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______________________17 März
Aus LLaot und Landkreis Hanan.
Sèachdruck unserer Lokalartikel nur mit Quellenangabe „Han. Auz". gestattet.
* Ersatzgeschäft. Montag den 19. März: Musterung der Militärpflichtigen der Gemeinden Kesselstadt, Kinzigheimer- Hof, Kilianstädten, Langendiebach, Marköbel und Mittelbuchen. — Das Ersatzgeschäst findet im Gasthaus „zum Sandhof" in Hanau statt und beginnt morgens um 81« Uhr. Die Militärpflichtigen haben behufs Verlesens und Rangirens um 714 Uhr morgens pünktlich im Musterungslotal in Hanau zu erscheinen.
* Gemeinde-Umlagen. Nach dem Derwaltungs- berichr des Kreisausschusses wurden in 1899 alle Steuerarten von den Gemeinden, soweit diese zur Erhebung von Umlagen gezwungen waren, mit Zuschlägen gleichmäßig belastet und zwar in: Bergen mit 160 bczw. 170 °/o = 36 621 Mk. 87 Pf. Bischofsheim ..... 150 „ — 3 327 „ — , Bruckköbel ...... 25 „ = 1361 „ 31 „ Butterstädterhöfe .... 100 „ — 1 370 „ 36 „ Erbstadt ...... 75 „ — 3145 „ 99 „ Fechenheim ...... 70 „ =174 286 „ 06 „ Gronau........ 100 „ — 4 000 „ 69 „ Großauheim.....70 „ = 14 506 „ — „ Großkrotzenburg .... 150 „ — 7 789 „ 50 „ Hültengesäß ..... 130 „ = 8 880 „ 43 „ Kesselstadt ...... 50 „ = 8 950 „ 13 „ Kilianstädten . . . . . 80 „ = 6 427 „ 31 „ Langendiebach ..... 50 ^ = 8 533 „ 21 „ Mittelbuchen ..... 80 „ — 4 600 „ — „ Neuwiedermuß ..... 150 „ — 1348 „ 26 „ Niederdorfelden .... 50 „ = 2158 „ 13 „ Niederrodenbach . . . . 20 „ — 830 „ 36 „ Oberdorfelden ..... 116 „ = 357 „ — „ Oberissigheim..... 100 , = 820 , 70 „ Oberrodenbach ..... 150 „ = 1 362 „ 55 „ Ostheim ...... 75 „ — 6 107 „ 20 „ Ravolzhausen ..... 100 „ — 4 699 „ 50 „ Roßdorf......35 „ — 1 868 , 93 „
Rückingen......80 „ = 1 119 „ 75 „ Rüdigheim ...... 50 „ = 1 120 „ 81 „
Windecken..... 100 „ — 5 264 „ 66 „
In den Gemeinden Dörnigheim, Eichen, Hochstadt, Langenselbold, Marköbel, Niederissigheim und Wachenbuchen wurden, wie bereits berichtet, Gemeindesteuern nicht erhoben.
* Kerienordnung. Die vom Provinzial - Schulkollegium in Cassel unter dem 16. Dezember 1899 erlassene Ferienordnung für 1900 lautet: 1. Ostern (2 Wochen) von Samstag 7. April bis Dienstag 24. April; 2. Pfingsten (12 Woche) von Samstag 2. Juni bis Donnerstag 7. Juni; 3. Sommer (4 Wochen) von Samstag 30. Juni bis Dienstag 31. Juli; 4. Michaelis (2 Wochen) von Samstag 22. September bis Dienstag 9. Oktober; 5. Weihnachten (2 Wochen) von Samstag 22. Dezember bis Dienstag 8. Januar.
