M»»»n«r«tK»
Preis: Jährlich 9 ^«.
Vierteljährlich 2 .M 25 4
AKr auSsSrtig« MWsenies mit b« terr^smdrn
Y-ßaufschl-S.
We eiruei«» 56s® mit ?oH«
Amtliches Organ für Sfaöf- unö Fsuökreis Hanau.
Wchecht MMch Mit RySnyhrm der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Verlage.
KiKrL»«,g».
gebühr
für Stadt- und Larld» kreis Hanau 10 ^ Hi ^gespaltene Garmond» zeile oder deren Raum, für Auswärts 15 4
Jm Reklamentheil die Zeile 20 4 sie
XuSwärtS 30 4
Nr. 82
Donnerstag den 7. April
1898
Hierzu
Amtliche Beilage" Nr. 26
Amiliches. t^an^rsw ^anau. NLksMtKschNllßLU des Königliches LandrsthsüNtes.
Diejenigen Herren Bürgermeister, welche mit der Ein- reichung der Arlsfalllifierr sn Einkommen, «nd Crsiänznngsßener an die Königliche Kreiskasse noch im Rückstände sind, fordere ich hierdurch auf, daS Versäumte unverzüglich nachzuholen.
Hanau am 6. April 1898.
Der Vorsitzende
der Einkommenfteuer-Veranlagnngskommisstsn für den Landkreis Hanau.
J.St. 1111 J. V.: Dr. Becker, Reg.-Assessor.
Kommandant Korvetten Kapitän Schwartzkopff, am 5. April Ministerrathe unterbreitet hat, sollte die Kriegsmariue aus in Moffamodes angekommen und beabsichtigt, am 12. April folgenden Stand gebracht werden: Ruf 15 Schlachtschiffe in See zu gehen; S. M. S. „Lorelei", Kommandant vo« 6000 bis 9000 To. Wafferverdrängreng, 7 Kreuzer 2. Kapitän-Lieutenant von Witzleten, ist am 5. April inSwyrna Klaffe von 4000 bis 7000 To., 7 Kreuzer 3. Klaff- v»n angekommr« und beabsichtigl, am 9. April nach Saloniki in k 1500 bis 2500 to., 15 T»rped»fahrzeuge von 360 bis 600 . See zu gehen. i t»., 90 Torpedoboote von 360 bis 600 To. Die Donau-
D-r Termin der Neichst^gswahle« ist nunmehr, flottille soll um 3 Monitors und 6 Patrouilleschiffe vermehrt wie von sonst gut unterrichteter Seite mitgettzeilt wird, vor- »erde». Der Kostenaufwand ist auf 55 Millionen Guldm läufig festgesetzt worden. Nach dieser Mittheilung »erden; veranschlagt und soll auf 10 J^rhre verteilt werden. Anßer- die Wah^n zam neuen Reichstage an einem der tags zwischen dem sollte daS ordentliche Marinebudget um jährlich 500 000
dem 15. und 18. Juni d. J. stattfindes.
Vet» Gegen die Gründung eines „Verbandes der Vereine ehemaliger Unteroffiziere der deutsche« Armee und Marine^, welche der „Verein einmaliger Asarcuter^ in Eberswalse in die Wege zu
Gulden erhöht werden zur nothwendigen Dcrm:hrn»g der Stäbe und der Marmschüftsbeflisde. Die Schiffe sollen auf isländische« Werften gebaut werden, begleiche« sollen die Geschütze, mit Ausnahme »sn einiges schweren im J-rland hergestellt »erden. Der gemeinsame Ministerroth hat indeß
leite« beabsichtig:« f»ä, haben der Krügsmmifter und der den Flottesbauplan wesentlich eingeschränkt und das Er- Minister des Innern ein bestimmtes Vets eingelegt. In f forderniß von 55 Mill. Gulden nahezu auf die Hälfte Her-
Diaistllilchnchttll aus dem Kreise.
Gefunden: Eme weiße Metalluhrkette. Ein seidener laxfarbiger Sonnenschirm. Ein braumr Damenhandschnh (rechter). Eine Peitsche.
Zugelaufen: Ein rotier Foxterrier mit schwarzbraunem Kopf und schwarzen Abzeichen, m. Geschl.; Empfangnahme beim Ortsdiener Demuth zu Ostheim.
Hanau am 7. April 1898.
Städtische Oberrealschule.
