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Hanauer Anzeiger
27. Oktober
Um die Verwendung von Branntwein zu Koch-, Heizungs-, Putz und Beleuchtungszwecken thunlichst zu fördern, hat der Bundesrath am 21. Oktober 1897 beschlossen, die Brennsteuervergütung für den mit dem allgemeinen Dena- turirungsmittel denaturirten Branntwein, welche bisher 1 M. 30 Pf. für das Hektoliter reinen Alkohols betrug, vom 1. November 1897 ab auf 2 M. 50 Pf. zu erhöhen. Für ausgeführten und zur Essigbereitung verwendeten Branntwein bleibt die bisherige Vergütung von 6 M. für das Hektoliter reinen Alkohols bis auf Weiteres unverändert.
Saatenstand und Ernteschätzungen waren im Königreich Preußen um die Mitte des Monats Ottober folgende (Nr. 1 bedeutet die Erwartung einer sehr guten, 2 einer guten, 3 einer mittleren, 4 einer geringen und 5 einer sehr geringen Ernte): Kartoffeln 2,9 (im September 2,8), Klee (auch Luzerne) 2,5 (2,5), Winterweizen 2,6 (2,5), Winterspelz 2,1 (2,1), Winterroggen 2,7 (2,8), junger Klee 2,3 (2,3). Der diesjährige Ernteertrag wird auf Grund von Probedrüschen, wie folgt, geschätzt: Sommerroggen 821 kg vom Hektar (1896: 860), Winterweizen 1829 (1909), Sommerweizen 1560 (1613), Winterspelz 1227 (1278), Sommergerste 1614 (1696). Für das Reich ergeben sich folgende Zahlen: Stand des jungen Klees (auch Luzerne) 2,2. Ernteertrag vom Hektar nach vorläufigen Schätzungen bei Winterweizen 1720 kg (1896; 1800), Sommerweizen 1460 (1490), Winterspelz 1420 (1320), Sommerroggen 1000 (980), Sommergerste 1560 (1650).
Das englische Handelsamt hat in dem Streik der Maschinenbauer die Initiative ergriffen, um womöglich eine Aussöhnung d es schwebenden Konflikts zwischen dem Verbände der Maschinen-Jndustriellen und dem Gewerkverein der Maschinenbauer herbeizuführen. Als Grundlage eines Ausgleichs hat das Handelsamt beiden Parteien feinen Entwurf unterbreitet.
Den „Cape Times" wird unter dem 16. Septbr. aus Lauren^o Marquez geschrieben: „Es ist klar, daß britische Interessen hier mit Aufmerksamkeit verfolgt werden. Ihrer britannischen Majestät Konsul, Roger Casement, der ganz unerwarteter Weise vor fünf Monaten nach England reiste, kehrt zurück als Generalkonsul mit dem Hauptsitze in Delagoa-Bai. Keine deutschen Kriegsschiffe haben diesen Hafen in den letzten Monaten besucht! — Was der Korrespondent der deutschfeindlichen „Cape Times" als einfache bemerkenswerthe Thatsache hinstellt, sollte doch endlich den Gegnern der Flottenvermehrung die Augen öffnen. Es ist nur aus dem Mangel an geeigneten Schiffen zu erklären, daß Deutschland an dem so wichtigen Platze wie der Delagoa- Bai, wo so viele deutsche Interessen in steigendem Maße vertreten sind, keine Kreuzer fortdauernd stationirt halten kann.
Das Ansiedelungswerk im Osten.
„Eine Wanderfahrt durch die deutschen Ansiedelungsgebiete in Posen und Westpreußen" nennt sich ein Buch, das der bekannte Herausgeber des „Land", Heinrich Sohnny, jüngst veröffentlicht hat. Das glänzend geschriebene und mit beweiskräftigem Material reich ausgestattete Buch ist in hervorragendem Maße geeignet, all die Vorurtheile zu zerstreuen, die in weiten Kreisen immer noch der Thätigkeit der Ansiedelungs-Kommission entgegengebracht werden. Der Verè fasfer hat sich keine Mühe verdrießen lassen, in die Details des großen Werkes einzudringen; er ist von Ansiedelung zu Ansiedelung gewandert, hat sich über Leid und Freud der Ansiedler von ihnen selbst unterrichten lassen und seine so empfangenen Eindrücke dann noch durch amtliche Mittheilungen ergänzt.
