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WchM M M AMsArs der Sonn- und Feiertag», mit belletristischer Beilage. ^w^BMiBi^
Nr. 87
Freitag den 15. April
„Amtliche Beilage" Nr. 2«. lipig^mwiffi^^
Städtische Oberrealschule.
L Aufnahme der für die 3. Vorschulklasse angemeldeten Schü'er: Mstttaß den 18. April, dorwittags Uhr.
II. Aufnahmeprüfung der für die 2. und 1. Vorschulklasse sowie für die Klassen der Oberrealschule angemeldeten Schüler: Msntag den 18. April, vmmLttMs 8 Uhr.
UI. Beginn des Unterrichts: Dienstag den 19. April, vormittags 8 Uhr.
Hanau, 14. April 1898.
Der Direktor der Oberrealschule
Dr. Schmidt. 5692
-Höhere Mädchenschule.
Das neue Schuljahr 1898—99 beginnt Dienstag den 19. April 1898, vormittags 8 Uhr.
Die Anmeldung Neu zugehenrrr Schülerinnen findet Samstag den 16. April d. I., vormittags von 9 Uhr ab, im Amtszimmer, Steinheimerstraße 37, statt.
Bei är Abmeldung sind Geburts- und Jmpsschein, sowie bei Schülerinnen, die schon Unterricht genossen haben, die bisherige» SchulzeuMisse vorzulegen.
Die Kin er, welche in die unterste Klasse eintreten, werden Dieustaz den 19. April, vormittags 9 Uhr, der Schule zu- geführt.
Hanau im April 1898.
Der Direktor
Bungen st aö. 5750 Städtische Handelsschule
Die Anmeldungen für das Montag, den 18. April 1898, beginnende Schuljahr werden Dienstag, den 19., und Mittwoch, den 20. April, um 12 Uhr mittags, im Altstädter Rathhaus entgegengenvmmen.
Hanau, den 9. April 1898.
Der Dirigent der Handelsschule: Dr. Ankel.
kluKZug aus dem Orts|tatut, betreffend die ^andelsfdiule in ^anau.
5 1. Alle im Gemeindebezirk der Stadt Hanau beschäftigten Gehülfen und Lehrlinge in Handelsgeschäften, die das gtWgjWWHWm^
Feuilletsn.
Deutsche meteorologische Gesellschaft.
Frankfurt a M., 14. April.
Die achte allgemeine Versammlung der deutschen meteorologischen Gesellschaft tagt seit gestern in Frenkfurts Mauern. Von bekannteren Meteorologen sind eingetroffen die Herren: Geh. Armiralitätsrath Dr. Neumayer (Hamburg), Mister A. Lawrence Rotch, Direktor of Blue Hill Observatory, Readville, Mass., Prof. van St 65er (Hamburg), Dr. Aß- man» (Berlin). Prof. Dr. Hellmann (Berlin), Dr. Gerst- mann (Berlin), Prof. Dr. Sprung (Potsdam), Prof. M. Möller (Braunschweig), Dr. Bergholz (Bremen), Prof. Dr. Börnstein (Berlin), Tirektor Dr. Erck (München), Direktor E. Knipping (Hamburg), Prof. Schultheiß (Karlsruhe) u.St Geste,« hatten sich die Theilnehmer zu einem gemüthlichen Abend in der Alemannia zusammengefunden, w, sie von Herrn Jugennur Hartman« im Namen des Physikalischen Vereins herzlich begrüßt wurden. Heute Morgen wurde um 9*/» Uhr im kleinen Hörsaale der Senckenbergischen Bibliothek eine Vorstandssitzung, um 10 Vs Uhr eine geschäftliche Sitzung abgehalten. In letzterer wurde u. a. die Errichtung eines Denkmals sür den berühmten Meteorologen Buys Sollet an geregt. Um 11 Uhr versammelten sich die Theil- «ehmer des Kongresses zu einer öffentlichen Sitzung iw großen Saale der Senckenbergischen Bibliothek, zu welcher als Vertreter der Stadt Herr Oberbürgermeister Adickes erschienen war. Herr Geh. Admiralitätsrath Dr. Neumayer eröffnete die Sitzung und ertheilte Herrn Ingenieur Eugen Hart man« das Wort. Dieser begrüßte mit herzlichen Worten als zweiter Vorsitzender des Physikalischen Vereins — der erste Vor- sttzmde Herr Dr. Peterseu ist erkrankt — die Theilnehmer
18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind verpflichtet, die Handelsschule an den festgesetzten Tagen unb Stunden zu besuchen.
§ 2. Ausgenommen von dieser Verpflichtung sind alle diejer.ig-n Lehrlinge und Gehülfen in Handelsgeschäften, die den Besitz des Berechtigungs-Zeugnisses zum Einjährig- Freiwilligendienst Nachweisen.
S 3. Die zum Besuche der Handelsschule verpflichteten kaufmännischen Gehülfen und Lehrlinge müssen sich mit Beginn ihrer Schulpflicht bei dem Dirigenten der Asstalt persönlich MtMelSen und zu den für sie bestimmten Unterrichtsstunden rechtzeitig einfinden.
