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* Prcisfchietzen. Auf dem Delegirtentag des Zimmer- schützen-Verbandes Maingau im November v. I. in Frank­furt a/M. wurde unter allseitiger Zustimmung als Festort für das III. Verbandsschießen Hanau gewählt. Das Schießen, an dessen Vorbereitungen seither eifrig gearbeitet wurde, findet nunmehr während der nächsten Woche, vom 14.21. März er., in den Sälenzur Centralhalle" statt. Nach den bereits eingelaufenen Anmeldungen von auswärtigen, sowie hiesigen Schützen dürste eine rege Betheiligung zu erwarten sein, und gelangen auf den 12 ausgestellten Scheiben werthvolle Ehren­gaben, Ehrenscheiben und namhafte Prämien, für beste Schuß- leistungen, zur Vertheilung. Das Fest, in allen Theilen gut arraugirt, wird sich den vorhergegangenen würdig anreihen und wünschen wir zum besten Gelingen ein kräftiges Schützen-Heil !

( D Strafkammer. (Sitzung vom 8. M ä r r.) Der zur Zeit in Neusorg im Fichtelgebirge, früher hier in Stellung gewesene Kaufmann D. bat sich in der Nacht vom 11.12. Dezember v. I. ein Schildbürgerstückiein geleistet, das recht unangenehme Folgen für ibn haben wird. An jenem Abend fand nämlich seine Abschiedsseier statt und D. konnte nach Schluß derselben nicht umhin, den Gefühlen seiner froren Zecherlaune noch auf der Straße freien Lauf zu lassen. Da nun selbiges aber den Schlaf andere.' friedlicher Bürger stört, so waren 2 Schutzleute so frei, ihn nach Namen und Woh­nung zu fragen, die er sich aber kategorisch weigerte anzu­geben. Der Aufforderung zum Mitgehen setzte er beleidigende Ausdrücke entgegen. Seinem p ystschen Katzenjammer muß wohl auch ein moralischer gefolgt sein, denn andern Tags suchte er den Schutzmann unter Anbieten von 20 Mk. zu veranlassen, keine Anzeige gegen ihn zu machen. Er ist nun der Beamtenbestechunz an geklagt, aber zum heutigen Termin nicht erschienen. Seiner schriftlichen Bitte um Entbindung vom Erscheinen bei der Hauptverhandlung wird entsprochen und die Sache bis zum 25. März vertagt. Mit Reservisten- mütze und dto. Stock ausgerüstet, vergnügte sich am 21. September v. I. in der Müller'schen Wirthschaft zu Enkheim der Gärtner H. von Seckbach mit wirklichen Reservisten, ohne aber im Besitz der zum Zechen unerläßlichen Baarmittel zu sein. H. hat nämlich gar nicht beim Militär gedient. Die Mütze und Stock hat er vorher irgendwo mitgehen heißen. Nachdem der Pseudo-Reservist verschiedene Gläser Bier ge­leert, die zu bezahlen er aus obigen Gründen nicht im Stan-e war, borgte er von der Tochter des Wirths auch noch 50 Pfg., unter dem Boraeben, er erstatte am Abend alles zu­rück. Noch am selben Tage wurde er aber wegen verschiede­ner anderer Betrügereien und Diebstähle schon von der Staatsanwalt in Frankfurt a. M. r«qunü t und das machte es ihm, wie er heute vor bringt, unmöglich, seine Schulden zu begleichen. Das Gericht mißt seinen Angaben jedoch kei­nen Glauben bet, da er die Mütze und den Stock zweifellos nur hatte mitgehen heißen, um in der Wirthschaft das