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10. DerhâUmsso der deunchen Weinbrennerei.

i j. Krivsteruilg der Befugnisse des Sreueramtes tu Geln- bauscu.

12. AuÄoosmig auSgegebener Obligationen.

13. Handel mit orientalischen Teppichen durch Hausirer.

14. Frauenarbeit in der Textilindustrie.

15. Kaufmännische Vorträge in Hanau.

16. Reform der Personentarife.

17. Pan strunz der nach Oesterreich eingehenden Muster.

16. Frachtsätze für Petroleum oeiter. Provenienz.

19. Vertrauliche Mittheilungen. Ö3

Dicnstnachrichlen aus dem Kreise.

Gefunden: 1 rothe Kindermützc mit Quaste, 1 kleines, braunes Kiiabenrädchcn, 1 kleiner, schwarzer Pelzkragen, 1 Portemonnaie mit 64 Pfg., 1 Contobuch für Joh. Hornung. Verloren: 1 goldene Damenuhr nebst Kette.

Hanau den 2. Januar 1900.

Delagoabai.

In englischen Blättern wird neuerdings Klage über das Verhalten der portugiesischen Behörden in der Delagoabai geführt; angeblich sotten sie die Beförderung von Kriegs- Kontredande nach Transvaal begünstigen, und die Hafenstadt Laurents Marques sei ein Sammelpunkt für allerlei anti­englischen Bestrebungen. Da in und vor der Delagoabai eine englische Flotte kreuzt, die durchaus imstande ist, jeden unerlaubten Schmuggel von der See nach dem Festlande zu verhindern, so erscheinen jene Beschwerden jedenfalls als übertrieben, und es begreift sich daß die Frage aufgeworfen wird, ob sic etwa die Einleitung zur Besetzung der Delagoabai durch England sein sollen.

Bereits bei Beginn des Krieges hat es Leute gegeben, welche mit der Möglichkeit rechneten, daß England, auf sein Vorkaufsrecht pochend, zur Erleichterung seiner Kriegs- Operationen den jüdlichiten Theil der portugiesischen Kolonie Mozambiaue in Besitz nehmen werde. In diesem Falle wäre die antienglische Stimmung in Europa gewiß nicht verbessert worden, und die englische Regierung verzichtete mit Recht darauf, ihrem keineswegs einwandsfteien Vorgehen gegen die Buren eine Vergewaltigung Portugals hinzuzufügen. Ob­gleich sich inzwischen die Kriegslage so überraschend zu Un= gunsten Englands gestaltet hat, glauben wir doch, daß auch jetzt in England nicht ernstlich an eine Besetzung der Delagoabai gedacht wird, die vielleicht unangenehm: diplo­matische Erörterungen im Gefolge haben und militärisch nicht einmal mehr von entscheidendem Vortheil sein könnte.

Ein Berliner Blait, dessen Reklame-Bedürfniß größer ist als seine Wahrheitsliebe, hatte den vor zwei Jahren ge- schlosicnen deutsch-englischen Geheimevertrag hiermit in Zu­sammenhang gebracht und allerlei dreiste Flunkereien über dessen angeblichen Inhalt zum Besten gegeben. Ueber dieses Abkommen stehtjNur unbedingt fest: einmal daß es keinerlei Ver- pflichtungen für Deutschland in Bezug auf oder gegen Trans­vaal enthält und dann, daß eS deutsch-englischen Konflikten in Afrika vorzubeugen bezweckt, wenn Portugal einmal seinen Kolonialbesitz aufgeben sollte. Da letzterer Fall bis jetzt weder durch freiwillige Entäußerung noch im Zwangsver­fahren eingetreten ist, so liegt auch kein Anlaß vor, die Neu­gierde nach dem wahren Inhalt des Abkommens zu befriedigen oder unnützen Kombinationen weiter nach- zugeheu.

Aus Anlaß der Jahrhundertwende.

