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Mit dem b-treffen- aen Psstausschiag. Ue einzelne Num­mer 10 Pfg.

Hamuer Anzeiger.

Zugleich Amtliches Organ für Kreis und Stadt Hanau.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage, und Samstags mit der Berliner Provinzial- Correspondenz.

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Die ispaltige Sarmondzeile e*. deren Raum

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Lie sspalt. Seite 20 Pfg.

LiegspaltigeZeil«

30 Pfg.

Vèr. 37.

Montag den 13. Februar

1882.

Amtliches

Bekanntmachung wegen Ausreichung der Zinsscheine Reihe IV zur Preußischen konsoli- dirten 41/2procentigen Staatsanleihe und der Reihe VI zur Staats­anleihe v. J. 1882.

Die Zinssckeine Reihe IV Nr. 1 bis 8 zu den Schuldverschrei­bungen der Preußischen konsolidirten l^procentigen Staatsanleihe für die Zeit vom 1. April 1882 bis 31. März 1886 nebst den Anweisungen zur Abhebung der Reihe V sowie die Zinsscheine der Reihe VI Nr. 1 bis 8 zu den Schuldverschreibungen der Preußischen Staatsanleihe v. I. 1862 für die gleiche Zeit nebst den Anweisungen zur Abhebung der Reihe VII werden vom 13 Februar d. I. ab von der Kontrolle der Staatspapiere hierselbst, Oranienstr. 92 unten rechts, Vormittags von 9 bis 1 Uhr, mit Ausnahme der Sonn- und Festtage und der letzten drei Geschästètage jeden Monats, ausgereicht werden.

Die Zins'cheine können bei der Kontrolle selbst in Empfang ge­nommen, oder durch die Regierungs Hauptkafsen, die Bezirks-Hauptkassen in Hannover, Osnabrück und Lüneburg oder die Kreièkasse in Frankfurt a/Main bezogen werden.

Wer die Empfangnahme bei der Kontrolle selbst wünscht, hat der­selben persönlich oder durch einen Beauftragten die zur Abhebung der neuen Reihe berechtiaenden Talons und zwar getrennt nach den Anleihen und bei der konsolidirten Anleihe wiederum getrennt nach Thaler- und Markwährung mit je einem Verzeichnisse zu übergeben, zu welchem Formulare ebenda und in Hamburg bei dem Kaiserlichen Postamte Nr. 2 unentgeltlich zu haben sind. Genügt dem Einreicher der Talons eine numeiirte Marke als Empfangsbescheinigung, so ist das Verzeichniß einfach, wünscht er eine ausdrückliche Bescheinigung, so ist es doppelt vorzulegen. Im letzteren Falle erhalten die Einreicher das eine Exemplar mit einer Empfangsbescheinigung versehen sofort zurück. Die Marke oder Empfangsbescheinigung ist bei der Ausreichung der neuen Zmsscheine zurückzugeben. In Schriftwechsel kann die Kontrolle der Staatspapiere sich mit den Inhabern der Talons nicht einlassen.

Wer die Ziw scheine durch eine der oben genannten Provinzial- Kassen beziehen will, hat derselben die Talons mit einem doppelten Ver- zeichaisfe einzureichen. Das eine Verzeichniß wird mit einer Empfangs­bescheinigung versehen sogleich zurückgeqeben und ist bei Aushändigung der Zinsscheine wieder abzuliefern. Formulare zu diesen Verzeichnissen sind bei den gedachten Prooirzialkassen und den von den Königlichen Regierungen in den Amtsblättern zu bezeichnenden sonstigen Kassen un­entgeltlich zu haben.

Der Einreichung der Schuldverschreibungen bedarf es zur Er­langung der neuen Zinsschein Reche nur dann, wenn die Talons ab- hai den gekommen sind, in diesem Falle sind die betreffenden Schuldver­schreibungen an die Kontolle der Staatspapiere oder an eine der ge­nannten Provinzial-Kaffen mittelst besonderer Eingabe einzureichen.

Berlin, den 27. Januar 1882.

Hauptverwaltung der Staatsschulden.

gez. Sydow. Hering. Merlaker. Michelly. 189.1.

Kassel, den 31. Januar 1882.

Die vorstehende Bekanntmachung wird hierdurch mit dem Bemerken veröffentlicht, daß die Formulare zu den Verzeichnissen über die Behufs Empfangnahme der neuen Zmsscheine einzureichenden Talons bei der Regierungs Hauptkasse hier und den sämmtlichen Steuerkaffen unseres Bezirks unentgeltlich zu haben sind.

Königliche Regierung.