Am 1. ««K 8. OfterfeiertsKs, u-rmiLLags 11 bis «achmiltags 2 Uchr, findet im Zeiche»sa«l der Ober- realschule eine öffentliche Ausstellung der im Schuljahr 1897/98 ««gefertigte» Schülerzeichnungen statt, z« deren Lesichtigu«g eisgeladm wird.
Hanau des 2. April 1898.
Der Direktor
Dr. Schmidt.
512 4
dem dieserhalb an die Oberpräsidentt« gerichtete« und allen Ortspottzeibehörden zur „geuauesten Beachtung" mitzerheilten Erlaß der beiden Minister heißt es u. A. folgendermaßen: „Da derartige SorderverbiLde im Jrtercsse deS gefammten KriegervereinswesenS nicht gebilligt werden sännen, ersuchen wir, den Absichten des Eberswalder Bereiss eiutretesdm Falles entzegenzuwirke« u«d die sachgeordueten Behörden dahin anz««eise»r, daß den sich etwa bildenden Unterosfizier« »ereine« die Bestätigung als Kriegersereine versagt wird. Wir machen bei dieser Gelegenheit allgemein
forderoiß von 55 Mill. Eulden nahezu auf bis Hälfte her-
abzesetzt.
Andr«K in Rraska?
Nachdem seit längerer Zeit auch zerüchtseife Meldungen über das Schicksal oder den Aufisthaltsort dr? kühnen Rord- polsahrerI verstummt waren, geht dem „Berl. Lokelanz." jetzt auS dem hohen Norden Amerikas daS xachstchende Kabel- telegramm zu:
BictsriP (Britisch Columbia), 5. April. Hier ist ein
WWW WWWWWWW WWW früherer Postku-ier der Vereinigten Staaten aus Dawson
darauf aufmerksam, daß unkte Ausführungen in dem Rund- e^ eingetreffen, welcher berichtet, der Nordpolfahrer A«drtze ertaff: vom 10. Mä-; 1895 für alle Vereine und Verbände h-stude sich in Klondike, und angirt, Briefe von Andröe zu Zelten, welche durch Zu^ss-menfaffurg von Personen, dre-^^. Nach einem aperen Bericht i-ü An^e- -" fn>r im He-rr obr is der Marine Dient Hrb:u, deren Michaels (malte) und nicht in Klondike sein.
gemeinschaftliche Interessen als frühere Soldoten Md als Ka- Wie alle früheren Meldungen über den Be-bleib Andröes merabes wahrnehwe« wollen, welche oder in ihrer Versoffang Mni feiner Leute iS »«türlich r-uch diese mit großer Vorsicht und Einrichtung den für Criegemreine gegevenen Seftm» j aafiHnebwen. Sollt« sie z-rtreff«-, so würde dstz sehr dafür munxen — Allerhöchste Ksb'uetsorsre vom 22. Februar 1842 spreche, daß AZd'se sein Ziel, nach dem Nordpsl zu ge-
Wie als früheren MelEgen über den Bet bleib Andrses
Klingen — Allerhöchste Ksbisetsordre vom und 6. Juni 1844 — nicht evtsprechen. Durch ©rünhing solcher Verein e und Verbände wird den Jntereffev
des Kriegervereinsweseus und den auf Neffen Förde rnng gerichteten Bestrebungen des Deutschen Kriegerbnndes entgegen-
langen, erreicht hat. Bekanstlich ist der Andrseffche Ballon s. Zt. von der Däreninsel assgeftieZk«. Das Gebiet, in welchem sich Andröe angeblich jetzt aufhält, liegt genau in der Verlängerung einer geraden Linie, die man von der Dänen- insel nach dem Nordpol gezogen und über den Pol hinaus südwärts verlängert denkt. Danach als» könnte man an- nehmen, daß Andröe quer über den Po! geflogen sei, daß Festland von Nordamerika erreicht habe und ia größerer oder
gewirkt."
