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Hanauer Anzeiger
16 Dezember.
Revolver. Majorowski soll den verhändgnißvollen Schuß.
gethan haben.
Dèo Flucht aus Klondyke. Nachrichten aus Alaska zufolge, sind etwa 1000 Goldgräber, die dem Hungertods NaG wären, Ende Oktober von Dawsoncttu ausgezozen und suchen mühsam ihren Weg nach Dyea. fl>n indischer Bries- träger, der Dow^onctty 10 Tage später verließ, brachte diesen Geeicht. Nicht ein Viertel der Unglücklichen wird das gesteckte Ziel erreichen, da si: bei sehr geringem Mundvorrath von Kälte und Schneejtürm-n aufgerieben werden. Eine Anzahl 'lnsiedler in Dyea soll sich Üvti^snS verpflichtet haben, innerhalb 50 Tagen 50 000 Pfund Lebensmittel nach Dawsonetty zu schaffen, gegen eine Entschädigung ton 75000 Dollars durch die Regierung der Vereinigten Staaten.
Lebendige Schlangen zu verschlucken ist der angenehme und sensationelle Beruf eines jungen Kaffern in Grahamstown. Dieser Mensch mit dem anscheinend sehr gesunden und widerstandsfähigen Magen schluckt nach dem Belieben des Zuschauers gegen ein bestimmtes Entgelt ohne Zögern eine Eidechse oder auch wohl einen Salamander hinunter. Gegen eine Extravergütigung hingegen läßt er selbst auch eine Schlange durch die „Kehle gleiten". Eine große Vorliebe scheint er namentlich für die „Schaapfticker", eine der giftigsten afrikanischen Schlangen, zu haben. Drei dieser Leckerbissen verzehrte er kürzlich mit Haut und Haar vor einem erstaunten Auditorium in der Zeit von 3/± Stunden. Seine Geschäftsutenstlien bestehen aus einer kleinen Sammlung aller möglichen Reptilien, die er in seinem Beutel mit sich herum führt. Angeblich will der sonderbare Kauz gegm das Gift gefeit sein.
Die höchste Lebensverstcherungspolize der Welt ist wohl die kürzlich abgeschlossene Vereinbarung Vanderbilts mit der „Mutual Company". Vor seiner Abreise nach Liverpool nämlich hielt es der Millionär, der eine größere Reise durch China und Japan unternehmen will, für angemessen, sein kostbares Leben zu versichern. Als Prämie hat er nicht weniger als 35 000 Dollars pro Jahr zu zahlen. Er kann es sich bei seinem Vermögen allerdings leisten.
b) Weltmarkt
aus Grund Deveschen vom Mittwoch, in Mark per Tonne, inkl SVrnrfit ^iVt und Speien
Von New-f^ork nach Berlin
Von Chicaao naai Berlin
Von Liverpool nach Berlin
Von Odessa nach Berlin
Von Odessa
(Weißen)
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Kop.
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Kop.
11,81 ö. fl.
226 hl. fl.
207,80 217,00
211,10
205,25
150,80 209,00
153,30
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Schiffsbyricht.
Landon, 14, Dezbr. Der Eastle-Drmvfer „Tiutazel Castle" ist auf der Ausreise vorgestern in Kapstadt angckom- men. ,
Drahtnachrichten des „Han. Anz."
Berlin, 16. Dezbr. Der Seniorenkonvent des Reich
o-
Zentralstelle der preußischen Land Wirthschastskammern.
