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Hanauer Anzeiger
28. Oktober
erklärt aber in seinem Briefe im Wesentlichen: Wir denken kurze Zeit auf dem Poste« in Rom sein werde, da er für klubs sich aus verschiedenen Gründen weder mit der Auf- garnicht daran, zu sinken; wir machen den Ausländern nur den Pariser Botschafterposten ausersehen sei. 1 lösung des Reichsrathes noch mit der Sistirung der Ver
blauen Dunst vor. Die Anarchisten belegen Möller in ihrem Berlin, 27. Oktbr. Die „Deutsche Tagesztg." schreibt: Fassung befreunden könne, werde nichts anderes übrig bleiben, Blatte mit hier nicht wiederzugebenden Ausdrücken. - Aus Bundesrathskreisen wird versichert, daß die feste Absicht als der Rücktritt Badenis.
Ein französischer Deputirter, der unlängst Berlin besteht, den Reichstag erst Anfang Dezember einzu- — - - ---- - - • —......
und Hamburg besucht hat, Hr. Cochin, hat sich über seine in berufen. Deutschland gemachten Wahrnehmungen ix der französischen i J Kammer wie folgt geäußert: „Ich habe da ein äußerst in- daß in der Privat klage des 'Landtagsabgeordneten von telligentes und arbeitsames Volk gesehen, eine furchtbare Ge- Mendel-Steinfels gegen die Hallesche Börsen kommission das schäftsthätigkeit, die Straßen von Fahrzeugen aller Art durch- Amtsgericht die Beklagten freigesprochen hat. Die Wiederfurcht, eine Bevölkerung, die sich auf die Geschäfte stürzt, klage R-inick und Gen. wurde abgewiesen. Die Kosten wur- Bei dem Schauspiele dieser Thätigkeit, die uns von allen den dem Privatklâger auferlegt.
Weltmächten entfernt hat, war meine Vaterlandsliebe betrübt Berlin. 27. Oktbr. D.r Abgeordnete Hammacher und ich lachte, daß wir, wenn wir ein derartiges Beispiel be- hatte heute eine Konferenz mit d-m Staatssekretär Posa- folgt hätten, nicht das niedergeschlagene Volk wären, das wir ‘ noch sind. Ich bitte die Kammer, in ihrer Bewunderuna
über die Kolonnaden des Louvre hinanszugehen. Man muy an die Konkurrenz der Ausländer denken und nicht vergessen, daß auch unsere Industrie der Revanche harrt".
Die Finanzlage Indiens. Die in London einlaufenden Berichte über die volkswirthschaftliche Lage Indiens lauten andauernd sehr ungünstig. Hungersnoth und Pest haben die Jahreseinnahmen Indiens bedeutend vermindert, und der für das Finanzjahr 1897/98 gewährte außerordentliche Kredit in der Höhe von vier Millionen Rupien wird wider Erwarten kaum hinreichen, um die Bedürfnisse der von der Hungersnoth betroffenen Provinzen zu befriedigen. Wohl sind die Ernteaussichten günstig, doch können die Rückwirkungen einer ergiebigen Ernte nicht vor mehreren Monaten eintreten und außerdem muß befürchtet werden, daß die Spekulation die Preise der Lebensmittel inzwischen wieder in die
Höhe treiben werde. Zu all' dem kommen noch die durch die Aufstände an der Grenze verursachten unvorhergesehenen Ausgaben, wodurch natürlich das Budget Indiens gleichfalls in Mitleidenschaft gezogen wird. Um diese Ausfälle zu kompensiren, hat die indische Regierung in allen Zweigen der Verwaltung die weitgehendsten Ersparungen angeordnet, wird sie wahrscheinlicherweise einen großen Theil der für dieses Jahr in Aussicht genommenen öffentlichen Arbeiten unausgeführt lassen und hat sie eine 3^/âprozentige Anleihe von 30 Millionen Rupien emittirt. Glücklicherweise hat wenigstens die Pest nachgelassen. Die Nachrichten lauten immer befriedigender und mit Ausnahme von Bombay, wo noch ein-' Wien, 27. Oktbr. Neuerdings taucht das Gerücht auf, zelne Fälle von Pest konstatirt werden, scheint die Seuche im die Großmächte wollen den Prinzen von Battenberg für den Verschwinden begriffen zu sein. Gouverneurpo st en von Kreta als Kandidaten aufstellen.