Z«M FaL Grü«enthal hat die preußische Staats- x>ic viyiifitu ttyc^rn uivi^m i» «ixi«,»]« ^..^.^ ^"^, schuldeu-Kommislton Stellung genommen. Der an die beiden Gedächtniß der größten Begebenheit, von der die Gischichte^snfer bei Landtages erstattete Jahresbericht enthält hierüber der Menschheit weiß. Der Kreuzestod des Heilandes ist ein folgende Mittheilung: „Die Kommtision hat aus einem in geringerer Entfernunz von dem neuentdeckten Goldlande ae- Ereigniß so voll ergreifender und erschütternder Gewalt, bog n^er Zeit letaxnt genordenen Vorkommniß Veranlassung ^ndet sei. Die einzize authentische Nachricht, die seit dem
seinem Eindruck auch verhärtete und erstorbene Gemüther sich: glommen, Mittel zu erwägen, welche eine mißbräuchliche An- j Aufstieg des Audröe'schen BrllonS über den Verlauf der
nicht ganz entziehen können. Der reine und unschuldige firtigung bezw. Ausreichung von Staatsschulden-Dokumenten F^t zu uns gedrungen ist, die s. I. von uns im Wort-
Zeuge der Wahrheit, der im Vertrauen auf seine Sache und durch die mit ihrer Herstellung beauftragten Beamtin bezw. [attt mitgetheilte Depesche, welche am 20. Juli sorioen Jshr-s
auf seinen Gott mit seinem Blute sein Zeugniß besiegelt, Augkstellten unmöglich machen. Das Ergebniß der zu diesem:^ einer Brieftaube gehoben wurde, die der Kapitän der mahnt uns eindringlich, daß nicht das Lebe« der Güter höchstes Qt»r<e mit der Houplonwaltung bet Staatsschulden cinzu-! norwegischen Fischerbarke „Alkan" schoß, würde einer solchen ist und daß keine Macht der Welt den Geist, der in Gott —- ..... ~ .
seine Stärke sucht, zu überwinden vermag. Der erbarmende und hingebende Menschenfreund, der, um feine Brüder zu «uv«^«««^»«*) —^ ^b«vwh». ^.«.^ v» >^,^ :ope]$e meioeie nnsiee „gwie ^a»rr nac? »jp". xja jtr»^, retten, das eigene Leben opfirt, lehrt uns, daß nicht die geht eine Notiz über VoiLcreiluvgen zur Ausdehnung der! ^ erinnerlich, der Andre-'sche Ballon darauf emzerichttt Selbstsucht uns das Glück bringt und daß nur der selig sterben kann, bet sein Leben freudig in den Dienst seiner Brüder gestellt hat. Der vom Vater ausgegangene und zum Vater zmückkehrende Gottesschn, der am Kreuz den entscheidenden Kampf mit der Sünde und dem Tode ausstcht, und durch seine göttliche Liebe und sein himmlisches Leben die ewige Erlösung f^efft für alle Sterblichen, macht unsere Herzen getrost, daß wir willig in seiner Nachfolge den Kampf ^ Sünde aufnchmen und fröhlich dem Tode ins An- gestcht schauen können, weil wir wissen, daß wir um Jesu willen beim Vater in Gnaden sind.
Denn darauf kommt in der That alles an, daß wir in „jefn Kreuzestod nicht bloß eine menschlich rührende Geschichte, sondern die für uns alle heilbringende Offenbarung der göttliche« Siebe erkennen. Es ist die That Gottes, der, die Mcnfchheit zu erlösen, sich's fein Bestes kosten ließ und in seinem Sohne die Niedrizkeit des Fleisches, die Schmach des ...... Kreuzes, den Fluch der Sünde auf seine Gottheit übernahm, nothwendig erscheint, damit wir ihm versöhnt und zu ihm zurückgeführt würben.
Charfreitag.
Die Christe« begehen morgen in andächtiger Stille das
leitenden Verhandlet gen wird im nächsten Bericht mitgetherlt A^gh»,. zunächst allerdings widersprechen. In jener am werden." 113. Juli, also zwei Tage nach dem Aufstieg abg-sandttn
ArbeiLsrschutz «r;d Handwerk. Durch die Presse Depesche meldete Andräe „8«te Fahrt nach Ost". Da jedoch,
Arbeiterschutzbefimmungtn auf das Handwerk, die zu falscheni„„, sich' drei'Wochen lang schwebend zu erhalten und mit Auffessungen Vtranlessuvg geben (önnte. Allerdings stnd i^x Möglichkeit ein r stattgehabten Aenderung der Wind- vom Reich?amt des Jnnein bte Einzelregierunzcn zu Er-! Dichtung zu Gunsten r ördlicher Fahrt bald nach der Abfindung Hebungen und Reuheiungen darüber an'gefordert worden, ob ger Dipesche gerechnet werden muß, so scheint es immerhin
i u«d inwieweit eine Ausdehnung der Bcsnmmunt.en, die im ,,jHt ausgeschloffen, daß die eingangs wiedergegebene tele,
। Interesse der Gesuntheit und Siltlichkeit der Arbeiter für graphische Meldung und die obige Kombination durch weitere
! Fabriken erlassen worden find, auch auf das Handwerk für Nachrichten bestätigt werdm.