Bis Ende Dezember 1896 waren bereits 1975 Kolonisten auf einer Gesammtfläche von rund 34 689 Hektar an-
und Schriftsteller Geschichte erwähnt denselben 1781 am Schluß der Biographie Joh. Adam Bernhards mit den Worten: Aus mitgetheilten Nachrichten seines Sohnes, des gegenwärtigen Herrn ArLivarius Bernhards in Hanau, und im 3. Bd. des Han. Magazins v. I. 1780 kommt dieser Archioarius Bernhard ebenfalls vor. Näheres über diesen zweiten Bernhard dürfte wohl im Marburger Archiv zu erfahren sein.
Den Hauptgrund, warum unser Bernhard nach 1751 nichts weiter drucken ließ, erblicke ich in der Ungunst der Verhältnisse, vor allem im siebenjährigen Kriege, unter dem Hanau schwer zu leiden hatte. Er schrieb viel, wie erst in unserer Zeit nach und nach bekannt geworden ist, einige größere Werke, aber besonders zahlreiche kleinere. So besitzen wir in unserem Archiv aus Emmels Nachlaß eine Historiola des Hanauischen Spitals, zwar nur ein Blatt, das aber eine lehrreiche Zusammenstellung enthält, sodann eine fertige eingebundene Hanauer Kirchengeschichte, 1735 geschrieben, wie B. selbst am Schluß angibt. Direktor Herwig rühmt die letztere sehr im Programm der Realschule v. I. 1869 p. 8 und sagt, durch Emmel sei das Manuskript vor mehreren Jahren vom Untergang als Dutenpapier gerettet. Ferner haben wir einen Band, den B. selbst geschrieben und betitelt hat: Historische Nachricht von der Burg zu Friedberg. Das Werk schließt ab mit dem I. 1755, ist aber noch von niemand gelesen worden. Seine Handschrift ist nämlich sehr schwer zu lesen und so eng, daß man die Loup: gebrauchen muß. Dem ist es auch wohl zuzuschreiben, daß seine Manuskripte unbeachtet blieben und, weil man den Inhalt nicht kannte, als Makulatur beseitigt wurden.
Ein sehr umfangreiches Werk muß seine Hanauische Topographie gewesen sein, auf die er in dem großen Folianten, wovon unten die Rede ist, sehr oft hin- weist, gewöhnlich mit der lateinischen Bezeichnung To-
gesiedelt worden. Diese Kolonistenzahl ergibt eine Vermehrung der deutschen Bevölkerung des Ostens um etwa 10 000 Seelen. Der Besiedelung vorbehalten bleiben die übrigen 60 Pcoz. des von der Ansiedelungs-Kommission bereits erworbenen Flächenreals und die mit dem Reste des Hundertmillionenfonds, etwa 30 Millionen, noch käuflichen Grundstücke.
Was nun die wirthschaftliche Entwickelung in den einzelnen Ansiedelungen betrifft, so ist dieselbe trotz der Ungunst der Verhältnisse für die Landwirthschaft im Allgemeinen dennoch als eine, durchaus gesunde zu bezeichnen. Die schuldigen Restbeträge an Pacht und Rente aus den Vorjahren sind bereits erheblich vermindert, die Zahlungen des laufenden Etatsjahres sind pünktlich eingegangen, und, wie die Geschäftsergebnisfe der Spar- und Darlehnskassen nachweisen, macht sich unter den Ansiedlena auch schon eine lebhafte Sparthätig- keit bemerkbar. Verfehlte Besiedelungen sind bisher nur 33 vorgekommen, was auf die Gesammtzahl der Kolonisten berechnet 1,83 vom Hundert ausmacht. Dieser winzige Bruchtheil berechtigt gewiß nicht zu Pessimismus und übelwollender Kritik.
