7 Juli
Harrer Anzeiger
^eite 5
Stuttgart. K. Nachlatzgericht.
Bekanntmachung.
Der a» 11. Jan. d. I. im Hotel Marquardt hier ledig verstorbene
Karl Ludwig Wilhelm Wagner,
Dr. phil., früher Reallehrer,
geb. am 12. April 1833 zu Marburg als Sohn des verstorbenen Karl Georg Wagner, Probators an der Kurfürstlichen Regierung zu Hanau und der verstorbenen Maria Therese, geb. Rossi, in den letzten Jahren in Frankfurt a./M., Hamburg, in letzterer Stadt als früherer Lehrer an der Privatunterrichtsanstalt von Dr. Lange sich aufhaltend, hat ein Testament SM 27. Mai 1885 hinterlassen, welches am 30. Januar d. J. durch das K. Amtsgericht Hanau eröffnet worden ist. In demselben sagt der Verstorbene, daß er unverheirathet, eltern- und kinderlos sei, auch keine Geschwister habe, nachdem sein Bruder Franz, früherer Bijou- tericfabrikant, Theilhaber der Firma Charles Colin Söhne, zu Hanau am 4. Jan. 1883 gestorben sei und beruft zu Erben seines Nachlasses Freunde und frühere Schüler von ihm. GeWstche Erben des Verstorbenen konnten bis jetzt nicht ermittelt werden. Denselben wird hiervon mit dem Anfügen Kenntniß gegeben, daß, solange das Testament nicht durch Erklärung gegenüber dem Nachlaßgericht dahier angefochten sein wird, dasselbe für die Beerbung des Verstorbenen maßgebend ist. 10795 Den 2. Juli 1900.
Der Vorsitzende: Gerichtsnotar Merz.
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Im Auftrage der Testamentsvollstrecker sollen Montag den 9. Juli d. I., nachmittags 6 Uhr, im Gasthaus zum Elephanten: KMÄG" 13 ar 05 qm Wiese, die Mühlgärten genannt, (hinter der Eisenbahnbrücke, neben Jägers Erben), öffentlich meistbietend unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen meistbietend versteigert werden. 10801
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