2 0. März ______________________________
Zeld- und Waldbäume. Wohl am schlimmsten Hausten die entfesselten Naturgewalten, die fast urplötzlich auftraten, in ver Gegend zwischen Seligenstadt und Groß-Steinheim. Bei Klein-Welzheim wurde sogar die Equipage eines fremden Reisenden vom Sturme umgeworfen. Der Insasse erlitt dabei zum Glück nur leichte Hautabschürfungen. Auch der Blitz scheint mehrfach im freien Felde und im Mainstrome eingeschlagen zu sein. Genau zwei Stunden später erneuerte sich das Sturmgebrüll mit den Regengüssen, hielt diesmal aber nur wenige Minuten an und verstummte dann ebenso plötzlich, wie es gekommen war. In beiden Fällen war das Himmelszelt sofort nach den großartigen Naturerscheinungen wolkenlos und azurblau. — Auf dem Terrain der K ö n i g l. Pulverfabrik bei Hanau wurden etwa 180 entwurzelte « Bäume gezählt.
* Krankenkassen. Der Kranken-Unterstützungskasse für Gold- und Silberarbeiter in Hanau (E. H.) ist die Bescheinigung ertheilt worden, daß sie, vorbehältlich der Höhe des Krankengeldes, den Anforderungen des § 75 das Krankenversicherungsgesetzes genügt.
* Ermittelt Den eifrigen Bemühungen unserer Kri- minalschutzmannschast gelang es, den Berüber des kürzlich an < dem Gasthaus zu den 3 Rindern vorgekommenen rasfinirten Diebstahls in der Person des schon oft bestraften Taglöhners Ernst Seibel aus Großauheim zu ermitteln und die gestohlenen theils werthvollen Sachen auch wieder herbeizvschaffen. Den gestohlenen Koffer hatte der Dieb in der Nähe des Schaffots vergraben.
* Eisenbahnunglück. Der vorgtstern Abend vom hiesigen Ostbahnhose um 8 Uhr 6 Minuten nach Aschaffen bürg ak gegangene Personenzug stieß in einer Entfernung von 10 Minuten vor Aschaffenburg bei seiner Einfahrt am Dammer Viadukte mit dem an der Kreuzung im selbigen Geleise ausfahrenden Güterzug 515 infolge des durch den herrschenden Sturm in falsche Stellung gebrachten Signals derart zusammen, daß die Maschinen der beiden Züge in einander fuhren. Der Packwagen des Personenzuges wurde aus dem Geleise zur Seite geworfen und kam quer darauf zu stehen, während die zufällig vor der Einfahrt in den Bahnhof im Packwagen sich aufhaltenden Kondukteure und Hülfskondukteure heraus geschleudert wurden. Es waren dies die Beamten Rockel und Denk, die Beide an Armen und Beinen Verstauchungen erlitten und zu ihren Familien nach Aschaffenburg gebracht wurden, ferner Arnold, der einen rechtsseitigen Schlüsselbeinbruch davontrug und außerdem über starke Rückenschmerzen klagte, und Mühlhausen, welcher Quetschungen an den Händen davontrug. Der erste Personenwagen hinter dem Packwagen, der leer war, ging in Trümmer; der nachfolgende Wagen wurde au der Kopfwand eingedrückt, der Sitz lag schräg und war unbesetzt. In demselben Wagen saßen zwei Reisende, der Wirth Röder aus Gelnhausen und der Brauerei- direktor Riedmeyer aus Aschaffenburg, die Beide verletzt wurden und ins Spital verbracht werden mußten. Einer von ihnen durfte kaum angefaßt werden, ohne daß er vor Schmerz laut aufschrie, während der andere Blut spie. Am schwersten scheint jedoch der Führer des Personenzuges, Seib, verletzt worden zu sein. Das Kabriol, in welchem er saß, wurde eingedrückt, sodaß er am ganzen Körper, namentlich an Brust und Hals, starke Quetschungen davongetragen hat. Gleichwohl ist nach einer gestern Abend vom Aschaffenburger Spi tale kingelaufenen