C Eisenbahn- unv Jnvuftrie-Gesellschaft Akt.- Ges. zu Schöllkrippen (Kahlthalbahn). Am 12. ds. Mts. fand die Generalversammlung der Aktionäre der Eisenbahn- und Industrie-Gesellschaft Akt. - Ges. Schöll-
krippen im Gasthaus zur Post in Schöllkrippen statt. Vertreten waren 1260 Stimmen, welche die vorgelegte Gewinnvertheilung einstimmig genehmigte. Es ergab sich ein Saldo auf dem Gewinn- und Verlust-Conto von Mk. 84890,39. Der Erneuerungs-Fond wurde mit Mk. 5000.— dotirt. Dem Reserve - Fond wurden Mk. 3994,52 zugewiesen. Ms Dividende für das erste Geschäftsjahr 1899 kommen, wie bereits gemeldet, ö1/2°/o zur Verkeilung. Aus dem Bericht der Direktion ging hervor, daß sich das gesammte Unternehmen in erfreulicher Weise entwickelt hat und noch weiter entwickeln wird und daß Betriebs-Störungen oder irgend Unfälle im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht eintraten. Der Aufsichtsrath, bestehend aus den Herren Herm. Christner, Bau- und Betriebs-Unternehmer, Köln, Vorsitzender; Heinr. Brüning, Fabrikant, Hanau, Stellvertreter des Vorsitzenden; Aug. Brüning, Fabrik-Direktor, Langendiebach, und Heinr. Ott, Kaufmann, Hanau, wurde einstimmig wiedergewählt.
)( Verkehrs - Steigerungen. Seit 2 Monaten herrscht auf den Linien Frankfurt a. M.—Aschaffenburg bzw. Mainz—Darmstadt—Aschaffenburg und von letzter Station nach Würzburg zu ein derartig lebhafter Güterverkehr, daß zur Bewältigung des Verkehrs Sonderzüge eingelegt werden müssen. Die höchste Zahl an Sondergüterzügen wird häufig an einem Tage mit „22" erreicht. Auf der Strecke Aschaffenburg—Hanau—Frankfurt bzw. umgekehrt kommen fast täglich 10 bis 12 Sondergüterzüge zur Beförderung. Die Folge des starken Güterverkehrs ist für das Personal die Einbuße der im Monat Dezember v. I. eingeführten Sonntagsruhe im Güterzugsdienst. Hervorzuheben ist jedoch noch, daß an den Sonntagen nicht sämmtliche Güterzüge zur Beförderung gelangen, sondern nur ein Theil davon, welch Letztere wieder in Abschnitte — Pläne — eingetheilt sind. Durch den starken Güterverkehr wird die Einnahme der Staats-Eisenbahn im laufenden Jahr derart sein, daß dieselbe alle früheren Jahre überflügelt.
* Der Schwan im Hanauer Stadtwappen. Die „H. Z." brachte in ihrer gestrigen Nummer die Mittheilung, es sei vom Heroldsamte in Berlin eine Entscheidung bezüglich des Schwanes im Hanauer Stadtwappen dahin ge- troffen worden, daß derselbe, als von der Stadtverwaltung in früheren Jahren eigenmächtig beigefügt, zu entfernen sei. — Von maßgebender Seite werden wir ersucht, mitzutheilen, daß die Nachricht der „H. Z." nicht richtig ist, denn in dem beim Magistrate eingegangenen Schreiben des Heroldsamtes sei nichts enthalten, was sich auf die Annahme einer eigenmächtigen Zufügung des Schwanes in das Stadtwappen anwenden ließe.
* „Deutschlands Handelsinteressen und die Flotte." Im Vordergrund des allgemeinen innerpolitischen I Interesses steht unstreitig die demnächst im Reichstag zur Berathung kommende Vorlage betreffs Verstärkung unserer Seemacht. Es ist deshalb dankbar anzuerkennen, daß die hiesige Ortsgruppe des deutschen Flottenvereins uns bereits -zwei Vorträge vermittelte, die geeignet waren, mit der Materie vertrauter zu machen. Der Redner vom gestrigen Abend war Herr Kapitänleutnant a. D. W e y e r, der in seinem Referate nachwies, daß Deutschland mit seiner Bevölkerungszunahme von nahezu 1 Million pro Jahr darauf angewiesen sei, für die Zukunft zu sorgen und Kolonien zu erwerben. In engem Zusammenhänge mit der Kolonialpolitik stehe auch die Vergrößerung unserer Flotte, damit unsere Landsleute in den überseeischen Gebieten stets sicheren Schutzes gewärtig sein könnten, wie auch wir infolge des immensen Anwachsens unteres Handelsverkehrs unbedingt letzterem den genügenden Schutz angedeihen lassen müßten. Interessant waren auch die Darlegungen über die Gefahren, die uns bei einer Verwicklung mit einer auswärtigen, zur See starken Macht durch Blockade der Häfen drohen, da eine bloße Küstenvertheidigungsflotte, wie sie von manchen Politikern angestrebt werde, nichts nützen und nur ein Gegenübertreten in offener See da Wandel schaffen könne. Dem von echt patriotischer Begeisterung ge- tragenen Vortrag wurde zum Schluß allgemeiner Beifall gespendet.
