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Hanauer Anzeiger
20 Dezember
ausgearbeitete Vorlage, betreffend die Neubewilligung von 100 Millionen Mark für Ansiedelungszwecke in den Provinzen Posen und Westpreußen stehen. Aus dem Kultusministerium werden hauptsächlich der Gesetzentwurf betreffend die Lage der Piioatdozmten und der bereits von der Generalsynode durchberathene Gesetzentwurf, betreffend das Diensteinkommen der Geistlichen, an den Landtag gelangen. Die Dauer der Tagung ist nach den bisherigen Dispositionen der Staatsregierung kurz bemessen.
Preutzische Arzneitaxe. Die nach neuen Grundsätzen aufgestellte preußische Arzneitaxe für 1898 ist nun mehr soweit fertig gestellt, daß sie in einigen Tagen erscheinen wird.
China und die Besetzung von Kiau Tschau. Das Bureau Dalziel meldet aus Shanghai, China werde die deutsche Okkupation von Kiau-Tichau anerkennen. Diese Meldung findet ihre Erklärung in einer anderen Depesche, welche über die letzte Sitzung des Tschung-U Damen Folgendes berichtet: Präsident Prinz Kung befahl vie sofortige Bewilligung der deutschen Ansprüche einschließlich der Okkupation Kiau-Tschaus, denn dies würde das übrige China vor einer Zerstückelung bewahren und überdies Rußland und Frank
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zwingen Farbe zu bekennen, ob sie »ff.-n mit Deutschgehen wollen. Prinz Kung bob die angebliche Absicht Großmächte hervor, China aufzutheilen, wobei Deutsch- Shangtung, Rußland Korea und Nord-China, Frank- die südöstliche Provinz Fokien und Formosa nehmen
würde, obwohl letzteres jetzt Japan gehöre. Li-hung-Tschang opponirte; er hielt es für besser, China sollte sich Deutschlands Forderungen widersetzen, eventuell mit Gewalt. Die anderen Mitglieder bes Tshung U-Damen stimmten jedoch dem Prinzen Kung bei, nur fürchteten sie die Haltung der Pro- vinzbeoölkerung, wenn Chinas Nachgiebigkeit und daS Gerücht von einer beabsichtigten Auftheilung des Reiches bekannt würde. — Das britische Kriegsschiff „Phönix" ankerte in der Kiau-Tschau-Bucht.
Die Ereignisse in China. Port Arthur ist durch ein russisches Geschwader besetzt worden. Hierüber liegt folgende amtliche Nachricht aus Petersburg unterm 18. d. M. vor: Das russische Geschwader unter dem Kontreadmiral Reunow ist soeben in Port Arthur eingelaufen, um dort den Winter zu verbringen, mit voller Zustimmung der chinesischen Regierung. Dieser Akt ist ausschließlich begründet durch das Bedürfniß einer provisorischen Winterstation, und es kann nicht die Rede von einer erzwungenen Okkupation und von irgend einer Demonstration oder feindseligen Absicht gegen China, Deutschland, Japan oder irgend eine andere Macht sein. Das vorgenannte Port Arthur liegt auf der gebirgigen Halbinsel Liautung, gerade gegenüber der Halbinsel Schan- tung, deren Bucht Kiautschou Deutschland nun besetzt hält, und welcher Prinz Heinrich mit seiner Flotte zueilt. Dem chinesischen Kriegshafen auf Schantung, Chesou, gegenüber befindet sich Port Arthur, einer der festesten Plätze, den China hat, zugleich der künftige Endpunkt der russischchinesischen Mandschurei-Bahn. Nachdem der Hafen schon mehrfach England und Rußland Anlaß zu diplomatischen Streitigkeiten gegeben hatte, spielte sein Name im letzten chinesisch-japanischen Kriege eine große Rolle. Die starke Festung siel den Japanern unter General Oyama erst nach heftigem Widerstand der chinesischen Garnison am 24. November 1894 in die Hände. Nur mit schweren Verlusten war es dem Feinde möglich, den Platz einzunehmen. Steil, auf hohen Felsen liegen die einzelnen Forts des stark befestigten Hafens, und der Hafeneingang ist durch Sperrforts auf einer weit vorspringenden Spitze besonders geschützt. Die Föhrde ist bis an die Stadt heran für die größten Panzer fahrbar. Die Forts waren mit Kruppschen Kanonen ausgerüstet, die aber wahrscheinlich Japan als Kriegsbeute mitgenommen hat.