Nachricht sein Zustand nicht besorgniß erregend. Seib ist in Frankfurt stationirt, 38 Jahre alt und ledig. Die weiteren fünf Wagen sind nur theilweise, nament lich an den Kopfseiten beschädigt. Der Telegraphenrevisor Lembke von Aschaffenburg, der zufällig in einem der letzt erwähnten Wagen Platz genommen hatte, kam mit einigen Quetschungen davon und wurde zu seiner Familie verbracht. Vom Güterzuge sind 16 Wagen defekt geworden, bei einigen sind die Dächer abgefahren. Die Wagen, die aus Kolli- und offenen Güterwagen bestanden und beladen waren, standen kreuz und quer über dem Bahnkörper bezw. Geleise. Die Stückgutwagen sind leicht beschädigt, beim Packwagen wurden die Fenster zertrümmert und herausgeschleudert. Der Ofen im Packwagen lag demolirt in einer Ecke, der Zugführer Schuck, der im Packwagen seinen Platz hatte, erlitt Rippenverstauchungen und wurde zu seinen Angehörigen nach Aschaffenburg verbracht. Da daS Geleise zur Weiterfahrt gesperrt war, suchten die Reisenden den Wartesaal auf, einige begaben sich in die Hotels, die alsbald überfüllt waren; die Reisenden, die von Würzburg herfuhren, wurden von der
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Die (Expedition des Kammer Anzeiger.
Hanauer Anzeiger
Unfallstütte mit mehrstündiger Verspätung in der Richtung nach Hanau befördert.
0 Strafkammer. (Sitzung vom 19. März.) Dachdecker Heinrich G. zu Birstein lebt mit seinem Stiefbruder, rem Dachdecker Adam G. dortselbst, schon lange im Unfrieden, 3er am 18. Mai v. I. einen lösen Ausgang genommen hat. An dem bezeichneten Tage waren die Beiden morgens auf ihrem gemeinsamen Hof beschäftigt. Adam pumpte auf feine Sense, die er vom Schmutz reinigen wollte, Wasser, von welchem ein Theil in den Eimer des Heinrich spritzte. Darüber wurde Heinrich so ergrimmt, daß er den Adam mit beiden Händen am Halse faßte und gegen die Mauer schleuderte, wo dieser bewußtlos liegen blieb. Doch damit nicht genug, der unmenschliche Bruder kniete sich nun auch noch auf den bewußtlos Daliegenden und schlug ihm mit den Fäusten ins Gesicht und wo er hinkam. Auch die Frau des Heinrich beteiligte sich noch an der Heldenthat ihres Mannes, indem sie ebenfalls mit Fäusten auf den hilflosen Adam ein- schlug. Erst die hinzuspringenden Nachbarn und die Eltern ?eâ Mißhandelten vermochten das edle Paar von dem Aermsten abzubringen. Dann trat Heinrich im Gefühl befriedigter Rache an den Pumpenschwengel und rief siegesbewußt aus: „Ich will sehen, wer hier Wasser zu pumpen hat I" Zwei Tage lag der so schwer Mißhandelte, ohne zum Bewußtsein zu kommen und erst nach Tagen konnte er seine Glieder wieder in Bewegung bringen, hat aber bis heute das Krankenlager noch nicht verlassen und ist wahrscheinlich dem säuernden Siechthum verfallen. Nach dem Gutachten der Aerzte hat der an den Rand des Grabes Gebrachte in der Leistengegend eine eiterige Geschwulst, von der jedoch nicht genau festgestellt werden kann, ob sie von der damaligen Mißhandlung der Eheleute G. herrührt, obwohl hohe Wahrscheinlichkeit dafür vorhanden ist. Das Gericht erkennt gegen Heinrich G. auf 9 Monate, gegen seine Ehefrau auf 4 Wochen Gefängniß, außerdem erkennt es auf eine an den Adam G. zu zahlende Buße von 1000 Mark, mit Rücksicht auf die traurige Lage, in die der Verletzte versetzt ist. — Bauer R. von Kippelbach erhält wegen Jagdvergehens 4 Wochen Gefängniß.
