30. Juni
Honamr Ankeiasr
^rtt. 5
Virletzungen betrafen 201 männliche und 86 weibliche Per- Men. Von diesen standen im Lebensalter von
0 bis 1 Habr
— Vertonen
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Die Verletzungen wurden hervorgebracht von 193 Hunden, >^ 11 Katzen, 4 Rindern und 1 Schwein. Von diesen 209 ^ r 'Thieren wurde bei 150 Tollwuth zweifellos festgestellt, davon bei 83 nur durch die Obduktion, bei 67 außerdem durch Verimpfung von Gehirn oder Rückenmark auf Versuchsthiere im Institut für Infektionskrankheiten. Bei 3 Thieren ergab die Obduktion ein zweifelhaftes Resultat. Bei 42 Thieren ^ bestand mehr oder weniger sicherer Tollwuthverdacht. 10
Thiere — 9 Hunde und 1 Katze — entzogen sich der Feststellung durch die Flucht. Von den Verletzungen hatten ihren Sitz am Kopf 15, am Rumpf 7, an den oberen Gliedmaßen 176, an den unteren Gliedmaßen 74, nicht angegeben 15. Die Verletzungen kamen in 15 Regierungsbezirken bezw. in 7 Provinzen in Preußen vor. In den einzelnen Monaten kamen Verletzungen in folgender Anzahl vor. Im
Januar .
16
Juli . .
. 23
Februar .
21
August
. 35
März. .
27
September
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April . .
31
Oktober .
. 6
Mai . .
35
November
. 22
ganz besondere Aufmerksamkeiten, benahm sich aber auch den Hunderten von anderen Weibern gegenüber mit solcher Schlauheit, daß sic sich unter ihnen nur Freundinnen und fast keine Feindin erwärb. Allmählig wurde sie der Kaiserin unentbehrlich und auf diese Weise in die Gesellschaft des Kaisers eingeführt. Bald erregte sie seine Bewunderung und Leidenschaft und schließlich schenkte sie ihin einen Sohn. Da die Kaiserin kein Kind männlichen Geschlechtes hatte, und da der Sohn der Konkubine von dem Kaiser sehr geliebt wurde, ließ sich dieser von der Letzteren beschwatzen, sie zur „Kaiserin des Westens" zu ernennen. Dieses war ein Meisterstück der Diplomatie. Der Titel war vor Zeiten zwar üblich gewesen, aber in Vergessenheit gerathen. Unter dem alten Gesetze war mit ihm der höchste Rang verbunden, den ein Nebenweib des Kaisers überhaupt erreichen konnte. Er stellte ein solches ziemlich gleichberechtigt neben die Kaiserin, die den Titel führte „Kaiserin des Ostens". Von jetzt ab stieg das ehrgeizige junge Weib immer höher, bis es die wirkliche Macht im Reiche ganz in seinen Händen hatte.
Ein neuer Sport. Ein fanatischer Kegelschieber, der Restaurateur M. Daru in Pont de Claix war — wie von einem französischen Blatt berichtet wird — eine Wette eingegangen, daß er mit 180 Würfen eine 800 Gramm wiegende Kugel aus Buchsbaumholz die 16 Kilometer lange Strecke vom Dorf Pont de Claix nach Grenoble und zurück durchlaufen lassen könnte. Am vergangenen Sonntag wurde diese Wette zur Ausführung gebracht. Von seinen Wettgenossen und einigen unparteiischen Personen begleitet, die in zwei Wagen Platz nahmen, trat M. Daru seine Kcgeltour nach Grenoble an. Auf dem Hinwege erreichte er sein Ziel mit genau 80 Würfen. Zurück mußte ex die Kugel 87 Mal schleudern, ehe man wieder zum Ausgangspunkt in Pont de Claix anlangte. Statt 180 Mal hat er die Kugel, die bei jedem Wurf durchschnittlich 96 Meter auf der schnurgeraden Chaussee zurücklegte, nur 167 Mal in die Hand nehmen müssen. Die Wette war also glänzend gewonnen. Abgesehen von einigen Gliederschmerzen hat die ungewöhnliche Anstrengung für den meisterhaften Kugelwerfer keine unangenehmen Folgen, gehabt. Ein neuer Sport ist aber durch M. Daru ins Leben gerufen, denn bei der Jugend von Pont de Claix und Grenoble hat das „Distanz- Kugelwerfen" enthusiastische Aufnahme gefunden.