§ 5. Die Inhaber von Handelsgeschäften haben yben von ihnen beschäftigten noch nicht 18 Jahre alten Gehülfen und Lehrling spätestens am 6. Tage, nachdem sie ihn konttaktlich oder probeweise angenommen haben, zum Eintritt in die Hanl-e sschule unter genauer Angabe des Namenit, des Jahres «n» TageS der Gelurt desselben, sowie deS Namens, Berufs und Wohnorts der Eltern, bezw. des Vormundes des jungen Mannes bei der Ortsbehörde (Städtisches Meldeamt) anzunrelden und spätestens am 3. Tage, nachdem sie ihn aus irgend welchem Grunde aus der Beschäftigung ext- lassen haben, daselbst wieder atzzuwelsten.
Fortbildungskursus für Mädchen.
Die Anmelvungen^für das Dsnnerstag, den 21. April 1898, Leg'anende Schuljahr werden Dienstag, den 19. April, um 5 Uhr nachmittags, im 1. Stock der Höheren Mädchenschule erttzegengenommen.
Der Unterricht erstreckt sich in Abtheilung 68 auf Deutsch, Rechnen, Buchführung und Schreiben und findet Dienstags unb Freitags, nachmittags von 4^2— 6V2 Uhr, statt.
Der Unterricht in Abtheilung I umfaßt je 2 Stunden Französisch und Englisch und findet Montags uns Donnerstags, nachmittags von 4*/,—6St Uhr, statt.
Hanau, den 9. April 1898.
Der Dirigent der Handelsschule:
Dr. Ankel. 5560
Städtische zewnbl. fettMlinrogsfMIt
Das neue Schuljahr beginnt Montag den 18. April d. I., vomittags 8 tthr.
Anmeldungen werde» am 18. und 19. April d. I., vormittags von 8—10 Uhr, im Sch»lha»se, Erbsenzasse Nr. 1, entgegengenommen.
Hanau ben 12. April 1898.
Der kom. Dirigent:
C. Wankel.
bes Kongresses. Er wies darauf hin, daß Frankfurt eine der ersten totäbte gewesen sei, in welchen meteorologische Beobachtungen anßestcllt worden seien. Schon im Jahre 1826 habe der 1824 gegründete physikalische Verein sich der metco rologischen Wissenschaft angenommen. Die Resultate, die in dieser Zeit erzielt wo. den s ien, haben die Herren Dr. Zieg ler und Dr. König in einem Buche niedergelegt, b.'tit lt: DaS Klima in Frankfurt a. M. Redner erwähnt zu« Schlüsse, daß das hiesige Institut in absehbarer Zeit vergrößert und bann der meteorologischen Gesellschaft auch größere Räume zur Verfügung gestellt werden könnten. Herr Oberbürgermeister Adickes begrüßte die Versammlung Namens der gesammten Bürgerschaft. Besonders wendete er sich, wie sein Vorredner, an Herrn Dr. Neumayer, den er als hervorragende Leuchte der Wissenschaft feierte. Er schloß mit dem Wunsche, daß die Theilnehmer angenehme Erinnerungen von Frankfurt mitnehmen möchten. Nachdem Herr Dr. Neu mayer für die fteundliche« Worte der beiden Herren Vor- t ebnet gedankt und die hervorragende Bedeutung Frankfurts für die meteorologische Wissenschaft gewürdigt hatte, ergriff er das Wort zu einem längeren Vortrage. Er verlas zunächst ein Begrüßungstelegramm des verhinderten Herrn Geh. Rathes v. Petzold, in dessen Namen er die Versammlung abhalte. In feinem Vortrage gab er einen sehr interessanten Rückblick auf die Entstehung und Entwickelung der meteorologischen Wissenschaft, wobei er besonders die einschneidende Bedeutung des Wiener Kongresses im Jahre 1873 hcrvorhob, der eine einheitliche Organisation geschaffen habe. Redner kam dann auf die Meteorologenversammlung in Hamburg (Rov. 1883) zu sprechen, welche den Grund zu ben meteorologische» Arbeiten auf polarem Gebiete legte. Die praktische Meteorologie kann, besonders was die Wetterprognosen und das Sturmwarnungswesen für die Küstenbevölkerung betrifft, mit großer Befriedigung auf ihre Erfolge blicken. Red-
Auszug aus dem Ortsstatut, betreffend die gewerbliche Fortbildungsschule in Hanau.
Alle im Gemeindebezirk der Stadt Hanau in Arbeit stehenden gewerblichen Arbeiter der nachfolgenden Berufszweige: Glaser, Klempner, Drechsler, Maurer, Weißbinder oder Maler, Lackirer, Steinmetzen, Stuckateure, Tischler, Zimmerleute, Gelbgießer, Gürtler, Schmiede, Schlosser, Maschinenbauer einschließlich Former und Metslldreher, Mechaniker, Wagner, Tapezierer und Kunstzärtuer, sowie Buchbinder, welche das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind verpflichtet, die hierselbst errichtete öffentliche gewerbliche FortbUdungsschule an den festgesetzten Tazen und Stunden zu besuchen und an dem Unterricht Theil zu nehmen.
