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M 21, April_______________

M 8 sechsspännigen Wagen folgen die Würdenträger. Die | Zeremonie wirb kurz sein. In Madrid herrscht bisher voll- ? kommene Ruhe. Die Nachricht der Entscheidung der gemischten , Kommission in Washington wurde hier gest rn Abend 10 Uhr durch Ertrablätter verbreitet. Alle Blätter bringen ausführ­liche Details über die Vorgänge in Amerika, aber sie berichten fast nichts über die Rüstungen Spaniens. Seit einigen Tagen bewegen sich zahlreiche Militärzüge nach Cadix. Augen­zeugen erkennen die bei den Truppen-Transporten herrschende Ordnung an.

Madrid, 20. April. Die beiden Häuser der Cortes hielten bereits Vorbereitungssitzungen ab, verlesen wurde das Auflösungs- und Zusammenberufungsdekret für die Kammern, sowie das Dekret über die Demission des letzten konservativen und die Bildung des jetzigen liberalen Kabinets.

London, 20. April. Nach Washingtoner Meldungen hat Mac Kinley die Kongreß-Resolution unterzeichnet. Das Ultimatum geht heute an Spanien ab. Der spanische Ge­sandte in Washington erklärte, Ministerpräsident Sagasta werde das Ultimatum nicht beantworten, sondern General Woodsord seine Pässe zuschicken, um so Amerika das Odium des Kriegsbeginns zu überlassen. Dem Ausbruch der Feind­seligkeiten sieht man zu Beginn nächster Woche entgegen. In Washington ist jede diplomatische Aktion zum Stillstand ge­kommen. Zwar schreibt man den Vertretern Oesterreichs- Ungarns und Frankreichs vcch Bemühungen zur Erhaltung des Friedens zu, diese sind aber illusorisch angesichts der strikten ablehnenden Haltung des englischen Vertreters. Dieser hatte gestern eine längere Unterredung mit dem Staatssekretär Day.

London, 20. April. Nach einer Meldung aus Shang- Hai soll auf den Vizekönig Li-Hung-Tschang ein Altentat ver­sucht worden sein.

London, 20. April. Amerika hat in Birmingham 100,000 Gewehre bestellt.

Pari-, 20. April. In St. Martin de RS haben Sol­daten in einem Streite zwei Bürger gelobtet.

Paris, 20. April. Aus Rom wird gemeldet, es sei unrichtig, deß der Zwischenfall Panizzardi Anlaß gegeben habe zu Verhandlungen zwischen der französischen und der italienischen Regierung. Es wird jedoch anerkannt, daß in­folge der letzten Zwischeufälle die Lage des italienischen Mililärattackks in Paris eire sehr schwierige und delikate sei. Es sei deshalb wahrscheinlich, daß ein Nachfolger für Panizzardi demnächst bezeichnet werde. Für den Augenblick ist von einer Rückkerusung Panizzardis nicht die Rede.

Newtzork, 20. April. Im Ultimatum, welches der Präsident heute zusammen mit der Kongreß-Resolution zu unterzeichnen gedenkt, wird gefordert werden, daß die spani­schen Truppen bis Samstag früh 6 Uhr (Madrider Zeit) Kuba räumen. Das Schriftstück wird ferner die Erklärung enthalten, daß, wenn Spanien daraufhin wirklich seine Trup­pen zurückziehe, Amerika dann abwarten will, bis die Insur­genten direkte Vereinbarungen mit Spanien treffen. Mac Kinley ist jetzt wie Lincoln zur Zeit des Bürgerkrieges von einer besonderen Leibwache umgeben.

Ntwyork, 20. April. Die Stock-Exchange hat be­schlossen, ein Korps Freiwilliger anzuwerben. Zu diesem Zwecke sind bereits 100,000 Dollars gezeichnet worden.

Wetterbericht.

Voraussichtliche Witterung; Ohne wesentliche Aenderung.

