16. Januar
Hanauer Anzeiger
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Im gleichen Verhältniß vergrößerten sich die Zahlen des Mahnverfahrens. Es wurden eingereicht Mt. 9 863 325,40 und davon zum Inkasso gebracht Mk. 4 393 365,58.
Die Auslage der Verbardszeitung ist auf 48 000 ge- stiegen.
Die Suchliste erschien in 5 Nummern und enthielt 1230 Namen, von denen 233 — nahezu 2O°/o — ermittelt wurden. In der internationalen Warnungstafel wurden 177 Waaren- schwindler veröffentlicht.
Der Hanauer Verein bat sich im Jahre 1896 ebenfalls hübsch fortentwickelt. Er zâblt jetzt 310 Mitglieder. Schrift liche Auskünfte ertheilte der Verein Hanau 2417, mündliche ca. 2700. Seitens der Mitglieder wurden etwa 2500 An srage-Zettel an auswärtige Verbandsvereine gesandt, von welchen alsdann die Auskünfte de« Mitgliedern direkt zugehen. Das Mahnverfahren (provisionsfreie Beitreibung zweifelhafter Außenstände) wurde ebenfalls sehr in Anspruch genommen. Zur Anmeldung gelangten 1131 Posten mit Mk. 43 363,33. Hiervon mußten als unbestellbar oder bestritten gebucht werden 120 Posten mit Mk. 6279,10. Geordnet wurden durch Theil- und Vollzahlungen 631 Posten mit Mk. 22 766,32. In die Liste der säumigen Zahler mußten ausgenommen werden 380 Namen, deren Gesammt- schuld Mk. 14317,90 beträgt. Seit Bestehen des Hanauer Vereins wurden eingereicht 8954 Posten im Bettage von Mk. 365 222,89. Reiselegitimationskarten wurden 221 im Jahre 1896 ausgestellt.
* Kaifermanöver. Betreffend die diesjährigen Kaisermanöver schreibt der „£. C.": Man darf es nunmehr als bestimmt betrachten, daß in diesem Jahre das aus drei Divisionen bestehende 11. Korps, durch die 7. Division (4. Corps) auf die Stärke von zwei Armeekorps gebracht, gegen die beiden bayerischen Armeekorps Manöver in Gegenwart des Kaisers abhalten wird. Jeder der beiden aus zwei Armeekorps bestehenden Armeen wird eine Kavalleriedivision beigegeben. Die Führung der aus den beiden bayerischen Korps bestehende« Armee übernimmt Prinz Leopold von Bayern, für die aus dem 11. Korps und der 7. Division, sowie einer Kavallerie- division bestehende Armee wird der Kaiser den Oberstkom- mandirenden ernennen. Ob die 5. bayerische Division an den Manövern theilnimmt, ist noch nicht bestimmt, aber durchaus nicht ausgeschlossen, da nach den Neubildungen am 1. April 1897 daS 11. und 4. Korps ja auch eine weitere Division kombiniren können, für welche sich auch die Artillerie wohl finden läßt. Ueberlegen würde an Infanterie freilich auch dann «och die bayerische Armee sein, da sie ja bis jetzt schon volle fünf Divisionen zählt und zum 1. April zwei neue Brigaden â 2 Regimenter zu drei bezw. zwei Bataillonen aufsteUt. Auf die Verwerthung der neugebildeten Brigaden bei den Manövern darf man gespannt sein.
* Hess Ludwigsbahn. Vom 1. April ab wird nach der Verstaatlichung der Hess. Ludwigsbahn für die gesummten Linien der Staatsbahnen das Zugpersonal, wie Schaffner, Bremser und Wagenwärter vermindert, dagegen werden die Babnsteigschoffner um 1600 vermehrt.
* Die Zuckerfabrik Maingau in Hattersheim versendet soeben eine« neuen Rübenlieserungsvertrag an die Zuckerrübenproduzenten. Nach diesem Vertrage bietet dieselbe für den Zentner Rüben 80 Pfennig ab Abgangsstation unter Rückgabe von 40 °/o frischen oder 4 ’/o getrockneten Rübenschnitzeln ab Fabrik. Wenn sich die Produzentex für ein bestimmtes Areal auf 5 Jahre verpflichten, so werden dieselben
untersagt, sich an dem Spiel zu vetheiligen; den Anderen, meinten sie, hätt>n sie nichts zu befehlen.
