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L Ä g r s s ch a «.

Ueber den Aufenthalt des Prinzen Heinrich in Singapore, wo, wie gemeldet, die KreuzerDeutsch­land" undGefion" zusammen mit zwei russischen Kriegs- MmtlieAes schiffen wohlbehalten eingttroffen sind, berichten dieTimes"

. * * folgende Einzelheiten: Prinz Heinrich kam gestern in Ad-

^anOUrets ^ctnau. miralsuniform an Land. Nach einem Besuch bei dem Ge- Bekavmmachungen des Königlichen Lavdrathsamtcs. neral-Gouverneur und dem englischen A miral fuhr er nach In Mittelbuchm ist die Schweinezucht (Schmiuq-st) d-m d-utsch-n Kmfulot, wo das grütftiM eingenommen würbe, erloschen und sind die Sperrmaßregeln aufgehoben worden.

Hanau am 26. Februar 1898.

Der Königliche Landrath v. Schenck.

Hierzu

Amtliche Beilage" Nr. 18.

Fassung durch ein so schwach besetztes Haus nicht zu Stande kommen zu lassen.

Wirkl. Geh. Ober-Regierungsrath d. Lenthe erklärt, daß kein weitergehender Entwurf vorgelegt würde, wenn der vorliegende abgelehnt werden sollte. Er glaube auch nicht, daß eine Volksströmung eine Er­weiterung der Entschädigung verlangen werde.

Nach einer weiteren Debatte theilt der Wg. Singer (sozdem.) mit, daß er im Falle der Ablehnung des sozialdemokratischen Antrages die Beschlußfähigkeit des Hauses bezweifeln werde. Der Kommissionsbefchluß wird hierauf aufrecht erhalten und der sozialdeinokraüsche Antrag abge­lehnt. Präsident Frhr. v. B»ol erklärt nunmehr, daß er den Zweifel err r r c k ® r r a , des Abg. Singer an der Beschlußfähigkeit des Hauses theile. Die nächste

Danach fand der Empfang des Konsularkorps statt. Sodann - Sitzung beräume er nach Ablauf von zehn Mnuten an.

begab sich Prinz Heinrich wieder nach dem Gouvernements-j In der zweiten Sitzung gelangen die AnNäge Rintelen und palast zurück, wo er dem Empfang der Ladn Mitchells, der^iflZluann, betreffmd Abänderungen des Gerichtsverfafsungs- Gemahlin des Gouverneurs, beiwohnte und das Diner ««»> ?"

7 .. . . - ! Berathung wno oer z / / des (Aenchtsversaffungsg^etzes begonnen, der

Dicnstiialhrichtcn aus dem Kreise.

nahm. Nachher war festlicher Empfang im Teutonia-Klub; -^ch Anträgenlautet: £ieSa der Besetzt hier hatten die Deutschen beabsichtigt, eine Ansprache mit poli- i von drei Mitgliedern mit Einschluß des Vorsitzenden.

Ksnbsestlichkenen :n voll fünf Mitgliedern einschließlich des Vorsitzenden e

: Ansprache mit poli- i von drei Mitgliedern mit Einschluß des Vorsitzenden. In der Besetzung

tischen Anspielungen ' als Prolog zu den Klubfestlichkeiten zu 1l fünf Mitgliedern einschließlich des Vorsitzenden entscheiden die Straf-

Heinrich Äonrab B - r ,o Eichen ist «B T°d.-nb-,ch-n-r »alten, bod) unterblieb biefetb, mit SW«t auf den W-njch i ÄÄ» ST ÄÄ?

der dortigen Gemeinde bestellt und verpflichtet worden. des Prinzen Heinrich, daß keme Reden gehalten werden sollten, s selche nur deshalb 'als Verbrechen sich darstellen, weil sie im Rückiall

-Der Takt und b e versöhnliche Haltung des Prinzen werden begangen sind, den Gegenstand der Untersuchung bilden, sowie in der

; in allen Kreisen gerühmt. Die Nacht verbrachte er im Berufungsinstanz bei Vergehen, mit Ausnahme der Fälle der Privat-

Gouvervementsgebäude. Für »eute ist ein »«fing mit be SJ'^ ba°S*o« ÄWS'St £

Gouverneur nach ^zohore vorgesehen, wo der Prinz bis morgen schluß des Vorsitzenden. Die Strafkammern sind für die Hauptvcrhand-

zu bleiben gedenkt, um an einer Tigerjagd t?eilzunehmen. hing in der Berufungsinstanz bei Vergehen, außer den Fällen der Prival- Für die bicstae Armenverwaltuna soll die Brodliekttttna Welch ledhaftes Interesse Fürst Bismarck an klage, mit fünf Mitgliedern einschließlich des Vorsitzenden, zu besetzen, «rintnneiwunuiig juu uic mTthrsr -:lmi» - iDer Antragsteller hebt hervor, wenn sein Antrag nicht angenommen und

pro 1898/99 vergeben werden. , der Bewegung für die «ersten rang unserer Floue nimmt, bU Negiermng sich nicht für den Antrag Rintelen entscheiden würde, wäre