Manö­ver aufzufüvren. Nachdem der Angeklagte schon die verschie­densten Gefängnisse absolvirt, haben ihn die Strafkammern zu Frankfurt und Wiesbadln zu einer Zuchthausstrafe »an insgesammt 3 Jahren verurtkeilr. Wegen des in Enkbeim verübten Betrugs unb Diebstahls verurtheilt ihn die Straf­kammer zu einer Zusatzstrafe von 3 Monaten Zuchthaus. Ein Betrüger keckster Art, der Kellner H. von Allendorf a. d. W., lozirte sich November 1895 bei der Ehefrau B. hier ein, mit der Angabe, er sei aus der Pulverfabrik in Stellung, woran aber hin wahres Wort war. Nachdem der saubere Vogel zwei Tage dort loght und dinirt hatte, borgte er von der leichtgläubigen Frau einen Ueberzieher und obendrein noch 10 Mk., womit er dann spurlos verduftete. Im Gotha'schen setzte er seine sauberen Geschäfte in ähnlicher Weise fort, bis ihn die rächende Nemesis ereilte 10 Jahre Zuchthaus wur­den ihm in Gotha wegen unzähliger raffinirter Diebstähle und Betrügereien diktirt, die Strafkammer er kennt wegen der hiesi­gen Fälle auf eine Zusatzstrafe von 4 Monaten, indem sie in Erwägung zieht, daß bei der außerordentlich hohen Strafe von 10 Jahren jeder weitere Zusatz doppelt schwer wiegt. Ebenfalls ein raffinirter Langfinger ist der Schlosserge- selle A. zu Fechenheim. Nachdem er in Frankfurt außer Ar­beit gekommen war, begab er sich am 20. Januar d. J. nach Fechenheim zu einem ihm bekannten Fabrikarbeiter, angeblich um sich bei ihm einzumiethen. Er blieb auch einen Tag da, ging in einem unbewachten Augenblick in das Zimmer des Arbeiters und nahm die an der Wand hängende Uhr dessel­ben an sich, um sie in Frankfurt beim Pfandleiher schleunigst zu Geld zu machen. Auch er hat wegen verschiedener Eigen- thumsvergehen schon zu mehreren Malen das Gefängniß ge­ziert, kommt aber diesmal trotzdem noch mit 9 Monaten Ge­fängniß davon, von denen 1 Monat durch die Unteisuchuvgs- Haft abgeht, infolge seines sofortigen Geständnisses. Eine sehr komplizirte Unterschlagungsaffaire gegen einen früheren Fahrradhändler in Hailer wird behufs Ermittelung der nähe­ren Umstände vertagt. Am 13. Dezember v. I. wurde in einer Wirthschaft am Paradeplatz hierselbst ein ^frecher Ein­bruchsdiebstahl verübt. Es wurde in der Nachmittagsstunde, ungefähr in der Zeit zwischen 4 und 7 Uhr, dem Taglöyner M. «us seinem im Hinterhause belegenen Zimmer eine Hose, ein Taschentuch, eine Mundharmonika sowie 150 Mk. in Baar durch Erbrechen seines Koffers, in welchem die Gegen stände aufbewahrt waren, entwendet. Ferner stand in dem Zimmer noch der Koffer des Taglöhners Z., der ebenfalls erbrochen und daraus 1 Paar Strümpfe entwendet waren. Das in der Zimwerthüre sich befindliche Glasfensterchcn war erbrochen. Der Verdacht lenkte sich damals auf den Müller- oesellen F., aus Bayern gebürtig. Derselbe war um diese Zeit bei dem Müller S. von Windecken beschäftigt und zu verschiedenen Malen in der betreffenden Wirthschaft einge­kehrt. Man wußte von ihm, daß er ein dem Eigenthum fremder Leute gefährlicher Mensch sei und mit Gefängniß und