--------- - In hiesigen unterrichteten Kreisen jedoch wird dieses Gerücht
Politische mnd RKpolitischK N^chrichtE. 5 als unbegründet bezeichnet. Ebenso unzutreffend ist die (Dep'-ichen-BureaN -Herold.") Meldung, daß die Pforte gegen die Ernennung des Obersten
Berlin, 27. Oktbr. In einer Unterredung, die Schäffer zum Gouverneur von Kreta protestire.
ein Mitarbeiter der „Post" mit dem gegenwärtig in Berlin Prag, 27. Okibr. „Narodny Listy" bringt folgende
weilenden Fürsten Mestscherski, dem Hera rsgeber des „Grash- danin", der bekanntlich ein? einflußreiche politische Rolle in Rußland spielt hatte, erklärte der Fürst, daß er sich demnächst nach Paris begeben werde, um dort mit mehreren politischen Persönlichkeiten zu konferiren. Sein Berliner Aufenthalt habe keinen politischen Zweck. Im weiteren Verlaufe der Unterredung erklärte der Fürst, er sei vollkommen wn der Existenz einer russisch-französischen Allianz auf dem Papier überzeugt, wie er oies ja auch unlängst gegenüber einem Vertreter des Pariser „Radical" bemerkt habe. In
zahlreichen politischen Kreisen Rußlands herrsch; die gleiche Schwebe.
Lemberg, 27. Oktbr. Ueber die innere politische * sLadUheâr, „D i e relegirten Studen- schasts Verhältniß nicht aus. Als die einzige Politik der Zu- Situation bringt der „Courier Lwowski", der sich auf die Jen" von Benedix, die für nächsten Freitag angesagt sind, kunft bezeichnete der Fürst: Rußland und Frankreich im unterrichteten Kreise des Polenklubs beruft, ein düsteres Bild. | gehören zu dem eisernen Repertoirbestand der deutschen Verein mit Deutschland. England halte er für den Feind In diesen Kreisen steht man di? Situation äußerst verzweifelt j Bühnen. Der liebenswürdige Humor, die außerordentlich
von ganz Europa, gegen das Rußland, Deutschland und an. Man rechnet nur mit drei Möglichkeiten: Aufhebung: lustige Handlung und die behaglich gezeichneten Figuren, die
Frankreich fest zusammen stehen müßten. Am Schluss des des Abgeordnetenhauses, Sistirung der Verfassw g oder der; uns wie gute Bekannte anmuthen, sind dir Vorzüge dieses
Gesprächs bemerkte der Fürst noch, daß Herr Nelidow nur Rücktritt Badems. Da der überwiegende Theil des Polen I stets gern gesehenen Lustspiels, das jetzt auch wieder in
Ansicht. Natürlich schließe das ein russisch-französisches Freund- ■
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geschichte und die weitere Feststellung der Genealogie. Seine Autorschaft wird außerdem noch bestätigt durch Berichtigungen und Nachträge, die er hier und da eigenhändig angebracht hat.
Der Foliant ist zum Glück nicht von Bernhards Hand geschrieben; es ist vielmehr eine sehr deutliche Reinschrift, die er fast ganz durch ein und denselben Abschreiber besorgen ließ (nur p. 65—113 sind von anderer Hand). Einzelne Am- berungen an Buchstaben und auch an Wörrern sind von ihm selbst vorgenommen; mehrmals (p. 154, 155, 352) hat er bemerkt „ist einzurücken" und einmal (p. 366) hat er eine Inschrift nur erwähnt, aber an den Rand geschrieben: „ist hie zu inseriren".
