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Hanauer Anzeiger

Seite 3

11. Dezember_______________________________

rinnen heißen sie, weil sie mehr sageu, als wahr ist. Schön und liebenswürdig ist es jedoch, daß sie für das Jahr des Weltunterganges eine so runde Zahl nehmen. In späteren Zeiten, nach dem Weltuntergänge, wird dies im Geschichts­unterrichte eine leicht zu erlernende Zahl sein. Vor und nach dem 31. August haben wir aber noch andere kritische Tage zu gewärtigen. Wie wir Droschken erster und zweiter Güte haben, so werden auch von den Astronomen kritische Tage verschiedener Güte angenommen. Die besten unter ihnen sind die dritter Güte. Bei ihnenfährt man am besten." Am 8. Januar haben wir einen solchen dritter Güte. Ein Taxameter kritischer Tag, also zwischen erster und dritter Güte ist für den 6. Februar festgesetzt. Wo sich diese kritischen Tage erster, zweiter und dritter Ordnung abspielen werden, ist allerdings unbekannt. Irgendwo jedoch gibt es sicher einen. Die Witterungsprognosen Falbs bieten viel Inter­essantes und Bemerkenswerthes. Den Januar, in dem sich jedes wärmer schlagende Herz nach dem Süden, nach dem sonnigen Lande der Orangen und Citronen sehnt, wird man besser thun, im kalten Norden zuzubringen. Es wird näm­lich, so prophezeit uns der Gelehrte, in Italien massenhafte Schneefälle und Kälte geben, während es bei uns ganz er­träglich werden wird. Also wir bleiben hier und warten den Februar ab. Den« dann ist ja Karneval. Er spielt sich zwar bei uns in den vier Wänden ab. Das ist aber gut; denn draußen wird es furchtbar kalt sein, es wird böse Schnee­fälle geben. Der erste Theil des Monats jedoch bringt Früh- Ungswetter, besonders in Süddeutschland; das ist sehr passend eingerichtet; dann giebt es z. B. hier auch in Hanau rc. Karnevalsumzüge auf offener Straße mit Konfetti und Illu­mination, mit Kostümen und kindlicher Narrheit. Für die Märzveilchen ist auch gesorgt. Zwei Drittel des Monates März werden auffallend warm sein, mit mehreren Nieoerschlägen. Der April wird seinem Renommee nicht untreu werden, es wird rechtes Aprilwetter geben. Der Mai, der schöne, sonnige Wonnemonat, wird zahlreiche Gewitter bringen, besonders heftige in Oesterreich. Doch ist man dort schon an Nieder­schläge gewöhnt. Aber man soll nicht vergessen, daß auf den Regen wieder Sonnenschein folgt, und so folgt auch auf einen verregneten Mai des Jahres 1898 ein herrlicher Juni. Und von ihm verspricht uns ja Falb, daß seine erste Hälfte wunder­schön und trocken, die zweite allerdings etwas kalt sein werde. Die bessere Hälfte hat also diesmal ausnahmsweise nicht das letzte Wort. Mit dem Juni schließen Falbs vorläufige Wetter­prognosen. Eine sehr interessante Abhandlung jedoch folgt

hierauf, nämlich eine populair gehaltene Schilderung der Erd­beben und ihrer Ursachen. Möge das liebenswürdige, kleine Merkchen des kranken Gelehrten einen großen Leserkreis fi.wen, und möge Niemand bei schlechtem Wetter sich die gute Laune verderben lassen.

* Gaslichtstärke. Gaslichtstärke in der Zeit vom 16. bis 30. November 1897:

Deutsche Vereinskerze

Hefner Licht

16. Novbr.

Abends

7

Uhr

ZZZZ

20,,

24,9«

17.

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3

ff

m

20,«

24,72

18.

W

ft

7 30

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zzz

20,9

25,08

19.

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6

st

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20,7

24,84

20.

W

ft

615

ft

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20,5

24,60

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w

5

ff

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21,o

25,02

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7

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630

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20,3

24,36

25.

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20,3

24,36

27.

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8

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20,2

24,24

28.

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445

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20,4

24,48

29.

w

ff

7

20,i

24,12

30.

w

ff

6 50

ff

20,5

24,60

Mithin durchschnittlich 20,5 24,59

* Frauenverein. Montag den 13. Dezember, nach­mittags 21 /i Uhr, letzter Nähtag in derCentralhalle".

' Morgen ist das Hahnenkammhaus geöffnet.