15 Dezember 1897.
a) Für inländisches Getreide ist in Mark per Tonne gezahlt worden:
Weizen
Roggen
Gerste
Hafer
Uckermark
182—183
135—136
—
136-141
Mittelmark, Prignitz
175—185
133—139
140—150
140
Neumark
170—182
132—138
145—160
140—146
Lausitz
186
138—145
142
140-148
Magdeburg
180—185
142-145
160—205
140—156
Altmark
180—186
140-141
152-160
142—152
Merseburg, östlich
182—190
145—146
178-183
143—158
,, westlich d.M,
180—197
140—156
172-202
140—150
Erfurt
180-184
143—160
163—205
142—145
Bz. Stolp
188-190
128—140
128-150
130-140
Neustettin
—
125
137
130
Naugard
180
130-131
125-130
130—138
Bez. Stettin
182-184
136
151-152
140
Anklam
175—179
130—133
134—140
134—139
Stralsund
—
133
—
141—143
Danzig
180—190
139
146
133—139
Thorn
175—185
136-142
136—140
135—146
Kulm
185
—
—
—
Elbing
—
—
- ■■ H
120-132
Königsberg i. Pr.
186
120-135
122-143
120-132
Tilsit
185,88
130-140
125—137
120-140
Lyck
—
115—134
114—125
130
Allenstein
180-183 ‘/2
125—133
125—150
128
Insterburg
1843/4
122-132 V»
—
136
Breslau
191
148
157
138
Gleiwitz
195
148
160
146
Lueben
176-184
143—151
142-150
131—139
Glotz
185-194
141—153
141—152
125—135
Bromberg
175—178
130—138
120-145
132—142
Lissa
155 — 175
137-143
125—145
127—133
Wreschen
179
—
—
—
Krotoschin
180-188
140-145
140-145
130-134
Hadersleben
170-182
135-140
120—135
123-130
Rendsburg
—
142
—
134
Marne
175-180
142—145
112-115
125-130
Cassel
190
152
—
150
Stettin Stadt
U180 183
134—136
145—155
135-139
Posen
1164—184
127—144
125—150
123—145
1755 g.p.l.
712 g. p. 1.
573 g. p. 1
450 g. p. 1
Königsberg i. Pr.
185
133
—
141
Berlin
189‘/2
144
—
151
tages trat gestern nach der Senatssitzung zusammen nno machte sich dahin schlüssig, daß nah Erledigung der erft-n Lesung der Msiitärsirafprozeßordnung die Fwien beginnen sollen, voraussichtlich morgen ooer Samstag wird diese Vorlage au eine besondere Kommission verwiesen werden. Die erste Sitzung im neuen Jahre soll am 11. Januar statt- finden. Zur Verhandlung soll alsdann die Novelle zur Zioilvrozeßordnung gestellt werden.
Berlin. 16. Dezbr. Gegen den im Reichstage vorge- legten Entwurf der Militärstrafprozeßordnung wird der „Nationalliberalen Korrespondenz" zufolge die bayerische Regierung vor dem Reichstag ihren abweichenden Standpunkt geltend machen. Im Bundesrathe soll außer Bayern noch ein Bundesstaat gegen die Vorlage gestimmt haben.
Berlin, 16. Dezbr. Wie die „Voss. Ztg." hört, hat Freiherr von Stumm in der jüngsten Tagung des Eisenbahnrathes in Berlin die ausdrückliche Erklärung abgegeben, daß er bei den nächsten Wahlen kein Mandat annebme.
Berlin, 16. Dezbr. Das „Kleine Journal" meldet
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Fasche M. 1.50,
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Halbe Flaschen
kosten
wie die Hälfte einer ganzen.
Niederlage bei:
20 Pfg. mehr
12269
Andri Emmerich in Hanau, Ecke Paradepl und Fahrg.
Verschließb. Stoßt, zu verk., zum Packet- sahren geeignet. 17677
Gravirendes ergeben habe, daß man sich der Revision nicht ; mehr entziehen könnte.
Madrid, 16. Dezember. Militärische Zeitungen, hauptsächlich die „Correspondenzia Militaria", meldeten, daß 20 Generale beschloßen haben, offen Protest zu erheben gegen die
Botschaft des Präsidenten Moe Kiuley, welche sie für eine Veleivs mnz der soanilchen Armee erachten müssen. Anderen Nachrichten zufolge haoen nur 6 Generale dem Vorschlag? zugestimmt.
Nom, 16. Dezbr Offizielle Nrchrich'en besagen, daß das Parlament zum 20. Dezember zusammenberufen werden wird.