Leine Majestät der Kaiser und König Hab^i Allergnädigst geruht, aus Anlaß der Jahrhundertwenoe

Atterhöchstihrem Oberst-Schenk, Fürsten Hermann von Hatzs>ldt zu Trachenberg, Obw-Präsiventen der Pro­vinz Schlesien, unter der Bezeichnung eines Herzogs zu Tracheaberg, Fürsten von Hatzfeldt die Herzogs- würdc zu verleihen;

--adel re cht faum für vier Bussügt, bafür aber ist der Dialog im All­gemeinen so geistreich, lo anheimelnd, so fesselnd, daß man über manche Gängen gerne hinwegüehl. Der Baumeister Heustädl, seine Frau und der Architekt Irrest Oppeln lelen gemeinsam in einem Hause as treue Freunde, angeblich in tiefster Eintracht. In Wahrheit aber tyranisirt der Haurf«und die Familie, und das Zusammensein kann nur st allst »den le: einem irren Geplänkel, kleinen Stichelei«, e nem Schau aninren, fuqum unter lauter kleinen Neckereien, die zwar scher,hast gemeint sind, aber auf die Dauer lästig satten. Aber man hat sich an dieser Zu- . sammensem übrigen« nebenbei bemerkt Alles in Ehr« gewöhnt, uns als sich eine vom Lande aagekommrne Nichte, Sophie Willich, d« nelS Ziest beoormuadendea Junggesellen Ernst Oppeln im Sturm er- nbert, da will die Frau den Haustyrann« nichl mehr zieh« lassen, bi» dieser sie fragt, ob sie ihn denn liebe und mit ihm durchgehen wolle. ' V " ^ riawilligt, sondern diese Frage bireft so mürb sinnet, auch b-.e Frage ihrer tonte nach einer eventuell« Ehescheidung in« Gebiet der Fabel verweist, ist da» Stück eigentlich zu Ende. Herr Zeitz be- tvaycie >ich auch hier alt ein recht verständiger Regisseur, die ganze Bor- ncuung machte einen flotten abgerundeten Eindruck, die Eiazrlleistunqe» waren ,um Theil vortretflich. Herr Lecker war al» i hilipp Helistädl g-n, aiuiehmöar. > er junge Künstler bchtzt ein sehr beachtmtwerthet * . ^a.en, für trenende ltharaktec-strung seiner Ausgaben. Heri Schwarz ^ano tue sein schöne» Dacst«llung»talent in Dem Emst Oppeln eine Au'gabe in dem er bie ^wrzüqe deSselb« wieder ganz entfalten konnte. Lebendigkeit uno Frische verbunden mit gewinnender Liebenswürdigkeit, 92t:m b'k'en Haut'reund, wie ihn Herr Schwarz au- die'iretter stellte roofg doch auf oie Zauer für da» Eheglück des Freundes gefährlich qe! macht. .<rt. S lein brück war mit anerkennentwenhem Eifer bestrebt vte junge Frau Juliane mit Temperament und Liebenswürdigkeit ausin na reu un, Fil. Muck al« Sophie juchte ihrer Hübich« Aufgabe den Eitülg zu > chern. Den bekannt« Geck«, dm auch Lindau .in Aus staijiruag ieines Lu t'piels wieder oerroenbet, ipielte mit gutem «Gelingen * H«cr Ären, und Frau Äleger gab oie kluge tarne Elaudia, die «Ue«

1. W Hruora hrl: UN» den Ding« ihre W.'iirung gibt, in präch igec 'de- *0 tung. Nach den Akt^chlüisen wurde reicher Beisall ge|penoet und Di fcarikOer mußten wiederholt erscheiu«.