Fragt man nach den Ursachen vereinzelter Mißerfolge, so sind dieselben zum größten Theile in der persönlichen Schuld der Augesiedelten zu suchen. Kolonistenarbeit ist immer harte Arbeit, die nur bei äußerster Anspannung aller Kräfte von Erfolg begleitet zu sein pflegt. Wer nicht selber tüchtig zugreift, kommt nicht weiter. Daher sind mehrfach Leute, die einer anderen sozialen Schicht als derjenigen der Bauern und ländlichen Arbeiter entstammten und die Lebensgewohnheiten einer bequemeren Stellung auf das Kolonistendasein übertragen zu können glaubten, arg enttäuscht worden und haben dann das Ihrige dazu beigetragen, das ganze Ansiedelungswesen mit Unrecht in Mißkredit zu bringen. Auch die trügerische Verschleierung der wirklichen Vermögenslage durch weitgehende Inanspruchnahme des Personalkredits, also wider den Willen und die ausgesprochene Absicht der Ansiedelungs-Kommission ein auf Schulden gegründeter Anfang hat in mehreren Fällen zu wirthschaftlichem Ruin geführt. Endlich haben auch individuelle Eigenschaften als Trunk- und Prozeßsucht verein zelt den Ausschlag gegeben. In dieser Hinsicht hat uns der Verfasser des genannten Buches mehrere scharf umiiffene Charakterbilder gezeichnet, unter denen das des „Prozeß- Hansl's" wohl das köstlichste sein dürfte.
Indessen kann nicht geleugnet werden, daß im Anfänge auch dem Verfahren der Ansiedelungs-Kommission mehrfach Fehler angehastet haben. Beispielsweise wurden die erworbenen Güter zu schnell parzellirt und besiedelt, ehe noch vorbereitende Maßnahmen den Kulturzustand für eine Bewirth- schaftung durch kapitalschwächere Ansiedeler geeignet gemacht hatten. Ebenso wurde bei den Bauplänen zu wenig Rücksicht auf die Verhältnisse und Neigungen der Ansiedeler genommen und endlich auch nicht immer bei der Auswahl der Anstedelungslustigen mit der nöthigen Sorgfalt vorgegangen. Allmählich aber sind diese Fehler abgestellt worden, und ein billiges Urtheil wird der Ansiedelungs-Kommission das Zeugniß nicht versagen können, daß sie in unablässigem Streben ; an der fortschreitenden Besserung des Verfahrens geararbeitet hat.
So sprießt denn in unserer Ostmark an zahlreichen alt- ! slavischen Stätten junges deutsches Gemeindeleben frisch und kräftig empor. An Stelle der verfallenen polnischen Kathe ! ist das solide deutsche Bauernhaus getreten. Wenn nicht alle i Zeichen trügen, hat in der That unsere nationale Zukunft im Osten mit dem Ansiedelungsgesetze ein neues, sicheres Boll werk gewonnen.
