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Iw ReklameutheUe bt» Aelle 20 4 nettv.
Nr. 88.
Mittwoch den 14. April
1897.
Der . Kanauer Anreiaer" er- werks liegt. In der festen Ueberzeugung, daß absolute Ne-! zu dürfen. Nur wenige Offiziere wollen dagegen in die gation des Handwerks nicht frommt, dünkt es uns als op- Armee des griechischen Kronprinzen eintreten. In der türkischen scheint moracn statt um 2 Mr erst um oorlun und unsere Pflicht, dem Handwerke nicht für unab-1 Armee stehen JUJVUU uiwtyvu puu UUl fphfinrP QpO hpn hpr 8pt6 PrflrpftfPn 91 Dpntschpn
4 Uhr nachmittags. Inserate für diese Nummer erbitten wir uns mög- ; lichst schon im Laufe des heutigen Nachmittags, kleinere für diese Nummer bestimmte Inserate können noch morgen zwischen 12—1 Uhr aufgegeben werden.
Vormittags bleibt unser Bureau geschlossen.
Die Expeil. des „Kan. Anz."
sehbare Zeit den Weg zu der so lange und so heiß erstrebten,
zu seinem Fortbestände dringend nöthigen und nicht mehr aufschiebbaren Organisation durch pure Zurückweisung der,
im Ganzen nur 2 englische Offiziere gegenüber
21 Deutschen. Aus diesem Grunde ist ihnen die Erlaubniß
ertheilt worden. Konstantinopel, 13. April. Der türkische Stabs
Amtliches.
Mmstnachriliiten aus dem Kreise.
Gefunden: Eine Anzahl Briefmarken. Eine weiße Kindermütze mit Besatz.
Zugelaufen: Ein schottischer Schäferhund, schwarzbraun, mit gelben Pfoten und gelbem Kopf.
Hanau am 14. April 1897.
Vorlage zu verlegen. Aus diesen Erwägungen sind wir zu ofsizier, welcher an die Grenze geschickt wurde, um eine Untfr= dem einmütigen Beschluß gelangt, primär für die Beachtung suchung über den Einfall griechischer Banden anzustellm, und Berücksichtigung der Beschlüsse der letzten Handwerker- schreibt in seinem Berichte, es sei konstatirt worden, daß sanierens bei der gesetzgeberischen Verlautbarung der zu unter den Freischärlern auch griechische Soldaten gewesen schaffenden Handwerksorganisation einzutreten, sekundär aber seien, auch nehme man an, daß griechische Offiziere mitge- auch den neuen Gesetzentwurf vorbehaltlich zu erreichender fochten hätten. Die Freischärler hätten sie mehrere Tage Modifikationen zu akzeptiren. Die Vorlage a limine abzu- versteckt gehalten, um nachts über die türkischen Vorposten lehnen, dafür können wir nie und nimmer die Verantwortung herzufallen. Die Griechen verloren 42 Mann, die Türken auf uns laden, wir müssen in solchem Falle vielmehr die hatten zwei Todte und zwölf Verwundete.
Konsequenzen ziehen und, uns mit der Mehrheit der korpora-1 Athen, 13. April. Nach einem hier verbreiteten Ge- tiven deutschen Handwerker nickt mehr eins wissend, es ab- rücht macht sich unter der griechischen Bevölkerung in Maca- lehnen, noch weiter die Führung des Allgemeinen deutschen donien eine starke Erregung bemerkbar. Die Führer der Handwerkerbundes in Händen ru behalten. Aufständischen erlassen Proklamationen, in denen es heißt:
Nach Berichten der „Pol. Korresp " zählt die türkische Als Krieger des Kreuzes und der Freiheit entfalten wir die Armee an der thessalisch-n Grenze mit dem Hauptquartier i Fahne. Schaaren wir uns alle um sie und kämpfen wir in Elassona 111 Bataillone mit 83,250 Gewehren, 25 mit dem einen Ziele vor Augen: Freiheit oder Tod. Schwadronen mit 2500 Säbeln, 34 Batterien mit 204 Ge-! Cettinje, 13. April. In dem Distrikt Berane brachen schützen, außerdem das Korps von Janina. Von den 25 ernste Unruhen zwischen den Christen und der muselmanischen Schwadronen sind 16 bei Ormati vereinigt. Die 111 Ba- Bevölkerung aus. Die türkischen Truppen, welche zu Gunsten tailloue bestehen aus 19 Linien-Bataillonen und 92 Redif- ihrer Glaubensgenossen interoeniren wollten, mußten sich in Bataillonen, außerdem sind 4 Redif-Bataillone unterwegs. — die Festung Berane flüchten, welche von Christen belagert
Die griechische Operationsarmee zählt dagegen 44 wird.
Bataillone, 12 Schwadronen, 19 Batterien, mit einer Ge-; fechtsstärke von 44,000 Gewehren, 1000 Säbeln, 114 Ge-
StaMUrew ^anau.
I Bekanntmachungen des Oberbürgermeisteramtes.