* Stsdttheater. In dem effektvollen Schauspiel „Die Geyer-Wally" von W. v. Hillern, dessen packende Vorgänge in den Tyroler Alpen spielen, wird die mächtige Titelrolle von Fräul. Brandow — ihr Partner der Bärenjosef von Herrn Schwarz dargestellt. Schon diese Besetzung der Hauptrollen sichert eine gute und interessante Vorstellung. Es ist außerdem das gesammte Personal beschäftigt, um auch diesmal wieder dem beliebten Stücke zum gewohnten Erfolg zu verhelfen. — Die Nachfrage um Billets für die Sonntag- Nachmittags-Vorstellung zu niedrigen Preisen, „Anna-Lise", ist sehr lebhaft. Fräul. Muck spielt die Anna-Lise, Frau Rieger die Fürstin, Herr Kron den Fürsten, Herr Zeitz den Chalisac. — Mittwoch: Benefiz für Frau Rieger: „Unsere Frauen", Lustspiel von Moser
* Als letzte Bolksvorstellttng dieses Winters geht am Dienstag den 20. d. M. Schiller's „Kabale und Liebe" in Szene.
* Sport. Eine rege Thätigkeit macht sich schon seit Wochen auf dem an der „Schönen Aussicht" gelegenen Sportplätze des Herrn Jankowsky bemerkbar. Wie wir erfahren, hat genannter Herr weder Kosten noch Mühe gescheut, den Radlern, sowie den Lawn-Tennis Huldigenden für die kommende Saison einen altgenehmen Aufenthalt zu bereiten. Durch Hinzunahme eines daneben liegenden Grundstückes wurden drei weitere Spielplätze gewonnen, welche bereits ihrer Vollendung entgegensehen. Daß sich nach des Tages Arbeit bei einem Glas Kaiserbräu schöne Stunden daselbst verleben lassen, ist allgemein bekannt. Damit bei einbrechender Dunkelheit das Vergnügen nicht gestört wird, werden sämmtliche Plätze mit elektrischem Licht beleuchtet, sodaß
Untersuchungen beweisen eine gewiße Verwandtschaft des Zodia- kallichts mit dem Polarlicht. Die Stärke des Lichtes ist Schwankungen unterworfen. „In dem Tropenklima von Südamerika, sagt Humboldt, hat mich bisweilen die veränderte Lichtstärke des Zodiakalscheins in Erstaunen gesetzt. Da ich mehrere Monate lang an den Fluß- ufcrn und in den Llanos, die heiteren Nächte in freier Luft zubrachte, so hatte ich Gelegenheit, die Erscheinung mit Sorgfalt zu beobachten. Wenn das Zodiakallicht eben am stärksten gewesen war, io wurde es bisweilen wenige Minuten nachher [ merklich geschwächt, bis es plötzlich in seinem vollen Glanze wieder auftrat. In einzelnen Fällen glaubte ich ein Zucken und Flimmern zu bemerken." In Bezug hierauf heißt es in einem Briefe von Olbers an Humboldt vom Jahre 1833 : „Ich habe mich überzeugt, daß dieses Licht in einzelnen Jahren sehr verschieden, oft mehrere Jahre hintereinander sehr hell und ausgedehnt, oft auch, in anderen Jahren, gar nicht wahrzunehmen ist ... . Aufwallungen habe ich selbst, vermuthlich wegen der Schwäche, womit in unseren Gegenden das Zodiakallicht erscheint, durchaus nicht bemerken können."»' Humboldt hielt es für sehr wahrscheinlich, daß die Aufheiterung des Zodiakallichts durch innere Malekularbewegung in dem Dunstschweif vor sich geht. „Im ganzen hat mir der Glanz des Zodiakallichtes keineswegs merklich mit der Höhe des Standortes zu wachsen, sondern hauptsächlich von der inneren Veränderlichkeit des Phänomens selbst, von der größere« oder geringeren Intensität des Lichtprozesses abzuhängen geschienen." Auch in längeren Perioden machen sich Helligkeitsunterschiede geltend. Jahre größerer Lichtstärke wechseln mit solchen von geringerer Leuchtkraft. Der Gedanke liegt nahe, die schönen Zodiakalerscheinungen vom Februar und März 1856, sowie vom Jc»Dem6er 1866 mit den gleichzeitigen Sonnenflecken- minima in ursächliche Verbindung zu bringen. Sollte die berühmte eonnenflectenperiobe (etwa 11,5 Jahre) vielleicht auch für das Zodiakallicht von Bedeutung sein?