_________________________v. Brau chitsch. ______________________

Der Ackermann Ferdinand Freund zu Großauheim hat um Ent­lassung aus dem Preußischen Unterthanen Verbände behufs Auswanderung nach Amerika für sich und seine Familie nachgesucht.

Hm au am 3. Februar 1882.

Der Johann Georg Hamburger (Philipps Sohn) von Nieder­rodenbach hat um Paß nach Amerika gebeten.

Hanau am 11. Februar 1882. '

Der Land rath.

Entlaufen: Ein junger kleiner gelber Rauhpinscher, W. Ge- schlechts.

Hanau am 13. Februar 1882.

____________________Aus Königl. Landrathsamt.

Grundstücksverkauf reu. Verpachtung.

Die in der Gemarkung von Kilianstädten belegene domainen- fiskalffche Besitzung die sog. „Bettenbury" Karte Lit E. M 291/69, 292/69, 71 und 72, bestehend aus 6 ha 90 a 49 qm Wein­bergs-, Garten- und Ackerländereien nebst zugehörigem Weinvergshäus- chen, soll nochmals und zwar:

a) im Einzelnen — in neun wirthschaftlich abgegrenzten Mar­cellen — und

b) im Ganzen alternative zum Verkauf und zur Verpachtung öffentlich ausgeboten werden.

3r Termin hierzu ist auf

Montag, den 20. dieses Monats,

Vormittags 10 Uhr, in die Gastwirthschaft des Andreas Zeh sen. zu Kilianstädten anberaumt.

Die Bieter haben auf Verlangen' ihre Zahlungsfähigkeit nachzu­weisen.

Hanau, am 7. Februar 1882.

Der Königliche Domainen-Rentmeister.

1460 Bell.

Tagesschau.

— Bekanntmachung auf Grund des Reichsgesetzes vom 21. Oktober 1878. Nach dem „R.- u. St.-A." Nr. 37 wurde unterm 10 Februar verboten: die Nummer 1 der Zeitschrift: „Der Rebell", gedruckt in der „Ersten Freien Druckerei", „Deutschland", ohne Angabe des Verlegers, Herausgebers oder Verfassers, sowie jede etwa ferner noch erscheinende Nummer dieses Blattes.

— Berlin, 10. Febr. Der französische Botschafter Baron de Courcel ist heute Abend hier eingetroffen. Er wurde sm Bahnhof vom Botschaftspersonal empfangen.

— Berlin, 11. Febr. Die dem Centrum angehörigen Mit­glieder der Commission für die kirchenpolitische Vorlage traten gestern zu einer Berathung zusammen, in welcher man sich über eine Reihe von Anträgen einigte, die heute der Commission vorgelegt werden sollen.

— Der „Magdeburger Ztg." wird aus Thüringen unter dem 8. Februar geschrieben:

„Der direkte Export nach den Bereinigten Staaten aus Gera be­trug im Januar 1882 ca. 335 000 Mk. gegen 176 000 Mk. des gleichen Monats im Vorjahre; die Zunahme beträgt also 159 000 Mk. Es ist das die höchste bis jetzt erreichte monatliche Expsrtziffcr.

— Paris, 11. Febr. Der Nihilist Pierre Lavroff ist aus dem französischen Gebiete ausgewiesen worden.

— Vier Leute von der Mannschaft des bei St. Johns verun­glückten deutschen Schiffes Lisette sind neueren Nachrichten zufolge ge­rettet worden; dagegen bestätigt es sich, daß der Capitän mit vier an­dern den Tod gefunden hat.

— London, 9. Februar. Aus Bombay wird gemeldet, daß die diesjährige Baumwollernte in Umra die ergiebigste ist, die man kennt.

— Mostar, 11. Februar. Wie aus Metokia (Gaczko) gemeldet wird, haben die dortigen Mohamedaner in einer Volksversammlung be­schlossen, sich dem Aufstande nicht anzuschließen. An Jovanovic wurde eine Deputation entsendet, welche demselben eine Erzebenheitsadresse über­reichen soll.

Spezialtelegramme des „Deutschen Montags-Blatt."

— Wien, 12. F-br., 12 Uhr 48 Minuten Nachm. Die offiziöse Montagsrevue bespricht die Rede des Generals Skobeleff und schließt mit den Worten: Die Rede wurde in Berlin und Wien auf ihren wahren Werth mit Vorsicht und Ernst geprüft, und da das offizielle I Rußland nur ein Scheinleben führt, und die Eventualität möglich ist, I daß Skobeleff neben Katkoff und Aksakoff regiere, womit die Adoption