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Nr. 301
DicnNan iicii 27. Dezember
1898
Die neue deutsche Stadt in Kiautschou.
Wir finb in her Sage, obenfieh-nb einen „4 «r«.°ds Best«, baun r°ch »i.r--» «nich,.« B-g^dr- Ki°E°u- j*»-*Ä «rbffentliitten, «ad> bem amtWen B°°m°I-I> '«»«> -"-», Plan der neuen deutschen Vtaor rm^-stachtg^ von Kiautschou zum Abdruck zu Klugen, . dem P sind die Linien der alten Situation, speziell der U' M Tsintan sowie aller alten chinesischen Anlagen mit : entM en und durch dichtere Schrasfi ung hervorgihobm die .i ^ des neu entworfenen Stab,planes sind durch stärker^ Um- grenzung und kräftige Schrafstrung von dem T ram unter- sckiedcn Wie auS oen in Linien emgkz'tchueieu und n Höhenangaben versehenen Horizontalen hervorgeht, handle topographische Vermessung des neuen bru sch ^^' ^^^ deutscherseits bereits stattgefundm, s vor-
dingnngcn für Inangriffnahme von baulichen ll.i.ag
^"ti^ haben temmfolge am» bereit« mehrM ®«;
Ä"Ä^«^^ “* einer «wen «“'^X^ Bi»I-» Buchi entlang „nb» SS- F?f »Ä’tS Twi°°-Bu«l b,si°d.t sich .<4 ‘' iiÄ“»« non ben ®S®f% «baute einw 1 ’ ( std-iSd ösilich-r dem alten chinesischen Bruckenia^ i qI§ Richtung in See rech,un unmittelbar neben dem arduvgkbrück d/Ulh«"°n ^^ neuen Bahnhof bezeichnet, ton bern“ »« sich las Uhngeteif« in feinem M-s, »ach
Bai zuwenvet, um die herum 'ührex.d es nach den Kohlengebieten von Weisim geleitet wird. Tnntau bildet in Zukunft den Endpunkt des neuen deutschen Bahnnetzes und wird
demzufolge einm großen Bahnverkehr erhalten, worauf mit Rücksicht in der Nähe d-s Bah, Hofs nnd zu beiden Seiten der Gleise geräumige Lagerplatz« angelegt und Plätze für in-
dustrielle Anlagen relervirt murren.
Die Hanatlächllchen neutn Gebäude sind auf unserer Karte durch schwarze Rechtecke bezeichnet, es sind dieS von Osten nach Westen gehend, die folgtmb<n; dicht am Nordufer der Clarabucht liegt rie ^ ienstwohnung für den Gouverneur, inmitten eines Gebiets, welches für Villeugrundstücke reser- virt in; östlich zieht sich eine Strandpromenade am Bade- ftranb entlang. Nach Westen gelangt man von jenem Gebäude aus auf einer breit angelegten Uferpromenade nach dem Gebiet der alten Stadt Tsiniau, woselbst nahe dem alten Jamenlager das Kaiserlich derwche Postamt errichtet ist. TsintaL-Stadt sowohl wie auch das nordöstlich davon gelegene Tsintan Dorf werden etwa l‘/i km weit nach Nord- westen in die Nähe von Mingdschmkau verlegt werden, wo > selbst zwischen diesem Orte und Tapautau eine vollständig neue ChiuesensiaU projekrirt und auf unserer Karte verzeich-
net ist.
Nördlich der alten Chineien-Stadt Tsintan ist ein öffentlicher Park projeklirt, in dessen Mitte eine evangelische Kirche erbaut werden soll. Sodann folgt in nordwestlicher Richtung
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licher Seile das Enivcimmnüsqebüttde erelchlei wirb, ju!de°«.n Rhederei besaßen »erben, tennllith g-ma* »mch K« geilen umgeben Don Saubtäufern »vd auf d-r Rück- eine feine Umrahmung mit ftmarjen beja. wechen Sm«»>st
GouvernewenisbergrS hinzieben, umschloisen. Weiter nordöstlich, außerhalb der Stadt, liegen die Lazarethgebäude, so^aß das alte, jetzt im Westen des Gouvernement« gebäubeS, inmitten der neu anzulegenden Stadttheile befindliche chinesische Lazareth in Fortfall kommt. - s - ; ^-^v '5/^
Die Lage des Bahnhofsgebäudes haben wir bereits erwähnt. Nordnord östlich desselben, ebenfalls in einem für Anlagen geeigneten Terram, südöstlich d-s alten Observatoriums, wird eine katholische Kirche ihren Platz finden. Der alte chinesische Exerzierplatz im Westen wird durch die neuen Lagerplätze an der Bahn verdrängt. Südwestlich derselben ist eine Raierne für at Feldartillerie mit Reitbahn, Ofstzierwohnhaus
u. s. w. projeklirt.
Rahe der Kiautschou-Bai, im Nordwesten des alten chme- sischen StrandlagerS, wirb hart am Strande der Vieh- und Schlachthof angelegt werden, der durch Gleise mit der Bahn verbunden werden kann. Ganz im Westen unserer Z-ichnunz befindet sich in der Nähe der Arcouabrücke da» alte chinesische ^öhevlazer, während daS Ostlager und das Artillenelager ganz tm Osten nnd außerhalb der neuen Stadt liegen.
Oben rcchtS in der Ecke unserer Zeichnung haben wir eine Ueber sichtikarte gegeben, euS welcher daS gesammte Gebiet von Kiautschou und zwar sowohl das eigentliche deutsche Pachtgebiet, dieses in ganz schwarzer Zeichnung, als auch die fast kreisrunde Umgrenzung der sogenannten neutralen Zone deutlich heroorgcht. Auch sind dort die Schiffsfahrtslinien nach