Unsere Jugend, vornehmlich die männlidje. Jugend, muß jedem wahren Volksfreunde am Herzen liegen. Handel und Industrie hat sich in den letzten Jahrzehnten mächtig entwickelt, daher drängte es auch unsere theure Jugend, der das Herz noch voll ist von Unternehmungslust und Jugendmuth, mächtig hinein in die Großstädte, die Stätten des Handels und der Intelligenz. In den Monaten April und Mai sind allein 3198 evangelische junge Männer im Alter von 14—21 Jahren nach Berlin zugezogen, wie uns von der Geschäftsstelle der „Gesellschaft^ ^ur ächrsorae für die,zuziehende männliche Jugend in den Städten" aus Berlin berichtet wird. — Wer nimmt sich dieser vielen jungen Männer an, ihnen einen festen Halt zu bieten, damit sie nicht den zahlreichen Versuchungen und Verführungen der Großstadt schutzlos anheimfallen, wird man fragen angesichts dieser großen Zahl. — In Berlin besteht seit 3 Jahren die „Gesellschaft zur Fürsorge für cinwandernde männliche Jugend", die es sich zur Pflicht gemacht hat, jeden jungen Mann, der nach Berlin kommt, aufzusuchcn und ihm in allen Dingen Rath zu ertheilen und eoentl. auch Stellung nach außerhalb zu vermitteln. — Auch diese 3198 jungen Männer sind durch Vertrauensmänner der Gesellschaft besucht und durch Wort und Schrift gewarnt worden vor sittlichem und geistlichem Verderben. Wie nothwendig es ist, immer wieder vor den Gefahren zu warnen, die einem jungen Mann drohen, beweist der Rothschrei und die Klagen aus allen Schichten und Kreisen unseres Volkes über die zunehmende sittliche Verwilderung unserer Jugend, ganz besonders in den Großstädten. — In Berlin befinden sich 40 Vereine evang. junger Männer mit über viertausend Mitgliedern und bieten jedem jungen Mann freundliche Aufnahme in gemüthlich ausgestatteten Vereinsräumen und vor Allem edle gesellige und gesittete Unterhaltung im Kreise fröhlicher christlicher junger Männer. Alle Leser, besonders die jungen Männer und die Eltern, deren Söhne in die Großstädte einziehen, weisen wir auf diese Bestrebungen und die Geschäftsstelle der „Gesellschaft zur Fürsorge für die einwandernde männliche Jugend" in Berlin C., Sophienstr. 19, hin. Auch erscheinen daselbst vierteljährlich Mittheilungen aus dieser Arbeit unter dem Titel „Heimathfremd", die Jedem auf Wunsch kostenlos zugestellt werden.
Liebesaftaire. Gestern Abend gegen V» 10 Uhr bedrohte der Tischler Adolf Schneider in Berlin die 16jährige Elise Gleißert im Vorgarten ihrer Wohnung mit einem Revolver und gab, als sie seine Aufforderung, mit ihm eine Verlobung einzugehcn, ablchnte, mehrere Schüsse auf sie ab, vor denen sie sich durch das Fenster nach der Wohnung flüchtete. Er drang ihr auf demselben Wege nach, verletzte durch weitere Schüsse den sich ihm entgegenstellenden Vater des Mädchens am Kopf und richtete schließlich die Waffe gegen sich selbst, worauf er todt zusammen brach.