AvS Eiadi und LandtrsiK HarraV,

S ichte! nuserer Lokvlsrtikel nur mit LulpiuerZabe »Hau. Auz." gestattet.

Beamtenpersonal-Rachrichten.

Eruanst: der Landrichter Schwarz zu Marburg zum Landgerichtsrath,

der Rechtskandidat Trost zum Referendar,

der Postassistent Geyer zu Schmalkalden zum Ober- Posiassistenten,

die Güter-Expedienten Wilken und Rautenkranz zu Casfel zu Güter Expeditionsvorstchern.

Uebertragc«: dem Thielarzt Storch zu Schmalkalden die kommissarische Verwaltung der Kreisthierarztstelle für den Kreis Schmalkalden.

Versetzt: die Postassistenten Herbig von Schmalkalden nach Greußen und Vetter von Schmalkalden nach Bitter- skto,

der Förster Neubauer von Mittelwald nach Zersen.

g?, ^: b«n Kreisplysikus, Sanitätsrath Dr. Knorz zu Fritzlar, der Charakter: Geheimer Sanitätsrath,

. ru HofMmar aus Anlaß fei

^? b" Rothe Adler-Orden dritter Klasse mit der Schleife und der Zahl 50

bra S«»^ D, BaEm H»,,m°»n zu Fulda und Schuchard zu 6cfiel t E-»r°Nl> als @c hermer Baurath,

bem R-ch,z°uw°It md N°!m, Jus,I°q SLIrm-r zu Homberg der Rothe Adler-Orden vierter Klasse mit der Zahl 50,

dem Gerichtsschreiber, Sekretär Neuber zu Cassel bei seinem Uebertrilt in den Ruhestand der Charakter als Kanzlei

m * Frühjahrs8 Kontrolversammlung. Am 22. April 1898, vormittags 9 Uhr, in Langenselbold (Kirchplatz evt. weißes Roß), für Langenselbold, Bruderdie- bacheihof, Baumwieserkof, Hüttengesäß. Sämmtliche Reser- msten, Landwehrleute I und Ersatzreservisten. Vormittags H '' Uhr, in Langenselbold (Kirchplatz evt. weißes

Hanauer Anzeiger

Roß), für Largendiekach mit Reuserhof, Neuwiedermus, Ra- volzhauskn, Rückingen, Oberissigheim, Rüdigheim und Rüdig- heiuerhrf. Sämmtliche Restrv.sten, Landwehrleute I und Ersetzres-rvisten.