Zuchthaus vielfach vorbestraft war. Auch war er an jenem Sonntag zwischen 6 und 7 Uhr, in welcher Zeit der Difb= stahl verübt sein muß, in der betreffenden Wirthschaft ge sehen worden, wie er in verdächtiger Weise durch die Hinter- thüre in die Gaststube trat. Bei seiner bald darauf erfolg­ten Verhaftung wurde auch nicht ein einziger Gegenstand der in dem ar gegebenen Wirthshause gestohlenen Stücke bei ihm gefunden. An demselben Abend war er von mehreren Ha nauern, die ibn kannten, in einer Wirthschaft in der Brau Hausgasfe in Frankfurt gesehen worden. Mangelnden Beweist s halber wird auf Freisprechung erkannt.

* Kreisvorturnertag. Am Sonntag Vormittag fand in der Turnhalle des Sachsenhänser Turnvereins ein Kreisvorturneriag des Mittelrheinkreises statt. Erschienen waren die ersten Gauturnwarte nebst Stellvertretern der Gaue Biebrich, Coblenz, Darmstadt, Griesheim, Hanau, Kastel, Kreuznach, Marburg, Neuwied, Oberstem, Offenbach, Rambach, Saarbrücken, Trier, Weilburg, Wiesbaden, Frank­furt a. M., sowie der gesammte Turnausschuß und Kreis- Borstand. Nach einer Begrüßung durch den Kreisturnwart, welchem auch die Leitung oblag, wurde nunmehr mit den für das diesjährige Kreisturnsest in Homburg bestimmten allgemeinen Stabfreiübungen sowie der Erklärung und Ein­übung des Aufmarsches zu denselben begonnen. Hierauf fand die Werthung einer Musterriege, gestellt vom Sachsen­häuser Turnverein, am Reck in Bezug aus Geräthe- und Stabübungen nach Beschluß des Kreisturntages in Frankfurt statt. Turnübungen in 3 Gruppen (Stufen) am Pferd für Vereinswettturnen, von Gauturnwart D. Kappel in Neuwied zusammengestellt, sowie Turnspiele bildeten den Schluß des turnerischen Theils. Nach gemeinsamem Mittagstisch fand sodann Berathung und Berichterstattung über Versuche im Gehr- (Lanzen) Werfen und Schnellgehen nach Vorschlag des technischen Unterausschusses der deutschen Turnerschaft statt, welche ein definitives Resultat noch nicht ergab; be­schlossen wurde, es den einzelnen Vereinen im Kreis noch­mals befürwortend vorzulegen.

* Stadttheater. Die noch ausstehenden Bewfize der nächsten Zeit haben für Mittwoch eine. Verschiebung der Abom emerus-Nummer nothwendig und zwar wird dir erste Wiederholung der spannenden KomödieDie Reifenlö nigin" als 6. (statt 5.) Vorstellung im V. Abonnement gegeben. Der nächste Benefizabend Freitag ist Herrn Otto Stöckel zugedocht, der Octave FeuilleCs berühmtes Schauspiel:Der Roman eines armen Edelman­nes" gewählt hat.

* Kvaugel. Vereins Haus. Die Ausführung des evangßl. Vereinsyaules ist der Baufirma Elzenheimer u. Müller hier übertragen worden. Der Bau, welcher in einfach gothischem Style zur Ausführung gelangt, wird nach den vorgelegten Piämn eine Zierde unserer Stadt und schon anfangs nächster Woche in Angriff genommen werden.

Das Facit des Mainzer Carnevals. 80,000 Mark betragen in runder Summe die diesmaligen Einnah­men des Mainzer Carnevalvereins. Die Höhe der Aus gaben steht noch nicht fest, doch hofft man den von voriger Saison übernommene» Betrag von über 22,000 M., der in der obigen Einnahmeziffer nicht enthalten ist, zum Theil als Reserve für die nächste Saison, dem 60jährigen Jubelfest des Mainzer Carnevalvereins, erhalten zu können.

Für heute. Kunstindnstrie - Verein: Abends 7V± Uhr in der Aula der kgl. Akademie: 6. Bortra; Pros. Dr. Got Hein aus Bonn überDie deutschen Landsknechte". Arends- scker StenographenvereinApollobund" (Lokal: Gasthaus zum Grafen Philipp Ludwig"): Abends von 78 Uhr: Schrei­ben der Jugend und Schülerabtheilung ; 89 Uhr: Uebungs stunde vom angefangenen Kursus; 910 Uhr: Schreiben für Praktiker. Hanauer Thierschutzverein: Abends 8 Uhr: Generalversammlung im Gasthausezur Poft". Evang. Männer- und Jünglingsverein: Abends S1/« Uhr: Gesang (in der Johanniskirche). Turn- und Fechtklub: Abends von 81/» bis 10 Uhr: Fechten. Abends 9 Uhr: Techniker-Verein: Zusammenkunft im Gasthauszur Sonne" ; Kath. KasinoEintracht" (Vereinslokal:Goldne Gerste") Vereinsabend; Erster Hanauer SchwimmklubNeptun": Vereinsabend imSchützenhof". AthletenklubGerma­nia" : Abends von 910 Uhr: Riegenstemmen; von 10 bis 11 Uhr: Musterriegenarbeiten. Spar- und Spielkaffe imweißen Ochsen" : Abends von 910 Uhr: Erste Auflage und Mitgliederaufnahme. Turngemeinde Hanau: Abends 9 Vs n^r: Monatsversammlung; Tagesordnung: Bericht über den Feldberg-Turntag; Wahl der Abgeordneten für den Gau turnlag; Auflage.

Für morgen. Nachmittags 3 Uhr: Allgemeine Gast- wirthe-Bersammlung in derCentralhalle".

Berfteigerungs- â Verpachtungs- re. Kalender

für Mittwoch den 10. März.

Vormittags 11 Uhr wird auf dem Bürgermeistereibureau zu Langenbergheim ein Gemeindebulle, reine Simmenthaler Race, versteigert.