Maßregeln gegen die Pest. Bremen, 29. Juni. Laut Bekanntmachung des Quarantäneamtes in Bremerhaven ist infolge des erneuten Ausbruches der Pest in Oporto die gesundheitspolizeiliche Kontrole tür Schiffe aus Oporto und dem Vorhafen Leixoes angeordnet. — Konstantinopel, 29. Juni. Von heute an ist in Hebibtschewo, an der bulgarischen Grenze, für alle aus der europäischen Türkei kommenden Reisenden eine 11tägige Quarantäne festgesetzt worden. j Aus anderen Theilen des Reiches mit Konventions- und Ex-, preß-Zügen kommende Reisende werden in Hebibtschewo an-' gehalten, wo die nach Bulgarien reisenden Personen gleich- '
Juni . . 31 Dezember . 24
Von den Verletzten blieben 29 ohne ärztliche Behandlung, von ihnen starben 2 = 9 Proz. an Wuth. Bei den übrigen 263 Kranken fand ärztliche Behandlung statt, doch ist bei 16 derselben nicht angegeben, worin die Behandlung bestand, r. » Ausgebrannt wurde die Verletzung 11-, ausgeschnitten 1-, geätzt 4-, antiseptisch verbunden 6-, mit kühlen Umschlägen behandelt 5 Mal. Bei 231 Verletzten wurde die Schutz- * impfung nach Pasteur vorgenommen, und zwar 1 Mal im Jmpfinstitut gegen Tollwuth in Krakau, 230 Mal im Institut %* für Infektionskrankheiten in Berlin. Im Jahre 1898 blieben ohne ärztliche Behandlung 52 = 20,6 Proz. und wurde geimpft 72 = 28,3 Proz. der Verletzten. Im Jahre 1899 dagegen blieben ohne Behandlung 29 = 10,1 Proz. und wurden geimpft 231 = 80,5 Proz. der Verletzten. Im Jahre 1898 starben an Wuth 9 = 3,42 Proz., im Jahre 1899 dagegen nur 2 = 0,70 Proz. der Verletzten. Diese Zahlen beweisen einerseits die Wirksamkeit der Schutzimpfung, zeigen aber andererseits die erfreuliche Thatsache, daß die Aeberzeugung, die Gebissenen sobald als möglich der ärztlichen Behandlung und besonders der Schutzimpfung zuzu- - . führen, in breiten Schichten der Bevölkerung Platz gegriffen
■ hat. Es sei hierbei noch darauf hingewiesen, daß die Schutz-
kl impfung gegen Tollwuth nicht von dem Ergebniß der Obduk- | tion des Thieres abhängig gemacht werde« darf,
I sondern in jedem Fall so schnell als möglich vorgenommen
1 werden sollte.
’ J Aus der Jugendzeit der Kaiserin von China wird Folgendes berichtet: Ihr Vater war ein Mandschu von Adel, der in Peking eine gute und einträgliche Stellung innehatte, diese aber ohne seine eigene Verschuldung verlor. Darauf siedelte er im Jahre 1838 nach Kanton über. Seine Familie bestand aus Frau, Sohn und Tochter. Von allen Mitteln entblößt, beschlossen die Eltern, ihre Tochter zu verkaufen. Ein reicher Kaufmann erstand sie. Das Mädchen war stark, gesund und hübsch, sowohl für den mongolischen als den mandschurischen Geschmack. Da das Kind von mandschurischem Blute war, hatte es keine verkrüppelten' Füße; diese wurden ihm auch, nachdem es verkauft war, nicht nachträglich verstümmelt, da es die Stellung einer bevorzugten Sklavin bei seinem neuen Herrn innehatte. Dieser und seine Familie behandelten das Mädchen gut und rücksichtsvoll. Sie war ehrgeizig, hochbegabt und schien ihre zukünftige Schön- / heit bereits zu ahnen. Sie lernte lesen und schreiben, noch