OsMissche Ed «rnpottttsche MachrichteW (Depeschen-Bureau „Herold.")
Berlin, 19. Dezbr. Der vorgestrige Besuch des Kaisers beim russischen Botschafter hatte in erster Linie den Zweck, dem Botschafter zum Namenstage des Zaren zu gratuliren. Daß im Anschluß hieran Fragen der Politik berührt worden sind, darf als sicher angenommen werden. Der Abschied des Kaisers von dem Botschafter war ein äußerst herzlicher.
ausschusses im Verwaltungsjahr 1898/99 an folgenden Tagen statt: 14. Februar, 18. April, 20. Juni, 19. September, 21. November 1898 und am 16. Januar 1899.
* Neujahrsgelder der Lehrer. Vielfach ist es üblich, daß den Lehrern bei Beginn des Unterrichts nach Neujahr sogen. Neujahr sgelder als Geschenke von den Schul- : kindern überbracht werden. Die Kgl. Regierung zu Cassel, Abth. für Kirchen- und Schulsachen, hat nunmehr in einer Verfügung ausgesprochen, daß diese Gepflogenheit' jetzt nicht Berlin, 19. Dezbr. Im Reichsamt des Innern hielt - Mehr gerechtfertigt erscheine und sie daher gern einer ihr aus gestern die Kommission des wirth s chaf t lich en Aus- Lehrerkreisen selbst zu theil gewordenen Anregung folge und s ch u s s e s zur Berathung der Handelsverträge eine ^^ fernere Annahme von sogen. Neujahrsgeldern seitens der Sitzung ab.
Berlin, 19. Dezbr.
Berlin, 19. Dezbr. Geheimrath Schwenninger ist, wie * Von der Gemäldeausstellung des Kttnft- der „Lokalanzeiger" aus Friedrichsruh meldet, gestern dort einge- Vereins. Wir gehen wohl nicht irre, wenn wir annehmen, troffen. Das Befinden des Fürsten Bismarck ist im all-idaß die Weihnachtszeit sich auch in der Ausstellung des gemeinen befriedigend, doch klagt er neuerdings über zeit- Kunstvereins bemerkbar macht. Cinestheils sind die- zur Ver- i weiliqe Schmerzen in den Füß-n. ‘ loosung angekauften Bilder rc. in ihrer Gesammtheit zur Be- ,
Berlin, 19. Dezbr. Nach einem Londoner Telegramm schau ausgestellt, um den etwaigen Gewinnern & priori des „Berl. Tagbl." erfährt eine dortige Zeitung aus an-1 eine Einsicht in die zu erwartenden Kunstschätze zu gestatten, geblicher ausgezeichneter Quelle, daß es den Bemühungen des anderntheils ist die vom Kunstverein außerdem noch vorge- [ Staatssekretärs von Bülow bei seiner letzten Anwesenheit in führte Sammlung so reichhaltig, daß sie wohl als eine Italien gelungen sei, mit der italienischen Regierung einen freundliche Aufforderung zur regen Betheiligung durch An- = Vertrag dahin abzuschließen, das falls Frankreich den- Hafen kauf aufgefaßt werden kann. Die zur Verloosung angekauften. von Biserth Rußland als Kohlenstattion zur Verfügung stelle, Stücke sind gut gewählt, eine Werthung derselben wollen wir ■ Italien einen der Häfen Südsiziliens an Deutschland zum jedoch unterlassen, da wir es in der lediglich 8kbe ausströmen- gleichen Zwecke ablassen würde. den Weihnachtszeit nicht für angebracht halten, durch Hervor-
99 erlitt, 19. Dezbr. Wie dem „Kleinen Journal" aus Hebungen und Einschätzungen Eifersucht und Enttäuschung zu u Prag telegraphirt wird, haben daselbst in der Ferdinands- erregen. Neidlos, wie wir sind, wünschen wir jedem glück- kaserne am Mittwoch und Donnerstag zwischen den einzelnen Eichen Gewinner bei der übermorgen stattfindenden Verloosung Truppentheil-n ernstliche Zusammenstöße stattgefunden, die die erdenklich größte Freude und Befriedigung an seinem äußerst bedenkliche Dimensionen angenommen haben sollen. - Glücksfaüe.