* Heffenlanv. Inhalt der Nummer 6 des „Hessenlandes" : Preser, Carl. „Barbarossa - Hymne." — Fey, Adolph. „Geschichte der Burg Hanstein" (Fortsetzung). — Burgruine Hanstein von de.- Südseite (Abbildung). — Armbrust, L. „Melsungen 1359—1394". (Im Zusammenhang mit der hessischen Landesgeschichte) (Schluß). — Preser, Carl. „Freund Harriot". Eine Episode. — Nuhn, Kurt. „Seid deutsch! (Gedicht). — Aus alter und neuer Zeit. — Aus Heimath und Fremde. — Personalien. — Briefkasten.
* Städt. Bibliothek. Zur kostenlosen Verleihung und Benutzung der Bücher geöffnet Sonntags, Mittwochs und Samstags von 11 bis 1 Uhr (Bangertstraße 2, eine Treppe hoch, im sogen, „alten Stadthaus").
Für heute. Turngemeinde: Abends von 7Vs—9 Uhr: Kürturnen und Vorturnerstunde. — Evang. Mânner- und Jünglingsverein: Abends 8V2 Uhr: Unterricht im Schreiben und Rechnen (Ältst. Rathhaus); — Allg. christl. Arbeiterverein: Ebenfalls abends 8Va Uhr; Gemüthliche Zusammenkunft im Vereinslokal „Brauerei Weismantel". — Abends 9 Uhr: Dramatisch - litterarischer Verein „Melpomene" (Brauerei Kaiser): Lesung; — Kasino „Eintracht" (Vereinslokal „Goldene Gerste"): Vereinsabend; — Verein „Einigkeit": Vereinsabend „zur großen Krone"; — Fußballklub „Viktoria": Abends von 9—10 Uhr: Vereinsabend im „Deutschen Haus". — Athletenklub „Germania"; Ebenfalls abends von 9—10 Uhr: Vereinsabend (Koch's Bierkeller); — Werkmeister-Bezirksverein Hanau: Versamm lung im Vereinslokal „zum Löwengärtchen". — Gesangverein „Sumser": Abends 9'/, Uhr: Generalversammlung; Tagesordnung: 1) Stiftungsfest, 2) Verschiedenes.
Für morgen. Elster Hanauer Fußballklub „1893": Nachmittaas 2V2 Uhr: Uebungsspiel.
5 Rückingen, 19. März. Seit dem Entstehen des Lagerhauses Raiffeisen u. Kons, in Hanau hat die Raiffeisensache in dem Unterverband Hanau einen wesentlichen Auf schwung genommen; während früher von den meisten Dar- lehnskassenvereinen im Kreise Hanau fast gar keine gemeinschaftliche Bezüge in Futtermitteln, Sämereien u. s. w. gemacht wurden, beziehen schon jetzt die meisten Vereine ihre landwirthschaftlichen Bedarfsartikel in größerem Quantum durch das Lagerhaus und ersparen dabei oft 20—30 Prozent. Auch der hiesige Darlehnskassenverein, der meistens nur aus geringen Bauern besteht und der auch niemals gemeinschaftlichen Bezüge machte, brachte in einer Versammlung, welche am Montag Abend stattfand, eine ganze Waggonladung zu Stande und erspart dadurch pro zweihundert Zentner 200 Mark. Noch wesentlicher aber ist der Vortheil, welcher den Landwirthen bei dem Verkauf ihrer landwirthschaftlichen Produkte durch das Lagerhaus erwächst; ein Landwirth bei Fulda erzielte durch Vermittelung des Lagerhauses für 50 Zentner Hafer einen Mehrbetrag von 62,50 Mt., und da in nächster Zeit auch eine Silogenoffenschaft ins Leben treten wird, so wird den Landwirthen durch Errichten eines Silo's eine angenehme und nutzbringende Absatzquelle für das Getreide geschaffen werden.
