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Nr. 83.

Donnerstag den 8. April

1897.

Amtliches.

^anö^rex^ ^anau.

Bekanntmachungen des Königlichen Landralhsamtes.

In einem Geböft zu Eickelsdorf, Kreisamt Echotten, ist bei 2 Pferden Rotzd erdacht ststgestellt und Stallsperre angeordnet worden.

Hanau am 7. April 1897.

Der Königliche Landrath

Amtliche

Ieitage

zum

Hanauer Anzeiger Nr. 82.

»M«a»urwabnM'hwi wiiwirarargeawaaz=ia3WkijaRMWMqnrwBrwx«^,^oMc>^ ^- fiwMwwnw >»^"MBt»ri^'-^^MM»u^gctumufcu»g«n»«j'iewiKc»a»Ka*ntfa^uCT'-»ou\-:i»v-«PCTMM»p«ww»Mw»MP!MM

Nr. 23. Mittwoch den 7. April 1897.

-------- - ............ ________---:--~^==^-------

Bekanntmachung.

In Nr. 63 des Deutschen Reichs-Anzeigers und Königlich Preußischen Staatsanzeigers ist eine Bekanntmachung des Herrn Reichskanzlers vom 12. d. Mts. veröffentlicht, welche sich auf die Umwandlung der vierprozentigen Reichsanleihe in eine dreieinhalbprozentige bezieht.

Die Umwandlung vollzieht sich danach in derselben Weise wie die Umwandlung der Preußischen konsolidirten 4°/oigen Staatsanleihe in eine 31/2°/oige.

Die Frist für die Einreichung der Anträge auf Baar- zahlung des Kapitalbetrages läuft mit dem 8. April d. ^s. ab und die Inhaber von Schuldverschreibungen bezw. die im Reichsschuldbuch eingetragenen Gläubiger der 4e/o igelt Reichs­anleihe, welche innerhalb der festgesetzten Frist Baarzahlung des Kapitalbetrages beantragen, haben demnächst die Kün­digung und nach Ablauf der Kündigungsfrist die Rückzahlung zum Nennbeträge (nicht zum Kurswerthe) zu ge wärtigen.

Cassel den 27. März 1897.

Königliche Regierung.

K. 621. von Bremer.

^La»rdlrrcis ^anau.

Bekanntmachungen des Königlichen Landrathsamtes.

Die diesjährigen Frühjahrs-Kontrolversaurmlungen im Larrd- und Stadtkreise Hanau finden wie folgt statt:

Am 2 2. April 1897, vormittags 9^2 Uhr, in Lang en- s e l b o l d (Kirchplatz), für Langenselbold mit Bruderdiebacherhof, Baumwieserhof und Hüttengesäß.

Am 22. April 1897, vormittags IIV2 Uhr, in Langen­selbold (Kirchplatz), für Langendiebach mit Reußerhof, Neu wiedermuß, Ravolzhausen, Rückingen, Oberissigheim, Rüdig­heim und Rüdigheimerhof.

Am 23. April 1897, vormittags 9 Uhr, in W i n d e ck e n (Schloßberg), für Windecken, Kilianstädten, Roßdorf und Butterstädterhöfe.

Am 23. April 1897, vormittags IV/2 Uhr, in Win­de cken (Schloßberg), für Eichen, Erbstadt, Marköbel mit Hirzbacherhöse, Ostheim, Oberdorfelden, Niederissigheim und Baiersröderhöfe.

Am^24. April 1897, vormittags 8 Uhr, in Fechen­heims (Lindenplatz), für Fechenheim.

& AmZ 24. April 1897, vormittags IOV2 Uhr, in Bergen (vor der schönen Aussicht), für Bergen, Enkheim und Niederdorfelden.

Am.2 4. April 1897, mittags 12x/a Uhr, in Bergen (vor f der schönen Aussicht), für Dörnigheim, Hochstadt, Bischofsheim, Gronau, Wachenbuchen, Gronauerhof und Dottenfelderhof.

s Am 26. April 1897, vormittags 8 Uhr, in Hanau (in der Manenkaserne*), für Großauheim, Kesselstadt, Pulver­fabrik, Philippsruhe und Fasanerie, Wilhelmsbad und Wil­helmsbaderhof.

*) Nicht auf dem Paradeplatz, wie in den früheren Be­kanntmachungen angegeben.