Die zum Besuche der Fortbildungsschule verpflichteten ge- : merklichen Arbeiter müssen sich mit Beginn ihrer Schulpflicht bei dem Dirigenten der Anstalt persönlich an melken und zu ! den für sie bestimmten Unter« ichtsstunden rechtzeitig einfisdc«, und dürfen sie dieselben ohne eine nach dem Ermessen bei । Dirigenten der Schule ausreichende Entschuldigung nicht gavz : oder zum Theil verläumen.
Die Gewerbeunternehmer haben jeden von ihnen beschäftigten noch nicht 18 Jahxe alten gewerblichen Arbeiter spätestens om 6. TsZe, nachdem sie ihn kontrsttlich ööer probeweise angenommen haben, zum Eintritt in die Fortbilvnngsfchnle unter genauer Angabe des Namens, des Jahres und Tages der Geburt desselben, svwie des Namens, Berufs und Wohnorts der Eltern, bezw. des Vormundes des Arbeiters bei der Ortsbehörde (Ztädtifches Meldeamt) anzumelden und spätestens am 3. Tage, nachdem sie ihn aus der Arbeit entlassen haben, -daselbst mitber abzumelden. Sie haben die zum Besuche der s Fmthildunzsschule Verpflichteten so zeitig von der Arbeit z» entlassen, daß sie rechtzeitiz und soweit erforderlich gereinigt und umgekstidet im Unterricht erscheine» können.
Die Gewerbeunternehmer haben einem von thuen beschäftigten gewerblichen Arbeiter, der durch Krankheit am Besuche des Unterrichts gehiudert gewesen ist, bei dem nächsten Besuche der Fortbildungsschule hierüber eine Bescheinigung mitzugeben. i Wenn' sie wünsche«, daß ein gewerblicher Arbeiter auS ' dringenden Gründen vom Besuche des Unterrichts für einzelne Stunden oder für längere Zeit entbunden werde, so haben sie dies bei dem Leiter der Schule so zeitig zu beantragen, daß ! dieser nöthigesfalls die Entscheidung bei Kuratoriums der Fortbildungsschule^einholen kann. 5558
Der Erlaß des preußischen Staatsministeriums.
Durch ihren neuerdings an die Obcrpräsidente» der Pro- 1 singen mit gemischt-sprachlicher Bevölkerung erganzeue« Er
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ner kam nun auf die Oceanographie, besonders sür die Zwecke der Navigat on und auf die Aufgaben, die der Meteorologie speziell in Ostasien in klimatischer Hinsicht und im Allgemeinen erwachsen sind. Er erwähnte die geplante Durchführung des Rundlaufsystems in den Telegrammen und die Durchforschung der höheren Schichten unserer Athmosphäre. Die errichteten Gipstlstatiouen genügten nicht für die Zwecke der Wissenschaft. Eine weitere wichtige Aufgabe für die Zukunft ist die geographische Erforschung der Polar-Regionen, besonders der sü-lichen. Herr Dr. Neumsyw schloß seine» Dortrag mit den Worten: Die Zusammenschließung der Arbeiten aller Nationen ist aus dem Gebiete der Meteorologie unerläßlich. Zu« Esrenmitglied der Gesellschaft wurde ernannt: General Rykatcheff, Direkteur de l'Observatoire Physique Ceutral, Petersburg. Zu korrespondirenden Mitgliedern die Herren: Dr. Maurits Suellen, Utrecht, A. Lan- c»ster-Brüssel, Dr. A. Paulsen-Kopenhagen, A. Lawrence Rotch-Readville, Karl Sappen Guatemala, Hepites-Bukarest, Konkoly-Budapest und Ber»der-Wien. Herr Dr. H er gesell- Straßburg erstattete nun Bericht über die in diesen Tagen in Straßburg stattgefundene Kouferenz für die wissenschaftliche Lustschifffahrt. Als Resultat dieser Konferenz ist folgendes hervorzuheben: Alle -in der Konferenz netttetenen Nationen haben sich geeinigt, bei bemannten Ballonfahrten nur eine Methode anzuwenden, und zwar die Aßmann'sche. Auch für unbemannte Fahrten ist eine Einigung dahin erzielt worden, daß man mit dem Bau eines Thermometers beschäftigt ist, der die wahre Temperatur ungefähr angibt. Im Juni wird eine internationale Auffahrt zugleich in Paris, Brüssel, Straßburg, Berlin, München, Wien rc. unternommen werden mit bemannten Ballons, die genau mit den Instrumenten ausgerüstet werben, wie in der Konferenz festgesetzt wurde. Auch unbemannte Ballons werden auf gelassen werden, die möglichst identisch ausgerüstet sind. Man hofft dadurch ein möglichst