Mit Rücksicht auf die Regierungs-Polizeiverordnung vom 31. Dezember 1896 über die äußere Heilighaltung der Sonn- und Feiertage mache ich bekannt, daß die städtischen Büreaux am Grün Donnerstag Vormittag für den Verkehr mit dem
schützen. Nach der Aufstellung aller angeordneten Neufor- mationen würde das griechische Heer 70,400 Köpfe zählen, außereem die 2—3000 Mann der Philhellenen-Legion. Die Armee unter dem Oberkommando des Kronprinzen Konstantin zerfällt in die Division Arta unter Oberst Manos, die Di-
Witterungsbericht.
Voraussichtliche Witterung; Der Witterungs-Charakter ist zunächst noch wenig verändert.
Aus Stadt- und Landkreis Hanau
_. ., , _ , _, ,. ., ,. - ... * Ordensanlegung. Dem Premierlteutenaut von
M ion Trikala unter dem Oberst -Mavromichalis und dieAlveys leben, persönlichen Adjutanten Seiner Königlichen
Division Larissa unter dem General Makris.
Publikum geschlossen sind.
Hanau am 13. April 1897.
Der Oberbürgermeister Dr. Gebeschus.
5563
Die im Laufe des Schuljahres 1896/97 von den Schülern der Oberrealschule angefertigten Zeichnungen sind an den beiden Osterseiertagen von 9—1 Uhr in der Aula zur öffent lichen Besichtigung ausgestellt.
Hanau den 13. April 1897.
Der Direktor der Oberrealschule
5515
Bekanntmachung.
In Folge des Neubaues der Verbindungs-Chaussee von Langendiebach bis an die Leipziger Straße ist der alte öffentliche Weg von der Gemarkungsgrenze der Chaussee Langendiebach-Rückingen bis zu den 4 Linden des neuen Verbindungswegs hinfällig geworden.
Die Gemeindebehörden hier haben beschlossen, diesen Weg
, Hoheit des Landgrafen von Hessen, wurde die Erlaubniß zur
- - — . - ! Anlegung des ihm verliehenen Ritterkreuzes zweiter Klasse
Polnische und > des Großherzoglich sächsischen Haus-Ordens der Wachsamkeit
(Depeschen-Bureau .Herold.") oder vom weißen Falken ertheilt.
Berlin, 13. April. Der „Kreuzzeitung" wird aus Wien! * Jubiläum. Die bekannte Taschenuhrgehäusefabrik
telegraphirt: Der Besuch des Kaisers Franz Joseph in Berlin J. Kratzner dahier feierte am 12. April d. J. das Fest ihres 25jährigen Bestehens. Die im Jahre 1872 von Herrn
auf der Rückreise von Petersburg war überhaupt nicht in
Frage gekommen. Der Kaiser kehrt an einem noch nicht end- I. Kratzner gegründete Firma hat sich im Laufe der Jahre gültig festgesetzten Tage von Petersburg, wo er lediglich einen einen ausgedehnten Wirkungskreis errungen. Ihre Haupt- produksion besteht in der Anfertigung von Uhrbügeln in allen
Gegenbesuch abstattet, direkt hierher zurück.
Berlin, 13. April. Dem „Lokalanz." wird aus Wien Metallen, sowie in der Erzeugung von Taschenuhrgehäusen telegraphirt: Von authentischer Seite wird versichert, daß das mittelst Handarbeit, im Gegensatz zu den automatisch herge-
Gerücht von einer angeblichen Verlobung der österreichischen stellten Schweizer Gehäusen.
* Sonntags-Rückfahrkarten. Vom 11. April wer-
Kronprinzessin Stephanie, welches bereits zum 10. Male — ----—......-
auftritt, auch diesmal ebenso unbegründet ist, wie früher. den nur an folgenden Tagen Sonntags - Rückfahrkarten aus-
Berlin, 13. April. Die italienischen Professoren und gegeben: Alle Sonntage, Ostermontag, Himmelfahrtstag/
Studenten werden nach den letzten hierher gelangten Nach- Pfingstmontag, Frohvleichuamstag, Peter und Paul, am 1. richten morgen Nachmittag zwischen 4 und 6 Uhr auf dem und 2. Weihnachtsfeiertage und am Neujahr stage. Char- Potsdamer Bahnhof eintreffen. Am Abend findet dann die freitag, Allerheiligen sowie am Buß- und Bet tag Begrüßung seitens der Berliner Studentenschaft in Kellers nicht mehr. Die Ausgabe geschieht so lange als^die Rück- Festsälen statt. !faört am Tage der Ausgabe noch möglich ist. Schnellzüge
Berlin, 13. April. Die Gemahlin des früheren hiesigen sind ausgeschlossen.
$ Schöffengericht. (Sitzung vom 13. April.) Ehefrau E. zu Kesstlstadt war mit ihrem Kinderwagen über das Trottoir der Philippsruher Allee gefahren und zwar
russischen Botschafters, Gräfin Schuwalow, welche heute früh hier eingetroffen ist und in der russischen Botschaft abstieg,
einzuziehen und die Ausscheidung desselben aus dem Verbände
der öffentlichen Wege beantragt. ] fand daselbst ein wundervolles Blumenarrangement vor,
Dieses Vorhaben bringen wir mit der Aufforderung zur welches ihr der Kaiser als Willkommengruß übersandt hatte.