8. Hüttengesätz, 8. März. Sonntag Abend, den 7. b. Mts., wurde in der Arndt'schen Gastwirthschaft unter zahl­reichem Besuche von Mitgliedern des hiesigen Darlehnskassen- vereinS und Freunden der Raiffeisensache eine Versammlung abgehalten. Wir hatten nämlich die Ehre, den Herrn Ober­inspektor Geilenberg, den Unteroerbandsdirektor Herrn Pfarrer Schlicht in Rückingen früher dahier, Herrn Lehrer Reinmüller, ebenfalls ein eifriger Raiffeisianer, unb einige andere Herren von Rückingen in unserer Mitte zu sehen und mit ihnen einen angenehmen Abend zu verleben. Zunächst erfreute uns Herr Geilenberg mit einem höchst in­teressanten Vortrage über die Entwickelung der Raiffeisen­sache, dem man mit der gespanntesten Aufmerksamkeit folgte. Davon ausgehend, daß sich die Landwirthschaft gegenwärtig

in einer Notdiage befinde, die von dem Großkapital aus alle mögliche Weise ausgebeutet werbe, wies er in logischer und schlagender Weise an dem Emporblühen der Raiffeisen fache nach, daß die Se bsthilfe des Bauern die beste ist. Das könne aber nur erreicht werden durch Zusammengehen, durch enges Aneinanderschließen und namentlich durch die Ver­werthung der Spargelder der Landwirthe selbst zu eigenem, laudwirthschaftlichem Interesse. Durch die Gründung der Raiffeisen Vereine, deren Verbände und namentlich der Zentrale in Neuwied mit ihren Filialen in allen Pro­vinzen sei eine Macht herangewachsen, mit der jetzt selbst die Börse und die Großindustriellen rechnen müssen. Wie aus dem ersten Verein Vat r Raiffeisens im Jahre 1849 mit 25 Mitgliedern sich bis jetzt eine Mitgliederzahl von 300,000 herausgebildet, so sei es mit dem Umsatz der Zentralkasse, der sich von 300,000 Mk. im Jahre 1876 auf 115 Millionen im Jahre 1896 gesteigert habe. Durch Er­richtung von Lagerhäusern unb Kornfilos, auch eines solchen in Hanau, sei es möglich, dem Londwirthe die besten Futter- und Dungmittel, Sämereien und landwirthschaftliche Geräthe aufs billigte zu beschaffen und ebenfalls den G.treidehandel zum Besten der Baucru in die Hand zu bekommen. Ver­ständniß wll benutzt, muß die Errichtung der Süos für den Bauer von unschätzbarem Segen werden. Es würde zu weit führen, all die schönen Belehrungen und Winke dieses Herrn, die herzlichen Ermahnungen des Herin Pfarrer Schlicht an feinen früheren Verein, die klaren Nachweise des Herrn Reinmüller über die Vortheile der gemeinschaftlichen Bezüge von Futtermitteln, Kohlen und durch den Verband resp, durch das neue Lagerhaus näher avznführen. Kurz, wir sind in 7stündiger Sitzung reichlich belehrt und belohnt worden und wünschen, bau hierdurch ein regeres Interesse für die gute Sache nicht allein hier, sondern in allen den Orten entstehe, welche derselben noch kühl gegenüberstehen. Einigkeit, Or­ganisation macht stark!

Aus der Provtnz und den Nachbarqsbieten.

Großenlüder, 7. März. Vor 8 Tagen hatte der Hüttner Hownield von hier das Mißgeschick, beim Umzüge nach Gmserzell, woselbst er die von seinem Schwager Müller angetanste Mühle übernehmen wollte, unter die Räder seines eigenen Fuhrwerks zu kommen. Die dadurch erhaltenen Ver­letzungen an Brust und Leib schienen zu Besorgnissen keinerlei Anlaß zu geben. Der Verunglückte wurde in das Land- krankenhaus zu Fulda gebracht, wo er bei einer nothwendig gewordenen Operation am Samstag verstarb. Der Be­dauernswerthe hinterläßt eine Wittwe mit mehreren Kindern.

