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Nachdem der Straßen- und Baufluchtlinien- Plan für die Wilhelmsstraße jenseits der Kin. zig und die Lamboystraße, gemäß § 7 des Ge­setzes vom 2. Juli 1875, betreffend die Anle-

gung und Veränderung von Straßen in Städten und ländlichen Ortschaften, lang zu Jedermanns Einsicht offen Wesen ist, und die innerhalb dieser

n. Plätzen 4 Wochen gelegt ge. präclusivi.

schen Frist gegen jenen Plan erhobenen Ein- sprachen zur Erledigung gekommen sind, wird derselbe nunmehr auf Grund des § 8 des an- gezogenen Gesetzes hiermit förmlich feftgestellt.

Ich bringe dies mit dem Hinzufügen zur öffentlichen Kenntniß, daß der Plan auf dem Rathhause auch ferner eingesehen werden kann.

Zum bevorstehenden Schulbeginn empfehle ich mein Lager aller in hiesigen und be­nachbarten Lehranstalten eingeführten

Schulbücher,

Wörterbücher, Atlanten, Karten, Globen etc.

Für dauerhafte Einbände ist besonders Sorge getragen worden. 3801

G. M. Albertus Buchhandlung»

Sommerpaletots u. Dollmanns

Hanau am 12. April 1884.

Der Oberbürgermeister Rauch.

3819

von M. 7 anfangen- bis M. 40

empfehle in großer Auswahl.

3800'

M. Moritz, Fahr gaffe 10.

Ständische Leihbank.

Der öffentliche Verkauf der hiesiger Leihbank am 1. April verfallenen Pfänder findet Diens­tag den 22. bis Freitag den 25. April, sowie der Gold- und Silberpfänder, einschließ­lich der Uhren, Montag den 28. April, jedesmal von Nachmittags 2 Uhr an, statt. Kaufliebhaber werden zu dieser voraussichtlich starken Versteigerung mit dem Bemerken einge­laden, daß die gedruckten" Büchelchen über die

Restauration August Grond, Allerheiligengasse 28, in Frankfurt am Main, empfiehlt dem geehrten Publikum von Hanau und Umgegend seine Bier - Restauration^ guten bürgerlichen Mittagstisch, kalte u. warme Speisen zu jeder Tageszeit. Logire» bei billigen Preisen. Aufmerksame Bedienung. 3827

Schul- 1 gut gehalten, sind abzugeben.

bücher j W o? sagt die Expedition. 3804

Frankfurter Opernhaus

zum Ausgebot kommenden Pfänder bei der Leih, bank gratls zu haben sind.

Hanau am 16. April 1884,

3809

Der Leihbankverwalter Prollius.

Rosen, gelbe Theerosen, sowie auch andere, los, als auch zu Bouquets gebunden, empfiehlt

Freitag den 18. April: Vorstellung bei ermäßigten Preisen.

Wilhelm Teil

Schauspiel in 5 Akten von Schiller.

Mltt WWWM«.

Der neue Jahreskursus beginnt Montag den 21. April d. I., Abends 8 Uhr, im Schulgebäude der Knabenbürgerschule I.

Anmeldungen neu zugehender Schüler werden daselbst zu genannter Zeit von Herrn Lehrer Ruth entgegengenommen. Der wöchentlich zwölfstündige Unterricht erstreckt sich auf Deutsch, Rechnen, Geometrie, sowie auf Zeichnen und zwar auf Freihandzeichnen und Fochzeichnen.

Es ist erfreulich zu bemerken, daß das rich­tige Verständniß für die Nothwendigkeit einer gediegenen Ausbildung der jungen Handwerks­lehrlinge sich immer mehr Bahn bricht, kann doch in der jetzigen Zeit nur derjenige sein siche­res Fortkommen finden, der etwas Tüchtiges ge­lernt hat. Es darf deshalb erwartet werden, daß Eltern, Vormünder, Handwerksmeister und Lehrherrn ihre Lehrlinge und Pflegebefohlenen der gewerblichen Fortbildungsschule gern über­weisen und auch zu einem stets regelmäßigen

3829

Ferd. Jaeger,

vor dem Steinheimer Thor 8.