Hanauer Anzeiger

in bett F st r st c it st a u b mit beut PrädikatDurchlaucht" zu erheben:

bett Kaiserlich deutschen außerordentlichen und bevollmäch­tigten Boischaftcr am Kaiserlich und Königlich österreichisch- ungarischen Hofe Grafen Philip p z u E it lenburg, Frei­herr» von und zu Herlefeld als Fürsten zu Eulen­burg und Herlefeld, Grafen von Sandels,

den Grafen Richard zu Dohua-S-chlob itt en und den Wirklichen Geheimen Rath Grafen Edzard zu I n n H a u s c u u nb K i: y p h a u s c n auf Lützburg,

die beiden Letzteren unter bett ihnen bisher zustehenden Namensformen;

in den G r a f e n st a n d zu erheben:

Allerhöchstihreu Kammerherrn Roland von Brünneck auf Bellschwitz, Burggrafen von Marienburg, als Grafen von Brünneck-Bel lschwitz;

den erblichen Adel zu verleihen:

dem Rittergutsbesitzer und Laudschafisrath HT r m a n n Bothe auf Zahn im Kreise Flatow,

dem Kommeczienrath Karl Dippe zu Quedlinburg, dem Regierungs-Präsidenten G e s ch e r zu Münster, dem Landrath, Geheimen Regierungsrath G o e s ch e n zu Harburg,

den beiden Chefs der Firma Grunelius in Frankfurt a. M., Bankiers Andreas Adolf Gruu'elius und Moritz Eduard Grunelius,

dem General - Landschaftsrath , Krcisdeputirtcn E m^i l Gusovius auf Augken im Kreise Wehlau,

dem Großgrundbesitzer, Rittmeister a. D. Hermann Lassen auf Siggen im Kreise Oldenburg,

dem Landrath , Geheimen Regierungsrath Pohl zu Ratibor,

dem Gutsbesitzer Richard Spalding zu Groß-Miltzow im Kreise Grimmen,

dem Landrath des Kreises Teltow Ernst Stubenrauch zu Berlin,

dem Staatsminister und Minister der öffentlichen Arbeiten Thielen zu Berlin,

oem Rittergutsbesitzer Carl Emil Wülfing zu Kriegs- hooen im Kreise Rheinbach und

dem Amtsrath August Zimmermann auf Salzmünde im Mansfelder Seekreise.

Aus demselben Anlaß haben Seine Majestät der Kaiser und König Attergnädigst geruht, nachstehende Offiziere in den Adelstand zu erheben und zwar:

den Admiral Koester, General-Inspektor der Marine und Chef der Marinestation der Ostsee,

den General der Infanterie Oberhoffe r, General- Quartiermeister und Chef der Landesaufnahme,

den Generalleutnant Kuhlmay, Inspektor der 2. Ka­vallerie-Inspektion,

den Generalleutnant zur Disposition Knappe in Char­lottenburg, zuletzt Generalmajor und Kommandeur der Eisen- bahn-Brigade,

den Generalleutnant zur Disposition Spitz in Hannover, zuletzt Inspekteur der Landwehr-Inspektion Berlin,

den Generalleutnant Bergemann, Kommandant des Jnvalidenhauscs in Berlin,

den Generalleutnant zur Disposition Kamphövener in Konstantinopel, früher Hauptman und Kompagnie-Chef im jetzigen Infanterie-Regiment von Voigts-Rhetz (3. Hannover­sches) Nr. 79,

den Generalmajor zur Disposttion Pirsch er in Char­lottenburg, zuletzt Inspekteur der damaligen 4. Ingenieur- Inspektion,

den Generalmajor Müller, General â. la suite Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs von Baden,

den Generalmajor Liebert, Gouverneur von Deutsch - Ostafrika, â la suite der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika und beauftragt mit der Dienststellung des Kommandeurs dieser Schutztruppe,

den Generalmajor Schmidt, beauftragt mit Wahr­nehmung der Geschäfte als Inspekteur der Feld-Artillerie,

den Generalmajor Dulitz, Kommandeur der 2. Garde- Feld-Actillerie-Brigade,

den Generalmajor außer Diensten Seeger in Görlitz zuletzt Oberst â la suire des 2. Badischen Feld - Artillerie- Regiments Nr. 30 und Direktor der damaligen Artillerie- Schießschule,

den Oberstleutnant Fritz, beim Stabe ] des Königs- Jnfanteric-Regiments Nr. 145, und

den Major Pelzer, beauftragt mit Wahrnehmung der Geschäfte eines Abtheilungs-ChefS im Kriegsininisterium.