In militärischen Kreisen werde über diese Vorgänge strengstes * Hanauer Thierschutzverein. Alljährlich am Sonn- Stillschweigen beobachtet, doch sei es ein offenes Geheimniß, lag vor Weihnachten veranstaltet der Thierschutz verein eine daß nationale Streitigkeiten zwischen den Soldaten der ein- sinnige Feier, die er als sein Weihnachtsfest bezeichnen kann, zelnen Truppenabtheilungen die Ursache der Zusammenstöße 9^ es doch, bei dieser Gelegenheit einer Anzahl derjenigen gewesen sei, bei welchen 21 Soldaten schwer verletzt wurden. Männer zu gedenken, die in verständnißvoller Weise sich der
Nach einer anderen Version soll die Ursache der Kämpfe ihnen anvertrauten Thiere angenommen und diesen richtige
zwischen deutschen und tschechischen Soldaten darin gelegen und liebevolle. Pflege und Behandlung haben angedeihen lassen, haben, daß ein Korporal, der sich der Weisung einer Militär- Bei der diesjährigen Feier, die gestern Mittag im Bereins- vatrouille auf der Straße widersetzt hatte, von derselben lokale zur Post stattfand, war der Vorstand in der Lage, fol-
sofort niedergestochen wurde. Die „Narodny Listni", welche gende Männer auszuzeichnen:
diesen Vorfall sehr vorsichtig veröffentlichte, wurde sofort konfiszirt.
Lemberg, 19; Dezbr. In der Nähe von Snyatin fand ein Zusammenstoß zweier Lastzüge statt. Achtzehn Waggons wurden zertrümmert, ein Maschinist getödtet und mehrere Bahnbedienstets mehr oder weniger schwer verletzt.
London, 19; Dezbr. Die Meldung der Besetzung Port Arthurs durch die Russen verursachte allgemeine
gleichen Zwecke ablassen würde.
In trefflichen Worten wies der Vorsitzende des Vereins Herr Prof. Dr. Scheer auf die hehre Bedeutung dieser Feier hin, betonte, daß gegenüber der als betrübend zu bezeichnenden ließ bereits Donkong mit unbekanntem Fahrtziel. , Thatsache, daß im Laufe des Jahres gegen ThierquAer in ca.
Kanea, 19; Dezbr. Ein muselmänischer Hirte ist von 40 Fällen eingeschritten werden mußte, andererseits es wiederum mit Freuden erfülle, wenn man in der Lage sei, wie an diesem Tage, einigen braven Männern für ihr Wirken in entgegengesetzter Richtung danken und sie auszeichnen könne. Er überreichte nun den genannten Männern je ein Ehren
Aufregung. Der englische Geschwaderkommandant m den chinesischen Gewässern erhielt geheime Instruktionen, und ver-
Christen ermordet worden. Es werden strengere Maßregeln zur Aufrechterhaltung der Ordnung getroffen.
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Voraussichtliche Witterung: morgens und abends lokale Nebel.
Aus Stadt und Landkreis Hanan. Aachdruck unserer Lokalartikel nur mit Quellenangabe „Han. Anz." gestattet.
* Personalien. Dem Postdirektor Syarig in Ha-
nau wurde der Rang der Räthe vierter Klasse beigelgt. ____„,.. — —, _„ ,.^—, ^^„^^„^^^^ ülUHV.
* Landesousschutz. Nach den nunmehr getroffenen läge beruhende Sterbekasse des Bundes Deutscher Gastwirthe Bestimmunqen finden die regelmäßigen Sitzungen des Landes- besitzt einen Mitgliederstand von über 8000 mit einem Ver-
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Volksschullehrer allgemein verbiete.
* Von der Gemäldeausstellung des Kunst- X Wir gehen wohl nicht irre, wenn wir annehmen,
1 ) Fahrknecht Johs. Keßler bei Joh. Lorenz Michel in Hanau,
2 ) Fahrknecht Hofmann bei Aug. Maret in Hanau,
3 ) Fahrknecht Philipp Feig fbei Schönmeyer u. Baumann in Rückingen,
4)i Fahrknecht Georg Heilmann bei Peter Zeh in Kilianstädten.
10 Mk., hieran die Bitte knüpfend, daß sie auch in Zukunft durch Beispiel und Belehrung den leider noch so oft, manchmal auch im Unverstand, verübten Thierquälereien entgegen treten möchten. Hiermit war der festliche, für jeden Freund der Thierschutzsache erhebende Akt zu Ende.