(„Wenn wir schließlich nach den Gründen fragen, warum das Zodiakallicht io spät entdeckt wurde, warum es z. B. dem scharfen Auge der chaldäischen und arabischen Astronomen entgangen ist, so ist es sehr wahrscheinlich, daß das Gebilde im Alterthum gar noch nicht vorhanden war, vielmehr erst im Laufe der Jahrtausende und besonders in den letzten vier Jahrhunderten mit der langsam fortschreitenden Festigung unsres Planeten und seiner Atmosphäre den Grad von Dichte erlangt hat, der Reflexion des Sonnenlichts und eigene Lichtentwicklung ermöglicht.
sich sicherlich auch in diesem Jahre ein reges Treiben auf dem Sportplätze entwickeln wird.
* * Gewerbegericht. (Sitzung vom 16. März.) Es klagen die drei Steinmetzgehilfen Madert, Einschütz und Elsässer gegen den Bauunternehmer K. auf Zahlung von Mk. 9.38 bezw. Mk. 5.27 als Entschädigung für ihnen zu wenig gezahlten Arbeitslohn. Der beklagte Bauunternehmer beantragt diese Klage abzuweisen und fordert seinerseits von den Steinmetzen die Zahlung eine ortsüblichen Wochenlohnes von je 13 Mk., weil sie ohne Kündigung die Arbeit verließen. Die Kläger Madest und Elsässer fordern einen Betrag von je 9.38 Mk. für einen Stein, der zugestandenermaßen falsch behauen war und infolge dessen vom Arbeitslohn abgezogen wurde. Die Kläger behaupten, daß der fragliche Stein durch falsche Maßnahmen seitens des Parliers unbrauchbar geworden sei, der die Schablone falsch angehalten habe. Der Kläger Einschütz verlangt eine Entschädigung von 5.27 Mk., weil ihm bei seinem Eintritt in die Arbeit ein Lohn von 35 Mk. pro Kubikmeter versprochen, in Wirklichkeit jedoch nur 25—30 Mk. bezahlt worden wären. Das von den beiden ersten Klägern gegen den Parlier vorgebrachte Versehen, wird von diesem bestritten, gegen das von dem Kläger Einschütz vorgebrachte Argument wendet der Beklagte u. A. ein, die Unwahrscheinlichkeit dieser Behauptung ginge schon daraus hervor, daß es dem Arbeitgeber infolge der Verschiedenartigkeit der zu behauenden Steine gar nicht möglich wäre, einen festen Akkordlohn pro Kubikmeter im Voraus zu versprechen. Außerdem beruft sich Beklagter auf den von den Klägern unterschriebenen Arbeitsvertrag, gegen dessen Bestimmungen ihre Ansprüche zuwiderlaufen. Die Kläger werden mit der erhobenen Klage auf Grund des unterschriebenen Vertrags abgewiesen und weiter verurtheilt, an den wiederklägerischen Bauunternehmer je einen ortsüblichen Wochenlohn von 13 Mk. zu zahlen, da sie vertragswidrig die Arbeit verlassen haben. — Der Fournirschnitter G. klagt gegen die Firma S. auf Zahlung von 26 Mk. Lohn wegen kündigungsloser Entlassung. Der Kläger wird mit der erhobenen Klage abgewiesen, da dieselbe durch ein rechtskräftiges Urtheil vom 9. Februar bereits entschieden ist.