Geeignete Bewerber wollen ihre Angebote bis spätestens ! ^tgt nachstehendes Sch e ben, ^as Mier '-Üer Reichskanzler

Zyreitaa den 11. März d.

" b -derJünstrirten Ztituna" ve'öffentlichtes GedichtDeutsche mann (sreis. Wlksp.) treten für ihre Anträge M.

vormittags 12 Uyr, i ülaaai" richtete- G "rbr Gedicht über die deutsche Staatsmmm-r Nlcberdlng führt aus, er 1« nicht in der Lage,

im Kesckäftsrimmer der Armenverwaltuna verköKloKe» ein-1 o-r - . .F ' .* V \ d / ,; . / im Namen der verbündeten Regierungen hier Erklärungen abzugeben.

nn Gtfchaslszlmmer oer Ärmenverwauung Flagge habe ich m«, Freude über Inhalt und Form d.r Verse Die Vertreter des Reichsjustizamts seien hem- nur anwesend aus Jnter-ss-

reichen. - gelesen und bitte Sie, für die freundliche Sendung meinen für die Sache und um eventuell thatsächliche Aufklärungen abzugeben.

Die Lieferungsbedingungen liegen zur Einsicht im Bureau. iinmMjchrll Dank entgegen ,u nehmen. v. Bismarck." Aus dieser Haltung könne man der Regierung keinen Borwurf machen.

^tadt&rew ^anau.

WaMtWschuugeu des Oberbürgermeisteramtes.

Bekanntmachung.

- eine weitere Verhandlung aussichtslos. Abg. Piescbel (natlib.) ist für cherenberg in Elberfeld auf sein in die Fassung des Abg. Rintelen. Die Abgg. Rintelen (Ctr.) und Lenz-

der Armenverwaltung auf.

Hanau am 9. Februar 1898.

Der Oberbürgermeister. J. V.: Heraeus.

^»s KLir-l» WH^ltit D-«kvtül 9iöi B^fl^O denn sie habe bereits zweimal die Jusnznovelle eingebracht und sie auf

WM&CWCr ^",M"k ^««»«* ^^^^f- jede Art zu fördern gesucht. Neben dem einen Differeuzpunkte gebe es

^tM i Uällen SSmMkr soll bei ©eiegenbeit der 1 OOjajugen au(^ noch andere sehr wichtige Punkte in der Vorlage, deren Gestaltung Jubiläumsfeier der Insel Norderney als Nordseebad zugleich die Regierung doch erst abwarten müsse.

2156 ba$ schon seit einig n Jahren projrkticie Kaiser Wilhelm- ' Abg. Haase (sozdem.) lagt, auf das Fünfmäunerkollegium könne ---- - - - - - - man nicht verzichten. Sowohl der Antrag Buchka wie der Antrag

Rintelen seien unannehmbar. Mg. Gras Bernstorff (Rcichsp.) hält die Berustmg für so wichtig, daß man sich wohl über einen Kompromiß­antrag einigen könne. Abg. Schmidt- Marburg (Ctr.) bedauert, daß der Staatssekretär keine bestimmte Erklärung abgegeben habe. Staats­sekretär Nieberding betont, es beständen im Schooße der Regierungen Widerstände gegen diese Borlage, und diese sollten von hier aus nicht vermehrt werden. Nach einer weiteren Debatte erklärt der Mg. v. Buchka, daß er im Falle der Ablehnung seines Antrages die Beschluß­fähigkeit des Hauses bezweifle. Der Präsident hat ebenfalls keinen Zweifel an der Beschlußunfähigkeit des Hauses. Er unterbricht daher die , Berathung, ohne es zu einer Abstimmung kommen zu lassen.

gemeißelten Namen : Stuttgart, Alton«, Baden-Baden, Wetter, Nächste Sitzung Montag 2 Uhr: Etat des ReichseijenbahnamtS.

Preußischer Landtag.

Abgeordnetenhaus.

(Sitzung vom 25. Februar.)

