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konnten, ist, nach dem „Th. H.", jetzt dahin abgeändert worden, daß zu Ostern überhaupt diejenigen Kinder aufzunedmen sind, welche bis zum 1. Oktober des betr. Jahres das sechste Lebensjahr zurücklegen, vorausgesetzt, daß sie zum Schulbesuche in körperlicher und geistiger Beziehung reif befunden werden.
Zwangskrankenkassen. Für die Mitglieder von Zwangs- trankeukaffen ist es von Wichtigkeit, zu beachten, daß jetzt die Zeil wieder herrannayt, wo der Austritt aus den Zwangskaffen angekündigt werden muß. Die §§. 19 und 63 des Krankenversicherungsgesetzes bestimmen, daß der Austritt aus den Zwangskaffen oersicherungspflichtiger Personen mit Schluß des Rechnungsjahres zu gestatten ist, wenn sie denselben mindestens drei Monate vorher bei dem Vorstände beantragen und vor dem
mandirende General des XI. Armee-Korps, General der Kavallerie, Frei, Herr v. Schlotheim, ist gestern Nachmittag von Cassel hier eingetroffen, hat bei Herrn Reg.-Präsident von Wurmb dinirt und ist Abends 6 Uhr
35 Min. nach Limburg abgereist, um sich begeben.
Homburg V. d. H., 29. August.
hier mit der Absicht um, dem verewigten
zu den Herbstmanövern zu (Rh. K) Man geht nach dem „Rh. K." Kaiser Wilhelm und Kaiser
Austritt nachweisen, daß sie einer dem § 75 des Krankenversicherungs- b" bi gesetzes entsprechenden freien oder eingeschriebenen Hülfskaffe als Mitglied üH angehören. Der Schluß des Rechnungsjahres tritt in den meisten Kaffen mit dem 31. Dezember ein, folglich muß der Antrag auf Entlassung aus der Zwangsversicherung spätestens bis zum 30. September gestellt sein,
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Widrigenfalls der Versicherte auf ein weiteres Jahr in hältnisse ble.ben muß. Der Nachweis, daß man einer gehört, braucht nicht bei der Kündigung, sondern erst Rechnungsjahres beigebracht werden.
Für Feuerwehren. Die im vorigen Jahre
dem Zwangsver- andern Kasse an-
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Landtag unter gleichzeitiger Verwilligung einer namhaften Grundstock beschlossene llnternützungskaffe für im Dienste
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Kommunal- Summe als verunglückte
Feuerwehrleute wird in Kürze ins Leben treten. Im Hinblick auf diese -für jeden Feuerwehrmann und seine Familie so hochwichtige Angelegenheit erscheint es im eigenen Interesse wünschenswerth, daß alle Feuerwehren des Regierungsbezirks dem Verbände als Mitglieder beitreten. Die Meldungen sind zu richten an den Vorstand des Feuerwehrverbandes für den Reg.-Bez. Caffel in Melsungen.
Schmalkalden, 30. August. Aus den zu unserm Kreis gehörenden Gemeinden des Werrathales wird berichtet, daß die heurige Korn- -rrnte einen befriedigenden Ertrag geliefert hat. Fambach z. B. erzielte mehr als eine gute Mittelernte. Von Seiten der Landwirthe wird hierbei anerkannt, daß der angewandte Kunstdünger von bester Wirkung ge
t bis wesen ist. Es wird dies Veranlassung geben, das bisher angewendete öhi 'Thomaèschlackmmehl auch im kommenden Herbst wieder in größerer Menge r 31 gemeinschaftlich zu beziehen. (Th H.)
Frankfurt a. M., 31. August. Bei einem hiesigen Arzte er- n fi schien ein Mann, um ihn zu konsultiren. Man bat ihn, in dem Vor- cw Himmer Platz zu nehmen. Nach einer Weile erklärte er, es dauere ihm Dttij, zu lange, er werde später wiederkommen. Einige Zeit darauf machte man M die Entdeckung, daß aus dem Wartezimmer verschiedene werthvolle Sachen Lahi fehlten Der erwähnte Patient kam natürlich nicht wieder. (Fr. N.) , bei Wiesbaden, 30. August. J. Kön. Hoh. die Prinzessin Christian feil von Schleswig-Holstein war gestern Nachmittag von Bad Homburg, wo teil z. Z. die hohe Frau zur Badekur weilt, zu kurzem Aufenthalte hier ein- das getroffen, um ihre Augen in der Pagenstecher'schen Augenheüanstalt einer
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Untersuchung unterziehen zu lassen. — 31. August. Se. Exc. der kom-
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Stadt. Gaswerk.
Behufs Herstellung des Anschlusses des erweiterten Gaszuflußrohres in und außerhalb des Werkes mit dem Straßenröhren- netze an der Leipzigerstraße muß kommenden
Montag den 3. September,
Von Morgens 6 Uhr ab bis qeqe» Abend,
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Die Zuströmung von Gas aus der Gasanstalt nach der Stadt abgestellt bleiben und ersuchen mir, die Tit. Gasconsumenten hiervon gefälligst Notiz nehmen und zugleich ihre Haupthähne qe- Wossen halten zu wollen.
Hanau den 31. August 1888.
