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Zugleich Amtliches Organ für Kreis und Stakt Hanau.
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage, und Samstags mit der Berliner Provinzial- Correspondenz.
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Nr. 55.
Montag den 6. März
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1882.
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Amtliches.
Der Bürgermeister Goy zu Roßdorf ist zum Vieh- und Fleisch- beschauer für diese Gemeinde bestellt und in Pflichten genommen.
Hanau am 2. März 1882.
Der Landrath.
Entl aufen: Ein großer gelber Hund, m. Geschl. Zwei Hühner.
Zugelaufen: Ein gelber Hund. Ein schwarzer langhaariger Spitz, m. Geschl.
Gefunden: Zehn Mark. Vor ca. 2 Monaten ein Säckchen mit ca. 6 Pid. Rauchtabak, in einer Wirthschaft liegen geblieben. Vor etwa 3 Wochen ein Rasirmesser mit Futteral, in einer Bierschenke liegen geblieben. Ein Paar Manschetten. Ein Militair-Paß für Ludwig August Karl Ernst Prehn, Gefreiter im Rhein. Dragoner-Regiment Nr. 5. Ein Messer.
Hanau am 6. März 1882.
Aus Königl. Landrathsamt.
LaudwirLtzschaftlicher Kreis-Kerem zu Hanau.
Nächste Versammlung Samstag den 1 1. März, Nachmittags IV2 Uhr, im Gasthaus zum „goldenen Löwen" in Hanau.
Tagesordnung:
1) Geschäftliche Mittheilungen.
2) Rechnungsablage und Vorstandswahl.
3) Berichterstattung über die Angelegenheit der Zuckerfabrik und Vortrag des Herrn Dr. Hesse (Direktor der landwirthschaftlichen Winterschule in Marburg) über Zuckerrübenbau.
4) Abgabe guter, von dem Verein anzeschafften Obstbäume für 1 M. 60 Pf. pr. Stück.
5) Gratisvertheilung der Broschüre: Die Viehseuchen, hersusgegeben von P. Schmelz, Königl. Departements-Thierarzt und Veterinär- Assessor, unter die anwesenden Mitglieder.
In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung werden die Mitglieder gebeten recht zahlreich und pünktlich zu erscheinen.
Der Vorstand.
Die Herren Bürgermeister werden um Veröffentlichung des"Vor- stehenden gebeten.
Hanau am 4. März 1882.
Der Landrath.
Der gegen den Uhrmacher Friedrich Schweitzer von Weilheim am 11. August v. J. erlassene Steckbrief wird erneuert. (I. 1154/81.) Hanau am 27. Februar 1882.
Der Erste Staatsanwalt. Schumann.
Die Lieferung des im Etatsjahr für die unter- 31. Marz 1883 ' zeichnete Behörde nöthigen Bedarfs an Schreibpapier in einer ungefähren Menge von 4500 Bozen weißes Schreibpapier (2. Sorte) und 7000 Bogen Conzepipapier soll im Submiffionswege an den Mindestfordernden »ergeben werden, und können die Bedingungen vorher bei uns während der ordentlichen Geschästsstunden einzesehen werden.
Lieferunzslustige wollen ihre Offerten versiegelt mit der Aufschrift „Submission auf Schreibpapier" bis spätestens
Sonnabend den 11. März d. I., Vormittags 10 Uhr, unter Beifügung je einer Probe bei uns abgeben, an welchem Tage die Eröffnung der eingegangenen Offerten stattfinden wird.
Hanau, den 3 Mürz 1882.
2248 Königliches Haupt-Tteuer-Amt.
Die Lieferung des für die unterzeichnete Behörde im Etatsjahre 1882
31~ iggg nöthigen Bedarfs an Steinkohlen sott im Submissions- tvege an den Mindestfordernden vergeben werden.
Lieferungèlustige, welche vorher die Sumisssionsbedingungen bei
uns während der üblichen Dienststunden einsehen können, wollen ihre Offerten versiegelt bis spätestens
Dienstag den 14. März d. Js., Vorm. 10 Uhr, unter Beifügung einer Probe, event, der verschiedenen Sorten bei uns einreichen.
Hanau, den 3. März 1882.
2247 Königliches Haupt-Steuer-Amt.
Tagesschau.