Das Abgkordnetrnhaus beendeie heute die zweite Berathung

. ... ^ .» u o m.txs^^.a Denkmal fertig gestellt werden. Letzteres wird ein ganz elgen-

D?K Bndge^oMNklMoN des Re-chAttkgk^ artiges, zugleich aber auch ein sehr interessantes Bauwerk

Hat am Donnerstage die Berathung der Flottenvorlage be- werden, mit dessen Ausführung die Bildhauer Gebrüder Küsthard

gönnen. Im Vaterlande blicken weite Kreise auf den Aus- in Hildesheim beauftragt sind. Es sind nämlich für die

gang der Verhandlungen in der Hoffnung, daß das Flotten-.Insel vi-l größere usb kleinere etwa 90100 Felsblöcke, gesetz als die große Frucht dieser Session reifen werde. Der: zwischen 50 und 100 Zentner schwer, die zu tineqt Denkmal Schwerpunkt des Gesetzes liegt in seinen beiden ersten Para- -in künstlerischer Weise zusamn-enge'ügt werden sollen, v'n Städten, Korporationen und Privaten geschenkt worden. Unter

graphen.

$ 1 bestimmt: D er Schiffsbestand der deut­schen Flotte wird, abgesehen von Torpedo Fahrzeugen, .................... ....., .....------------........

Schulschiffen, Spezialschiffen und Kanonenbooten, festgesetzt a. d. Ruhr, Aichoffenburg, Siadt Zwickau, Stadt Essen a. d. auf: a) verwendungsbereit: 17 Linienschiffe, 8 ~ "

Küstenpanzerschiffe, 9 große Kreuzer, 26 kleine Kieuzer; b)

Anderem liest man m-f diesen mächtigen Felsblöcken die e n-

Ruhr, Barmen, Schloß Fürstenstein Fürst von Pleß, Kitzinaen, Stadt Berlin. Von den Ufern des Mains, Die als Material-Referve: 2 Linienschiffe, 3 große Kreu- die Reichsstadt Schweinfurt, Provinz Brandenburg, -Pro-- zer, 4 kleine Kreuzer. Von den am 1. April 1898 vor- vinzialstadt Posen und andere mehr. Auch unser Kaiser bar,' handenen und im Bau befindlichrn Schiffen kommen auf wie bekannt, einen Block von der Hohenzollernburg im Ge-! diesen Soll bestand in Anrechnung als Linienschiffe 12, als wicht von 100 Zentnern gestiftet. Außerdem brfinbet sich des E t a t s verhandele un^ Gewerdeoerwallung. Küstenpanzerschiffe 8, als große Kreuzer 10, als kleine Kreu- unter den Blöcken tin Stein vom Römer in Frankfurt a. M. Seim AusgabKitelPesolddng des MimsterS Z'ttrt Abg. Die Mittel für die zur Erreichung des Sollbe- sowie ein eratischer Block vom Schlachtfeldbei Fehrb llin. Der Reich ar d t (aatlis.) den pand'lsmmrster, bte pl^ache Auf- r . c- ^**«.u:Ä 4« k' gesammte Avfbau soll einen Tumnkus von etwa 14 Meter Hebung der Zuckerpräm'-n zu verhinderu. Die Fabrikanten

Höhe ergeben, in bissen Mitte die Büste des Kaisers vor- hätten reuerdings »» Preise ermäßig^ Mil sie nicht voraus« sprin-t und der ob:re nsn einem Obelisk mit Adler gefrönt feuert konnten, daß die beteiligten Staaten sich 0 schmll : über die Aufhebung der Prämien eimzeu wmden. ES müsse

zer 23. - , , v . _ . .

standes erforderlichen Neubauten sind so rechtzeitig in den Reichshaushalt aufzunehmen, daß die betreffende» Schiffe bis zum Ablauf des Rechnungsjahres 1804 fertig gestellt werden können . . . Nach § 2 sind die Mittel für die regelmäßigen Ersatzbauten so rechtzeitig in den Reichs- haushalt einzustellen, daß Linienschiffe und Küstenpanzerschiffe nach 25 Jahren, große Kreuzer nach 20 Jahren, kleine Kreuzer nach 15 Jahren ersetzt werden können.

wird.