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Brustleiden
it. £rI’ S?lbst vorgesehr. Schwinds., veralt. Bron- io ©Nalkat., Blutspucken u. Asthma, können durch hl in ^ ro5Xe - kungenkrankh. am eig. Körper erprobte Kur A AE' ^doNt v., das beweis. m. sich stetig mehrend. 00 ganz., behqrdl. geprüft. u. v. med. Autoritäten anerk. ^nolge m an. Kreis-.w-Beschreib. d. Leidens n. An- gabe, ob Fusse kalt, an P. Weidhaas, Dresden. Beissigerstr. 42,I, gegenüber d. kgl. Polizeibureau!
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Friedrich, welche in Homburg zum öfteren ihren Aufenthalt nahmen, ein Doppel Denkmal zu setzen. Als Standort ist die große Terrasse vor dem Schloßportale des Aufgangs zum Königl. Schlöffe, welche sich zu beiden Seiten hinzieht, vorausgesetzt Allerhöchste Genehmigung, ersehen. Die Denkmäler sollen in zwei Statuen der Kaiser bestehen. Die Kosten gedenkt man durch eine freiwillige Sammlung, beginnend am Sedantag, zu decken.
Cronberg, 30. August. Die Villa Reiß, sowie ein ihr gegenüber gelegenes Grundstück sollen, vorbehaltlich der Ratifikation des Vertrages für die verwittwète Kaiserin Friedrich angekauft worden sein. Um den nothwendigen Platz für eine ausgedehnte Park-Anlage zu gewinnen, müßte der bisherige Weg nach Oberursel verlegt werden. Die zu der Villa
Reiß sollen
gehörigen Feldstücke, welche außerhalb des Park - Projektes liegen, verkauft werden. (F. N.)
Darmstadt, 29. August. Der kommandirende General v. Schlot
heim, welcher heute u. a. die 49. Jn'anterie-Brigade besichtigte, verabschiedete sich vom Offizierskorps derselben mit dem Bemerken, daß er dieselbe zum letzten Male inspizire. Sein körperlicher Zustand zwinge ihn, binnen Kurzem den Abschied zu nehmen.
Ein Stückchen französischen Dentschenhafses. Herr Apotheker Lang in Pfeddersheim, w lchec schon zum öfteren die von ihm fabrizirten insektenvertreibenden Räucherkerzen nach Frankreich, u. a. auch an Herrn N. Lambert in Reims, geliefert und solche neuerdings angeboten hatte, erhielt, wie der „Rh. K." mittheilt, darauf dieser Tage folgende Antwort: „An Herrn Lang! Wenn Ihre Räucherkerzen die Eigenschaft haben, das abscheuliche und mihthätige Insekt zu vertilgen, welches man Bismarck nennt, so will ich gern Ihnen für eine einzige Kerze hunderttausend Franks zahlen. Weiter wird jeder Franzose sein Scherf- lem anbringen, um Ihnen eine Bildsäule zu errichten. Eintausendmal hochachtungsvoll N. Lambert." Die Opferwilligkeit dieses Franzosen ver- ■ dient alle Anerkennung. Hunderttausend Franken will er allein geben! Bei uns gibt es Leute, denen der Reichskanzler viel w-niger werth ist und die ihn jeden Tag billiger abgäben. Glücklicherweise werden sie ihn nicht los und die Franzosen dürfen sich hoffentlich noch lange über ihn ärgern.
MS* Fortsetzung dieser Rubrik in der Beilage. ^
Thermometerstand.
30. August. Mittags 2 Uhr + 17°, Abends 7. Uhr + löW; 31 Aug Morgens 7 Uhr + 9 , Vormittags 11 Uhr + 14° Ä,
Mainwasserw arme 16° R.
Inserate.
Hausversteigerung.
Erbtheilungshalber soll das in der Gärtnergasse Nr. 38 belegene Wohnhaus, als:
in
0. 79 70 qm Wohnhaus mit Seitenbau links und Hofraum
drei aufeinanderfolgenden Terminen und zwar
1. Fermin Montag den 3. September,
2. Fermin Ireitag den 7. September,
3. Fermin Dienstag den 11. September, jedesmal von Nachmittags 3 Uhr an, im Gasthaus zur „Stadt Plewna" hier unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme während . der Krankheit und Beerdigung meines innigstgeliebten Gatten
Lermam Spedit
wie auch für die zahlreichen Blumenspenden sage meinen innigsten Dank.
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Susanne Specht,
geb. Gerlach.
versteigert werden.
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M. Ullrich,
beeid. Taxator u. Auctionator.
Osfizier-Achselstücke
Danksagung.
Für die so überaus zahlreichen Beweise der herzlichen und liebevollen Theilnahme während der Krankheit und Beerdigung unseres innigstge- liebten Gatten, Vaters, Groß- und Schwiegervaters
Karl Schmidt
sowie für die reichen Blumenspenden sagen auf diesem Wege unseren tiefgefühltesten Dank.
empfiehlt
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K f^chomann, Rosenstraße 17.
Verloren
ein Granatarmbend von der Lothringergaffe 3 bis Lothringergasse 21; gegen Belohnung abzu-
geben Nürnbergerstraße 31.
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Jie trauernden döinterßfießeuen.
Frankfurter Opernhaus Samstag den 1. September 1888: Carmen.
Frankfurter Schauspielhaus.
Samstag den 1. September 1888; Die Grille.