* Revisionsurtheil. Wegen versuchten Verbrechens im Sinne des §218 des R.-Str.-G.-B. ist am 18. Dezember v. I. vom hiesigen Landgerichte die ledige Elisabeth N. aus einem Dorfe der Umgegend zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Neben ihr ist wegen Anstiftens zu diesem Delikte der Schiniedemeister G. verurtheilt worden. Bezüglich der N. ist festgestellt, daß sie zwar beschränkt, aber nicht geistesgestört sei. Die hur von dieser Angeklagten eingelegte Revision wurde vom Reichsgericht als unbegründet verworfen.
* Aushilfskellner-Verein. Das Vereinslökal befindet von heute ab im Gasthaus „zum Schützenhof".
* Heffenlanv. Inhalt der Nummer 6 des „Hessenland" : Gräfin zu Leiningen- Westerburg, Josephine. „Das Volkslied" (Gedicht). — Stamford, Carl von. „Das stehende hessische Heer von 1670—1866" (Fortsetzung). — Ritter, Anna. „Marburg" (Gedicht). — Heilmann, A. „Die Begründung der waldensischen Kolonie Waldensberg" (Schluß). — Hoffmann. „Der frühere und jetzige Dom zu Fulda" (Vortrag) (Fortsetzung). — Litterscheid, Franz M. „Zur Propaedeutik der Liebe" (Gedicht). — Aus alter und neuer Zeit. — Litterscheid, Franz M. „Der Fels der Gedanken". — Aus Heimath und Fremde. — Hessische Bücherschau. — Personalien. — Briefkasten.
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- z. Gr.-Auheim, 16. März. Bei der hier vorgenommenen Gemeindeverordneten - Ergänzungswahl wurden die ausscheidenden Mitglieder in den drei Klassen wiedergewählt. Die Wahl verlief sehr ruhig. — Durch die stetige Zunahme der Bevölkerung ist die Gemeinde genöthigt, wiederum ein neues Schulhaus zu bauen. Von Ostern ab werden 2 seitherige Lehrerwohnungen zu Lehrsälen für die beiden neuen Lehrkräfte hergerichtet. Außerdem soll in Kürze der Neubau weiterer 4 Lehrsäle in Angriff genommen werden.
Die städtische Bibliothek
Bangertstraße 2, erster Stock, ist Sonntags, Mittwochs und Samstags von 11 bis 1 Uhr zur kostenfreien Benutzung für das Publikum geöffnet.
Gesammtkataloge sind zu 1.20 Mk., die neuesten Nachträge Nr. 15 und 16 zu je 20 Pfg. in der Bibliothek zu haben.
Ma r k t b e r i ch t.
Hanau, 17. März. (Lebensmittelpreise.) Hülsenfrüchte: Bohnen 35 Pfg., Erbsen 35 Pfg., Linsen 45 Pfg. das Doppclliter; Geflügel: Tauben, das Pärchen 70 Pfg.; ein junger Hahn 1,20 Mk.; Fische: gewöhnliche Sorte 25—35 Pfg., bessere Sorte 40 Pfg., Hecht 1,20 Mk., Bresem 70 Pfg., Barben 60 Pfg., Barsch 70 Pfg. — 0, kg; Gemüse: Mcrrettig die Stange 10—30 Pfg., Blumenkohl das Stück 30—60 Pfg., Kopfsalat das Stück 10—20 Pfg., Endivien das Stück 12 Pfg., Unter- Kohlrabi das Stück 8 Pfg., Wirsing das Stück 15 bis 25 Pfg., Weißkraut das Stück 30—40 Pfg., Rothkraut das Stück 50 Pfg., Sellerie das Stück 15—25 Pfg-, gelbe Rüben das Pfund 25 Pfg., Braunkohl die Portion 40—50 Pfg., Rosenkohl die Portion 40—50 Pfg., Schnittkohl die Portion 40 Pfg., Schwarzwurzeln die Portion 30 Pfg-, Spinat die Portion 30—40 Pfg., Lattig die Portion 10 bis 15 Pfg-, Schmalzkraut die Portion 15—20 Pfg., Kartoffeln das Doppelliter 8 Pfg.; Obst: Acpfel das Stück 4 bis 10 Pfg., Birnen das Stück 5—10 Pfg., Nüsse das Hundert 40 Pfg.; Citronen das Stück 8—10 Pfg., Apfelsinen das Stück 5—10 Pfg., Paradiesäpfel das Stück 10 Pfg.; Verschiedenes: Butter das Pfund 1,20 Mk., Käse das