öffentlichen Kenntniß, Euffprüche^ gegen die Einziehung binnen Schwerin, 13. April. Die Leiche des Groß^erzogs trifft am Montag den 19. ds. nachmittags hier ein und wird bis zum Abend des 20. in der Schloßkirche auigebahrt. Die Ueberführung nach Ludwigslust erfolgt in der Nacht zum 21., die Beisetzung daselbst Mittwoch Nachmittag 2 Uhr.
Leipzig, 13. April. Das Reichsgericht hat die von
vier Wochen, vom Tage dieser Bekanntmachung an gerechnet, zur Vermeidung des Ausschlusses bei der unterzeichneten Stelle
geltend zu machen.
Langendiebach, 12. Avril 1897.
Die Orts- und Wegepolizeibehörde.
H nüppel.
5508
dem politischen Redakteur der „Deutschen Tageszeitung
wegen der Aufschüttung neuen Straßenmaterials auf die Chaussee. Sie erhält 1 50 Mk. Geldstrafe. — Bautechniker I. hier hatte einen Strafbefehl erhalten wegen gegenseitigem Stoßen, Zerren und Schlagen in der Nürnbergerstraße. Auf seinen Antrag auf gerichtliche Entscheidung erfolgt seine Freisprechung, da es ihm gelingt, seine Unschuld nachzuweisen. — Gelegentlich einer Treibjagd bei Dörnigheim wurde daselbst ar Cb ein Häslein geschossen, das noch die Kraft hatte,
- Wegener, gegen das Urtheil des Berliner Gerichts im Prozeß einige Meter weit fortzueilen. Dies hatte der Landwirth K.
L g e S 1 N u. Marschall gegen die „Deutsche Tageszeitung" eingelegte Re- von Dörnigheim bemerkt und den sterbenden Lampe unter
Der engere Vorstand des Allgemeinen deutschen Vision verworfen. dem Schnee versteckt, um ihn gelegentlich für uch zu v-rwen-
Handwerkerbundes veröffentlicht in Bezug auf die Vor-I Kopenhagen, 13. April. Der „Polit. Korresp." wird, den. Er wurde aber bei seinem Vergehen beobachtet und zog läge zur Organisation des Handwerks eine Erklärung, die aus Volo vom heutigen Tage telegraphirt, daß 135 Frei- es daher vor, den annektirten Lampe nachträsiich aozuliefeen.
von der Stellungnahme des Centralausschusses der vereinigten willige, darunter auch reguläre Bergtruppen die kürtische K. erhält wegen Jagdvergehen 5 Tage Gefängniß. — Um
Jnnungsverbände Deutschlands zu Berlin nicht unwesentlich Grenze überschritten hätten. Die türkischen Besatzungen seien 3. Oktober v. I. sah der Feldschütze S. hier m^den ^e'.dern
abweicht. Während der Letztere eine Abänderung der Ge- überall geflohen. Eine große Anzahl türkische Soldaten soll rechts der Kinzig hmter den Keunecke jchen vau'ern einen
Werbenovelle im Sinne der Beschlüsse der vorjährigen Ber- gelobtet und 20 als Gefangene nach Kolabaka abgeführt sein. Kartoffeldieb sein Handwerk betreiben, der bei der Unnahe
liner Handwerkerkonferenz befürwortet, erklärt der erftge= London, 13. April. Daily News melden aus Larissa: rung des Feldschützen die Flucht ergriff. Er ve wlgte den- nannte Bund u. A.: So sehr die Unterzeichneten diesen! Ein türkisches Bataillon, welches den Belagerten in Baltinos selben auf Umwegen, webet er ihn zeitweise ave dem Gericht Standpunkt prinzipiell theilen, so erscheint es ihnen nach zu Hilfe eilen sollte, wurden von Griechen umzingelt und verlor. Ju ^er^Nähe des Lamboywaldes g'au.te der Feldbestem Wissin und Gewissen doch, angezeigt, in reifliche Er- niedergemetzelt. --- --- ...........
Wägung zu ziehen, ob ein starres F-sthalten an allen von u . , , . , - „ .
der Konferenz aufgestellten Grundsätzen und strikte Ableh- Armee haben beim Kriegsminister um die Erlaubniß nach- wofür allerlei Anzeichen sprachen. Er wollte oen Bulver- nung des Geietzkntuurfs im wahren Interesse des Hand- gesucht, für einige Monate in die türkische Armee eintreten arbeiter nun nach der Polizei sistiren, dieser betheuerte aber
Die türkischen Besatzungen seien 3. Oktober v. I. sah der Feldschütze S. hier in^den Zeldern
s schütze in dem der Straße daherkommmenden Rainer arbeitet Loudons 13. April. Zahlreiche Offiziere der englischen S. den beobachteten Kartoffeldieb wiedererkannt zu haben,