. »önschenswerth «nd durchführbar erscheinen könnte. Aber es j Erinnert sei auch an die vor drei Monaten ausführlich I ioU dabei, wie die „Neuen Polit. Nachr." betonen, keineswegs! wiedergegebene Meldung, die ebenfalls aus Britisch Columbien die Ausdehnung der Defiimmungkn, auf das ganze Handwerk stgMMjx und nach welcher And;&8 Ballon sieben Meilen ins Auge gefaßt worden. Für die weiften ^anbmerjäbetriebe: oberhalb des Quesnelle-SeeeS unter 52° 20' Breite und bürsten derart'ge Bestimmungen a priori als rmnöthiz unb isp 30' Länge gesehen worden sein sollte. Wie erinnerlich, ^vndurchsührbar angesehen werden. ES dürfte sich bei der Um-! hatten damals auf Anfrage Autoritite« wie Freiherr ifraae in der Hauptsache nur darum handeln, ob für weitere V- Rordenskjöld und Prof. Dr. Neumayer diese Nachricht für einzelne Betriebe und Betriebsarten, die auch im Handwerke wahrscheinlicher gehalten als alle früheren, während anderer- !mehr oder weniger fabrikmäßig betrieben werden, die Durch- ^z >tr bekannte schwedische Metereoloze und Asronaut Dr. fübrun« von Arbeiterschutzbestiwmr'Ngm wünschenswerth oder Ezfholm sie unglaublich fand. Die Entfernung von Ouesnelle- r' ■ \ j See bis nach Slondike bczw. nach Si. Michaels beträgt etwa
vamrt wir rym ver;oynt und zu ihm zurückgeführt würben. s«n RraelHlta Ats Vvttlsch«^^ sind internationale 300 de«tsche Meilen.
Es gibt seine rechte Charfreüagsfeier, wo wir dem Heilande jm Gange. Der im Jahre 1895 zwischen! Nach einer Anskunft, die ein hervorragender Kenner der
nicht bekenne«: meine Sünden haben dich geschlagen, und die!N,r<r,t«n der meiste* europäischen Nationen vereinbarte',Verhältnisse Alaskas auf die Anfrage über die Wahrschein- Dotschaft nicht ins tiefste Herz fcssen: die Strafe liegt auf' £IL, f eh..r Voaelschutz K-r »rvtion unterliegt zur Zeit noch lichkeit der neuesten Audrö-meldung ertheilt hat, ist dazu wohl ihm, auf deß wir Frieden hätten; und durch seine Wunden , ' ---------- n*'^^^ -n^ «,.«»Lt. ^er G^äbr8««,n »nüert- «a
finb wir geheilet. flt.a hcM. Grünte in ne rurur, wen m vuiuj«.».».... v.»»..„
Dazu segne Gott die Feier diese« Heiligen Tages auch in keine Gesetze über den Schrtz der Vögel ke-
tiefem Jahre an unserem ganzen Volke. - " ■ - * - * ----- -:««»t.«k» esrwjrtttr«
T a g e s s ch a u.
Von der Mchrirre Laut telegraphischer Meldungen an das Oberkommando der Marine ist S. M. S. „Hab cht",
der Prüfung der bctheiligt.n Regierungen. Diese zwht sich Allerdings wenig Aussicht. Der Gewährsmann äußerte sich He Lärae, weil in verschiedenen Staaten folgendermaßen:
keine Ges.tze über den Schrtz der Vögel ke-i „Sie könn-n versichert sein, daß die Nachricht von der N !»d ^ l® nie hfwbet« eir’erenbe e--»x',i»'MM> »-»j«.. W '* bll“*i <ei Hr nottroerlia ist ob He Bestimmungen der Kon--St. Michaels auf Humbug beruht. Dre Ausdehnung des n nti-n für das betreffende Land annehmbar sind oder nicht.' KloudikcdistrikteS ist im Verhältniß ;um ganzen Lande von rÄM»Z. MleVgloWane, »et«« | amettaiW «Mb m» d-mirUisch-n N.rd-W-st T-m»rium der Worine-Kcu manlant Baron Spann d«m gemeinsamen eine so geringfügige, daß es ein geradezu wunderbarer Zu-