— Berlin, 5. März. Ihre Majestät die Kaiserin Auguste wohnte mit den königlichen Prinzen und Prinzessinnen heute Vormittag dem Gottesdienste im Dome bei, bei welchem Oberhof- und Domprediger Kögel am Eingang seiner Predigt dem Allmächtigen für die glückliche Errettung der Königin Victoria aus Mörderhand dankte. (D. Mont.-Bl.)
— Berlin, 4. März. (K. Z.) Die einigermaßen widerspruchsvollen Meldungen der letzten Tage über bevorstehende Aenderungen in unserm handelspolitischen Verhältniß zur Türkei wurden von unterrichteter Seite dahin aufgelöst, daß Deutschland die Revision des Tarifs zu dem deutsch-türkischen Handelsverträge ins Auge gefaßt hat. Ob ein amtlicher Schritt schon in diesem Sinne erfolgt ist, war hier noch nicht bekannt.
— Berlin, 4. März. Der Volkswirthschaftsrath beendigte die Besprechung über das Tabakmonopol, überwies die Vorlage dem Ausschüsse und ernannte Schöpplenberg und Nathusius zu Referenten. Montag kommen die Vorlagen Betreffs der Unfallversicherung und der Hilfskassen zur Berathung, worauf die Vertagung des Plenums statt- findet. Die Ausschußsitzungen sollen am Dienstag und Mittwoch das Monopol, dann die Gewerbeordnung, die Subhastations-, die Unsall- versicherungs- und Hülfskassenvorlagen berathen, worauf das Plenum wieder zusammentritt. (Rh. K.)
— Berlin, 5. März. (Abgeordnetenhaus, 26. Sitzung.) Die gestern fortgesetzte Berathung des Extraordinariumè des Etat der Bauverwaltung bot nach einigen Richtungen hin ein allgemeines Interesse dar. Bei diesem Extraordinarium handelte es sich meist um die Befriedigung provinzieller Interessen und Bedürfnisse und nur die von der Regierung in Aussicht genommenen Kanalbauprojekte haben Anspruch auf ein weitergehendes Interesse. In dieser Beziehung sind die Erklärungen des Ministers für öffentliche Arbeiten, Maybach, bezüglich des Rhein-Weser- Elb- und des Rhein-Maas-Kanalprojekts erwähnenswerth. Bezüglich des ersteren Projekts erklärte der Minister, daß die Regierung hoffe, dem Landtage noch in der gegenwärtigen Session eine Vorlage über den Bau der ersten Sektion (Ruhrort bis Dortmund) machen zu können, welche die Aufgabe einer möglichst direkten Verbindung des westfälischen Kohlenreviers mit den Nordseehäfen habe; in Bezug auf das zweite Projekt hob der Minister hervor, daß die holländische Regierung neuerdings eine entgegenkommendere Haltung eingenommen und die Verhandlungen bereits zu einer vorläufigen Verständigung geführt hätten, so daß dem Abschlusse einer Convention entgrgengeschln werden könne. — Eine längere und etwas lebhaftere Diskussion rief die wieder in den Etat eingestellte Forderung von 1 530 000 Mk. zur Beschaffung eines Regierungsgebäudes in Breslau hervor. Schon im vorigen Zahre hatte das Haus diese Forderung, unter Anerkennung des Bedürfnisses abgelehnt, weil es das in Vorschlag gebrachte Gebäude nicht für genügend erachtete und von der auch von den technischen Behörden getheilten Ansicht ausging, daß dem Bedürfniß nur durch einen Neubau abgeholfen werden könne. Von dieser Ansicht ging auch die Budgetkommission bei ihrem Anträge auf Ablehnung der Forderung aus und obwohl der Finanzminister Bitter hervorhob, daß unter 70 angebotenen Bauplätzen kein einziger als geeignet befunden worden sei, so trat das Haus mit großer Majorität dem Anträge der Budgetkommission bei. Der Etat der Bauverwaltung wurde erledigt. (Sttsb.-Ztg.)
— In der am 2. d M. abgehaltenen Plenarsitzung des Bundesraths wurde auf mehrere Eingaben betreffend die Zolltarifirung mehrdrähtigen Hansbindfadens, die Zolltarifirung amerikanischer Lederschwärze, die Einführung eines Ausfuhrzolls auf rohe Knochen, die Ermäßigung des Zolls für Hornstäbe, die Erhöhung des Zolls für Hornknöpfe, die