bevor sie acht Jahre alt war. Im Jahre 1848 erließ der .Kaiser Hien Tung die „Heirathsverordnung", nach welcher -alle berechtigten jungen Mädchen von mandschurischem Blute im Alter von fünfzehn bis achtzehn Jahren sich im kaiserlichen Palaste zu Peking »orstellen sollten, damit der Kaiser seine zweite Gemahlin sich aus ihnen erwählen könne. Dieses ist ein ganz gewöhnliches Ereigniß in China, und es strömten 5 bei dieser Gelegenheit immer Tausende von jungen Be-
' â Werberinnen nach der Reichshauptstadt. Die junge, hübsche Sklavin Tsi-An las den Aufruf und sprach sofort den Wunsch aus, sich zur Wahl zu stellen. Zuerst wurde sie ausgelacht, dann aber verstand sie so zu reden und zu argumentiren, daß ihre Pflegeeltern ihr die Erlaubniß zu dem kühnen Unternehmen ertbeilten. Zunächst erhoben sie daS Mädchen aus dem Sklavenstande zu einer Adoptivtochter und thaten dann ihr Möglichstes, um sie für ihren Zweck auszurüsten. Sie gaben ihrer Tochter eine hübsche Ausstattung und eine ge- ■ nügende Geldsumme, daß sie von Kanton nach Peking als , zukünftige Mandschu-Fürstin reisen konnte. Die höfischen Behörden erklärten sie für ein tadelloses Mitglied des weib-
! lichen Geschlechtes, für gut von Sitte und tugendhaft, kenntniß- reich und klug. Nach der Prüfung stand sie unter den ersten Zehn auf der Wahlliste. Sie wurde in den kaiserlichen H I Palast geführt und hier in den Frauengemächern, untergebracht.
■ / Jetzt begann sie mit ihren Intriguen: Sie erwies der Kaiserin
falls einer 11tägigcn Quarantäne unterworfen werden. Ein Arzt wird den Ocieutexprcßzug bis Tzaribrod an der serbischen Grenze begleiten. Die Einfuhr von Waaren aus Rumelien nach Bulgarien ist verboten. Infolge der Quarantäne in Hebibtschewo werden die von Konstantinopel nach Sarembey und um gekehrt verkehrenden Konventionszüge für die Dauer der Quarantäne eingestellt. Ein täglicher Spezialzug zwischen Konstantinopel und Hebibtschewo im Anschluß an die Kon- venlionszügeHcbibtschewo-Wienund vie6V6r8i>.wird von morgen ab verkehren. Der Verkehr der Orientexpreßzüge bleibt aufrecht erhalten.— Sofia, 29. Juni. Die von der bulgarischen Regierung verfügten Quaranlänebestimmungen, die bereits in Kürze sig- nalisirt wurden, lauten genauer wie folgt: 1. Die europäische Türkei wird als von der Pest verseucht erklärt; 2. aus Konstantinopel k ommende Reisende werden nur über Varna, Burgas und Hebibtschewo, Reisende aus Makedonien nur über Devebair und Kolscharinowo durchgelassen; 8. diese Reisende werden einer elftägigen Quarantäne, ihr Gepäck der Dampfdesinfektion unterworfen; 4. diejenigen Reisenden, welche nach der Abhaltung der elftägigen Quarantäne in Bulgarien verbleiben wollen, werden einer fünftägigen ärztlichen Beobachtung unterzogen; 5. die Orientexpreßzüge werden nach erfolgter ärzlicher Visitation in Hebibtschewo durchgelassen; doch dürfen die Reisenden, welche von einem Arzt bis zur serbischen Grenze begleitet sein müssen, unterwegs nirgends aussteigen, noch mit anderen Personen in Berührung kommen; 6. aus der europäischen Türkei tommende Waaren werden in Bulgarien nicht zugelassen.
Patent-Ertheilungen.
Nr. 113 123. Handantrieb für Bootspropcllcr. — R. Hennig in Frankfurt a. M., Mainzerlandstraße 241, vom 19. September 1899 ab. Kl. 65.