Das Werk war also druckfertig; es 'wâre vollständig, wenn nicht an 2 Stellen je ein Blatt und an einer anderen zwei Blätier fehlten, ein trauriger Beweis von nachlässiger Aufbewahrung. Bernhard vollendete das Werk nicht vor 1741 und nicht später als 1742. Denn schon p. 144 und 149 wird auf die 1741 erschienene Weitere Feststellung der Genealogie hingewiesen mit Angabe der gedruckten Seitenzahlen, und ziemlich am Ende p. 728 steht: „da dieses an. 1724 d. 4. Sept, schreibe".
Ein Porträt von unserem Bernhard, der von Herwig gerühmt wird als „ein grundgelehrter Mann, ein fleißiger gewissenhafter Geschichtsforscher, dabei von frommer Gesinnung und festem kirchlichem Bewußtsein", existirt leider nicht. Daß er eine gesunde kräftige Natur war, beweist das von ihm erreichte hohe Alter. Seine Werke geben zu erkennen,^ daß er wie alle großen Gelehrten unverdrossen und am liebsten im Stillen der Wissenschaft biente. Seine Handschrift läßt aus übertriebene Sparsamkeit schließen und auf geringen Schönheitssinn; es wäre interessant zu vernehmen, was für Eigenschaften ein Handschriftdeuter darin entdecken würde. Wir wissen nicht, ob ihm ein Grabstein gesetzt wurde, können
Situation zwischen Spanien und Amerika als eine hoch st
Berlin, 27. Oktbr. Aus Halle a. S.^ wird gemeldet,! ernst e bezeichnet. Das Gerücht, daß die Regierung die Vermittelung der Vereinigten Staaten in der Kubafrage ange-
ko vsky.
Berlin, 2 7. Okcbr. Wie die „Deutsche Tagesztg." gegenüoer anders lautenden Melsungen erfährt, i't an unterrichteten Stellen nichts davon bekannt, 0aß die diesjährigen Wintermanöver den Umfang früherer ähnlicher Uebungen nicht überschreiten werden.
Berlin, 27. Oktbr. Am 12. November werden hier drei österreichische R ichsratysabg,ordnete, darunter der Abgeordnete Wolff, in einer öffentlichen Versammlung über und die Lage der Deutschen in Oesterreich sprechen.
Berlin, 27. Oktbr. Der Minister des Innern hat die letzte Görlitz er Lotterie-Ziehung für ungültig erklärt und den Termin für die neue Ziehung auf den 30. d. M. anberaumt.
Münster L W., 27. Oktbr. Heute Vormittag fand in Birstem ver Rothe Adler Orden vierter Klasse, in Anwesenheit des Prinzen Friedrich Leopold hierselbst die
Enthüllung des Denkmals Kaiser Wilhelm I. statt.
Lübeck, 27. Oktbr. Der fast seit sieben Monaten andauernde Streik der hiesigen Möbeltischler ist jetzt mit der Niederlage der Streikenden beendet worden.
Köln, 27. Okibr. Die „Köln. Ztg.
meldet aus B e r
b er in Egypten, die zum Kundschaften ausgesandten Ka- Erfindung, welche das Plombiren und den sonstigen bisher nonenboote haben erkannt, daß die Stellungen der Derwische üblichen Verschluß der Waggons ersetzt, Versuche angefteHL
sehr starke sind. Die Gegend zwischen Berber und Mstemneh
ist von den Derwischen schwer heimgesucht worden. Sie haben die männlichen Einwohner mißhandelt und getödtet, b:e jungen Frauen schleppten sie nach ihrem Harem und die übrigen wurden mit den Kindern ertränkt.