Nichtachtung aller wirthschastlichen Grundsätze des europäischen Liberalismus die Hauptvertreterin des nationalen Ab­schlusses gegen das Ausland.

Da mußte man mit Recht auf eine namhafte Erhöhung der noidamerikanischen Einfuhrzölle gefaßt sein. Aber man gab sich zugleich der Hoffnung hin, daß die Lehren der jüngsten Vergangenheit die herrschende Partei von allen hoch­gespannten schutzzöllnerischen Maßnahmen Malten würden. Denn die Mac Kinllysche Tarisbill von 1890 hatte ihren Beruf, die emerikanifchen Zollkassen zu füllen und die ein- tipiniifrfipn 9T< nrftp hpr nmprifnniidipn ßbliPTpripttnutifr in er;

Am 2 6. April 1897, vormittags IOV2 Uhr, in Hanau (in der Ulanenkaserne), für Oberrodenbach, Niederrodenbach, Großkrotzenburg, Mittelbuchen, Bruchköbel, Kinzigheimerhof, Gutsbezirk Wolfgang und Neuhof.

Am 26. April 1897, mittags 12 V2 Uhr, in Hanau (in der Ulanenkaserne), für die Stadt Hanau mit Lehrhof, Jahrgang 18841887.

Am 2 7. April 1897, vormittags 8 Uhr, in Hanau (in der Ulanenkaserne), für die Stadt Hanau mit Lehrhof, Jahrgang 18881891.

Am 2 7. April 1897, vormittags IOV2 Uhr, inHanau (in der Ulanenkaserne), für die Stadt Hanau mit Lehrhof, Jahrgang 18921896.

Am 28. April 1897, vormittags 8 Uhr, in Hanau (in der Ulanenkaserne), für die Stadt Hanau mit Lehrhof, Ersatzreserve der Jahrgänge 1884, 1885, 1886, 1887, 1888, 1889, 1890 und 1891.

Am 28. April 1897, vormittags IOV2 Uhr, inHanau (in der Ulanenkaserne), für die Stadt Hanau mit Lehrhof, Erfatzreserve der Jahrgänge 1892, 1893, 1894, 1895 und 1896, sowie sämmtliche zur Disposition der Ersatzbehörden entlassenen Mannschaften.

Vorstehendes wird mit dem Bemerken veröffentlicht, daß zu den diesjährigen Frühjahrs-Kontrolversammlungen zu er­scheinen haben:

1. Sämmtliche Reservisten und Ersatzreservisten.

2. Sämmtliche zur Disposition ihrer Truppentheile ent= lassenen Mannschaften, sowie diejenigen, welche wegen vor der Einstellung verübter Vergehen, sowie auf Grund von Reklamationen oder wegen Dienstunbrauchbarkeit zur Disposition der Ersatzbehörden entlassen worden sind.

3. Sämmtliche Mannschaften der Landwehr bezw. Seewehr I. Aufgebots mit Ausnahme derjenigen, welche in der Zeit vom 1. April bis 30. September 1885 eingetreten sind.

Bemerkungen.

1. Die Mannschaften haben zu der für sie bestimmten Ver­sammlung zu erscheinen.

2. Halbinvalide und nur garnisoudienstfähige Mannschaften erscheinen mit den Mannschaften ihrer Jahresklasse und ihrer Waffe.

3. Die in eine jüngere Jahresklasse zurückversetzten Mann­schaften haben mit dieser letzteren zu erscheinen.

4. Sämmtliche Militärpapiere sind bei den Kontrolver- sammlungen mit zur Stelle zu bringen.

5. Gesuche um Befreiung von dem Erscheinen zu? Kontrol- versammlung sind, von der Ortsbehörde beglaubigt, möglichst 5 Tage vor der betreffenden Kontrolversamm- lung dem Bezirksfeldwebel in Hanau einzureichen.

6. Unentschuldigtes Fortbleiben von der Kontrolversammlung, sowie das willkürliche Erscheinen bei einer anderen Kontrolversammlung, als zu derjenigen, zu welcher die Unteroffiziere und Mannschaften nach den obigen Fest­setzungen zu erscheinen haben, wird bestraft.

Eine Nachkontrole findet nicht statt.

Frankfurt a/M. im März 1897.