Was die Bestimmungen im Einzelnen betrifft, so sind

Der

: eine entsprechende Frist mit Uebergarissbestimmangen gewährt !werden. Abg. Schwarze (Ctr) hält die Fürsorge für daS !Handwerk und das Gknoffenschaftswejen für zu gering; die (S itz ung v o m 25. F e b r u a r.) Bildung von Innungen und Handwerkskammern müsse energi-

Reichstag hat heute zwei Sitzungen abgehalten. In der ersten scher efördert werden. Abg. v. Schenckendorff (natlib.)

denen die vorgeschlaoene Gliederung der Flotte Einwendungen ^ die zweite L-simg des EeMentwurfs,^ Entschädigung ma$£anf die erl-chliche« Fortschritte aufwuksam, die oer Etat

ernsthafter Art kaum möglich, ebenso wenig gegen die vorge-

schlagene Lebensdauer der Schiffe in den einzelnen Kate zuerst eine prinzipielle Tifserenz zwischen der Regierung und der Kom tigen einstimmig angepommenen ..Ntragks IM die gewer. gorien Beide Forderungen beruhen auf den langjährigen, Mission bestanden habe, insofern die Kommission die Entschädigung allergischen Bild iNgsschulen, aufmeise; aber mit dieser einmaiigm sorgfältig geprüften Erfahrungen der deutschen Marine wie Wiederaufnahmeverfahren freigesprochenen Personen "ilnschte, die j Bewilligung des FinayzwwiüerS sei noch nicht Alles gethan, der fremden Marinen; ein wirklicher Einspruch - von den s,7Wied7raufuahmeoe'st^ für die bessere ^uibil^

grundsätzlichen Gegnern abgesehen lst bisher auch nicht zu haft sei, nicht aber derjenigen Personen, bei welchen die zur Last gelegte s muffr glsorzt UM- dkN ^berp:asr>lcn ein ew 1V. - 4q vc- c^oae getreten. Die Hauptsache ist, das deutsche Volk be- Straflhat nicht genügend aufgeklärt werden konnte, um eine Verurtheil- gewesen werden. Handel^mmister Brefeld gibt zu, daß das, r^rLf bin A "bett Mund seiner Vertreter: Deutschland^"^ zu rechtfertigen. Schließlich habe man sich über einem Mittelweg rosg im Etat für diese Zwecke geschehen sei, nur einen Anfang der un 1 Kn r i l 3904 bi e e Rl o 11e »er wenV 5""'S-T ^»Ä . MW*> *» P->I°"" lwlifa M^^m . tastelle. ®ie 4ro.bwertbr.mm.ro er soll am 1. Aprrt vreic^rorrc VcreN zuzubllllgm, die wirklich unschuldig befunden worden seien oder die doch 1s ....

ungsbereit haben; damit sie dies danernd,dargethan hätten, daß ein begründeter Verdacht gegen sie nicht mehr llchten, dazu bedürfe es umfassender Vorbereitungen uib zu-

bleibe, soll ber er(M wie «gegeben gefiedert ...... -=* -«.. >-. ».>-> « f - a«.

nächst müßte das Handwerk in freien und Zwangsinnungen

werden.

Von dem Schicksal der Floltenvorlage ist nicht nur das

vorliege. l.^,----K_. .

Nach lebhafter Debatte begründet Abg. Haase (sozdem.)den soüal- Ornaniftrt werden. Wichtig sei, daß sich bereits Handwerker­demokralischen Antrag, im $ 1 den Schlußsatz m streichen: »das ^ I trebitaenoffenWen gebildet haben und 40 in der Bildung jähren muß die Unschu d des Vcrurth-.lt-n bezugl.ch der ,hm zur Last " » - ' ^ . Handwerk PlutfiAt ant

»Mm »Ä ^tatoA bei ffr-lmdob Ä^?!^S»S^ ^J^^Ä^ u t?S? ?bi^M £*

Feind sondern auch die Bethätigung unserer ausnäitigen! ges-tzes begründenden Umstände, ergeben haben." Der Redner hatt rs eme glückliche Zukunft. Abg. Wallbrecht bittet um Vn- L il f ' LL/^»ä Ennhpit HA um eine Forderuna lür besser, das ganze Gesetz abzulehnen, als es Mit dieser eingeschränkten Mehrung ber Baugewrrksschulcn, deren Lehrer denen an Politik abhängig. Es Hände.t stcy 9 " i Entschädigung anzunehmen. Nicht aus Mitleid fei bte Entschädigung zu . staatlichen höheren Anstalten aleichrustkllen seien Geb

nationaler Sichnheit und Ehre. Möge bte Entscheidung des gewähren, sondern als ein Recht des durch den Staat Geschädigten.!^" ^ 2. ^. q - J = t&rilt mit bafe hie^^prhnnhTntter n Reichstages in diesem Sinne ausfallen. .. Seine Partei werde alle Mittel ausbieten, um das Gesetz in der jetzigen Obeneg.-Rath Luders theilt mit, daß die Verhandlungen

Die heutige Nummer umfaßt außer dem. Unterhaltungsblatt 12 Seiten.