kaum glaubliche Sensationsnachricht aus Belgrad: Exkönig Milan sei ohne Vermittlung des Königs Alexander
„Centralhalle" einberufene Versammlung war nur mäßig be- beim Metropoliten Michael erschien n, um eine definitive sucht. Nachdem Herr Stadtrath K ü st n e r die Bersammlun g Entscheidung von der Exkönigin Natalie zu erlangen, weil er durch einige einleitende Worte eröffnet hatte, ergriff Herr sich behufs Erhaltung der Dynastie wieder verheirattzen wolle. Dr. Otto Ehlers, Chefredakteur der Breslauer Zeitung, König Alexander sei krank und würde sich ins Ausland be- das Wort, um in etwa einstündiger Rede über das Lleblings- geben, wo er eine medizinische Capazitât an der Hand habe. ; thema der linksstehenden Parteien: „Der Kampf gegen die Ec würde oen Königstitel beibehalten, während Milan unter! Reaktion" Vortrag zu halten. Herr Ehlers gab sozusagen dun Titel König-Vater in Belgrad regiere. Die Angelegen- ; ein Resums aus der in letzter Zeit über dieses Thema ent- heit sei zwischen Milan und dem Metropoliten noch in der I standenen Parteilitteratur. Eine Diskussion nach dem Vor-
. trage fand nicht statt.
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nur sicher annehmen, daß er auf dem alten Todtenhof vor dem Frankfurter Thore begraben liegt. Bedenken wir noch, daß es völlig unbekannt ist, ob sein Geschlecht ausgestorben ist oder nicht, so müssen wir es tief bedauern, daß ein so hochverdienter Mann so balv vergessen werden konnte. Möge die Beachtung, die ihm jetzt geschenkt ist, sein Andenken wieder beleben!
Nachtrag: Herr Superintendent Pfeiffer hatte die Güte, aus dem lutherischen Kirchenbuche noch folgendes mib zutheilen : J. A. Bernhard verheirathete sich in Darmstadt mit Maria Catharina, Tochter des dortigen Bierbrauers Joh. Georg Nonnengüßer, und hatte 4 Kinder, nämlich; 1) Iulius Johann Georg, geboren 1725, 2) Johanna Maria, geboren 1726, 3) Christian Jakob, geboren 1728, 4) Catharina Sibylla, geboren 1731.
Die Pflege des UationalgefühLs durch die Muttersprache.
Vortrag, gehalten in der 27. Jahresversammlung des Hessischen Volksschullehrervereins von A. Eckhardt in Hanau.
(Schluß.)
Die ideale Lebensanschauung des Deutschen spricht sich aber nicht bloß im Lied; aus, sie gibt sich im Märchen noch als der Glaube an eine sittliche Wlltordnung kund, als ein iiesinnerlicher Zug nach iDealen, erträumten Zuständen. Zur Erziehung des jungen Volkes sind die nothwendig wie alle Volkspoesie, bk, der Muttermilch gleich, vom Volke selbst der Jugend in vollen Brüsten dargeboten wird. Darum sagt auch Jakob Grimm von den Märchen: „ Sie nähren unmittelbar wie die Milch; sie sind mild und lieblich oder wie der Honig süß und sättigend ohne irdische Schwere" ; und Goltz sagt: „das deutsch? Volksmärchen ist eine wahrhaftige Naturgeschichte dec deutschen Sitte und des deutschen Gemüthes."
Madrid, 27. Oktbr. In Regierungskreisen wird die
nommen habe, wird als erfunden bezeichnet.
WitterâgsbertchL.
Voraussichtliche Witterung: Fortdauer der besteh.nden Witterung.
Aus Stadt- und L^seokreis Hanau.
Nachdruck unserer ^„mlartikel nur mit Quellenangabe „Han. Anz." gestattet.
Beamtenpersonal-Nachrichten.