DerReichsanz."Hbringt fernerhin folgenden Erlaß:

Ich habe beschlossen, an Stelle des Allgemeinen Ehren­zeichens in Gold ein, nach Maßgabe des von dem Präses der Gcneral-Ordens-Kommisston im Jahre 1897 dem Staats-Ministerium oorgeiegten und hierneben wieder zurückfolgenden Musters auszuprägendes, silbe-'nes Kreuz mit goldenem Mittelschilde am Bande des Großkreuzes des Rothen Adler-Ordens als erste Klasse des Allgemeinen Ehrenzeichens einzuführen, und sehe der Einreichung eines entsprechenden Slatuten-Entwurfs durch daS Staatü- Ministerium entgegen.

Berlin Schloß, den 1. Januar 1900. Wilhelm R.

Berlin, 1. Januar. Eine Extranummer desArmee Verordnungsblattes" veröffentlicht einen Erlaß des Kaisers an das Heer, worin der Kaiser nach einem Rückblicke auf bie Ereignisse des Jahrhunderts der Heere Folgendes bekannt gibt: Nach einmüthigem Beschlusse der Bundesgenossen erfolgt oie Stiftung eines Erinnerungszeichens f ü r d i c Feldzeichen des gejammten deutschen Heeres als neuen Unterpfandes seiner Einheit und Untrennbarkeit.

Januar

Berlin, 2. Januar. Am Sonntag begab sich der Kaiser um 5 Uhr Nachmittags in stiller Aiidacht in das Mausoleum zu Charlottenburg. Um 8 Uhr Abends fand im hiesigen königlichen Schlosse Äbeudtafcl und daran anschließend die Cour im Weißen Saale statt. Gestern Nachmittag fand im Beisein des Kaisers im Lichthofe des Zeughauses die neue Weihung der Fahnen nnd Standarten des Garde-Korps in feierlicher Weise statt. Hieran schloß sich eine Parade der Unter den Linden aufgestellten Garnison. Anläßlich der Feier im Zeughause hielt der Kaiser an die Offiziere folgende Ansprache:

