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Nr. 119. Dienstag den 22. Mai

1900

Amtliches ^anö&rew ^anau.

Bekanntmachungen des Königlichen Landrathsamtes.

Auf der landgräflichen Domäne Dvttenfelderhof ist di« Maul- und Klauenseuche erloschen.

Ratten den 22. Mai 1900.

Der Königliche Landrath.

V 4815 v. Schenck.

Deutscher Reichstag.

(Sitzung Dem 21. Mai.)

v«r Haus ist stark besetzt. Der Präsident verliest die Interpellation der Sozialdemokraten betreffend die Bestrafung de» Kontraktbruchc» länd- Ach« Arbeiter.

Staatssekretär Nieberding erklärt sich bereit, die Interpellation namew« bei Reichskanzler» zu beantworten. Da aber vorher ein Ein- vrrnehme» mit den beiheiligten Regierungen erforderlich sei, so werde die Beantwortung am 30. Mai erfolgen.

Der Präsident erklärt damit die Interpellation für heute er­ledigt und wirb dieselbe am 30. Mai auf die Tagesordnung setzen. So­da«» schlägt der Präsident dem Hause vor, den vierten Gegenstand der Tagesordnung heute zuerst zu berathen, nämlich das Fleischbeschaugesetz. Da» Haus ist damit einverstanden. Der größte Theil bei Centrums verläßt hierauf den Saal und das Haus tritt in die dritte Lesung des Fleischbcschaugefestes ein.

In der Generaldebatte des Fleischbeschaugesetzes erklärt Abgeordneter Seubert (Soz.), wenn die Beschlüsse der zweiten Lesung in der dritten bestätigt würden, werde die sozialdemokratische Partei gegen das ganze Gesetz stimmen. Redner wirft den Agrariern vor, daß sie anstatt die Volksgesundheit zu fördern, den Fleischgenuß vertheuern.

Abg. Augst (bt. Vp.) bringt ebenfalls Bedenken gegen die Vor­lage vor.

Abg. e. Wangenheim (kons.) bestreitet, daß die Forderungen der Landwirthe zu weitgehend sei. Daß eine Untersuchung des Fleisches stattfiudcn müsse, sei klar, ebenso klar sei, daß man sich auf die aus­ländische Fleischkontrolle nicht verlassen könne. Jetzt sei der geeignete Zeitpunkt, wo die Regierung den Ansprüchen bei Auslandes, namentlich Amerika» begegnen könne. Werde derselbe verpaßt, werde sich sobald nicht wieder eine Gelegenheit bieten. Aber die Majorität könne die schönsten Beschlüsse fassen, wenn die Linke nachher schreie, treffe die Re­gierung laxere Bestimmungen. Die Vorlage solle eine Generalprobe für die Regierung auf den Zolltarif sein.

Adg. P a ch n i cf e (fr. Vgg.) erklärt, wie sich das Gesetz in der zweite» Lesung gestaltet, sei es unannehmbar. Es müsse versucht wer­den, den berechtigten Kern des Gesetzes wieder herauszuschälen. Die Ausführungen des Vorredners seien nur ein schwaches Echo der Angriffe, welche die agrarische Presse gegen die Reichsregierung ge­richtet habe.

Staalisckretär Graf Po fad owsky weist darauf hin, daß bei allen Reden über das Fleischbeschaugesetz wunderbarer Weise nicht von der Hauptsache, dem verbrauchenden deutschen Bolke, geredet werde und doch handelt cs sich um ein Gesetz zum Schutze der Volksgesundheit. Abg. Wangenheim sprach fortgesetzt von Zollerhöhungen und des Fleisch- preisen. Einmal muß die Wahrheit gesprochen werden: Für Kraftproben, wie sie einzelne Blätter wünschen, ist die Regierung nicht zugänglich. Wir «erden thun, was wir vor dem deutschen Volke verantworten können.