%öt heute. Kunstveretn: In der Aula Kgl. Zeichen- akademie: Ausgestellt:Asrael", der Todesengel, Kolossal­gemälde von Hermine v. Preuschen, sowie 10 Lithographien von Thoma; geöffnet von 10 Uhr vormittags bis 4 Uhr nachmittags; Eintritt für Nichtmitglieder 20 Pfg. Turngemeinde: Abends von 71/»9 Uhr: Kürturnen unb Borturnerstunde. Evang. Männer- und Jüng^ lingsverein: Abends 8 Uhr: Gebetsversammlung (Evang. Vereinshaus). Hanauer RadfahrervereinVorwärts": Ebenfalls abends 8 Uhr: 9. Stiftungsfest in den Sälen der Centralhalle". Christlicher Arbeiterverein: Abends : Gemüthliche Zusammenkunft im Vereinslokal ^zum Elephanten". Abends 9 Uhr: Kasino Eintracht tVereinslokalGoldene Gerste"): Vereinsabend; Dramatisch-litterarischer VereinMelpomene" (im großen Saale der RestaurationCarlsberg"): Rezitationsabend;

Vereins abendzur großen Krone"; FußballklubViktoria": Abends von 9 bis 10 Uhr: Ver- dnâßbmb imDeutschen Haus"; - AthletenklubGerma- nfJenbâ von 910 Uhr: Vereinsabend (Gasthauszum schwarzen Bären").

Für morgen. Arends'scher Stenographen-Verein (Restaurantzum Braustüb'l", Gärtnergasse); 1112 Ubr Schreiben; von 12-^1 Uhr: Lesen.

Bersteigerungs' & Derpachtnngs. re. Kalender

für Montag den 13. Dezember.

Nachmittags 5 Uhr sollen im Gasthaus zumFuldaer Hof" durch den beeid. Taxator und Auktionator Herrn Fr Kämpfer eine Anzahl Grundstücke öffentlich verpachtet werden (). Inserat in heutiger Nummer).

0 Kilianstädten, 10. Dezbr. Die lang anhaltende Trockenheit des Sommers, namentlich aber zu Anfang des

diesjährigen Herbstes, dessen Niederschläge besonders für die Höhe des Wasserstandes von Bedeutung sind, hat auch in unserer Gemeinde einen sich in unangenehmster Weise fühl­bar machenden Wassermangel zur Folge gehabt. Sämmt­lich höher gelegene Brunnen des Dorfes sind völlig versiegt und nur noch die tiefer gelegenen vermögen den Nächstum­wohnenden das nöthige Wasser zu liefern, sodaß der größere Theil der Einwohner seinen Bedarf aus einem etwa 20 Mi­nuten vom Orte gelegenen Brunnen herbeischaffen muß. Um diesen Uebelstand, der schon in früheren Jahren sich, wenn auch nicht in dem Umfange, gezeigt, endlich mit Erfolg zu be­seitigen, wurde seitens des Ortsvorstandes die Anlage einer Wasser.eitung ernstlich erwogen, jedoch alsbald wieder mit Rücksicht auf die hohen Kosten aufgegeben. Gegenwärtig werden nun an verschiedenen Stellen neue Brunnen gegraben und zwar an möglichst günstig gelegenen Stellen. Noch vor Ablauf seiner Amtszeit hat sich unser gegenwärtiger Bürger­meister Herr Joh. Zeh veranlaßt gesehen, sein A m t niederzulegen. Im Mai kommenden Jahres hat eine Neuwahl zu erfolgen, in welcher, wie sicher anzunehmen ist, Herr Zeh, der sich allgemeinster Beliebtheit in der Gemeinde erfreut, wiedergewählt werden wird. Bis dahin werden die laufenden Geschäfte durch den Beigeordneten erledigt.

Die städtische Bibliothek

Bangertstraße 2, erster Stock, ist Sonntags, Mittwochs und Samstags von 11 bis 1 Uhr zur kostenfreien Benutzung für das Publikum geöffnet.

Gesammtkataloge sind zu 1.20 Mk., die neuesten Nachträge Nr. 15 und 16 zu je 20 Pfg. in der Bibliothek zu haben.

Neuanschaffungen aus den letzten Jahren sind:

Treitschke, H. v. Deutsche Geschichte im 19. Jahrh. 1882.

Kolbe, W. Die Sehenswürdigkeiten Marburgs und seiner Umgebungen in geschichtlicher rc. Beziehung. 1884.

Wille, R. Hanau im 30jährigen Krieg. 1886.

Busch, Dr. M.. Graf Bismarck und seine Leute wäh­rend des Krieges in Frankreich. 1878.

Neue Tagebuchèblâtter. 1879.

Unser Reichskanzler. 1884.

Die Gegenwart. Wochenschrift für Litteratur, Kunst rc. 1878-1893.

Brahm, O. Heinrich v. Kleist. 1884.

Holzschuher, A. Freiherr v. Die materielle Noth der unteren Volksklaffen und ihre Ursachen. Gekrönte Preis­schrift. 1850.

Werner, R. Erinnerungen und Bilder aus dem See­leben. 1880.

Laube, H. Die Böhminger. Roman. 1880.

