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Preis:

Jährlich 9 ^

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Vierteljährlich

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Mr auswärtige Momenten mit Ws betreffende« V-ftsnfjchlag.

Die einzelne iLsW»« 10 A

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ArrrMcHes Hrgarr für ^t<x6f= und Lan-Kveis Kanarr.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Saun- und Feiertage, mit belletristischer Beilage.

ArsertiorrS-

Preis:

Die ispaltige Garmoiidzeile «der deren Ran« 10 -4.

Die 1'/-sp. Zeile 15 4.

Die2spalt. Zeile 20 A

Die 3spa!t. Zeile 30 ^.

Nr. 210.

Samstag den 8. September

1894.

Amtliches.

] > Dienstnachnchten aus dem Kreise.

Gefunden: Ein Hundemaulkorb mit Marke Nr. 788. Ein Re­genschirm. Vier Theile Silberkordel. Ein Portemonnaie mit einigen Pf.

Verloren: Ein Marienburger Loos Nr. 237905. Ein Pyrmonter

Loos Nr. 15559.

Hanan am 8. September 1894.

^fadt&reis ^anau.

Bekanntmachungen des Oberbürgermeisteramtes.

In der früherenSandelmühle" ist pr. 1. Oktober dieses

Jahres zu vermiethen:

1) Im Hauptgebäude gleicher Erde neu hergerichtet:

eine Wohnung, bestehend in 6 Stuben, Küche, Keller, gemein­schaftlicher Waschküche, Hausgarten mit Gartenhaus und eventuell einem Stück Grablaud.

2) Im Nebenhaus eine Stube gleicher Erde, welche eventl. auch zu der siib 1 genannten Wohnung gegeben werden kann.

3) Die bis in die letzte Zeit im Betrieb gewesene Mahlmühle, be­stehend aus:

4 Gäugen und dazu gehörigem Geräthe, als: Putzmaschine, Mengecylinder, Auszug, Becherwerk u. s. w., mit 2 Mühlen- / räumen und darüber befindlichem Boden. Ferner 3 unterge­ordnete Räume, die seitherige Gekrätzmühle gleicher Erde und zwei Kammern im Dachstock.

Nähere Auskunft wird im Stadtbauamt, AbtheilungHochbau", [ Zimmer Nr. 24 im Rathhaus, ertheilt und liegen daselbst die näheren > Beschreibungen täglich während der üblichen Büreaustunden offen.

Angebote werden verschlossen bis zum 22. dieses Monats im Ober­bürgermeisteramt entgegengenommen.

Hanau am 4. September 1894.

Der Oberbürgermeister

Dr. Gebeschus. 11545

Die Umgestaltung bezw. Anlegung des alten französischen Friedhofs dahier zu einer öffentlichen Anlage soll an einen geeigneten Landschaftsgärtner vergeben werden.

Bedingungen, Beschreibung der vorkommenden Arbeiten und Liefe­rungen, sowie der Plan liegen von heute an im Stadtbauamt I, Zimmer Nr. 24, im Nathhalls zur Einsicht für Bewerber offen.

Verschlossene Angebote mit der AufschriftFranzösischer Friedhof" werden bis zum 22. dieses Monats, vormittags 11 Uhr, im Zimmer- Nr. 25 des Rathhauses eutgegengenommen und findet um diese 3eit die Eröffnung derselben im Beisein etwa erschienener Betheiligten daselbst statt. Hanau am 5. September 1894.

Der Oberbürgermeister

Dr. Gebeschus. 11555

Grundstücks» erpachtnng.

Das in Gemarkung Hanau, Sektion I Plan 50, belegene, 1 ha " 34 a 24 qm große Grundstück (theils Wiese, theils Acker) soll Mittwoch den 12. d. Mts., vorm. 10 Uhr, an unterzeichneter Stelle auf 6 Jahre meistbietend unter Zuschlagsvorbchalt verpachtet werden.

Hanan am 5. September 1894.

Stadtkämmerei

Scherzberg. 11606

Stadtkasje.

Alle Diejenigen, welche mit Umlage und Schul geld noch im Rückstände sind, werden an alsbaldige Zahlung mit dem Bemerken erinnert, daß bis 10. September d. I. Zahlung bis September ein­

schließlich zu leisten ist und daher vom 11. Sep­tember an die Beitreibung ans die Monate Juli bis einschließlich September 1894 sich erstrecken wird.

Hanau am 30. August 1894.

St'adtkasse. ' 11189

Tagesschau.