Erbseng. 5 eine kleine Wohnung, sofort 3824 Salzg. l eine freundl. kleine Wohnung. 382b Lindeng. 2 guter Mittagstisch zu 50 Ps. 3826 Altgasse 1 zwei möbl. Zimmer zu verm. 3828

Schlotzstr 24 ein möbl Zimmer.

3832

Schloßstr. 24 Kost u. Logis f. 1 Herrn. 3833

Schützengasse 33 eine kleine Wohnung an 1 stille Familie zu vermiethen. 3834

Amtliche Kalender, geheftet und mit weißem Papier durchschossen, Comptoir- (Wand-) «nd Termins-Kalevder

pro 1884 sind in der Waisenhaus-Buchhandlung- zu haben.__ Maculaturpapier

zu haben in der Waisenhaus-Buchhandlung«

Besuche derselben anhalten werden. Hanau den 15. April 1884.

Der Schulinspektor

___ Junghenn.

3810

Unserer lieben Gretchen zu ihrem heu­tigen Wiegenfeste ein dreifach donnerndes Hurrah 1 3830???

Ein angehender Commis^ mit hübscher Handschrift wird für das Comp­toir eines hiesigen Fabrikgeschästes gesucht.

Schriftliche Offerten sub Y. Z. 38 an die

Expedition d Bl.

3367

Monatsfrau, treu, reinlich und pünktlich, wird für sof. ges. Wo? sagt die Exped. 3822

3541

Lehrling gesucht.

JL L. Jaeger Söhne, vor dem Steinheimer Thor 5.

Zahlbefehle WMMM)

nach Vorschrift, vorräthig in der

Waifenhaus-B«chha»dlu«g,

Neueste Telegraphische Nachrichten.

(Wagner's Telegraphen-Bureau)

— London, 17. April. Ein Schreiben der Königin aus Wind- for Castle vom 14. April spricht den Unterthanen in allen Theilen des Reiches den wärmsten Dank für die der Königin und der Herzogin v. Albany anläßlich des Todes des Herzogs bewiesene Theilnahme aus. Die Königin fügt hinzu, obwohl sie durch die schmerzlichen Prüfungen der letzten Jahre sehr erschüttert, werde sie doch nicht den Muth verlie­ren, vielmehr bemüht sein, so lange als möglich für das Wohl des Lan­des zu arbeiten. Die Königin spricht der Herzogin v. Albany ihre An­erkennung aus, welche den schweren Schicksalsschlag mit bewunderns- werther Resignation getragen, und dankt allen anderen Ländern für de­ren Theilnahme, insbesondere dem Rachbarlande, wo der Herzog den letzten Athemzug gethan.

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In der Waisenhaus - Buchhandlung zu Hanau sind die Formulare der

sonntägl. Allarliturgie

zu habeu.

— London, 17. April. Kriegsminister Harcourt hielt gestern in Derby eine Rede, in welcher er erklärte, daß unvorhergesehene Er­eignisse die Regierung verhindert hätten, die Truppen aus Egypten zu- rückzuziehen. Was die Frage der Anncxwn angehe, so habe England nicht das Recht Egypten zu annektiren, da dort auch noch andere Mächte Rechte hätten. Eine dauernde Verwaltung Egyptens durch England würde zu unausgesetzten Verwickelungen mit den übrigen Mächten führen und die Erhaltung der Armee in Egypten rothwendig machen, deren Kosten die egyptische Regierung nicht tragen könne.

- Wien, 17. April, 10 Uhr 2 Min. Vorm. Kredit-Aktie» 319.50. Reichsmarkscheine 59.30 4r/o Ung. Goldrente 91.60. Ung. Kreditbank 317 50. Galizier —.—. Lombarden —.—. Staatsbahn —.—. Bewegt.

Hrerzu eine Blatt-Berrage.