Einzelbild herunterladen
 

M^ch i »* 5e»i.*®.w»fe. N«t«l!L^r!tch

6 B«rt *5 W». M «^wattig« Wmuwnten

Mi IKK betreffen.

$«» ^»S«ufSI«g. MssdMU»RLM> »er 10 Ptg.

Hanmm MMer.

Kugkeich A«Ei<Hes ärgern Mv SLaöL- und Lcrnökveis Kerncru.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Tsuur- Md Feiertage, mit belletristischer Beilage.

^#fWttli$S* »ret»:

$tc itoalnge eaemonbjeik it teren Kaum

10 $fg.

Sie ZUeatt geile «Wg.

MeSW-ItigeZeir, 30 Vfg

Nr. 88.

Samstag den 16. April

1887.

Bekanntmachungen Königl. Landrathsamts.

Bei der heute in Gegenwart eines Notars öffentlich bewirkten 3. Verloosung von 3^/-procentigen, unterm 2, Mai 1842 ausgefertigten Staatsschuldscheinen sind die in der Anlage verzeichneten Nummern ge­zogen worden.

Dieselben werden den Besitzern mit der Aufforderung gekündigt, die in den ausgeloosten Nummern verschriebenen Kapitalbeträge vom 1. Juli 1887 ab gegen Quittung und Rückgabe der Staatsschuldscheine und der nach dem 1. Juli d. Js. fällig werdenden Zinsscheine Reihe XX. Nr. 2 bis 8 nebst Zinsscheinanweisungen bei der Staatsschulden-Tilgungskaffe, Taubenstraße 29, hierselbst zu erheben.

Die Zahlung erfolgt von 9 Uhr Vormittags bis 1 Uhr Nachmit­tags, mit Ausschluß der Sonn- und Festtage und der letzten drei Ge­schäftslage jeden Monats.

Die Einlösung geschieht auch bei den Regierungs-Hauptkaffen und in Frankfurt a/M. bei der Kreiskaffe.

Zu diesem Zwecke können die Effekten einer dieser Kaffen schon vom 1. Juni d. Js. ab eingereicht werden, welche sie der Staatsschulden. Tilgungskasse zur Prüfung vorzulegen hat und nach erfolgtet Feststellung die Auszahlung vom 1. Juli 1887 ab bewirkt.

Der Betrag der etwa fehlenden Zinsscheine wird vom Kapitale zurückbehalten.

Mit dem 1. Juli 1887 hört die Verzinsung der verloosten Staats­schuldscheine auf.

Zugleich werden die bereits früher ausgeloosten auf der Anlage verzeichneten, noch rückständigen Staatsschuldscheine wiederholt und mit dem Bemerken aufgerufen, daß die Verzinsung derselben mit den einzelnen Kündigungsterminen aufgehört hat.

Die Staatsschulden-Tilgungskaffe kann sich in einen Schriftwechsel mit den Inhabern der Staatsschuldscheine über die Zahlungsleistung nicht einlaffen.

Formulare zu den Quittungen werden von sämmtlichen obengedachten Kaffen unentgeltlich verabfolgt.

Berlin, den 1. März 1887.

Hauptverwaltung der Staatsschulden.

Wird hierdurch veröffentlicht mit dem Hinzufügen, daß die vorer­wähnte Nummerliste dahier eingesehen werden kann, auch in den Ge­schäftslokalen der Königlichen Steuerkaffen offen gelegt ist.

Hanau am 13. April 1887.

Der Königliche Landrath.

V. 1485 I. V.: Baabe.

Bei der heute in Gegenwart eines Notars öffentlich bewirkten Ver­loosung von Schuldverschreibungen der sprocentigen Staatsanleihen von 1850, 1852 und 1853 sind die in der Anlage verzeichneten Nummern gezogen worden. ,

Dieselben werden den Besitzern mit der Aufforderung gekündigt, dre in den ausgeloosten Nummern verschriebenen Kapitalbeträge vom 1. Ok­tober 1887 ab gegen Quittung und Rückgabe der Schuldverschreibungen und der nach dem 1. Oktober 1887 fällig werdenden Zinsscheine nebst Zinsscheinanweisungen bei der Staatsschulden-Tilgungskaffe, Taubenstraße Nr. 29, hierselbst zu erheben.

Die Zahlung erfolgt von 9 Uhr Vormittags bis 1 Uhr Nachnkrt- tags, mit Ausschluß der Sonn- und Festtage und der letzten drei Ge­schäftstage jeden Monats.