Daß er sich bestrebe, innerhalb verständiger Grenzen der Landwirthschast zu dienen, wird kein vernünftiger Mensch bezweifeln. Man wird auch nicht bestreiten, daß ich den Muth habe, meine Ueberzeugung zu ver­trete«. Aber das Verhalten der Agrarier ist nicht das einzige Mittel, die großen Entschließungen und Aktionen vorzubereiten, die bevorstehen. Wir sind fest entschlossen, der Landwirthschast den Schutz angedeihen zu lassen, der vereinbar ist mit den Interessen der übrigen Bevölkerung. Ich kann nur dringend warnen, im gegenwärtigen Augenblick den Bogen so straff zu spannen. Daß das Ausland das gute Fleisch für sich be­halte und das kranke zu uns einführt, ist unrichtig. Was die Behauptung betrifft, der Reichskanzler habe sei« Lersprechen nicht gehalten, so weise er sie entschieden zurück; der Reichskanzler hat nicht erklärt, jede Fleisch­einfuhr vom Auslande verbieten zu wollen, das konnte er garnicht er­klären. Der Reichskanzler konnte nur erklären, das ausländische Fleisch solle soweit untersucht werden, wie nur möglich, und soweit eine Unter­suchung nicht möglich sei, solle es prohitirt werden. Der Linken gegen­über bemerke er, daß das Ausland gegen das Verbot der Wursteinfuhr nicht das Geringste einzuwenden hat. Der Streitpunkt ruht im Pökel­fleisch. Aber wo ist die größere Gefahr für die Volksgesundheit, wenn sämmtliche Hau»schlachtungen ununtersucht bleiben, ober wenn eine geringe Menge von Pökelfleisch vom Auslande zugelasseu wird ¥ Die Menge des ununtersucht int Haus geschlachteten Fleisches ist unendlich viel größer al» die Menge des in Zukunft noch einzuführenden Pökelfleisches. Das Interesse der Landwirthfchaft liegt klar zu Tage. Andererseits ist nicht zu denken, daß die Linke gegen das Gesetz stimmen solle, das von unge­heurer Bedeutung für die Volksgesundheit ist, nur deshalb, weil das Konservenfleisch in Zinkbüchse» verboten sein soll. In der Commission und in den Regierungen sind schwerwiegende Bedenken gegen die Haus­schlachtungen geltend gemacht. Es ist viel ungefährlicher, Fleisch nicht zu untersuchen, so daß Jeder weiß, er genießt ununtersuchtes Fleisch, als eine Untersuchung, die nur den Schein der Garantie erweckt. Eine gründ­liche Untersuchung wurde aber erhebliche Kosten verursachen. Diese Gesetz­gebung ist eine autonome Gesetzgebung unseres Landes. Wir dürfen uns hierbei weder durch öffentliche noch versteckte Drohungen beeinflussen lassen, sie mögen Herkommen, woher sie wollen. Ich hatte es für recht bedenklich, fortgesetzt Mißtrauen gegen die Regierung ju erzeugen. Bei diesem Gesetz sind die deutschen Verbraucher die Hauptpartei.

Abg. v. Levetzow (kons.) erklärt, alle Konservativen seien darüber einig, daß bei diesem Gesetz die Hauptsache die sanitäre Seite sei, ferner darüber, daß die Landwirthschast darin nicht geschädigt werden dürfte und daß die Zusage, welche der Reichskanzler gemacht habe, nicht gehalten wird, auch wenn der Kommission»antrag angenommen wird. Wangen­heim sagt, die vorgeschlagcneu Kompensationen seien nicht ausreichend. Ich meine, daß dies doch der Fall ist. Das ist lediglich eine Meinungs­verschiedenheit, wie sie unter guten Freunden öfters vorkommt. Für den kleinen Mann ist die Hausschlachtungsköntrolle eine schwere kostspielige Belästizung. Ich empfehle daher, die von uns vorgeschlagene mittlere Linie.