In früherer Zeit existirte sogar eine Spielbank im Köthener Bahnhof. Der Zug rastete so lange, daß Jeder, der sein Glück versuchen wollte, die nöthige Muße hierzu hatte. Am Eingang zu der Bank stand indeß ein preußischer Gendarm, der die Legitimationen der preußischen Unterthanen prüfte und bitfe zurückwies. Dergleichen wäre in den rheinischen Bädern allerdings unmöglich gewesen und würde auch als Eingriff in die Hoheitsrechte der kleinen Landesherren zurückgewiesen worden sein. ES mußte als» erst die Hoheit fallen und dann das Spiel hinterdrein-
Frankfurter Krief.
Frankfurt a. M., 15. Januar.
(Nochmals der „arme Heinrich". — Dom Doltstheater. — viertes Opernhauskonzert. — Symphoniekonzert im Zoologischen Garten ]
Schiller sagt in seinem, „Jetzige Generation" betitelten Sinnspruch:
„War es immer wie jetzt? Ich kann das Geschlecht nicht begreifen. Nur das Alter ist jung, ach! und die Jugend ist alt".
Als das Erstlingswerk eines jungen Komponisten vor wenigen Tagen einen ganz außergewöhnlichen Erfolg erzielte, und jeder Kunstverständige sofort begriff, daß der „arme Heinrich" ein durchaus eigenartig angelegtes, gereiftes Kunstwerk sei, fragte man sich erstaunt: Was wird Pfitzner in Zukunft bringen? Wie gestaltet sich die weitere musikalische Entwickelung eines Tonsetzers, der schon als Jüngling der Welt ein faches Werk bescheert? So erfreulich nun auch die Thatsache ist, — müssen wir nicht unwillkürlich fragen: Wo blieb deine Jugend? Wo ist der sonnige Glanz, der Sturm und Drang deiner jungen Jahre? — „Der arme Heinrich" in seiner ganzen düsteren Grundstimmung hört sich an als das rnhige Produkt eines grüblerischen alten Musikers, — und dies ist eine betrübende Thatsache in Hinsicht auf die Jugend des Komponisten. Nach Humperdinck ist die Oper „trotz ihrer Fehler ein Meisterwerk", ist es da wunderlich,
ohne jede Kapitalbetheiügung, mit 50 */o a m Reingewinn aus der Rohzucker-Fabrikation betheiligt. Es ist hierbei nicht nöthig, daß sich die Landwirthe für ein großes Areal verpflichten, sondern sie können die Betheiligung schon durch Zeichnung eines kleineren Areals erreichen und dann alljährlich bis zum 1. Dezember anzeigen, wieviel Morgen sie für die folgendeKampagne mehr anbauen wollen, auf welchen Mehranbau alsdann trotzdem die Gewinnbetheiligung ausgedehnt wird. Wie wir hören, wurde dieser neue Vertrag, welcher bis jetzt von keiner anderen Fabrik in gleich oortdeilhafter Weise geboten wurde, von den Landwirthen sympathisch ausgenommen, weil in Gewinnjahren der Landwirth mit der Hälfte am Reingewinn betheiligt ist und in Verlustjahren ihm seine gelieferten Rüben zu dem Minimalpreise von 80 Pfennig per Zentner bezahlt werden müssen. Sollte der Zuckerpreis auf Mk. 8,50 »der darunter sinken, dann steht es allerdings der Fabrik frei den Vertrag per 1. Dezember eines jeden Jahres zu kündigen, ober erst für die folgende Kampagne, während sie die Erntebestände noch zu dem vereinbarten Preise von 80 Pfennig abnehmen muß. Tritt ein solcher Preisrückgang in Zucker ein, dann können natürlich andere Fabriken auch keine 80 Pfennig mehr für de« Zentner Rüben bezahlen. Wie wir hören, soll schon eine Anzahl großer und kleinerer Landwirthe den Vertrag uvterzeichnet haben.