Die Einlösung geschieht auch bei den Regierungs-Hauptkaffen und in Frankfurt a/M. bei der Kreiskaffe.

Zu diesem Zwecke können die Schuldverschreibungen nebst Zinsscheinen und Zinsscheinanweisungen einer dieser Kassen schon vom 1. September d. Js. ab eingereicht werden, welche sie der Staatsschulden-Tilgungskaffe zur Prüfung vorzulegen hat und nach erfolgter Feststellung die Auszah­lung vom 1. Oktober 1887 ab bewirkt.

Mit den verloosten Schuldverschreibungen sind unentgeltlich abzu- liefern und zwar: von der Anleihe von 1850 die Zinsscheine Reihe X. Nr. 3 bis 5, von der Anleihe von 1852 die Zinsscheine Reihe X. Nr. 3

bis 7 und von der Anleihe von 1853 die Zinsscheine Reihe 1X. Nr. 6 bis 8 und Anweisungen zur Abhebung der Reihe X.

Der Betrag der etwa fehlenden Zinsscheine wird von dem Kapitale zurückbehalten.

Mit dem 1. Oktober 1887 hört die Verzinsung der verloosten Schuldverschreibungen auf.

Zugleich werden die bereits früher ausgeloosten, auf der Anlage verzeichneten, noch rückständigen Schuldverschreibungen wiederholt und mit dem Bemerken aufgerufen, daß die Verzinsung derselben mit den einzelnen Kündigungsterminen aufgehört hat.

Die Staatsschulden-Tilgungskaffe kann sich in einen Schriftwechsel mit den Inhabern der Schuldverschreibungen über die Zahlungsleistung nicht einlaffen.

Formulare zu den Quittungen werden von den sämmtlichen oben­gedachten Kassen unentgeltlich verabfolgt.

Berlin, den 2. März 1887.

Haupt-Verwaltung der Staatsschulden.

Wird hierdurch veröffentlicht mit dem Hinzufügen, daß die vorer­wähnte Nummerliste dahier eingesehen werden kann, auch in den Geschäfts- lokalen der Königlichen Steuerkassen offen gelegt ist.

Hanau am 12. April 1887.

Der Königliche Landrath.

V. 1484 I. V.: Baabe.

Der Landwirth Georg Heß zu Rückingen ist als Sachverständiger zur mikroskopischen Untersuchung des Schweinefleisches auf Trichinen für die Gemeinde Rückingen bestellt und vereidigt worden.

Hanau am 15. April 1887.

Der Königliche Landrath.

V. 1747 I. V.: Baabe.

Der Beigeordnete Siegmund Peter zu Oberrodenbach ist für die genannte Gemeinde als Orts schätz er widerruflich bestellt und in Pflicht genommen.

Im Anschluß an das in Nr. 54 des Kreisblattes pro 1886 ver­öffentlichte Namensverzeichniß wird dies hiermit bekannt gemacht.

Hanau am 15. April 1887.

Der Königliche Landrath.

V. 1748 J. V.: Baabe.

Die Herren Bürgermeister und Gutsvorsteher, welche meine Verfü­gung vom 31. März er., A. 870 im Kreisblatt Nr. 78, betr. das Be­schneiden der Hecken, noch nicht erledigt haben, werden an die baldigste Berichtserstattung erinnert.

Hanau am 15. April 1887.

Der Königliche Landrath.

V. 1692. J. V.: Baabe.

Gefunden: Eine kleine Milchkanne. Eine Corallenkette. Ein uneingefaßter Filzschuh. Eine Spannkette.

Verloren: Ein silbernes emaillirtes Herrn-Medaillon.

Hanau am 16. April 1887.

Aus Königl. Landrathsamt._____________________

Tagesschau.

Berlin, 15. April. Se. Majestät der Kaiser haben im Namen des Reichs den Kaufmann Friedrichj.Hirzel zum Vize-Konsul in Padang (Sumatra) zu ernennen geruht.

Berlin, 15. April. Se. Majestät der Kaiser und König em­pfingen heute den Vize-Ober-Schloßhauptmann, Grafen Dönhoff, den Ober-Hosprediger D. Kögel sowie den Militär-Attachö der Kaiserlich Kö­niglich österreichisch-ungarischen Botschaft, Obersten Freiherrn v. Steininger, und nahmen im Beisein des Kommandanten militärische Meldungen ent­gegen. Demnächst empfingen Se. Majestät die Meldung der neu beför­derten Königlich sächsischen Generale, hörten den Vortrag des Wirklichen Geheimen Raths v. Wilmowski und empfingen schließlich den Grafen Hochberg.