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früh hervorgewagt haben? denn wir schreiben heute erst den 22. Februar (Petri Stuhlseier).

Für heute. Hanauer Stadtthcater: Gastspiel des Herrn Karl Schönfeld vom Stadttheater in Frankfurt a. M.:Cornelius Voß", Lust­spiel in 4 Akten von Franz v. Schönthan; Anfang 7 Uhr. Abends 9 Uhr: Geflügelzucht-Verein: Versammlung; Tagesordnung: Bericht^über eingelaufenene Anmeldungen eventuell Beschaffung neuer Käfige; Spar- und Spielkasse zurPost": Generalversammlung; Tagesordnung: Jahres- rechnung und Vorstandswahl; Radsahrer-VereinVorwärts": Zu­sammenkunft im Vereinslokal zurSonne"; Männerabtheilung der Turngcmeinde: Turnen.

Allgemeine Ausstellung für Jagd, Fischerei und Sport zn Castel. Aus allen Theilen Deutschlands und Oesterreichs laufen die Anmeldungen für die hier in den (Sommermonaten stattfindende Jagd-, Fischerei- und Sport-Ausstellung sehr zahlreich ein. Außer den Großherzö­gen von Sachsen und von Hessen, sowie dem Herzog von Coburg, welche bereits die Beschickung der Ausstellung durch größere Sammlungen von Waffen, Geweihen, Jagdtrophäen rc. aus ihren Jagdschlössern zugesagt ha­ben, wird insbesondere der Fürst zur Lippe die Ausstellung durch eine hoch­interessante Kollektion bereichern, worunter sich die so seltenen Moufflons- Gehörne, sowie Geweihe von Kreuzungen aus Edelhirsch und Wapiti und noch viele andere hochseltene Gehörne befinden. Eine ebenso eigenartige als seltene Sammlung wird auch von jenseits des Ozeans aufgestellt wer­den, indem durch die liebenswürdige Vermittelung des Herrn H. H. Meyer in Bremen eine reiche Auswahl von ausgestopften Stücken und Geweihen aus den umfassenden Sammlungen amerikanischer wilder Thiere des Smithtünien-Jnstitutes in Washington zugesagt worden ist. Eine für deutsche Jäger und Jagdfreunde besonders interessante Kollektion bereitet der Landesverein Westfalen des Allgemeinen Deutschen Jagdschutzvcrems vor, nämlich eine Kollektiv-Ausstellung von Geweihen, darunter eine höchst interessante Zusammenstellung von je 12 Geweihen aus den Rothwildstän­den von 4 verschiedenen Gegenden der Provinz Westfalen, sowie werthvolle alte Waffen aus dem Fürstlich Salm-Salm-Anhalt'schen Fideikommiß. Endlich ist aus Süddeutschland zu erwähnen, daß eine Bayerische Kollektiv- Ausstellung unter Betheiligung der weltberühmten Gräflich Arco-Valley'schen Geweihe-Sammlung und der nicht minder berühmten Törring-Jettenbach- schen Waffen-Sammlung, sowie der Münchener Maler bestimmt in Aus­sicht steht. (C. I.)

Frankfurt a. M., 21. Februar. Heute Morgen wurden die öffentlichen Plätze mittels der Ueberflur-Hydranten gereinigt. In den letzten Tagen stand ein Fuhrmannsstrike bevor. Die Stadt wollte nämlich nur 60 Pfennig für eine Schneefuhr geben, während man 80 Pfennig verlangte. Das Fuhramt gab schließlich nach und bezahlte wieder den alten Preis. (G.-A.)

Frankfurt a. M., 22. Februar. Auf dem Amtstische eines hie­sigen Amtsrichters lag gestern Vormittag ein künstliches Gebiß, dessen sich eine hiesige Gouvernante entkleidet hatte, um dem gleichzeitig geladenen Sachverständigen die Untersuchung desselben behufs Abgabe eines Gutachtens zu ermöglichen. Das Gebiß war in Würzburg angefertigt worden, das Fräulein verweigerte aber Zahlung des Preises, weil es den Anforderungen nicht entspreche, die Ränder seien zu scharf, so daß sie Wangen und Lippen

Feinste CentrifiM-TafÄnttcr per Pfd. M. 1.30, empfiehlt 1882

J. L Michel, ________________________Steinheimerstraße 4. Hochfeines KräppelmeM, Lester Backart, empfiehlt.

O. jK Bechtel,

4860___Mühlstraße 10. Schneefanggitter ganz in Eifen liefert und deckt ein

Th. Lang, Dachdecker,

1872_____________________Glockenstraße 10. Graveur,

ein tüchtiger, bei sehr hohem Lohn ge­sucht. 1867

Inserate.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Verluste unseres unvergeßlichen Kindes

Mariechen

sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen wir hiermit unsern innigsten tiefgefühltesten Dank.

Hanau den 22. Februar 1889.