Der erste Tag des neuen Jahrhunderts sicht unsere Armee, d. h. unser Volk in Waffen, um seine Feldzeichen gcschaart vor dem Herrn der Heerschaaren knien und wahrlich, wenn irgendwer besonderen Grund hat, sich heute vor Gott zu beugen, so ist cs unser Heer. Ein Blick auf unsere Fahnen genügt als Erklärung, denn sic ver­körpern unsere Geschichte. Wie fand das vergangene Jahr­hundert bei seinem Anbruch unser Heer? Die glorreiche Armee Friedrichs des Großen war auf ihren Lorbeeren eingeschlafen, im kleinlichen Detail des Gamaschendienstes verknöchert, von altersschwachen, kriegsuntüchtigen Gene­ralen geführt; ihr Offizierkorps fördernder Arbeit ent­wöhnt, in Luxus und Wohlleben und thörichter Selbst­überhebung verkommen, mit einem Worte, die Armee war ihrer Aufgabe nicht nur entwachsen, sie hatte sie vergessen. Schwer war die Strafe des Himmels, die sie ereilte und unser Volk traf. In den Staub ward sie geworfen, Friedrichs Ruhm verblich, ihre Feldzeichen waren zerbrochen. In den sieben langen Jahren schwerster Knechtschaft lehrte Gott unser Volk sich auf sich selbst besinnen und unter dem Drucke eines übermüthigen Eroberers gebar unser Volk aus sich heraus den hehrsten Gedanken, daß es die höchste Ehre sei, im Waffendienste seinem Vaterland: Gut und Blut zu weihen, die allgemeine Dienstpflicht. Mein Urgroßvater gab ihr Form und Leben und neuer Lorbeer krönte die neuerstandene Armee und ihre jungen Fahnen. Ihre eigentliche Bedeutung jedoch gewann die allgemeine Dienstpflicht erst durch unsern großen dahin­gegangenen Kaiser. In stiller Arbeit entwarf er seine Reorganisation unserer Armee, trotz des Wider­standes, den Unverstand ihm entgegensetzte. Die siegreichen Feldzüge krönten jedoch sein Werk in nie geahnter Weise. Sein Geist erfüllte die Reihen seines Heeres ebenso wie sein Gottvertrauen dasselbe zu unerhörten Siegen hinriß. Mit dieser seiner eigenen Schöpfung führte er die deutschen Stämme wieder zusammen, und gab uns die langersehnte deutsche Ein- h e i t wieder. Ihnen danken wir cs, daß traft dieser Armee das deutsche Reich achtunggebietend seine ihm bestimmte Stellung im Rathe der Völker wieder einnimmt An Ihnen ist es nun, meine Herren, auch im neuen Jahrhundert die alten Eigenschaften zu bewähren und zu bethätigen, durch welche unsere Vorfahren die Armee groß gemacht haben, Einfachheit und Anspruchslosigkeit im täglichen Leben, unbedingte Hingabe an den königlichen Dienst, volles Einsetzen aller Kräfte des Leibes und der Seele in rastloser Arbeit an der Ausbildung und Fortent­wickelung unserer Truppen, und wie mein Großvater für sein Landheer, so werde auch ich für meine Marine unbeirrt in gleicher Weise das Werk der Reorganisation fort - und durchführen, da­mit sie gleichberechtigt an der Seite meiner Streitkräfte zu Lande stehen möge und durch sie das d e u : s ch e Reich auch im A u s l a n d e in der Lage sei, den noch nicht erreichten Platz zu erringen. Mit beiden vereint hoffe ich in der Lage zu sein, mit festem Vertrauen auf Gottes Führung den Spruch Friedrich Wilhelms I. wahrzumachen:Wenn man in der Welt etwas will begibiren, will es die Feder nicht machen, wenn sie nicht von der force d c s Schwertes soutenirt wird!"

Palitische und unpolitische Nachrichten.

LiDepeschen-B ureau Herold.

Wien, 1. Januar. Der Komponist Karl Millöcker ist gestern in Baden bei Wien gestorben.

Wien, 1. Januar. Nachdem dieWiener Zeitung" die bereits angekündigte kaiserliche Verordnung, betreffend die Be­willigung der Staatsnothwendigkeiten auf Grund des § 14 publizirt hat, ist die Aufgabe des Kabincts Wittek erfüllt. Sofort nach Neujahr dürfte ein neues Beamten-Ministerium gebildet werden.

Budapest, 1. Januar, j Ministerpräsident Eoloman Sgell begibt sich morgen nach Wien, um mit der österreichischen Regierung für die weitere Lösung der schivebenden Fragen zit berathen. Die regieruugäfreunbiidjen Organe besprechen die Entscheidung der Krone in der Quolenfrage in zustimmender Weise und bezeichnen dieselbe als die einzige derzeit mögliche Lösung.

Budapest, 1. Januar. Die ungarischen Papierfabriken beschlossen gleich den österreichischen die Papterpreise zu erhöhen.

Budapest, 1. Januar. Das Gesuch der Slowene» Ungarns um Errichtung eines slowenischen GymnasiuinS wurde vom Untcrrichtsminister neuerdings abgelehnt.

Prag, 1. Januar. Bon morgen ab stellen die tschechi­schen Gemeinden die Besorgung der ihnen übertragenen Wirkungskrcisc ein.

iltoitt, 1. Januar. Der König erließ auf Vorschlag des gefammten Ministeriums die bereits angekündigte Amnestie für sämintlichc politische Vergehen.

Haag, 1. Januar. Die Marine Präfektur berichtet, daß der englische DampferEmily" in der Nähe des Lencht- thurmes Euihem mit Mann und Maus gesunken ist. Dee