X Kahlthalbahn-Projekt Das vielerörterte Kahl- thalbahn-Projekt ist abermals um einen beträchtlichen Schritt seiner Verwirklichung näher gerückt. Nachdem, wie gemeldet, Herrn Bauunternehmer Christner aus Hanau die ministerielle Vorkonzession zum Baue dieser Bahn ertheilt worden ist, wurde genanntem Unternehmer auf Antrag des Eisenbahn-Komitees vom Distriktsrathe zu Alzenau zum Bahnbau ein Zuschuß von 100,000 Mark fast einstimmig bewilligt. Ebenso einmüthig bewilligte der Distriktsrath zu Schöllkrippen einen Zuschuß von 50,000 Mark.
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Aus der Provinz und den Nachbarqebieten.
Fulda, 19. März. Unsere Stadt wurde gest- rn Abend, so berichtet das „Krersbl.", von einem solch bösen Unwetter heimgesucht, wie ein gleiches in keines Fuldaer Erinnerung lebt. Kurz vor 7 Uhr verdüsterte sich plötzlich der Himmel und ungeahnt entlud sich ein heftiges, im März ganz ungewöhnliches Gewitter, begleitet von einem orkanartigen Wirbelwind. Gerade dieser war es, der in kaum einer Minute bedeutenden unberechenbaren Schaden anrichtete. Nach eigener Wahrnehmung und uns gewordenen Mittheilungen wäre es viel leichter, diejenigen Häuser aufzuzählen, an welchen die mächtige Windsbraut ohne Spuren vorübergezogen ist, als die Gebäude 2C. alle zu erwähnen, denen der Gewitter- sturm strichweise mehr oder weniger übel mitgespielt hat. Vollständig niedergelegt wie ein Kartenhaus hat der sich wie ein Kreisel fortbewegende Orkan den Ausrüstungs-Schuppen am sog. Stöckelser Bahnhof, den Clauß'schen Kohlen-Schuppen in dessen Nähe, die neue Restaurationshalle an der Wirthschaft zur „Bretterhalle", die Rommel'sche Scheuer an der Wirthschaft zum goldenen Kreuz", den Hinterbau zum Restaurant „Viktoria" und die Henning'sche Kegelbahn. Am stärksten hauste der Sturm an der Tränke; aus deren rechten Seite ist faktisch kein Haus, auf dem nicht entweder der Kamin oder der größere Theil von den Dachziegeln fehlt; Fragmente derselben bilden noch heute früh den Straßenbelag. Sehr stark in Mitleidenschaft gezogen wurden auch die Dächer der Häuser in der Friedrichstraße; vom Dache des F. E. Berta' schen Hauses riß der Sturm die Blechverkleidung und spielte mit dem schweren Stück wie mit einer Feder. Seine ganze Wuth ließ der Orkan an den uralten Bäumen der Kastanienallee und an solchen im benachbarten Garten des Stifts Wallenstein aus; in der Lindenstraße entwurzelte er einen dicken Baum. Das Traut'sche Geschäft an der Bahnhofstraße hat außer anderen Demolirungen den Verlust einer werthvollen Ladenscheibe, des Gartenhauses und -Zaunes zu beklagen. Natürlich ist uns nicht jeder „Windschatten" bekannt geworden, aber es steht fest, daß die Zertrümmerung von Kaminen, Dachziegeln, Gesimsen, Fenstericheiben, Telephonleitungen 2C. im ausgedehntesten Maaße vor sich gegangen ist, so daß viele unserer Mitbürger noch lange an die Greuel der Verwüstung des 18. März d. I. denken werden. Das mäßigen Regen spendende Gewitter verzog sich unter häufigem Blitz und Donner und rasselndem Sturmgetöse rasch und ihm folgte ein schöner Sonnenuntergang mit Abendroth; nur vereinzelte derbe, kurzanhaltende Windstöße erinnerten noch an das erste Gewitter in diesem Jas re. Zum Glück batte dieses He Stadt vorher straßenleer gemacht, ehe der Gewittersturm seinen verderblichen Zug über Fulda nahm, sonst wäre durch die hcrabhagelnden Ziegel und Kamine sicher noch anderes Unglück paffirt.