Abg. Börner (natl.) tritt ebenfalls für den Kompromiß ein.

Staatssekretär Graf Posadowsky erklärt, der Antrag Aichbichler bilde die äußerste Grenze der Konzession, welche für die Regierung an­nehmbar sei. Der andere zur drillen Lesung gestellte konservative Antrag sei für die Regierungen unannehmbar.

Abg. Rißler (Bd. d. Lw.) tritt den Ausführungen des Staats­sekretärs entgegen, welcher dem Auslande Sonderrechte gegenüber dem inlänbeffpen Fleische einräumen wolle. Unter dem Namen Pökelfleisch lasse sich alles Mögliche einführen. Deshalb sei der Kompromißantrag Aichbichler unbrauchbar. Weshalb zeige man sich so furchtsam gegen Amerika? Wozu habe Deutschland ein so schönes, großes Heer? (Stür­mische Heiterkeit.)

Rbg. Herold (Ctr.) meint, der Antrag Aichbichler sei nicht nur ein Antrag des Centrums, sondern mehrerer Parteien. Kraftproben stelle

man nur dann an, wenn man sicher sei zu siegen. Hier sei aber eine Niederlage sicher, das sollte doch Wangenheim wissen. Das Centrum habe das praktisch Erreichbare erzielt.

Abg. Holtz (Rchpl.) erklärt: Die Neichspartci werde für den Kom- promißantrag stimmen, obwohl sie erhebliche Bedenken dagegen habe.

Abg.Vie lhaben(Rfpt.) weist daraus hin, daß die Hauptvertretcr'der Regierungsvorlage diesmal Sozialdemokraten seien. Der Kompromiß sei gewissermaßen ein halbes Mißtrauensvotum für den Bundesrath.

Abg. Gerstenberger (Ctr.) wird, auf die Gefahr hin, vom Vor- rebner falsch beurtheilt zu werden, für den Kompromiß stimmen. Wenn Abg. Rißler sich vergegenwärtigen wolle, daß vielleicht von seiner Stimme das Zustandekommen bei Gesetzes abhänge, werde er wohl zustimmtn. Die Feindschaft der Agrarier gegen die Vorlage sollte der Linken beweisen, daß das Gesetz kein agrarische» ist.

Abg. Schrempf (kons.) wendet sich gegen die heutigen Auslassnnge» de»Berliner Tageblattes", welches ein Schreiben des a»erikanischen StaatSfekretärS Wilms abdruckt, worin die glatte Ablehnung bei Kom- promiffeS durch die amerikanische Regierung angekündigt wird. Redner erbittet hierüber Aufklärung vom Regierungstische.

Abg. W u r in (Soz,) meint: Wenn die Agrarier das Interesse der Landwirthschaft und nicht das Interesse der einzelnen Landwirthe im Auge hätten, müßten sie für die Hausschlachtung die Fleischbeschau vor­schreiben.

Abg. Münch-Ferber (natl.) meint, die ganze deutsche Textilindustrie gehe mit der Landwirthschaft Hand in Hand. Amerika sei nicht zu stech­ten. Da» Gesetz müsse jedenfalls zu Stande kommen.

Staatssekretär Graf Posadowszy erklärt, irgendwelche amtlichen Verhandlungen zwischen der deutschen und der amerikanischen Regierung über das Fleischbeschaugesetz haben nicht stattgefunden. Wenn man die Einfuhr des zubcreitetcn Fleische» gänzlich »erbieten wolle, müsse man nachweisen, daß dem deutschen Volke ein große» Quantum Fleische» ohne Weiteres entzogen werden könne, oder man müsse die Einfuhr lebenden Fleisches zulassen. Der vomBerliner Tagebl." erwähnte Wilms, wel­cher die glatte Ablehnung des Kompromißes durch die amerikanische Re­gierung ankündigt, sei jedenfalls nicht identisch mit dem amerikanischen Staatssekretär.

