen Gesandten ihr tiefstes Bedauern über das auf den König
das Beileid des Königs auszudrücken.
* *
Telegramme:
Berlin, 31. Juli. Der „Lokal-Anzeiger" meldet aus Rom: König Humbert that seinen letzten Athemzug, als der Wagen in das Thor der Villa Reale rollte. Die Königin war von dem Attentat in Kenntniß gesetzt worden und erwartete den Wagen am Thor. Als sie von dem Tod ihres Gemahls erfuhr, verfiel sic in erschütterten Wein krampf. —In Monza und Meiland wurden mehrere Personen verhaftet, meistens Leute, die mit dem Mörder in demselben Hause wohnten. Ueber den Thäter wird gemeldet: Im Augenblick der That war Bressi ruhig und kalt. Er schoß mit weiß behandschuhter Hand ohne eine Miene zu verziehen. Beim Ueberfall der Menge und bei seiner Verhaftung. leistete er keinen Widerstand. Er wird in Mailand fortwährend von zwei Karabinieren bewacht. Die Gefängnißwache ist! verstärkt worden. Man spricht von einem Komplott, doch liegen bisher keine sicheren Thatsachen vor. — König Viktor Emanuel hat die Nachricht von dem traurigen Ereigniß im griechischen Archipel erhalten. — Nach einer Meldung des „Lokal-Anzeiger" aus Rom rief der Papst
messe für den Verstorbenen. — Der Kaiser von Oesterreich wird wahrscheinlich, wie das' „Berl. Tagebl." sich aus Wien melden läßt, persönlich beim Leichenbegängnis erscheinen. Außerdem wird Erzherzog, Reiner nach Rom fahren..
Rom, 31. Jili. Das> „Amtsblatt" veröffentlicht heute einen Aufruf, worin die Minister im Namen des Königs Victor Emanuel KL, welcher infolge des traurigem Ereig- nffses auf den Thron berufen ist, sich an die italienische Nation wenden und ihr das schreckliche Ereigniß mittheilen. Italien, so sagt die Botschaft, sei in seinem Theuersten getroffen worden. Wir zählen 'auf das italienische Volk zur Unterstützung des Hauses Savoyen. — Morgen werden sämmtliche Land- und Seetruppen auf König Weior Emanuel III. vereidigt.
RoM, 31. Juli. Dio Abgeordneten der äußersten
Csrflt, 31. Juli. Der neue italienische König wird
an Se.v Majestät, um ihm die Ermordung Humberts mitzu- theilen und ihn zu ersuchen, so schnell als möglich nach Rom. zurückzukehren.
Die Wivven in China.
Ein englisches Blaubuch über China
wurde am Samstag veröffentlicht. Es behandelt die Er- eign-sse von. der Ermordung des Missionars Brooks im Januar 1900 bis zum Edikt des Kaisers von China vom 29. Juni, das am 13. Juli von dein chinesischen Gesandten Lo-Feng-
In demselben
Macdonald berichtet sodann über eine Unterredung mit