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Humner Krieger - Verein.

Donnerstag den 3. März. er., Abends 9 Uhr, in den 3 Rindern:

Monats-Versammlung.

Tagesordnung: 1} Besprechung der Feier von

Kaisers Geburtstag. 2) Vereinsangelegen­heiten. 1788

Die Mitglieder werden um recht zahlreiches Erscheinen ersucht.

Der Vorstand.

Jabres-Versammlung

des

Hanauer Geschichtsvereins

Donnerstag den 3. März

im GastHause „zum Riesen."

1. Engere Versammlung der Vereinsmitglieder.

Anfang 61 /» Uhr.

Jahresbericht. Rechnungsablage. Vorstandswahl.

2. Oeffentliche Versammlung.

Anfang präcis 7 Uhr.

Vortrag des Herrn Architekten und Akademie­lehrers von Rößler: „Ueber das rö­mische Gebäude zu Rücklagen." 1711 Um recht pünktliches Erscheinen wird gebeten. Nach dem Vortrag findet das Festessen statt, wozu eine Liste in Umlauf gesetzt ist.

Süddeutscher Klub.

Sonntag den 6. März, Abends 8 Uhr, im Lokal „zum Schützenhof": „Geburtsfeier Sr. Majestät des Königs

Karl von Württemberg," wozu alle Süddeutsche höfl. einladet 1784

Der Vorstand.

Auf vielseitigen Wunsch:

Samstag den 5. März, 3 Uhr Vorstellung für Kinder:

Der NatLeNfänger von Hameln.

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Eine Stimme aus ärztlichen Kreisen.

Das übereinstimmende Lob und die allseitige Anerkennung, welche man aus den verschiedenen Kreisen der hiesigen Bürgerschaft über die neuer­dings bekannt gewordenen sogenannten Voß'schen Katarrhpillen vernimmt, lassen es wünschens- werth erscheinen, auch ein Urtheil aus ärztlichen Kreisen zu hören. Der in Frankfurt a. M. lebende Prakt. Arzt Dr. med. Wittlinger, welcher mit den Voß'schen Katarrhpillen die vielseitig­

sten practischen Versuche bei verschiedenen Er­krankungsfällen der Athmungsorgane anstellte und interessante Berichte darüber veröffentlichte, entnehmen wir letzteren nachstehende Mitthei­lungen:

„Auf einen Fall von chronischen Sun» ge nks tarrh, in welchem die Pillen ganz ausgezeichnete Dienste leisteten, will ich etwas naher eingehen. Patient litt an dem erwähnten Uebel schon mehrere Jahre. Während des Som­mers befand er sich ziemlich wohl; gegen den Herbst hin aber trat der Katarrh regelmäßig ein und dauerte dann mehr oder wenig anhal­tend den ganzen Winter hindurch bis in den Frühling hinein fort. Der Husten war, bei nicht beträchtlicher Schleimabsonderung heftig, trat namentlich anfallsweise auf und war dann immer mit geringerer oder stärkerer Schwerath- migkeit verbunden. Bei der rationellsten Be­handlung konnte dem Patienten während der letzten vier Winter nur vorübergehend eine nennenswerthe Erleichterung verschafft werden, und war ich namentlich im letzten Winter oft genöthigt, zum Gebrauch des Morphiums zu greifen, um den Kranken nur während der Nacht die so sehr gewünschte. Ruhe zu verschaffen. Mit dem Eintritt des Herbstes meldete sich dann auch in diesem Jahr der Katarrh an und trat gleich in den ersten Tagen mit voller Heftigkeit auf. Ein Versuch mit den mehrerwähnten Pil­len erschien mir vollkommen gerechtfertigt. Pa­tient nahm alle 2 Stunden 3 und vor Schla­fengehen 6 Pillen. Schon nach zwei Tagen trat eine namhafte Besserung aller Erscheinungen ein und nach weiteren acht Tagen befand sich Patient in einem höchst befriedigenden Zustande. Der Husten hat bedeutend abgenommen, ein dicklicher Schleim wird in geringer Menge, aber ohne alle Anstrengung ausgeworfen und die Nächte verlaufen ohne größere Störungen, Er­folge also, die zum Fortgebrauch des Mittels auffsrdern. — Der letzte zur Beobachtung ge­kommene Fall betrifft einen siebenjährigen Kna­ben, welcher nach den Masern, die nicht zur ärztlichen Behandlung kamen, einen heftigen Hu­sten wochenlang zurückbehalten hatte, welcher das Kind in der letzten Zeit während der Nacht der­gestalt quälte, daß es nicht zum Schlafe kom­men konnte. Die dem Alter des Patienten ent­sprechenden beruhigenden Mittel hatten kaum einen Erfolg, was mich bestimmte, versuchsweise die Pillen zu verordnen; 2 mal 2 Stück inner­halb 2 Stunden am Abend genommen, übten eine sehr zufriedenstellende Wirkung aus und bei in derselben Weise fortgesetztem Gebrauch war der Husten in wenigen Tagen als beseitigt zu betrachten."

Diese günstigen Erfolge können nur anregen, die Voß'schen Katarrhpillen, welche von dem Apotheker W. Voß in Frankfurt a. M. herge­stellt werden und in kleinen Blechdosen mit ge­setzlicher Schutzmarke und dem Facsimile des Berfertigers versehen, zu dem billigen Preis pro Dose 75 Pfg. in den Apotheken erhältlich sind, — in gleichen Erkraukungsfällen zu versuchen. In Hanau sind dieselben bei Apotheker Tr o m- p etter, in Weisungen in der Ap otheke zu haben. Schädliche Stoffe enthalten die Katarrh­pillen nicht, welche die Anwendung etwa beden- ken ließen; die Bestandtheile sind jedem Fach­mann bekannt. ly16