Abg. Franken (natl.) wendet sich gegen die Abgg. «.Wangenheim und Viclhaben. Er könne nicht die Hand dazn bieten, dem Volke das Fleiich zu vertheuern.

Die Generaldiskussion wird geschlossen. Morgen 1 Uhr: Fortsetzung der Berathung derLex Heinze", Fortsetzung der Berathung des Fleisch- bcschaugesetzcs und Fortsetzung der 3. Berathung der Seiverbevrdnuugs- novellc. Schluß ti Uhr.

Preußischer Landtag.

Abgeordnetenhaus.

(Sitzung vom 21. Mai.)

Am Ministertisch v. R h e i n b a b c n.

Der Gesètzrnwurf, betr. die Zwangserziehung Minderjähriger, steht z«r zweiten Berathung.

Zum § 1 bemerkt Abg. Frhr. v. Zedlitz (frk.), daß dies Ge­setz bestimmt sei, erzieherisch auf biejenigen Streife zu teilten deren Ausschreitungen gestern hier in Berlin die öffentliche Ordnung gestört haben

Minister Frhr. v. Rhein haben ist der Meinung, daß die Borjänge der letzten Tage allerdings geeignet sind, die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zu lensen. In die Lohnstreitigkeiteit kann die Polizei sich nicht einmischen, die muß sie den Betheiligtcn über« lassen. D'e Ansüäadiqcn haben einen sehr bedenklichen Weg unter

Feuilleton.

Tic Blsicguilg der Alpen.

Zur hundertjährigen Erinnerung an Napoleon'» Ueberjang Iber den großen St. Bernhard (15.20. Mai).

Don Robert Berndt.

(Nachdruck verboten.)

Spät kommt der Frühling in die Walliser Alpen. Am Tage zwar sendet die Maisonne schon glühende Strahlen ins Thal von Martigny; aber dann bredjen wieder tobende Ge­witter los, Stürme heulen durch die Schluchten des Großen St. Bernhard, die sich schnell mit jungem Schnee füllen, und bitter kalt sind noch die Nächte. Das ist eine gefährliche Zeit; der Weg über den Berg ist glatt und schwierig, tückisch der Schnee und oft lösen sich Lawinen los, die den Wanderer unter sich begraben. Die Bergleute wissen das und ver­meiden darum den Weg auf den St. Bernhard um diese Jahreszeit nach Möglichkeit. Erst im Juni wird der Berg zugänglicher und dann treiben sie ihre Heerden den schmalen Saumpfad aufwärts, um die Bergweiden zu beziehen. Darum pflegt der alte Große St. Bernhard im Mai der Einsamkeit und Stille überlassen zu bleiben.

Doch nicht also ist's in diesem Jahre 1800. Ein un­gewohntes Leben herrscht auf dem sonst so menschenleeren Wege, der von Martigny nach Bourg St. Pierre, dem letzten Flecken an der Straße über den Paß, führt. Französische Soldaten marschiren hin und her, Adjutanten sprengen, Wagen rasseln; eine schier unendliche Menge von Proviant und Material ist in den Ortschaften an der Straße, be­sonders in Martigny und in St. fierte selbst, angehäuft. Der Weltkrieg, der seit geraumer Zeit Europa und Afrika erschüttert, ist auch in die entlegenen Alpenthäler gedrungen,

auf dem man direkter an die Stelle der Entscheidung kam, empfehlenswerther erscheinen. So kam man auf den großen St. Bernhard. Der General Marcscot wurde ins WalliS geschickt, um die Passirbarkeit des Berges in dieser Jahres­zeit zu untersuchen. Es war am 8. Mai in Genf, wo der Erste Konsul, für dessen Ungeduld alles ju langsam ging, Marcscot einpfing.Kann mau hinüber?" rief er dem General lebhaft entgegen.Ja, General, aber nur mit Mühe . . ."Gut, brechen wir auf:" war die lakonische Antwort. Es war entschieden, und während der Konsul ostentativ Anstalten traf, als ob er sich in Genf längere Zeit aufhalten wolle, bildete er bereits die Marsch ordnung des Heeres, stellte er die Avantgarde, Division Watrin, unter Lannes' Befehl, ließ sie sich sofort gen Martigny in Bewegung setzen, zog über l/i Millionen Zwiebackralioncn aus Lyon, Artillerie und Munition aus Besancon, Grenoble, Nuxonne u. s. w. heran und ließ durch Gassendi und Marmont die speziellen Vorbereitungen für den Ucbergang treffen.