DMislke MâlinaMsgeflkenke
sind stets
willkommen, deshalb sollte N emand vergessen, auch einen Karton â 3 Stück (Mk. 1.50) der in weitesten Kreisen in- 1 folge ihrer Feinheit und vorzüglichen Eigenschaften für die
Hautpflege so sehr beliebten „Patent-Mycrholin-Seife" unter den Weihnachtsbaum zu legen. U.'berall, auch in den Apo
theken, erbältlich. Wo nicht vorrâthig, versendet die Myrrholin- Gesellschait m. b. H. in Frankfurt a. M. 2 Kartons franko
gegen Nachnahme von Mk. 3.—.
*
*
17704
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Wilsche mit ^-^ 8 i^rpenttn- Kttllseift!
Es ist eine Lust, bunte Gewebe je^r Art damit zu reinigen, weil Alles Farbe behalt und weih b.ei5\ Holen Sie zum Versuch ^/z-Pfundpacket „mit dem Noten Kreuz" beim |1 Drozuisten, Seifen- oder Kolouialwaacen-Hâuoler. — Fordern
Sie „echte Luhn’s“! 2845
Aßsnnements-KinlaütUrg
Mit dem t. Irnuar 1898 beginnt ein neues Abonnement auf den
„Hanauer Anpiger^,
welcher
kugleich amtliches Grga.! für den Stadt- uud Landkreis ga^M,
and nachweislich das weitverbreitetste und umfangreichste Blatt Hanaus ist.
Derselbe bringt täglich die amtlichen Bekannt-
ans Veerden: Das Landgericht erführe das Generalkommando machung-nfur den Start- und ^»vrr-z Ham»«, in Metz, gegen den Lieutenant von Puttkammer, der bereits L ^°"? L-s«kr-.z ^
«ne -inmon-tlich- Strafe in Magdeburg rerbüßt, eine weitere Ä™,^ S&*“SS 5
dreimonatliche Gefänamkstrafe ru vollstrecken weil er der und MüEberichte, rirchliuie, lsrâ und vrov^r^ieAs G "»"sm Frau das ihr z.tglspwchme Kind ' LW^ «»tzM “». *" »*«T ,^
- " - ° ° - Reichs- und Landtags, aus denen des Provinzia -
landtags, die Protokolle der Sitzungen der Handels-
auszuliefern, nicht nachgekommen ist, vielmehr das Kind ver borgen hält.
kammer sowie des Gemeinde-Ausschusses, Ber
^sä M ?ä; s f^^L^^
Mânner. unb 2 grauen in ein offenes Stab. Em- grau ' J™,f, Ä J' t, 3 fe’nÄÄ1!
wurde schwer, die übrigen Personen nur leicht verletzt. " j x»"k. K aff-n-L-tt-ri-. Das M. kkhâ,.,r-
Kiel, 16. Dezbr. Gestern Abend um 0 Uhr fand im blatt enthalt neben spannenden grogeren Erzählungen kl-m-r-
Schlosse ein Diner zu etwa 60 Gedecken statt, an welchem Novellen und Abhandlung-« s-wt- r-,ch°z Manmgfalttg-, auch
außer dem Kaiser noch Prinz uud Prinze,StA Heinrich, Prinz ^1 d« .--»>«« «-Z«g-^ M d.e im Laus- d-S
Adalbert, der Kommandant der ,,Gesion", die Stäbe der Vormittags (am Tage -er Ausgabe) beim D-p-ichm-
Deutschland" und der Kommandanten der, Bureau Hmld emlarsenden Dr-htnachr,cht-n.