Fritzlar, 17. März. Die 15jährige Tochter des Landwirths B- in Ungedanken hatte sich vor wenigen Wochen einen verrosteten Schuhnagel in den Fuß getreten. Sie schenkte der Wunde wenig Aufmerksamkeit und ging nach wie vor ihren gewohnten Hausarbeiten nach, bis vor 8 Tagen der Fuß stark anschwoll und ein hiesiger Arzt zu Rathe gezogen werden mußte. Leider war es schon zu spät, da Blutvergiftung eingetreten war, welche nach tagelangen, qualvollen Leiden den Tod des jungen Menschenlebens herbeiführte.
(C. A. Z.)
* Hanau, 20. März. (Lebensmittelpreis'e.) Hülsenfrüchte: Bohnen 30—35 Pfg., Erbsen 30—35 Pfg., Linsen 40—45 Pfg. tai Doppelliter ; Geflügel: Tauben, das Pärchen 1,10—1,20 Mk.; ein alter Hahn 1,40—1,80 Mk.; ein junger Hahn 1,80—2,20 Mk.; ein Huhn 1,90 2,40 Mk.; Fische: gewöhnliche Sorte 25—30 Pfg., bessere Sorten 40 Pfg., Hecht 1—1,20 Mk., Bresem 60 Pfg., Barben 60—70 Pfg., Barsch 60—70 Pfg. = V2 kg; Gemüse: Merrettig, die Stange 10—20 Pfg.; Spargeln, das Pfund 2,20—2,50 Mk.; Blumenkohl das Stück 25 bis 40 Pfg.; Kopfsalat, das Stück 15 Pfg.; Endivien, das Stück 10—20 Psg.; Rettig, das Stück 8-12 Pfg.; Ober- Kohlrabi, das Stück 3—5 Pfg.; Unter-Kohlrabi, das Stück 8—10 Pfg.; Wirsing, das Stück 10—20 Pfg.; Weißkraut, das Stück 10 — 20 Pfg.; Rothkraut, das Stück 20 bis 30 Pfg.; Sellerie, das Stück 10—20 Pfg.; Gurken, das Stück 80 Pfg. bis 1,20 Mk., gelbe Rüben, das Bund 8—10 Pfg.; neue Erben, die Portion 60 Pfg.; neue Bohnen, die Portion 70 Pfg. bis 1 Mk.; Rosenkohl, die Portion 30—40 Pfg.; Schwarzwurzel, die Portion 30—40 Psg.s; Spinat, die Portion 20—40 Pfg.; Lattig, die Portion 10 bis 20 Pfg.; Schmalzkraut, die Portion 10—20 Pfg.; Kartoffel, 9—10 Pfg. das Doppelliter ; Trauben, 1,20 Mk. das Vs kg; Obst: Aepfel, das Pfund 15-30 Pfg.; Nüsse, das Hundert 30 Pfg.; Zitronen, das Stück 8—10 Psg.; Apfelsinen, das Stück 5—12 Pfg.; Paradiesäpfel, das Stück 15 Pfg.; Verschiedenes: Butter das Pfund 1,15 bis 1,35 Mk.; Käse, das Stück 4—5 Psg.; Eier, das Stück 6—8 Pfg.; Gänseeier, das Stück 12—15 Pfg.; Zwiebel, das Doppelliter 15—20 Pfg.; Welschkorn das Doppelliter 22-24 Psg.; Radieschen, das Bündel 5 Psg.; Kastanien, das Vs kg 20 Pfg.; Weizenmehl, 1. Sorte 20 Pfg., 2. Sorte 18 Pfg., 3. Sorte 16 Pfg., 4. Sorte 14 Pfg. = Vs kg.; Stroh 2,40—2,80 Mk. und Heu 3,50—3,80 Mk. — 50 kg.
Schiffsbericht.
Der Dampfer „Scotia" ist am 18. März, 9 Uhr morgens, wohlbehalten in Baltimore angeksmmen.
Rew-Uo^k, 19. März. Der Dampfer „Wester nland" von der „Red Star Linie" ist von Antwerpen gestern hier angf kommen.