Ernannt: der Oberförster Groß in Neustadt zum Forst- amtsanwall,
der Stadtkämmerer Gies in Neustadt zum Amtsanwalk
der Kassirer Peter Friedrich Gasche in Langenselbold zum Stellvertreter des Amtsanwalts,
der Forstaufseher Kahn zum Förster zu Thiergarten vom 1. November d. I. ab.
Verliehen: dem praktischen Arzt, Hofrath Dr. Krassert
dem Regierungs-Sekretär Scherer in Cassel bei seinem Uebertritt in den Ruhestand der Charakter als Rechnungs- rath.
Versuche. Bei der Königl. Preußischen Staatseisenbahrk.
werden gegenwärtig auf der Strecke Bebra-Hainau mit einer
Ein unbefugtes Oeffnen der Waggons soll sich durch eine an derselben angebrachten Vorrichtung, ein kleines rundes Glas-- scheibchen, hinter welchem ein weißes Blättchen Papier liegt, alsbald wahrnehmen lassen. Dieses Blättchen enthält u. A. auch die Angaben über Abgang und Fahrrichtung des Wagens. Der Erfinder dieser Einrichtung soll ein Oesterreicher sein, der in Frankfurt seinen Wohnsitz hat. Diese neue Einrichtung soll sich als sehr praktisch und brauchbar erweisen.
* Marrl- imd Klauenseuche. Im Landkreise Har.au scheint sich die Maul- und Klauenseuche immer weiter auszubreiten. Laut amtlicher Bekanntgabe ist auch m zwei Gehöften zu Langendiebach der Seuchenausbruch konstutirt worden.
* Versammlung. Die vom Verein der freisinnigen Volkspartei auf gestern Abend in den kleinen Saal der
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— Die Heimath, das Familienleben, feine Sorge, die Arbeit, das Leid und die Freude bilden die Mittelpunkte ihrer Darstellung. Die Abenteurer treiben sich in der Welt umher, um zuletzt einzusehen, daß das Glück im Eltemsegm, in der Heimath, im stillen, geordneten Meiß, in Arbeit und Gebet, in Vätersitte und Väterglaube, in Freundschaft und Treue, in Geschwister- und Gattenlieb? liegt. — Viel hat man eingewendet gegen den pädagogischen Werth des Märchens. Zwar kann nicht geleugnet werden, daß die Grausamkeit der Tyrannen, Riesen und Ungeheuer die kindliche Seele tief ergreifen, aber diese Wirkung wird durch die andere, welche der Lohn der Tugend, das unendliche Glück der Verfolgten, die Bestrafung des Bösen mit sich bringen, aufgehoben und unschädlich gemacht. Vor kaltem Verstand verliert jede Poesie ihre Wirkung, die duftige Märchendichtung aber erst recht ihren ' Zauber. Wenn auch die Gestalten phantastisch sind, wenn auch die Jugend selbst weiß oder ahnt, daß das Erzählte nicht vorgekommen, die Handelnden nicht gelebt habey, so ist doch das, was sie sagen und thun, so treu und wahr, so ergreifend im Ernst und Scherz, daß kein anmuthigereS Bild des Lebens in so kindlichem Gewände denkbar ist. Eben darum, weil die Märchen aus der Zeit stammen, wo das deutsche Volk noch in seiner Kindheit lebte, eignet sich diese Poesie ganz besonders für unsere Jugend und Kindheit; dazu kommt, daß sie den großen Vorzug besitzen, daß ihre Sprache so leicht in des Kindes Herz und Mund eingeht. Führen wir daher getrost unsere Jugend in einige der schönen Zaubergärten ein, die unser Volk sich anlegte, um nach Mühen und Sorgen des Lebens darin auszuruhen, um sich zurückzuträu- men in den Zustand der Unschuld und des vertrauten Verkehrs mit der Natur und ihren Mächten.
Innig verwandt mit den Märchen, jedoch historisch, an bestimmte Oertlichkeiten und Personen anknüpfend, ist die deutsche Sage. Sie ist ein Bote aus vergangener Zeit und