Berlin, 7. Sept. Zu den Denkmalsfeierlichkeiten in Königsberg bringen Königsberger Blätter noch einen Nachtrag über die Aeußerungen des Kaisers gegenüber den Mitgliedern des Denkmalskomitees. Hiernach betonte der Kaiser, daß der für die Darstellung des Kaiser Wilhelmdenkmals gewählte Augenblick im Leben des Kaisers Wilhelm der glücklichste, beson­ders für die Stätte sei, an der dies schöne Denkmal stehe. Hier habe König Wilhelm es vor seinen Landen zum Ausdruck gebracht, daß er allein aus Gottes Hand seine Krone nehme; das fei auch seine eigene tiefernste Auffassung, die ihm die Richtschnur seines Handelns böte.

Berlin, 7. September. Einer Königsberger Nachricht derNat.- Ztg." zufolge hat der Kaiser von der Liste der zu dem dortigen Pro- vinzialesfen einzuladenden Personen die Herren Graf Kanitz und Graf Mirbach gestrichen.

Berlin, 7. Sept. Nach einer an das Oberkommando der Marine gelangten telegraphischen Meldung ist S. M. S.Hyäne", Kommandant Korvettenkapitän Reincke, am 5. September in Loanda angekommen und beabsichtigt, am 10. September nach St. Thomè in See zu gehen.

Berlin, 7. Sept. Die Begnadigung eines Deutschen und zwar eines Berliners durch den Präsidenten der französischen Republik meldet dieZentral-Fleischerzeitung". Zwei Söhne des auf dem Berliner Zentral­viehhofe beschäftigten Viehtreibers Faber dienen seit Jahren in der franzö­sischen Fremdenlegion. Der eine war wegen schwerer Insubordination vom Kriegsgericht zum Tode verurtheilt worden, welche Strafe in langjährige Festungshaft umgewandelt worden war. Vor einigen Wochen nun hat Präsident Perier den Deutschen, wie dieZtr.-Fl.-Ztg." meldet, völlig be­gnadigt. Jetzt befindet sich der junge Soldat wieder bei seinem Regiment in Algier, um seine Dienstzeit zu beenden.

Königsberg, 7. Sept. Das kaiserliche Paar, der König von Württemberg und die übrigen Fürstlichkeiten sind heute früh nach Elbing abgereist.

Elbing, 7. September. Die Majestäten begaben sich heute Vor­mittag zur Parade des 17. Armeekorps, bei welcher nach Abreiten der Front beider Treffen die Uebergabe der Standarte an das erste Leibhusaren­regiment Nr. 1 erfolgte. Der König von Württemberg führte dem Kaiser das Kürassierregiment Herzog Friedrich Eugen von Württemberg (West­preußisches) Nr. 5 vor. Die Kaiserin wurde bei dem Betreten der Stadt von dem Oberbürgermeister Eldritt mit einer Ansprache bewillkommnet. Der Kaiser nahm nach der Rückkehr vom Paradefelde und nach der Be­grüßung durch die städtischen Behörden auf dem Prinz-Wilhelmsplatze den dargebotenen Ehrentrunk entgegen. In seiner Ansprache gedachte der Oberbürgermeister der Bemühungen des Kaisers um die Wohlfahrt des Landes und die Erhaltung des Friedens und erneuerte das Gelöbniß un­wandelbarer Treue und unbegrenzter Liebe.

Marienburg, 7. Sept. Das kaiserliche Paar traf um 2'/t Uhr hier ein und wurde von der Bevölkerung jubelnd begrüßt. Beim Eintritt in die Stadt hielt der Bürgermeister eine Ansprache, auf die der Kaiser dankend erwiderte. Eine Ehrenjungfrau trug ein Gedicht vor und über­reichte einen Blumenstrauß, den die Kaiserin dankend entgegennahm. Auf der Marienburg ist um 6 Uhr Paradetafel. Abends 8 Uhr 10 Min. verlassen die Majestäten Marienburg mittelst Sonderzug. Der Kaiser steigt in Schlobitten aus und begibt sich in das Hauptquartier, das Schloß des Grafen Dohna; die Kaiserin kehrt nach Königsberg zurück.

Marienburg, 7. Sept. Der Kaiser sprach sich über die Parade des 17. Armeekorps überaus lobend aus. Als die Majestäten sich dem Hochschlosse näherten, stieg die Kaiserstandarte auf dem Hochschloffe auf, wo außerdem die Standarten der 9 Hochmeister, welche einst das Hochschloß bewohnten, wehten. Der König und der Herzog von Württemberg trafen vor den Majestäten bereits um l'A Uhr ein. (Fr. N.)

Hamburg, 6. September. Die Polizeibehörde beschlagnahmte, nach derFr. Z.", die Geschäftsbücher der hiesigen sozialistischen Bäckerei-