* Ein Hesse. Gestern, am 20. April, feierte Würt- tkmberg den dreihundertsten Geburtstag eines Mannes, auf den es mit Recht stolz sein darf, wiewohl es kein geborener Schwabe war. Es ist dies Konrad Wiederhold, geboren zu Ziege nhain in Hessen, der unerschütterliche Vertheidiger des Hohentwiel, den er 16 Jahre lang unter schwierigen Ver­hältnissen in dem schlimmsten aller Kriege von 1634 bis 1650 mannhaft gegen die Kaiserlichen, Bayern und Spanier ver­theidigte. Nach der Schlacht bei Nördlingen am 27. August 1634 brach Württemberg zuscmmen. Herzog Eberhard floh aus dem von fremden Kriegsvölkern überschwemmten Lande nach Straßburg und heirathete dort. Er war weder ein Kriegsheld noch sonst ein energischer Mann; in der Wahl des Kommandcnten sür den Hohentwiel hatte er aber den richtigen Weg eingeschlagen, indem er dem Major Konrad Wiederhold die Beste übertrug. Alles ging im Larde in die Brüche, der vorletzte befestigte Platz, der Asperg, fiel mit dem herzoglichen Vermögen den Kaiserlichen zum Opfer. Die Fluth des Verderbens stieg immer höher. Nur Einer hielt sich: der ^Hohentwiel mit seinem tapferen Vertheidiger Wieder­hold. Fünf Mal wurde er belagert und glänzende Ver­sprechungen führten den Helden in Versuchung. Aber der Hesse hielt seinem schwäbischen Herren die geschworene Treue. Als endlich 1648 die Menschen zur Vernunft kamen und dem Kriege ein Ende machten, mehr der Noth gehorchend als dem eigenen Triebe, da fiel der unbesiegte Hohentwiel sehr zu Gunsten Württembergs oder vielmehr des Herzogs schwer in die Waagschale. Mehr als das Land hatte Herzog Eberhard Veranlassung, dem wackere« Wiederhold dankbar zu sein. Wiederhold hatte sich auch als umsichtiger Politiker bewiesen. Er wußte, daß der Herzog Eberhard auf's Aeußerste gedrängt wurde, den Hohentwiel an Oesterreich auszuliefern. Da warf sich Wiederhold in die Arme Bernhard's von Weimar und nach dessen Tode in den Schutz der Kronen Schweden und Frankreich, um den (allerdings scheinbaren) Aufforderungen des Herzogs, die Festung an die Kaiserlichen abzugeben (eder- ftlls scheinbaren), Ungehorsam entgegensetzen zu können. Wiederhold handelte hierbei entschieden richtig, die Handlungs- wti'e des Herzogs dagegen, der verlegen achselzuckend dem Kaiser sagen konnte:Ich gebe Euch den Hohentwiel, aber der Wiederhold gehorcht mir nicht", war doch etwas macchiavellistisch. Nach dem Friedensschluß ernannte der Herzog den tapferen Wiederhold zum Herrn v. Neidlingen und Raudeck, gab ihm den Titel eines Oberkommandanten des Hohentwiel ein Neffe oder Vetter wurde Kommandant der Festung und verlieh ihm die Bestellung als Obervogt ron Kirchheim a. T. Hier wirkte der ehemalige Soldat noch 17 Jahre als tüchtiger Verwaltungsbeamter. Er hinterließ keine Kinder.

v Neues Garnisonlazareth. Für die Vor arbeiten zur Erbauung eines Garnisontazareths ist der Betrag von 5000 Mk. in den Etat eingestellt und auch s. Z. genehmigt worden.

* Flostverkehr Auf dem Mainstrome herrscht gegen­wärtig ein außergewöhnlich lebhafter Floßver kehr. Vorgestern passirten allein 41 starke Floße auf ihre Thalfahrt unseren Ort. Die enormen Mengen Hölzer sind ausschließlich für Holland bestimmt.

* Die nächste Hufschmiede - Prüfung findet hier am 25. Juni d. J. statt. Meldungen zu dieser Prüfung sind bis zum 28. Mai d. I. an den Kreisthierarzt Coll m ann zu richten.

* Wohlthätigkeitskonzert. Wie bereits angezeigt, hat der Weins'sche Gesangverein es auf vielseitigen Wunsch übernommen, eine Wiederholung seines 2. Abonnements- Konzertes stattfinden zu lassen urd zwar hauptsächlich wegen der Glanznummer desselbenSzenen aus der Frithjof sage von Max Bruch." Die Schönheiten dieses Werkes sind von Seiten der Kritik, gelegentlich der Besprechung des Kon­zertes, gebührend gewürdigt worden. Wir begrüßen die Wiederholung mit Freuden, bietet sie doch dem Verehrer des deutschen Mäunergesanges erst die rechte Gelegenheit sich der großartigen Chöre von Herzen zu erfreuen und die Feinheiten der Partitur richtig aufzunehmen. Wir rechnen es dem Verein hoch an, daß er sich wiederholt der schwierigen Auf­gabe unterzieht, um dem kunstliekenden Hanauer Publikum noch einmal Gelegenheit zu geben, dieses hervorragende Werk zu hören. Aber noch mehr verdient es Anerkennung, daß es in der Absicht des Vereins liegt, den Reinerlös der Kon­zertes für einen wohlthätigen Zweck, zum Besten des evang. und kath. Schwesternhauses zu bestimmen. Die in Zirku­lation befindlichen Listen geben aber leider noch keine Gewähr, diese Absicht zu verwirklichen. Der Verein hat, wie wir wissen, keine Kosten gescheut, um für die Parthie des Frithjof den gefeierten Konzertbariion, Herrn Anton Sistermans, zu verpflichten, der lediglich des schönen Zweckes willen zugesagt. Soll es deun wirklich unsererseits noch eines Appelles an den Kunst- und Wohlthätigkeitssinn unserer Hanauer bedürfen? Wir würden gerne Veranlassung nehmen, unser kunstver­ständiges und in der Spendung von Wohlthaten allzeit be­reites Publikum auf diese Aufführung nochmals hinzuweisen, wenn wir dies für nöthig erachteten. Wir hoffen ohne dies auf ein volles Haus, aus Anerkennung sür den Verein und im Interesse eines reichen Erlöses für unsere edlen Kranken­pflegerinnen.