pographia Hanoica. Allem Anschein nach war darin die historische Entwickelung der einzelnen Ortschaften behandelt. So sagt er bei Erwähnung von Ansprüchen, die das Jacobs kloster in Main; 1474 auf Dörnigheim machte: „Wer die Sache weitläuftig einzusehen verlanget, den verweise auf meine Hanauische Topogr. sub voce Dornickheim." Dies Manuskript „Historische Beschr. des Dorfes Dornickheim" ist in der Stadtbibliothek noch erhalten Nr. 810 unter Ruth'S Büchern; es sind nur einige Bogen in Reinschrift, nicht von B. selbst geschrieben. Und an anderer Stelle spricht er nur kurz von Schadenersatz, den Hanau um 1474 im Joßgrund zu leisten hatte, und von Rechnungen deswegen, „welche am besten in meiner Historie des Joßgrundes, die vorlângstens niedergeschrieben, in Topogr. Han. werden zu lesen sein." Von Reinhard II. sagt er: „Unser Graf legte auch damals (um 1445) den Grund zur Befestigung seines Schlosses Babenhausen, so einige Jnscciptiones zu Tag legen, davon in topogr. Han." Bei vielen Orten zitirt er diese Topo graphie, und fast immer handelt es sich da um Rechte des Besitzers. Das Werk, dem offenbar Urkunden zu Grunde lagen, war aber noch nicht vollendet, wie zwei Stellen beweisen. Die eine lautet: „An dem Dorf Langen-Diebach hatte Hanau stattliche jura. Eine Herrschaft unterhielte daselbst iyren Schultheiß im Dorf über die armen Leute, welche jährlich eine Summe Gelds zu Beede und Faßnacht Hüner in die Kellerei Hanau liefern mußten. Wie dieses Recht ab- kommen oder vielmehr verwahrloset worden una ins stecken gerathen, baoon gehört die Untersuchung in Topogr. Han." Die andere Stelle betrifft Umstadt und Schafheim. Fulda hatte dort Lehensrechte, übertrug sie aber 1398 auf das Kurhaus Pfalz; diese verwickelte Sache macht Bernhard kurz ab mit den Worten: „In der Topogr. Hanoica wird wegen dieser pfälzischen zu fuldischem Lehenrecht gehenden feuda mit meh- rem zu handeln sein." Abgesondert von dieser Topographie
OotttLsche Ed unpolitische Nachrichten
(Depeschen-Bureau .Herolds)
Berlin, 26. Oktbr. Der Kaiser empfing heute Vormittag 9 Vs Uhr den zum Botschafter in Konstantinopel ernannten Freiherrn von Marschall und später den Chef des Militârkabinets General von Hahnke. Um 12^4 Uhr begab sich der Kaiser mit dem gestern Abend hier eingktroffenen Großfürsten Michael von Rußland nach Berlin, wo in der Kaserne des 1. Garde-Feld-Altillerieregiments, â la suite dessen der Großfürst steht, Vorexerzieren und Parademarsch stattsand. Hierauf nahm der Kaiser und der Großfürst an einem Frühstück im Offizier-Kasino des Regiments theil.
Berlin 26. Oktbr. Der „Reichsanzeiqer" veröffentlicht die Verleihung eines hohen siamesischen Ordens an den Fürsten Bismarck; außerdem publizirt der „Reichsanzeiger" eine Bekanntmachung, wonach Rumänien der internationalen Choleraüwreinkunft beigetreten ist.
Berlin, 26. Oktbr. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Abberufung des bisherigen Gesandten in Weimar Raschdau von diesem Posten behufs anderweiter dienstlicher Verwendung.
Berlin, 26. Oktbr. Dcr zum Botschafter in Washington bestimmte Herr von Holleben gedenkt sich am 9. November in Bremen an Bord des Lloyddampfers Kaisers Wilhelm der Große nid) Amerika einzuschiffen.
Berlin, 26. Oktbr. ReichskanzlerFürst Hohenlohe kehrt nach einer Meldung der „Nordd. Allgem. Ztg." erst morgen nach Berlin zurück.
Berlin, 26. Oktbr. Wie der „Volksztg." aus Breslau gemeldet wird, hat die dortige Staatsanwaltschaft das Gesuch des Abgeordneten Liebknecht, die ihm wegen Majcstätsbe- leidigung diktirte Strafe in Plötzensee verbüßen zu dürfen, genehmigt. Liebknecht dürfte die Hast schon Mitte November antreten.
Berlin, 26. Oktbr. Der „Post" wird mitgethkilt, daß der zweite Bundesstaat, welcher Bedenken gegen die Oeffentlichkeit des Militärstrafprozesses hat, Sachsen ist. Ferner meldet das Blatt, daß in den nächsten Tagen die Entscheidung darüber fällt, ob dem Reichstage in der nächsten Session der Entwurf einer neuen Militärflrafprozeßordnung zugeben wird.