* Neustadt-Jubiläum. Im Inseratenteile der heutigen Nummer veröffentlicht der für die Feier gebildete Finanz- Ausschuß einen Aufruf an unsere Bürgerschaft.
* Stadttheater. Herr Götz tritt nach mehrwöchentlicher Pause in den beiden Sonntags Vorstellungen wieder auf, jedenfalls eine willkommene Nachricht für seine vielen Freunde und — er ist ja der beliebte Heldenspieler unserer Bühne — auch Freundinnen. Als Volksvorstellung geht nächsten Sonntag Nachmittag 3 Uhr zu halben Preisen „Der Kaufmann von Venedig" vo« Shakespeare mit Dir. Oppmar als Shylock in Szene. Abends gastirt Herr Strohecker von Frankfurt in seiner unerreicht komischen Rolle des Storchenwirths in Mentzels Volksstück „Der Storchcnwirth von Sachsenhausen". Die glänzende Aufnahme, welche das humorvolle Lokalstück bei seiner Erstaufführung gefunden, hat die Direktion bewogen, dasselbe zu wiederholen. Strohecker, der geniale Darsteller unserer heimathlichen Figuren, hatte erst vorige Woche wieder die Ehre zum Vortrag von Frankfurter Dichtungen an den Darmstädter Hof befohlen zu werden und gehört ja auch seit Jahren zu den Lieblingen des Hanauer Publikums.
* Kunstinduftrte-Vereiu. Am nächsten Dienstag spricht im Kunflindustrie Verein Herr Dr. Vollbehr, Direktor deS städtischen Museums zu Magdeburg, über „Die soziale Bedeutung der K unstind ustri e."
* Promenadenkonzert. Das Promenadenkonzert der Ulanenkapelle findet von morgen ab bis auf Weiteres mittags llVa Uhr statt.
* Städt. Bibliothek. Zur kostenlosen Verleihung und Benutzung der Bücher geöffnet Sonntags, Mittwochs und Samstags von 11 bis 1 Uhr (Bangertstraße 2, eine Treppe H»ch, im sogen, „alten Stadthaus").
Für heute. In der Aula des Königl. Gymnasiums: Abenvs 7 Uhr; Musikalisch - deklamatorische Aufführung von Sophokles' Antigone. — Erster Hanauer Kutscherverein : Stiftungsfest, verbunden mit Abendunterhaltung und Ball, in den Sälen „zur Harmonie". — Turngemeinde : Abends von TVi—9 Uhr: Kürturnen und Vorturnerstunde. — Ev. tng. Männer- und Jünglingsverein: Abends 81/» Uhr: Ge selige Unterhaltung und Biolinspielen (Ältst. Rathhaus);
wenn ich an Schillers Spruch von dem jungen Alter und der alten Jugend denke? Bei der ersten Wiederholung hatte Pfitzners Werk wieder einen ungemein starken äußeren Erfolg. Ob sich das Musikdrama jedoch auf dem Spielplan erhalten wird? Ich möchte dies bezweifeln, denn der Stoff und die ganze Bearbeitung ist doch zu düster und unerquicklich, und das Publikum hat ein Recht darauf, neben Schatten und Nacht auch helle Töne der Freude und des Lichtes zu hören.