*

Kühn und gewaltig war der Plan, den Großen St. Bernhard in der Zeit der Schneeschmelze zu passiren, 30000 Mann auf einem kaum praktikablen Saumpfade durch die Wildnisse der Welt des ewigen Schnees zu führen. Doch er war nicht unerhört. Jedenfalls könnte er an Kühn­heit nicht mit jenem weltberühmten Uebergange Hannibals verglichen werden, der sich in eine ihm völlig fremde Berg­welt wagte und unten in der Ebene in der Lombardei auf 'ein befreundetes Heer, auf keinerlei Verbindung mit der ernen Heimath zu rechnen hatte. Aber die Historiker sind jweiselhaft, ob der karthagische Feldherr nicht vielmehr den Kleinen St. Bernhard zu seinem Uebergange benutzt hat, und so muß Hannibals unübertroffene Leistung außer Vergleich bleiben. Doch auch sonst hatte der Große St. Bernhard bereits als Heerweg gedient. Selbst im

und der Ehrgeiz des ungeheuren Mannes, der seit dem 18. Brumaire als der Erste Konsul an der Spitze der fran­zösischen Republik steht, gedenkt die Riesen der Bergwelt selbst zu besiegen, ja sich ihre Schrecken gewissermaßen zu benutzen, um desto überraschender auf den Feind niederzu­brechen. Bonaparte's Plan ist kühn, und vielleicht mehr als das. Anstatt Massèna, der in Lugerien vom alten Malas hart bedrängt und schließlich gezwungen wird, sich mit den 15 000 Mann der Division Soult nach Genua zu werfen, schnell zu verstärken und ihn so aus seiner höchst prekären Lage zu befreien, gedenkt der Erste Konsul durch die Schweiz in die Lombardei cinzufallcn, so im Rücken der Oesterrcicher zu erscheinen, sie von ihren Verpflegungs- und Verbindungs­linien abzuschneiden und vielleicht mit einem glänzenden Schlage den ganzen Krieg in Italien zu entscheiden. Es war ein Plan, bei dem er va banqlie spielte, ja, der bei der nöthigen Aufmerksamkeit und Schnelligkeit des Feindes mißglücken mußte. Aber Bonaparte suchte und brauchte das Unerhörte, Ueberraschendc, Glänzende; er rechnete auf die Fehler des Gegners und er vertrante seinem Stern.

Wußten die Oesterrcicher nichts von seinem Plan? Sie wußten wohl etwas davon, ja der Minister Thugut hat ihn in den ersten Maitagen ganz richtig errathen ; aber sie ließen sich dennoch täuschen. Bonaparte lenkte mit voller Absicht die Aufmerksamkeit auf die angebliche Bildung einesReserve- Heeres", die in Dijon vor sich gehe. In Wahrheit exerzirten in Dijon nur ein paar Tausend Rekruten und Invaliden; das Reseroehecr selbst aber schob sich in aller Stille zum Genfer See vor und verschwand in den Falten und Thälern der Alpen. Bonaparte hatte lange geschwankt, welchen Paß er zum Einbrüche in die Lombardei benutzen solle. Seine Absicht war zuerst auf den St. Gotthard, die alte Völker- und Heerstraße, gerichtet gewesen; aber die immer dringendere Ge­fahr, in die Massèna gerieth, ließ einen westlicheren Weg,