Wiesbaden, 9. März. Eure Blutthat, der ein junges Menschenleben zum Opfer gefallen ist, wird aus Rauenthal, wie folgt, gemeldet: In der Stürmischen Wirthschaft dortselbst laßen am Samstag Abend außer mehreren jungen Leuten auch der Anfangs der 60er 'Jahre stehende Wagnermeister Broetz aus Hettenhain, welcher in Rauevthal eine W rtnätte hat. Die jungen Leute, darunter der Fuhrknecht Georg Dick, ein junger Bursche Anfangs der zwanziger Jahre, neckten den alten Mann, indem sie ein auf Broetz bezügliches Fasr- nachtslied mit dessen Spitznamen fangen. B., darüber auf­gebracht, verließ bald die Wirthschaft, indem er noch die Worte fallen ließ;Euch mache ich noch eins!" Er lauerte auch in der That den jungen Burschen mit einem Stemm­eisen, welches er aus seiner Werkstätte geholt hatte, auf unb als der Fuhrknecht Dick auf der Straße erschien, v-rsetzte er diesem mit dem Instrument einen Stich in den Unterleib, worauf der Getroffene -ufammenbrach. Nachdem man ibn in s ine Wohnung gebracht, war nach geraumer Zeit der aus Schlangenbad herbeigerufene Arzt, Herr Dr. Hanappel, zur Stelle, welcher dem Schwerverletzten den ersten V-rband anlegie und bann seine Überführung in das St. Joseph?- Hospital nach Wiesbaden anordnete. D. ist dorftlbst feinen schweren Verletzungen gestern Morgen erlegen. Der Thäler begab sich nach vollbrachter That nach seinem Nachbarorte Hettenhain, düifte aber dort wohl bald in Haft genommen sein. Er soll ein mehrfach vorbestraft e Mann sein.

R 8. Büdingen, 8. März. Dem gestrigen Artikel wird zur Ergänzung hiuzugefügt, daß von den 13 Oberpri­manern, die zur münblidhen Reifeprüfung ^gelassen waren, 7 von beif Iben diLpensut werden konnten.

Marktberichte.

Frankfurt a. M., 8. März. Der heutige Viehmarkt war mit 362 Ochsen, 30 Bullen, 573 Kühen, Rindern und Stieren, 267 Käl­bern, 206 Hämmeln, 1365 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qualität Mk 6567, 2. Qualität Mk. 52 bis 59, Bullen 1. Qualität Mk. 4851, 2. Qualität Mk. 4446, Kühe, Rinder und Stiere 1. Qualität Mk. 4852, 2. Qualität Mk. 4044. Alles per 50 Kilo Schlachtgewicht. Kälber 1. Qualität 6368 Pf., 2. Qualität 5368 Pfg., Hämmel 1. Qualität 5658 Pf., 2. Qualität 4250 Pf., Schweine 1. Qualität 5455 Pf., 2. Qualität 5253 Pf. Alles per/a Kilo Schlachtgewicht.

Frankfurt a. M., 8. März. Es uotiren nach Qualität: Weizen, hiesiger und Wetterauer Mk. 16.50, kurhessischer Mk. 16.10 bis 16.30, norddeutscher Mk. 16.10-16.30, russischer Mk. 17.75 bis 19, Redwiuter Mk.. , Laplata Mk. 18.751 ->.25, Rumänischer Mk. 1819.25. Roggen, hiesiger Mk. 13, Pfälzer Rtk. 13.10 bis 13.20, russischer Mk. 1313 70. Gerste, hiesige 14.50 bis 15.50, Pfälzer Mk. 14.5015.50, fränkische Mk. -.-, Riedgerste Mk. 15.50-i6.25, ungar. Mk. 16.7518. Hafer, hiesiger Mk. 1213, Württemberger., bayerischer Mk. 1213.50, russischer Mk. 13.7515.50, Mais, mixed Mk. 8 508.65, Laplata Mk. 8-9. Alles per 100 Kilo netto effektiv loco hier. Mehl unverändert, aber fest. Es notirt nach Qualität: Weizenmehl hiesiges Nr. 0 Mk. 26 50 bis 27, feinere Marken Mk. 2829, Nr. 1 Mk. 24 5025.50, feinere Marken Mk 26-27, Nr. 1 Mk. 23-23.50, feinere Marken Mk. 2424 50, Nr. 3 Mk. 21.5022, feinere Marken Mk. 22.50-23, Nr. 4 Mk. 1919 50, fernere Mk. 2021. Roggenmehl, hiesiges Nr. 0 Mk. 20.5021.50, Nr. 1 Mk. 17.5018.50, Nr. 2 Mk. 14 bis 14.50. Alles per 100 Kilo inkl. Sack loco hier. Futter­artikel gefragt. Es notiren: Weizenschalen Mk. 4.204.30, Wei- enkleie Mk. 4.104.20, Roggenkleie Mk. 4.554.65, Futtermehl