na kaiteritckr-Ktetata. ...» M. Mw w> Der „Hanauer Anzeiger", welcher, wie von unseren
„Gesion", der
übrigen Schiffe, das kaiserliche Gefolge und die Spitzen der . freimbn(fift anerkannt wird sich stets erfoloreich be-
Mannebehörden beiwohnten. Gestern Abend 10 Uhr begab ^iern freundUch l anertanm wwd, ncy stets erfoigret^ be-
stch her Kaiser aus di- „G-fiov", um dort zu ü«n°cht-n i --« Riemen Zuhol, ft-t g zu °°rb ss r» unb zu -rw-,.--«,
B-.dt-.p-ft, 16. Dezbr. lieber die gestrige Minister- âd au« ferner n«« Straften bestrebt etn, feinen Leser» an
tonferen; verlautet, daß die Eaisch-ioang d-S Kaisers b-züg- llâ-st-s Sp,-g-lb,lo der W-ltb-g-b-nhntm zu bieten. _
lich der Quotenaustheilung sestgestellt uud auch die Formel■ gefunden sei, in welcher Weise die Zolleinnahme trotz des Zoll- und Hrndslsbündnisses zur allgemeinen Auslage brran-
Der Abonnementspreis beträgt M. 2.25 pro Quartal und nehmen sowohl die Expedition (Waisenhaus) als auch sämmtliche Postanstalten Bestellungen entgegen.
Zur Veröffentlichung von Inseraten jeder Art eignet
«ezoqen werden können. Die Formel wiro in dem Gesetz, „. s^ ^iu^^^ u^i ^^ ^ ^" ^« in welchem die Beschlüsse der beiden Delegation-« sanktionirt stch,.d-r "Ha»a«-r An,eig-r" semer starken nnd ' mprhpn enthalten f/in stetrg zunehmenden LerbreNung halber ganz besonders
" Pârts, 16. D-zb'r. In Parlamentarismen Kreisen tritt unb k°st-' die ifpaltige Zeile nur 10 Ps.
das bisher noch unbestätigt gebliebene Gerücht auf, das!
Ministerium habe bereits die Revision des Prozesses Dreyfus oom ^uge Der Beitellung ab bis zum 1. Januar gratis.
beschlossen, da die Untersuchung gegen Major Esterhazy so Redaktion und Verlag des „Hanauer Anzeiger."
Neueintretende Abonnenten erhalten den Anzeiger
Die auf Gruna der am 1. Juli d. J. in Kraft getretenen Verordnung vom 31. Mai über die Ausdehnung der §§ 135' bis 139b der Gewerbeordnung auf die
Wcrkstätten der Kleider- und Wüschefabrikation zum Aushang in den Arbeitsräumen bezw. zur Führung vorgeschriebenen Formulare: L Auszug aus den Bestimmungen der Verordnung vom 31. Mai
2.
1897,
Verzeichniß der jugendlichen Arbeiter mit Angabe der Arbeitszeiten und der Pausen,
Verzeichniß derjenigen Tage, an welchen Ueberarbeit geleistet wurde,
sind vorräthig in der
^ailohaus^udihodluiig in Kaaau.
Wndmigs-Allsträge »rhi*^
für die Vollstreckungs-Behörden wegen Bei-
treibung rückständiger Abgaben sind neu gedruckt und in der Waisenhaus-Buch, handlang zu habe
Heberollen für kirchliche Umlagen sind in der Waisenhaus-Buchhand* lung zu haben.
Wichtig für Hausfrauen.
Die unter der Marke „EleHantenkaffer" ÉLÖisquè â Co^Mannheim, bekannten und beliebten gebrannten Qualitäts-Kaffee f. Westindisch Mischung per Vs Ko. M. 1.60
f. Menado
f. Bourbon extraf. Mocca
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„ 1.70
„ 1.80 ft 2.—
sind stets frisch zu haben in Vs, Vi u. VsÄo.s Packeten bei Jean Bauer, Wilh. Bauer, Gustav Gerlach Nachf., M Kneisel Nachf., Ludwig Reutz, Langstr. 86. 8683
Locken, eine Zierde
jeder Dame, erhält man in kurzer ZeifTthne Brennen, mit dem Lockenerzeuger von Herm.
Kureks, Magdeburg. Macht ebenso hängendes Kinderhaar schnell lockig und wellig. FL 60 Pfg.
16308 G. Mohr, Friseur, Phil.-Ludw.-Anl.1-7