* Verschönerung. Interessenten verfehlen wir nicht auf die an dem Hause des Herrn Jean Bailly, Ecke der Scknur- und Schützepstraße, angebrachten Firma- v. Reklame- Schilde aufmerksam zu machen. Dieselben sind in einer

Veite 3

äußerst flotten Zierschrift geschrieben «nd erregen wegen ihrer präcktigen Ausführung mit R cht die Bewunderung aller Pasfaut n. Dem Verfertiger der Schilde, Herrn Maler Brüdigam, im Geschäfte dts Herrn Weißbindermeisters Gg. Lückhardt, macht diese Arbeit alle Ehre.

* Die chemische Fabrik zu Fechenheim hatte vor 2 Jahren am jenseitigen Mainufer bei Seligenstadt be­deutende Länderkompl»xe zum Preise von etwa 36 000 Mk. käuflich erworben. Die festgewurzelte Hoffnung, die Fabrik werde auf denselben eine Filiale errichten oder die dortigen Braunkohlenlager ausbeuten, hat sich bis jetzt als durchaus trügerisch erwiesen. Die Firma hat viel» edr die Göterstücke, meist Sandboden, neuerdings zu 5 bis 12 M. pro Morgen an Lontwirtbe verpachtet.

* Gewitter. Gestern Vormittag gegen 11 Uhr zog en ziemlich heftiges Gewitter mit ganz bedeutendem Hagelschlag durch das untere Mainthol. Aus Groß- Krotzenburg wird uns hierzu berichtet: Des Himmels­gewölbe hatte sich rasch in eine unheimliche Finsterniß ge­hüllt, aus welcher urplötzlich die zuckenden Blitze hervor- brachen. In wenigen Augenblicken war die ganze Gegend durch einen fwchtboren Hogelschlag in eine riesige Winter- landschaft verwandelt. Die Hagelkörner hatten die Größe der Haselnüsse und bedeckten mitunter 10 Centimeter hoch den Boden. Diele Fensterscheiben wurden zertrümmert. An den Obstbäumen und Gartengemüsen verursachten die kräf­tigen Schloßen hin und wieder durch Zerschlagen der Blüthen- kncspen und Zersetzung der Küchenkräuter beträchtlichen Schaden. Dcs großartige Naturschauspiel währte keine 10 Minuten, als die liebe Sonne wieder sreundlich-hell hernieder- lächelte. Um 1 Uhr und um 3 Uhr wiederholten sich die Gewitter.

* Unbekannt In der Kastanierallee bei Keffelstadt wurde gestern Mittag eine ländlich gekleidete Frau im Alter von 5560 Jahren ohnmächtig aufgefunden und von da nach dem Londkranktnhous gebracht, woselbst sie noch jetzt besinnungslos dainiederliegt. Da unter diesen Umständen der Name und Wohnort nicht ermittelt werden kann, ist den etwaigen Angehörigen zu empfehlen, sich entweder bei dem Landrathsamte oder dem Landkronkenhause zu melden.