Königl. Bezirkskommando.

den zufügt. Sie haben es nicht anders gewollt. Dafür werden hoffentlich die europäischen Völker mehr und mehr er­kennen, welche Gefahren ihnen gemeinsam in Zukunft von Amerika her drohen, und wie sehr ihre eigenen Interessen sie zu einem einträchtigen Zusammenstehen zwingen. r.

Tagesschau.

Laut telegraphischer Meldung an das Ober-Kommando der Marine ist S. M. S.Habicht", Kommandant Kor- npifpn.-S'ntiifnn Gercke, vorgestern in Mossamedes ange- beabsichtigte, gestern nach Kapstadt in See

Neuerung des Dreikaiser-Bündnifses eibt dieKöln Volksztg.", zu den Möglich- Gebiete der hohen Politik, die vor einem ernsthaft gar nickt hätten erörtert werden überschwänglicher Weise feierte damals das nichtoffizielle Frankreich den Zaren, und am ravmels fiel sogar das Wort von der franzö- Wcffenbrüderschaft. Das französisch-russische Ich aber in dem ganzen Verlauf der diploma- dlungen wegen des eigenmächtigen Verhaltens nicht bewährt, und im Augenblick unterliegt n Zweifel mehr, daß Minister Hanotavx im ; Lord Salisbury segelt. Die französische Re- gerte ihre Zustimmung zu der Ernennung des ümirals Canevaro zum vorläufigen Gouverneur im Gegensatz zu Rußland und sträubt sich n die Blockade des Piräus ebenfalls im Rußland. Auf der anderen Seite dagegen Zusammengehen Rußlands, Oesterreichs und das bisher, wie es scheint, durch keine Mri- nheit beeinträchtigt worden ist und wohl noch n wird. Bemerkenswerth ist die Entschieden­er die griechische Regierung neuerdings wieder iziöser Seite vor der Thorheit gewarnt wird, m stand gegen den Willen der Mehrzahl der tâchte zu verharren und mit dem Kriegsfeuer ie französische Regierung hätte jetzt die beste tatst,Schulter an Schulter" mit Rußland zu D Griechenland in die Schranken zu weisen; n alledem ist geschehen. Inzwischen bereiten er-Begegnungen vor, bei denen zweifellos auch e Frage berührt werden wird. Am 22. ds. ch Kaiser Wilhelm nach Wien, um der dor- s-Parade auf Einladung des Kaisers Franz )hnen, und am 25. April wird Kaiser Franz erèburg der Gast des Zaren sein. Würde die der kretischen Frage die Folge haben, daß die Hte auch sonst wieder sich näher träten, so

jen Landbebauer, sowie die Uebersndelung der ,en Grundbesitzer in ihr politisches Vaterland, die Erträge des thessalischen Landes ohne tssalien und Griechenland verzehren.

ang von türkischen und griechischen Elementen en Orten Thessaliens das charakteristische Ge­ll trifft man auf eine absterbende Türkenstadt sich bildende Griechenstadt. Hier überwiegt he Element, dort tritt bereits das griechische . den Vordergrund. Ganz besonders deutlich .gensätze in Larissa hervor. Wer sich mit von Volo her der Stadt nähert, der macht inntschaft ihrer türkischen Seite. Aus dem der Gärten und Weinberge tauchen die zahl- tte Larissa's auf, deren man gegen dreißig ie Moscheen, zu denen diese Minarette gehören, verfallen, und auf der anderen Seite der mit fast unheimlicher Schnelligkeit eine neue npor. Ein fieberischer Baueifer herrscht, Straßen, entstehen, die weißen Steinhäuser des Griechen- die Stelle der pittoresken Türkenhäuser und ar bereits ein Hotel von leidlichem Komfort, r nominell nicht die Hauptstadt Thessaliens, , jetzt wirthschaftlich der Hauptort der Provinz ussichtlich an Bedeutung immer mehr zunehmen, e Stadt ist es. Scharf umrissèn blickt der Gipfel des Olymp auf sie nieder, fern in der rschwimmt der waldreiche Pel on, i äh er winkt Ossa. Die nächste Umgebung ist reich und chend stiömt der sagender ühmte Peneios durch l ihrer Behcglichkcit, Saulerkeit und Behäbig- sa wie eine echte Stadt des Friedens und t zu diesem ihrem Charakter der wilde Lärm, chtobt, der Messer schritt marschirender Regi-