Töne des Lichtes und der Freude waren es dagegen, die ich in unserem strebsamen Volkstheater vernahm, das nun mit Genugthuung auf feine erste „halbe Saison" zurückblicken kann. Seit einigen Tagen ist auch Moser's köstlicher Schwank „Das Stiftungsfest" dem abwechselungsreichen Spielplan eingereiht worden und hat auch mit diesem älteren Werke des unerschöpflichen Verfassers die Theaterleitung einen guten Griff, wie immer, gethan. Das Stück wurde vor- ttefflich dargestellt und fand freundlichen Beifall. Mit Freude kann ich konstatiren, daß auch die Kapelle des Volkstheaters unter der Leitung des Herrn Sauerborn ganz gewaltige Fortschritte gemacht hat und viel Lob verdient. — Auch das Opernhaus hatte einen interessanten Abend. Das vierte Abonnement Konzert machte uns in Fräulein Marcella Pregi mit einer ganz hervorragenden Sängerin bekannt, deren Verträge (Mozart's Arie „Ch’io mi scordi di te/ Siziliana von Sergolese rc.) stürmischen Beifall fanden. Der nicht besonders große, aber gefällige, weiche Mezzosopran der Künstlerin ist vorzüglich geschult, und ihre Kunst ist stets vornehm und frei von Effekthascherei. Das klanggewaltige Orchester unter Rottenbergs treffsicherer Leitung brachte als Novität die symphonische Dichtung „Die Mittags- Hexe" von Anton Dvorak zu vollendeter Wiedergabe, und wurde das stimmungsvolle, dramatisch aufgebaute Werk beifällig ausgenommen. Auch die zweite Symphonie von Brahms und Mendelssohns herrliche Ouvertüre „Heimkehr aus der Fremde" fanden dankbaren Beifall. — Als weiterer Gast des Opernhauses erschien der Tenorist, Herr Tertnik, der den „Troubadur", diese Paraderolle aller Ritter, vom hohen 6 sang. Da der Gast zur Ergänzung des Opernper
sonals ausersehen ist und ein weiteres Gastspiel (als Lohen- grin) noch aussteht, will ich mit meiner Ansicht über die Verwendbarkeit des Sängers noch seine zweite Kunstleistung abwarten. — Im Laufe der vergangenen Woche fanden noch einige Konzerte hervorragender Künstler, darunter ein Klavierabend des gefeierten Pianisten Frederic Lamond, statt, aber wer kann bei dieser stets wachsenden Hochfluth von Kunstgenüssen aller Art gleich einem Schmetterling von Blume zu Blume fliegen? Nur noch eines Konzertes will ich gedenken, das ich soeben verlassen habe. Meister Keiper hat in seinem heutigen fünften Symphonie-Konzert im Zoologischen Garten wieder bewiesen, daß er über vortreffliche musikalische Kräfte und — eine gute Dosts musikalischen Geschmack verfügt. Das sorgfältig gewählte Programm bot eine Fülle des Schönen. Beethovens dritte Leonoren-Ouvertüre machte den Anfang und war die Wiedergabe des schwierigen Werkes eine in jeder Beziehung sein abgetönte und stylvolle. Auch die einsâtzige Symphonie in D-moll von Robert Schumann, eine in Konzerten leider selten gehörte prächtige Komposition, erfreute sich einer stimmungsvollen Ausführung. Der Solist des Abends, Herr Konzertmeister Reich führte das erste Violinkonzert in D-dur von Paganini in technischer Beziehung durchaus lobenswerth durch, doch klang der Ton des begabten Künstlers oftmals ttocken und spröde, und die nöthige Wärme des Vortrages fehlte. Was ist aber die beste Technik, wo Temperainent und künstlerische Eingebung fehlt? Großen Beifall fand das fesselnde Vorspiel zum fünften Att der Oper „König Manfred" von Carl Reinecke, sowie ein geschickt gearbeitetes „Capriccio" von B. Sekles, einem jungen Frankfurter Musiker. E. Lbm.
Humoristisches.
Aus dem Briefe des Studiofus Bummel an feinen Onkel. „ ... Es freu: mich unendlich, lieber Onkel, daß Du mich nächsten Montag besuchen willst — ich werde pünktlichst am Bahnhöfe sein. Da wir uns aber noch nie gesehen, so bitte ich Dich, als Erkennungszeichen einen Hundertmarkschein in der rechten Hand zu halten!"
— Allg. christl. Arbeitervereine: Ebenfalls abends SVg Uhr' Gemüthliche Zusammenkunft im Vereinslokal „Brauerei Weismantel". — Abends 9 Uhr: Dramatisch - litterarischer Verein „Melpomene" (Brauerei Kaiser): Lesung; — Kasino Eintracht" (Vereinslokal „Goldene Gerste"): Vereinsabend;
— Verein „Einigkeit": Vereinsabend „zur großen Krone"; — Werkmeister - Bezirksverein Hanau : Versammlung im Vereinslokal „zum Löwengärtchen". — Fußballklub „Viktoria": Abends von 9—10 Uhr: Vereinsabend im „Deutschen Haus". — Athletenklub „Germania": Ebenfalls abends von 9—10 Uhr: Vereinsabend (Koch's Bierkeller.) — Turngesellschaft: Abends 10 Uhr: Generalversammlung; Tagesordnung: Rechnungsablage, Verschiedenes.
