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Nr. 190.

Mittwoch den 15. August

1888.

Amtliches.

Bei der Postagentur in Heimboldshausen ist am 28. eine Telegraphenanstalt mit Fernsprechbetrieb eröffnet.

Caffel, 28. Juli 1888.

Der Kaiserliche Ober-Postdirektor.

__________________In Vertretung: v. Rumohr.__________________

BekarmtMüchungen Königl. LaRdrathSamts.

Berzeichnitz

der im Monat Juli d. J. von den betreffenden Kommissionen im Stadt- und Landkreis Hanau angekörten Zuchtbullen.

I. Bezirk (Hana u).

1. Bruchköbel: Bullenhalter Heinrich Fliedner; Privathaltung mit akkordmäßigem Vertrage; schwarzgescheckter Bulle mit weißem Kopf und braunen Streifen über den Rücken, 2 Jahre alt, Berner Kreuzung. III n II. 250*).

2. Rothgescheckter Bulle mit weißem Kopf, I V-Jahre alt, Berner Kreuzung. III II II.

3. Schwarzgescheckter Bulle mit breiter Blesse, P/s Jahre alt, Berner Kreuzung. IV II II.

4. Großauheim: Bullenhalter Gastwirth Philipp Huth; Pri- pathaltung mit akkordmäßigem Vertrage; rother Bulle mit weißem Kopf, Spiegelaugen, weißen Flecken auf dem Bug, 4 weißen Füßen, 2/s Jahre * alt, Berner Abkunft. III II II.

5. Gelber Bulle mit weißem Kopf und gelben Flecken an den : Augen und auf der Nase, 21/* Jahre alt, Berner Abkunft. III II II.

6. Rothgescheckter Bulle mit weißem Kopf und einigen rothen Flecken an demselben, P/s Jahre alt, Berner Abkunft. III II II. 400.

7. Großkrotzenburg: Bullenhalter Gastwirth Karl Wilhelm 4 Euler; Privathaltung mit akkordmäßigem Vertrage; rother Bulle mit weißen Hinterfeffeln, 2'k Jahre alt, Frankenschlag. III II III.

8. Gelbgescheckter Bulle mit dreieckigem Stern, Jahre alt, Berner Kreuzung. III II III. 250,

9. Hanau: Bullenhalter Oekonom Jakob Neuling; Privathaltung mit akkordmäßigem Vertrage; rothgescheckter Bulle mit Stern, 2^2 Jahre alt, Berner Abkunft. II II II.

10. Gelbroth gescheckter Bulle mit Stern, 2 Jahre alt, Berner Abkunft. II II II. 300.

11. Kesselstadt: Bullenhalter Karl Reichhardt; Privathaltung mit akkordmäßigem Vertrage; gelber Bulle mit Stern, 2 Jahre alt, Berner Kreuzung. III II II. 160.

12. Niederissigheim: Bullenhalter Peter Gles; Privathaltung mit akkordmäßigem Vertrage; gelbroth gescheckter Bulle mit weiß und gelbroth geschecktem Kopse, 13/i Jahre alt, Berner Kreuzung. II II III. 160.

13. Oberissigheim: Bullenhalter Müller Philipp Ruth; Pri­vathaltung mit akkordmäßigem Vertrage; rothgescheckter Bulle mit weißem Kopfe, P/2 Jahre alt, Berner Kreuzung; zum Gebrauch für Rinder. III III II. 200.

II. Bezirk (Langenselbold).

14. Hüttengesäß: Haltung durch die Gemeinde; bei Georg Arndt in Futter und Pflege; gelbroth gescheckter Bulle mit weißem Kopfe, 2 Jahre alt, Berner Abkunft. II II III. 350.

15. Langendiebach: Haltung durch die Gemeinde; bei Friedrich Bernges in Futter und Pflege; gelbroth gescheckter Bulle mit weißem Kopfe, 21/» Jahre alt, Berner Abkunft. II II III.

10- Bullenhalter Jakob Rüger 4r; Privathaltung mit akkord- jmaßrgem Vert-age; rothgescheckter Bulle mit weißem Kopfe, 2 Jahre alt, Berner Abkunft. II II n.

17. Bullenhalter Jost Fucker 2r; Privathaltung mit akkordmäßigem Vertrage; rothgescheckter Bulle mit gelbweißem Kopfe, PÄi Jahre alt, Berner Kreuzung. III Hl u. 500.

18, Langenselbold: Haltung durch die Gemeinde; bei Ziegelei-

-« . *> Die römischen Ziffern bedeuten: 1. Qualität der Bullen; 2. Fütterung, nemnchkeit u. Lager; 3. Stallung resp. Sprungplatz (I sehr gut, II gut, III ge- mgend, IV gering). Die arabischen Ziffern bedeuten die Anzahl der sprungfähigen Thiere m einer Gemeinde.

besitzer Kirschner in Futter und Pflege; rother Bulle mit weißem Kopfe, Spiegelaugen und einzelnen weißen Flecken am Körper, P/s Jahre alt, Berner Kreuzung. II II II. 700.