* Unhold. Im Schloßgarten am Kinder spielplatz nahm kürzlich ein 65jähriger hier wohnender Schneider unzüchtige Handlungen vor. Das Strafverfahren ist eingeleitet.

* Schützlinge derVolksstimme." Ein schon wiederholt in verschiedenen Gegenden unseres Vaterlandes mit den Gesetzen in Konflikt gerathener Kslpotenr, der, wie gestern gemeldet wurde, sich auch hier bettelnd nmdertrieb und die Frivolu ät soweit steigerte, im Bureau der Koch'schen Brauerei, woselbst er nichts erhielt, eine Flasche durch das Fenster zu schleudern, findet Gnade bei der Volksstimme. Das genannte Blatt ist erregt, daß der sich bei seiner Verhaftung äußerst renitent zeigende Vacabrnd etwas sehr derb ang<faßt noibin fei, ta offenbar Gnstlsgrstörtheit vcrliege, Kommentar überflüssig.

* Marktpreise. Im Monat März 1898 betrug in Hanau der Durchschnittspreis für 100 kg Weizen Mk. 20.24, Roggen Mk. 14.90, Gerste Mk. 18.88, Hafer Mk. 15.29, Erbsen zum Kochen Mk. 27.47, Speisebohnen (weiße) Mk. 26.21, Linsen Mk. 40.50, Eßkartoffeln Mk. 6.19, Richt- stroh Mk. 4.89, Krummstroh Mk. 3.52, Heu Mk. 7.07, Rind­fleisch im Großhandel Mk. 122; für 1 kg Rindfleisch im Kleinhandel von der Keule Mk. 1.42, vorn Bauche Mk. 1.25, Schweinefleisch Mk. 1.55, Kalbfleisch Mk. 1.25, Hammel­fleisch Mk. 1.15, Speck (geräuchert) Mk. 1.95, Eßbutter Mk. 2.22.

* Gaslichtstärke. Gaslichtstärke in der Zeit vom 1. bis 15. April

Hefner Licht

1898:

Deutsche

1.

April

Abends

6

Uhr

ZZZ

21,0

25,80

2.

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510

H

ZZZ

20 7

24,84

4.

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25,08

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20 9

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25,20

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7

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21,5

25,80

14.

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630

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20,s

24,96

15.

H

H

6

M

ZZZ

20,4

24,48

Mithin durchschnittlich 20,9 25,1t

Für heuie. Kunstverein: Gemälde Ausstellung in der Aula der Königl. Zeichcnakademie. Evang. Männer- und Jünglingsverein: Abends 8 Uhr: Bibelbesprechung (Evang. Vereinshaus). Saalbauzum deutschen Haus": Akends 8Vi Uhr; Großes Milttärkonzert, ansgtführt von der Kapelle des Jnf.-Regts. Nr. 166. Naturheilveretn; Im kleinen Sälchenzur Karthaune": Hauptversammlung; Bundestagg- iesprechung, Vorlesung über Theilbäder und Güsse. Abends 9 Uhr; Kaufmännnischer Verein Hanau: Der- einsabend in der RestaurationCarlsberg"; Radfahrer­vereinVorwärts": Zusammenkunft im Gasthauszur Sonne"; Radfahrerverein Hanau 1885; Klubabend im Gasthauszum gold. Schwan" (Vorstadt); Erste Hanauer Poulegesellschaft: Preisspiel im RestaurantCarlsberg". Speffart-Touristenverein: Abends 9*/s Uhr: Zusammenkunft im Vereinslokalezum Elephanten". \

V Keffelstadt, 20. April. Mit dem 1. April d. Js. st unser alloerehrtester Lehrer und Kantor Herr Klein- ellcr in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Geboren am 27. April 1819 zu Lohrhaupten, Kreis Gelnhausen, be­uchte er die Realschule zu Hanau und trat 1836 in das neugegründete Lehrerseminar in Schlüchtern ein, 1838 verließ