Nr. 113162. Schlachtspreize; Zus. z. Pat. 111 262. G. Scheid in Cassel, Orleansstraße 32, vom 12. Mai 1898 ab. Kl. 66.
Nr. 113 014. Schneidevorrichtung für Zahnstocher. — L. Lehner in Frankfurt a. M., Finkenhofstraße 36, vom 20. September 1899 ab. Kl. 34.
G e b r a u ch s - M u st e r.
Nr. 135 347. Kravatteuhalter, bestehend aus einer an die Kravatte annâhbaren, aus Draht gebogenen oder aus Blech gestanzten Hange. Julius Adam in Hanau a. M., Hospitalstraße 2 6 A, vom 21. April 1900 ab. — A. 4031. Kl. 3.
Schiffsbericht.
Bremen, 27. Juni. Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Kaiser Wilhelm der Große" ist gestern in New-Dork und der Dampfer „Karlsruhe" vorgestern in Colombo eingetroffen.
Hamburg, 27. Juni. Der Dampfer „Frisia" von der Hamburg-Amerika-Linie ist gestern in Quebec und der Dampfer „Savoia" vorgestern in Penang eingetroffen.
London, 27. Juni. Der Castle - Dampfer „Braemer Castle" ist auf der Ausreise vorgestern in Kapstadt eingetroffen.
Drahtnachrichten des Hanauer Anzeiger.
Berlin, 30. Juni. Nach einer Meldung aus Memel theilte der Minister des Innern, Freiherr von Rheinbabcn, bei seinem gestrigen Besuche der Stadt mit, daß für den Aufbau der Südermoole von Seiten der Regierung 2*/* Millionen Mk. in den nächstjährigen Etat eingestellt würden. Noch in diesem Jahre soll die Moole um 50 Meter verlängert werden.
Berti»«, 30. Juni. Generalmajor Graf Moltke, Kommandeur der ersten Garde-Jnfanteric-Brigade, ist für die Dauer der diesjährigen 3torblanbreife zur Dienstleistung bei dem Kaiser kommandirt. Der „Nat.-Ztg." zufolge liegt der Schluß wohl nahe, daß General Graf Moltke dazu ausersehen ist, der Nachfolger des Generals von Hahnke zu werden.
Berlin, 30. Juni. Der Leutnant in der südwestafrikanischen Schutztruppe, Prinz Prosper von Arenberg, befindet sich mehreren Blättern zufolge noch immer in Untersuchungshaft im Militärgefängniß am Tempelhofer Felde. Sicher sei, daß ein zweites kriegsgerichtliches Erkenntniß bisher nicht ergangen ist.
Berlin, 30. Juni. Nach einem Telegramm des „Berl. Tagebl." aus Nom erwogen infolge der vorgestrigen Vorgänge in der Kammer die konservativen Mitglieder des Kabinets, Visconti Venosta, Chimirri und Gianturco, die Eventualität, zurückzutreten, verstanden sich indessen auf die Bitte Sarroccos dazu, bis nach der Reglements- und Budget- Debatte zu bleiben und dann erst Definitives zu beschließen.
Paris, 30. Juni. Eine Anzahl Buden in der Nähe des egpptischen Palastes in der Ausstellung wurden gestern durch eine Feuersbrunst zerstört. Die Feuerwehr war prompt zur Stelle, sodaß ein größerer Schaden verhütet wurde.
Paris, 30. Juni. Der Gemeinderath nahm gestern eine Tagesordnung an, in welcher die Verantwortlichkeit für den Richtempfang des Obersten Marchand auf die Regierung abgewälzt wird. Es wurde beschlossen, den Obersten nach dem Sturze des jetzigen Kabinets zu empfangen.
ÜOrtbon, 30. Juni. Das Kriegsamt veröffentlicht ein zcres Telegramm Lord Roberts über eine Anzahl kleiner echte, welche zwischen den Buren und der englischen Avant- re bei Laingnek stattgefunden haben. Dieselben sind ohne Mahme zu Gunsten der Engländer ausgefallen.