Für morgen. Elfter Hanauer Fußballklub „1893": Nachmittags 3 Uhr: Uebungsspiel. — Nachmittags von 3—5 Uhr: Theilung der Spar- und Spielkasse „zur weißen Taube".
© Windecken/ 16. Januar. Die über den Verkauf der hiesigen Apotheke (Besitzer: Herr Hassencamp) kürzlich erschienene Notiz bedarf einer Richtigstellung. Der Verkaufspreis ist nicht 180 000 Mk., sondern 140 000 Mk. (exkl. Waarenvorrâthe).
<£> Ravolzhausen, 14. Januar. Heute wurde der in einer Hanauer Cigarrenkisteufabrik beschäftigte, hier wohnhafte Fabrikarbeiter Christian Frischkorn wegen des dringenden Verdachts des Meineides verhaftet. F. war von der Strafkammer zu Hanau in einer Körperverletzungsaffaire als Zeuge vernommen und hat unter dem Eide dem Angeklagten zuliebe Aussagen gemacht, deren Unwahrscheinlichkeit, wie die Verhandlung ergab, auf der Hand liegt.
* Huna«, 16. Januar. (Lebensmittelpreise.) Hülsensrüchte: Bohnen 30—35 Pfg., Erbsen 30—35 Pfg., Linsen 40—45 Pfg. das Doppelliter; Geflügel: Tauben, das Pärchen 1,10—1,20 Mk.; ein alter Hahn 1,20—1,60 Mk.; ein junger Hahn 1,30—1,80 Mk.; ein Huhn 1,30 bis 1,90 Mk.; eine Ente 2—3 Mk.; eine Gans 3,50 bis 4,50 Mk.; Gans, gerupft, das V» kg 65—70 Pfg.; Fische: gewöhnliche Sorte 25—30 Pfg., bessere Sorten 30 bis 40 Pfg., Hecht 1,10—1,20 Mk., Bresem 50-60 Pfg., Barben 50—60 Pfg., Barsch 60—70 Pfg. = Va kg; Gemüse: Merrettig, die Stange 10—20 Pfg.; Blumenkohl das Stück 40—50 Pfg.; Kopfsalat, das Stück 12—15 Pfg.; Endivien, das Stück 10—12 Pfg.; Ober-Kohlrabi, das Stück 3—5 Pfg.; Unter - Kohlrabi, das Stück 10—12 Pfg.; Wirsing, das Stück 10—15 Pfg.; Weißkraut, das Stück 10—20 Pfg.; Rothkraut, das Stück 15—30 Pfg.; Sellerie, das Stück 10—15 Pfg.; gelbe Rüben, das Lund 8—10 Psg.; Braunkohl, die Portion 30—40 Pfg.; Rosenkohl, die Portion 30—45 Pfg.; Schwarzwurzel, die Portion 30—40 Pfg.; Spinat, die Portion 50—70 Pfg.; Schmalzkraut, die Portion 10—20 Pfg.; Kartoffel, 10—12 Pfg. das Doppelliter; Trauben, 1,20 Mk. das V» kg; Obst: Aepfel, das Pfund 10 — 25 Pfg.; Birnen, das Wund 15—30 Pfg.; Nüsse, das Hundert 30—40 Pfg»; Zittonen, das Stück 8 bis 10 Pfg.; Apfelsinen, das Stück 10—15 Pfg.; Verschiedenes : Butter das Pfund 95 Pfg. bis 1,10 Mk.; Kâse, das Stiles 4—5 Pfg.; Eier, das Stück 8—9 Pfg.; Gânseeier, das Stück 20—24 Psg.; Zwiebel, daS Doppelliter 20—24 Pfg.; Welschkorn das Doppelliter 24—26 Psg.; Radieschen, das Bündel 3 Pfg.; Kastanien, das ^/, kg 18—20 Pfg.; Weizenmehl, 1. Sorte 20 Pfg., 2. Sorte 18 Pfg., 3. Sorte 16 Pfg., 4. Sorte 14 Pfg. = ^*