Berlin, 26. Oktbr. Der „Post" zufolge verlautet, daß dergestrige Besuch des Reichskanzlers Hohenlohe beim Großherzog von Baden in Baden-Baden auf Wunsch des Kaisers erfolgt ist und daß es sich dabei um eine innerpolitische Angelegenheit handelte.
Berlin, 26. Oktbr. Die „Post" dementirt das Gerücht, daß ein Zerwürfniß zwischen dem Kaiser Wilhelm und dem Zaren entstanden sei. Der Besuch des Zaren in Wiesbaden habe allerdings, wie die „Post" weiter erfährt, einen politischen Charakter getragen, aber in unterrichteten Kreisen wäre es schon längst kein Geheimniß mehr, daß die Entrevue der beiden Monarchen einen in jeder Hinsicht für das Verhältniß der beiden Mächte in hohem Grade befriedigenden Verlauf genommen habe. Als ein sicheres Zeichen hierfür könne man auch den Gegenbesuch des Kaisers in Darmstadt auffassen. Daß es bei diesem zweiten Zusammensein zu ernsten politischen Aussprachen gekommen sein sollte, dürfte schon infolge des kurzen Zusammenseins als ausgeschlossen angesehen werden. Die „Post" hält an der Auffassung fest, daß der Darmstädter Zwischenfall keine politische Bedeutung, sondern lediglich einen höfischen Charakter hat und ist der Ueberzeugung, daß der faux pas sich durch die Vermittelung des hessischen Hofes unschwer werde ausgleichen lassen. Auch die „Nat.-Ztg." bezeichnet die Meldung, der Großherzog von Baden habe die Absicht gehabt, Differenzen zwischen Kaiser Wilhelm und dem Zaren auszugleichen, für grundlos. Es scheint, daß der Anlaß zu dem Zwischenfall gedachte er eine Geschichte des Klosters Schlüchtern herauszu- geben. Er sagt nämlich: „In dem Closter S l üchtern war an. 1471 ein verworrener Zustand. Es lebten der Zeit drei Aebte Johann Gils, Wilhelm von Lauter und Christian. Beide erstere hatten ihren geistlichen Stab niedergelegt oder es wenigstens thun müssen. Die Sache allhie umständlich anszuführen, würde viel zu weitläufig fallen, vielmehr verweise auf meine Historie dieses Closters." Und daran schließt sich bald darauf 1473: „Dem langwierigen Streit in seinem Closter Slüchtern ließ er (Phil. der Jüngere) durch dahin Verordnete, den Philips Holm, Lorenz v. Hutten, Walther non der Mörle u. Ulrich Holin ein End machen, davon in der Historie dieses Closters ein mehrers." Ferner wollte er von Seligenstadt eine Geschichte schreiben. Denn bei Erwähnung eines Empfangsscheins, den der dortige Prior 1477 ausstellte, setzt er hinzu: „welcher mit den andern Briefen in meiner Histor. des Klosters Seelgenstatt wird zu lesen sein." Auch von dem Kloster Padershausen bei Offenbach, das er Patenhausen nennt, wollte er eine Geschichte zusammenstellen. Er führt nämlich die ersten Aebtissinnen desselben' im 13. Jahrhundert an und fügt bei: „davon ein mehreres in der Historie dieses Closters." Bei Erwähnung der Vogtherrn v. Arnsburg 1540 sagt er: doch davon wird in der Historie dieses Closters mit mchrerm zu schreiben seyn. Er hatte also sehr viel vor; die reichen Schätze, die das Archiv enthielt, hatten für ihn eine unwiderstehliche Anziehungskraft, und er hätte sie gern alle gehoben, d. h. bekannt und nutzbar gemacht. Ec wollte eine besondere Geschichte o. Rieneck schreiben, denn p. 403 steht: Davon ist meine Rienecklsche Historia suo tempore nachzu- schlagen. Sogar das Hanauer Münzwesen wollte er behandeln. Es sagt nämlich bei Phil. Ludwig II.: „Zum ersten Münzmeister wurde Peter Arnberger bestellt. Von den allyie zuerst geprägten Münzen Anregung zu thun, würde