* Sterbekaffe des Bundes deutscher Gastwirthe. Die aus der sicheren, sachwissenschastlichen Grund-
Reinh. Hug, 1517 ’
Paul Lenius, 1548
Anton Hattstein, 1558 8
Frid. Fontanus, 1560 (1556 in Marburg)
Julian Hottanus, 1571
Hect. Meugerus, 1582 9
Er. Moerbott, 1582
Christoph Furfetderus, 1582 (1586 in Marburg)
Seb. Ronerus, 1585
Jacob Keller, 1588
Erf
Joh. Heidolff, 1462
Joh. Schlich, 1467 (1466 in
Heidelberg)
Ludw. Dyle, 1468 14
Joh. Kemmerer» 1468
Phll. Rudloff, 1470
Conr. Nippe, 1473
Phil. Mulen, 1478 18
PhihPhyl, 1480(1483 in Heidelb.)
Eberh. Brün, 1485
Conr. Pistoris, 1491
Joh. Frantz, 1492
Nic. Gyßen, 1496 16
Mar
EraSm. Steindecker, 1532 14
Nic Scheyde, Mgr., 1639
Joh. Aemilius, 1540
Hect. „ 1540
Hier. Ruß, 1540
Ern. Steindecker, 1540, 1542
Frid. Fontanus, 1556 (1560 i
Heidelberg)
Phil. Jacobi, 1559
Nic. Jmell, 1561
EcaSm. Mawß, (Maus) 1561
I. Myllerus aus Marburg, prä- ceptor der Grafen von Hanau, 1591 10
Phil. LudwHölzerus, 1591(1589 in Marv.) "
Gg. Snabelius aus Allendorf, vräceptor der Grafen von Hanau, 1591
Peter Goltbrun, 1593
Heinr. Rauch, 1597 12
Phil. Bottius, 1599 13
urt
Job. Bachus, 1497
Joh. Weymudt, 1498 17
Joh. Wedel, 1499 18
Joh. Heyl, 1501 19
Frid. Schwinne, 1503
Fred er. Ruppel, 1503 ” Laurenc. Andree, 1506 21 Heilwardus Selbet, 1512 22 Henr. Toppfer, 1519
Joh. Muris, 1521 23
Joh. Corbach, 1547 Cir. Schatz, 1557.
bürg
Phil. Christinus Montanas, 1563, 1588
Christoph Kovff. 1570 28 Christian Schilling, 1574
Christoph Furfelverus, 1586
(1582 in Heidelb )
Peter Piscator (Fischer), 1589
Phil. Ludw Holzerus, 1589 (1591 in Heidelberg)
Sigism. Aemelius, 1596
Joh. Czeuchner, 1550 Gg. Berckholt, 1551
Wittsenberg
Joh. Cannus, 1551!
Dan. Schram, 1558
Leipzig
Joh. Rupenheim, 1426 26
Es wird gewiß von allgemeinem Interesse sein, über die Familien der Studierenden etwas zu erfahren, aus welchen Bürgerkreffen diese jungen Leute hervorgingen, oder was für Stellungen sie im späteren Leben einnahmen. Das letztere war mir nur bei fünf Personen mit ziemlicher Sicherheit festzustellen möglich; die Familie konnte ich dagegen bei einem Dritteil annähernd bestimmen. Es läßt sich immerhin daraus der Schluß ziehen, daß vor allem die Beamten darauf bedacht waren, ihren Söhnen eine gelehrte Bildung angedeihen zu lassen. Verschwindend klein ist die Heranbildung zum geistlichen Stand auf den genannten Schulen, was ja auch selbstverständlich ist.
'Der .ehrwürdige Jungherr von Hanaw" kann kein anderer als Reinhard II, der spätere erste Reichsgraf sein, welcher zwei Jahr zuvor in Bologna studierte.
Graf Ludwig von Hanau kann nur der 1464 geborene Sohn Philipp des Aelteren (Hanau-Lichtenberg) sein; er starb 1484 zu Trient.
"Johann Greffe ist 1496 und 1514 Schöffe des Stadtgerichts und wol ein Verwandter oder Sohn des Schöffen Peter Greff (1470 und 1478, im folgenden Jahr als gräfl. Keller bezeichnet), dessen Neffe Philipp Freyß 1479 den Andreasaltar in der Marienkirche ausstattete. Ein Peter Greff 1528 Bürgermeister; Heinrich Greff 1504 Kirchenbaumeister.