Die tiefbetrübten Eltern: 1877 Gottfried Hamburger u. Frau.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme während des Krankseins u. der Beerdigung unseres lieben Töchterchens

Louise Pauline Josephine Kuiu sowie für die reichen Blumenspenden und für die trostreiche Grabrede des Herrn Pfarrer Sopp sagen ihren tiefgefühltesten Dank 1881

Die tieftrauernden Hinterbliebenen:

Sohmotiüfuficec ânicu, Frag

________________n. Gcoßeliem._______

Römerftr. 19 1 auch 2 fein möbl.

Zimmer fofort zu vermiethen. 1863

verletzten. Der Sachverständige erklärte das Gebiß für gut und sauber gearbeitet, und der Lieferant bekundete, daß er der Beklagten von vornherein gesagt habe, sie müsse das Gebiß mehrere Wochen tragen, selbst wenn es ihr Unbequemlichkeiten verursachen sollte, um zu ermitteln, wo ein etwaiger Fehler liege. Der Richter frug das Fräulein, ob es das Gebiß nicht zurücknehmen wolle, wenn Kläger etwas an dem Preise nachließe, die Be­klagte ging aber darauf nicht ein, und Kläger verweigerte die Lieferung eines anderen Gebisses; er beantragte vielmehr die Vernehmung des Leiters der zahnärztlichen Klinik an einer nahe gelegenen Universität. Als der Richter nun verkündete, daß er das Urtheil später sprechen werde, verließ die Dame den Saal, ohne das Gebiß mitzunehmen. Der Sachverständige überwies die Kosten seines Gutachtens dem Armenverein. (Fr. N.)

Wiesbaden, 21. Febr. Die diesjährige Frühjahrsprüfung der Aspiranten des Einjährig-Freiwilligen Militärdienstes findet hier am 28., 29. und 30. März im Regierungsgebaude an der Rheinstraße statt. (RH. K.) Atts dem Rheingau, 20. Febr. DerRH. K." schreibt: Es zeigt sich, daß die in voriger Woche auf 16° R. gestiegene Kälte an unsern Weinbergen ziemlich spurlos vorübergegangen ist. Nur der Oester­reicherstock, dessen markiges Holz immer eher vom Frost gedrückt wird, als das dünnere und festere Holz des Rieslingsstockes, hat etwas gelitten; es ist jedoch nicht nennenswerth und betrifft nur ganz flache und niedrige Lagen. Der hohe Schnee auf der Erde und derDuft" auf den Stöcken gewährten doch Schutz. Da der Schnee vergangen ist, sind die Weinbergs­arbeiten wieder ausgenommen worden.

Dem Ausfall der Weinernte haben, wie uns aus dem Regie­rungsbezirk Coblenz geschrieben wird, abgesehen von den der Entwickelung des Weins überaus ungünstigen Witterungsverhältiiiffen des Sommers, zuletzt noch die Nachtfröste im Oktober erheblichen Abbruch gethan. Für den zum Moselgebiet gehörigen Theil des Bezirks hätte allerdings der quantitative Ausfall der Ernte befriedigen können, wenn nicht die Qualität so überaus ungenügend wäre. Am Rhein stellte sich das Ergebniß sehr ungleichmäßig. Während die besseren Lagen theilweise einen recht annehm­baren Erfolg erzielten, müße man sich an sehr vielen Orten mit einem nach jeder Hinsicht geringen Ertrage der Weinberge begnügen. Die Beschaffen­heit des Weines ist vorwiegend derart, daß derselbe ohne Verbesserung durch eine Zuckerlösung nicht in den Verbrauch übergeführt werden kann. Der Säuregehalt des Naturweines schwankt an der unteren und mittleren Mosel zwischen 0,16 und O,19°/oo und soll stellenweise die ganz unerhörte Ziffer von O,23°/oo erreichen. Der Säuregehalt ist stellenweise so enorm, daß wirkliche Naturweine von Chemikern beanstandet wurden, weil die gefundenen Zahlen mit denen, die von der Sachverständigen-Kommission seinerzeit als für Naturweine maßgebend fixirt worden sind, nicht mehr übereinstimmen. Der Wein ist also in weniger begünstigten Lagen völlig unreif geblieben. Trotzdem wurden Trauben und Moste aufgekauft und nicht niedriger bezahlt, als in den gewöhnlichen Jahren. Das Holz der Rebenanlagen hat in den Thäsern durch den frühen Frost gleichfalls ge­litten, ist aber im übrigen gesund.

T h e r m o m e t e r st a n d.

21. Februar. Mittags 2 Uhr + 31 -°, Abends 7 Uhr + 1°;

22. Febr. Morgens 7 Uhr 4°, Vormittags 10 Uhr Va0 R.

Wlldpret

UNd öefliigel in großer Auswahl.

1875 Id. I>echert? Hoflieferant.

13 . I heile ich grtlndL Asthma

Beschreibung« des Leiden« und Angabe ob Füsse kalt, an P. Weidhaa«, Dresden, Beissiger-, Strasse 42, I., gegenüber dem Kgl. Polizeibureau. ^417

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von 4 Zimmern und Küche im Hause Krämer­straße Nr. 10, 2. Stock, vom 1. Mai d. I. ab zu vermiethen durch

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! Monatsfrau aus sogleich gesucht. 1876