19. Neuwiedermuß: Bullenhalter Bürgermeister Haldy; Pri­vathaltung mit akkordmäßigem Vertrage; gelbroth gescheckter Bulle mit weißem Kopfe, P/s Jahre alt, Berner Kreuzung. III II III. 70.

20. Niederrodenbach: Bullenhalter I. Strutt; Privathaltung mit akkordmäßigem Vertrage; rothgescheckter Bulle mit Blesse, 2*/» Jahre alt, Berner Abkunft. II II III.

21. Bullenhalter Wilhelm Lukas; Privathaltung mit akkordmäßigem Vertrage; gelbrother Bulle mit weißem Kopfe und Spiegelaugen, einzelnen weißen Fleck n am Körper, weißen Vorderfeffeln und gelbweißen Hinter­schenkeln, 2^8 Jahre alt, Berner Kreuzung. IV II III. 300.

22. Oberrodenbach: Bullenhalter Nikolaus Peter; Privat­unterhaltung mit akkordmäßigem Vertrage; braungescheckter Bulle mit kleinem Stern, P/i Jahre alt, hiesigen Landschlages. IV III III. 100.

23. Ravolzhausen: Gehalten durch die Gemeinde; bei Gast­wirth Wilhelm Clauß in Futter und Pflege; gelbgescheckter Bulle mit weißem Kopfe, 21h Jahre alt, Berner Abkunft. II II II. 180.

24. Rückingen: Bullenhalter Gastwirth Heinrich Dietz; Privat­haltung mit akkordmäßigem Vertrage; rothgescheckter Bulle mit Blesie, 2^2 Jahre alt, Berner Kreuzung. III II III.

25. Schwarzbraun gescheckter Bulle mit großem Stern, P/s Jahre alt, Berner Kreuzung, für Rinder. III II III. 200.

III. Bezirk (Windecken)

26. Butterstädterhöfe: Bullenhalterin Alois Seelmann Wittwe ; Privathaltung mit akkordmäßigem Vertrage; braungescheckter Bulle mit Stern, 21l± Jahre alt, Berner Kreuzung. II II II. 70.

27. Eichen: Bullenhalter Wilhelm Daniel Wörner; Privat­haltung mit akkordmäßigem Vertrage; rothgescheckter Bulle mit großem Stern, Jahre alt, Berner Kreuzung. III II III.

28. Bullenhalter Philipp Euler; Privathaltung mit akkordmäßigem Vertrage; schwarzgescheckter Bulle mit breiter Blesse, 2^2 Jahre alt, Berner Kreuzung. III II III. 280.

29. Erbstadt: Bullenhalter Pächter Georg Rausch; die Haltung der Zuchtbullen ist ein Servitut des Gräflich Leining'schen Hofgutes; grauer Bulle mit weißem Kopfe und Spiegelaugen, 2*/s Jahre alt, Berner Kreuzung. II II II.

30. Gelbroth gescheckter Bulle mit weißem Kopfe und Spiegel­augen, P/2 Jahre alt, Berner Abkunft. II II II. 150.

31. Marköbel: Bullenhalterin Friedrich Lerch Wittwe; Privat­haltung mit akkordmäßigem Vertrage; hellroth gescheckter Bulle mit weißem Kopfe und rothen Flecken am rechten Auge, 2 Jahre alt, Berner Kreuzung. III II II. (Schluß folgt.)

Für die diesjährige Badezeit werden zur Verhütung von Unglücks­fällen und zur Wahrung des Anstandes beim Baden die nachstehenden Vorschriften in Erinnerung gebracht:

1) das Baden in der Kinzig und in den Stadtgräben ist gänzlich verboten;

2) außerhalb der öffentlichen Bade- und Schwimmanstalten darf im Main nur an denjenigen Plätzen gebadet werden, welche durch am Ufer stehende Pfähle als ungefährlich und erlaubt bezeichnet sind;

3) Kindern unter 14 Jahren ist das Baden nur unter Aufsicht erwachsener Personen gestattet;

4) das Baden im offenen Main längs der Philippsruherstraße, des Schlosses P h i l i p p s r u h e und des dazu gehörigen Schloß­gartens, sowie

5) das Baden im offenen Main, R u m p e n h e i m gegenüber, ist verboten.

Uebertretungen dieser Vorschriften oder Ungebührlichkeiten gegen den mit Handhabung der Ordnung beauftragten Badeaufseher werden mit Geldstrafe von mindestens einer Mark oder bei Unvermögen mit Haft geahndet.

Hanau am 5. Juni 1888.

Der Königliche Landrath

I P. 3611 Gf. Bismarck.