Ruben. Ein moderner Roman.

Der Schatten Wilhelm. Eine geschichtliche Erzählung. 1883.

Lassalle's Leiden. 1887.

Le Sage. Der hinkende Teufel. Deutsch von L.

Schücking. 1866.

Lindau, Rudolf. Liquidirt. Novelle. 1877.

Lindau, Paul. Der Zug nach dem Westen.

Arme Mädchen.

Lorm, H. Diogenes im Tintenfaß u. a. 1876.

Das Märchen der Gegenwart. Skizzen. 1876.

Ludwig, O. Gesammelte Werke. 4 Bde. 1870. (Forts, folgt.)

* Hanan, 13. Dezember. (Lebensmittelpreise.) Hülsenfrüchte: Bohnen 3035 Pfg., Erbsen 3035 Pfg., Linsen 4045 Pfg. das Doppelliter ; Geflügel: Tauben, das Pärchen 80 Pfg. bis 1 Mk.; ein alter Hahn 1,20 bis 1,50 Mk.; ein junger Hahn 11,40 Mk.; ein Huhn 11,60 Mk.; eine Ente 23 Mk.; eine Gans 3,805 Mk.; Gans, gerupft, das Vs kg 6070 Pfg.; Fische: gewöhnliche Sorte 2530 Pfg., bessere Sorten 40 Pfg., Aal 11,10 Mk., Hecht 1,101,20 Mk., Brescm 6070 Pfg., Barben 60-70 Pfg., Barsch 50-70 Pfg. = Vs kg; Gemüse: Merrettig, die Stange 1020 Pfg.; Blumenkohl das Stück 20-50 Pfg.; Kopfsalat, das Stück 1012 Pfg.; Endivien, das Stück 510 Pfg.; Ober- Kohlrabi, das Stück 810 Pfg.; Unter-Kohlrabi, das Stück 10 bis 15 Pfg.; Wirsing, das Stück 10-20 Pfg.; Weißkraut, das Stück 1020 Pfg.; Nothkraut, das Stück 1025 Pfg.; Sellerie, das Stück 1015 Pfg.; gelbe Rüben das Bund 810 Psg.; Braunkohl, die Portion 2030 Pfg.; Rosen kohl, die Portion 3050 Pfg.; Schwarzwurzel, die Portion 3050 Pfg.; Spinat, die Portion 2040 Psg.; Schmalz­kraut, die Portion 1020 Pfg.; Kartoffel 1012 Psg. das Doppelliter ; Obst: Trauben 1 Mk. das Vs kg; Aepfel, das Pfund 1530 Pfg.; Birnen, das Pfund 15 bis 20 Psg.; Nüsse, das Hundert 3040 Pfg.; Zitronen, das Stück 810 Pfg.; Apfelsinen, das Stück 10-12 Pfg.; Paradiesäpfel, das ^tück 58 Pfg.; Verschiedenes: Butter das Pfund 1,20-1,35 Mk.; Kâse, das Stück 45 Pfg.; Eier, das Stück 910 Pfg.; Zwiebel, das Doppelliter 22 24 Pfg.; Welschkorn, das Doppelliter 2426 Pfg.; Radies chen, das Bündel 35 Pfg.; Kastanien, das Vs kg 18 bis 20 Pfg.; Weizenmehl, 1. Sorte 24 Pfg., 2. Sorte 22 Psg., 3. Sorte 20 Pfg., 4. Sorte 18 Pfg. = Vs kg.; Stroh 2,30-2,60 Mk. und Heu 3,30-3,70 Mk. 50 kg.; Buchenholz, der Meter 9,50 Mk., Tannenholz, der Meter 7,50 Mk.

Aus der Provinz und den Nachbargebieteu.

® Bürgel bei Offenbach, 10. Dezbr. Wegen Be­leidigung eines Telephonbeamten zu Offenbach hatte sich vor-

geßern ein hiesiger Schreinermeister vor Gericht zu verant' warten. AuS Aerger über eine nicht rasch genug erlangte telephonische Verbindung mit Offenbach, rief er nämlich in den Apparat die Worie:Sie Rindvieh!" Der Behauptung des Angeklagten, er habe dieses schmeichelhafte Prädikat seinem neben ihm stehenden Hausburschen beigelegt, schenkte das Ge­richt keinen Glauben, erkannte vielmehr kostenfällig auf eine Geldstrafe von 60 Mark.

+ Klein Welzheim bei Seligenstadt, 10. Dezbr. Auf der von hier nach Seligenstadt führenden Krcisstraße wurden zur Nachtzeit abermals 13 junge Obstbäumchen derart be­schädigt, daß sie durch neue ersetzt werden müssen. Da sich die »Baumfrevel an genannter Straße in letzter Zeit schon mehrfach wiederholten, so ist die Annahme wohl gerechtfertigt, der Thäter sei immer dieselbe Person. Möchte dieselbe doch endlich von der rächenden Nemisis ereilt werden!