4 Von 1512 bis 1526 wird ein Meister (also ein Lehrer) Johann Gl e ippurgk (Glypurg, Glyperg) als Pfarrer zu Hanau genannt.
6 Ein Henne Ruppel war 1445 Schultheiß (1435 Rupilhenne Schöffe), ein Peter Ruppel 1496 und 1514 Schöffe des Stadtgerichts. Der Gehülfe Gutenbergs, Berthold Ruppel, von Hanau ist vielleicht ein Sohn des Schultheißen. ,
° Jorge Mey er, wol der Vater, ist 1492 Schreiber des Grafen Philipp von Hanau; ein Jcorius Mayer 1486 Altarist in Hanau.
7 Vielleicht Sohn des Schultheißen (1501 bis 1503) Heinrich Huck, welcher 1508 gräfl. Keller war.
8 Anton Hatstein, wol Sohn des Schultheißen Anton H. (1541 bis 1561), ist gewiß der gräfliche Schreiber und Registrator, welchem wir wertvolle Beiträge zur Han. Genealogie zu verdanken haben.
9 Ein M. (Magister) Menger war 1562 Schulmeister.
'°Johann Miller (Millerius) Schultheiß der Neustadt Hanau von 1601 bis 1605.
11 Pil. Ludw. Höltzer wird 1613 als Oberschultheiß erwähnt. Batten H. ist 1529 gräfl. Sekretair.
12 Vielleicht ein Enkel des 1513 bis 1526 als SchuÜheiß genannten Heinrich Rauch. Henchin R. 1473 Bürgermeister.
'b Wol der Han. Rat Dr. Philips Bott, welcher nach Sturio's Tod (1621) das Schultheißenamt der Neustadt eine Zeit lang versah.
14 Der Name dürfte später in Th y l l i u s umgewandelt worden sein. Johann Engelbert T. ist 1612 und 1616 Oberschultheiß.
Moln Henne 1472 und 1496 ein Schöffe des Stadtgerichts; Johann Mo lchin ist 1505 Geistlicher in Hanau.
' ° Vielleicht Sohn des Johann Gy se von Steinheim, der Herrn von Solmß und von Hanauwe Schrijbev (1485); Johannes Gise 1515 Keller zu Windecken.
17 Wol Sohn des Stadtschreikers (1472) Nikolaus Wynmutd.
18 Johann Weddelist 1545 Rat und Diener unsers gnäd. Herrn v. Hanau; ein anderer Johann W. ist 1517 Pfarrer in MiLtelbuchen und Stiftsherr zu Hanau, 1537 Pfarrer in Altenhaßlau.
19 Ein Hans Heyl 1538 und 1540 Schultheiß in Nauheim; Konrad Heil 1570 Hanauischer Stipendiat.
"° Vgl. Anmerkung. 6
211479 bis 1500 ist Johann Andree, welcher vorher Stadt- Schreiber war, Stadtschultheiß; er ist vielleicht der Vater des Studenten.
22 Soll vielleicht Selbold heißen. Heyl Selbolt ist 1496 Schöffe, 1504 Kirchenbaumeister.
23 Muris (Mohrsoder Murer?); Claus Murer ist 1496 Schöffe. 24 Ein Henrich Steindecker ist 1528 (noch 1536), zugleich mit Holtzer, gräfl. Sekretair.
"° Vielleicht Sohn des Kämmerers (1563) Jakob Kopfs; ein Philips Kopfs ist 1612 Kämmerer.
-° Soll jedenfalls Rumpenheim heißen. Heintze Rumpenheimer, Edelknecht, war 1382 Amtmann zu Bergen. Jungherr Clas von Rumpenheim 1449 bis 1459 Schultheiß in Hanau, später Keller. ---------- (Fortsetzung folgte Frankfurter Kries.
Frankfurt a. M., 19. Dezbr.
Des herannahenden Weihnachtsfestes wegen zeigten in den letzten Tagen Theater und Konzerte manche gähnende Leere, hoch veranlaßt dies die Konzertoeranstaller nicht, eine Herabminderung der musikalischen Genüsse eintreten zu lasten. Es vergeht fast kein Abend, der nicht ein Konzert brächte. Den Besuchern des Saalbaues bereitete vor einigen Tagen