T Mainflingen bei Seligenstadt, 10. Dezbr. Dem hiesigen Fährebesitzer wurde von der Gemeinde zur Errichtung einer Hochseilsähre das erforderliche Gelände und die Her­stellung von freiem Wege in Aussicht gestellt. Dagegen hat ihn die unterfränkische Gemeinde Dettingen mit dem Lan­dungsplätze an die dortigeMaingasse" verwiesen, welche wegen ihrer bedeutenden Steigung kaum von einem leeren, geschweige denn von einem beladenen Fuhrwerke befahren werden kann. Der Fährebesttzer beanspruchte von der Ge­meinde Dettingen keineswegs ein Opfer; er wollte vielmehr oberhalb der steilenMaingasse" an günstiger Stelle einen Verbindungsweg aus eigene Kosten erwerben und Herstellen. Das vielversprechende Projekt einer für schweres Fuhrwerk geeigneten Fuhrverbindung ist somit am ablehnenden Verhalten der Gemeinde Dettingen vorerst gescheitert.

Barometerstand

mittags 12 Uhr am 10./12.

Sehr trocken Beständig

Schön Veränderlich

Regen (Wind)'"" " *

Viel Regen 740 ^

Sturm=

11./12.

Vermischte Nachrichten.

Bedeutende Schenkungen haben die Erben des verstorbenen Kommerzienraths W. Hank in Lennep zum An­denken an den Verstorbenen gemacht, und zwar 15,000 Mk. der evangelischen Kirchengemeinde dortselbst, 10,000 Mk. dem dortigen Krankenhausverein, 10,000 Mk. dem dortigen evangelischen Frauenverein, 5000 Mk. dem Diakonissenhause Kaiserswerth, 10,000 Mk. der Fabrik-Pensions- und Jn- validenkasse der Firma J. Wülfing u. Sohn, Tuchfabrik in Dahlerau und 10,000 Mk. an die gleiche Kasse der dor­tigen Kammgarnspinnerei derselben Firma; zusammen also 60,000 Mk.

Die Beerdigung des erstochenen Soldaten vom 16. Infanterie-Regiment fand, wie man aus Köln meldet, Donnerstag Nachmittag unter militärischen Ehren statt. Die Kapelle des Regiments sowie mehrere Offiziere waren bei der Feier anwesend. Die Untersuchung konnte noch nichtZabge- schlossen werden, da der tödtlich verletzte Stubenälteste noch nicht vernehmungsfähig ist. Es verlautet, die revoltirenden Soldaten hätten einen Kameraden beauftragt, ihnen mitzu- theilen, wann der Stubenälteste nach der Kaserne zurückkehre, um den Ueberfall aussühren zu können.

Die Ausfuhr Harzer Kanarienvögel ist in diesem Herbst wieder eine ziemlich bedeutende gewesen. Erst kürzlich gingen wieder mit dem LoyddampferGera" von Bremer­haven aus nicht weniger als 9000 Stück dieser gelbgefiederten Sänger ins Ausland. Die meisten der Vögel waren herr­liche Sänger der Harzer Vogelhändler in Kreiensen und Alfeld.

* Als Geschenk für Gesunde und Kranke können wir aus voller Ueberzeugung empfehlen einen oder mehrere Bände der auf vielen Ausstellungen preisgekrönten Wochen­schrift für naturgemäße Lebens- und HeilweiseDer Haus- doktor". Jeder Band (Preis jedes Bandes prachtvoll ge­bunden 5 M.) enthält Tausende von zuverlässigen Rathschlägen über alle erdenklichen Krankheiten und ist mit einem alpha­betischen Jnhaltsverzeichniß versehen, bildet somit ein Gesund- Heitslexikon im wahren Sinne des Wortes. Diese vorzüg­liche Zeitschrift sollte in jeder Familie, namentlich wo Kinder sind, gehalten werden. Viel Unheil, Kummer und Sorge kann dadurch verscheucht werden. Abonnements (vierteljähr­lich 1 M.) nehmen alle Postämter und Buchhandlungen, sowie die Geschäftsstelle desHausdoktor" in Berlin SW. entgegen. Letztere versendet Probenummern gratis an jede Adresse.

G e ö r a u ch s - M u st x r.

Nr. 84 175. Aus mattirten Gelatineblättern hergestellte Phantasteblumen für Hut- und Haarschmuck. Carl Spatz in Hanau a. M., vom 16. Oktober 1897 ab. S. 3819. Kl. 8.

Nr. 84113. Ventilhahn sür Wasserleitungen mit gerade geführter, von einer an der Stirnseite angebrachten Schraube bethätigter Ventilstange ui* hinter dem Ventil angebrachter