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Preis:

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für Kreis und Stadt Hnnau.

Erscheint täglich mit AusnaWe der Sonn- und Feiertage, mit belletrifMsr Beilage, und Samnaqs mit der Berliner Provinzial-Correspondenz. .

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Montag den 6. Oktober

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AnsertionS- Preis!

Die Ispaltige Strmondzeile ob. deren Raum 10 Psg.

Die Sfbalt Zeile

20 Pfg.

DieSipaltigeZeilc 30 Psg.

187h.

Bekanntmachun

Auf der zur hiesigen kreisständischen Verwaltung gehörigen Frank- furt-Gießener Landstraße ist von ruchloser Hand, wahrscheinlich am 15. v. Mts, Abends, oder in der Nacht vom 15. zum 16. v. Mts., von 50 Ahornbäumen, zwischen Nr. 23 und 32, die Rinde ca. 10 bis 15 Centi- meter lang theilweise abgeschält worden. Für die Ermittelung des Thä­ters hat die hiesige kreisständische Verwaltung eine Belohnung bis zur Höhe von 50 Mark ausgesetzt, was ich hierdurch zur öffentlichen Kennt niß bringe.

Frankfurt a. M., den 25. September 1879.

Der Vorsitzende des kreisständischen Verwaltungs-Ausschusses.

Hehgenhahn,

Polizei-Präsident. v 0 B

Sitzungstage: Mittwoch. Für außerordentliche Sitzungen wer­den die Tage in jedem einzelnen Falle besonders bestimmt.

Die die allgemeine Dienstaussicht betreffende Geschäfte besorgt der

unterzeichnete Gerichtsvorstand.

Hanau am 3. Oktober 1879.

Königliches Amtsgericht.

Merz.

vt. Schmelz.

Landrath

Wird veröffentlicht.

Hanau am 6. Oktober 1879.

i ^mhä | Der Landrath.

Die Bekanntmachung Wm 9. d. M. in M 212 d Bl., das Aus­weichen der Fuhrwerke vor den Pulvert? ai spürten betreffend, wird da« hin ergänzt, daß

Reiter und Fuhrwerke welche einem Pulvertransport begegnen oder denselben einholen, müssen auf eine Entfervpng von 10 Schritten von dem nächsten Pulverwagen in den Schritt fallen und darin so lange verbleiben, bis ausweichend der Pulverwagen passirsi ist, und wie­derum eine Entfernung von 10 Schritten von demselben erreicht ist. Hierauf kann der Hwischenraum bis zrrn nächstenPulverwagen und zwar wieder bis auf eine Entfernung von 10 Schritten im Probe zuröckge- legt werden." '...'s,.. Lims^k

Diese Bestimmung hat auch yuf Postfuhrwerke Anwendung.

Hanau am 23. ^September 1879. i i

Gefunden: Ein Deckel-von eivem Eisschrank. Ein Körbchen mit Hühnereiern. Ein Cigarren-Etui, darin zwki Legitimationsscheine, auf die Namen dhs Wilhelm Schlegel und d genselbold lautend. Ein blauer Kittel.

Verloren: Eine neue gedruckte Schürze.

Hanau am 6. Oktober 1879.

Bus Königlichem Landrathsamt.

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Bekanntmachung.

Es wird hierdurch bekannt gemacht, daß die Geschäftsprdstung für das Amtsgericht zu Hanau wie folgt bestimmt worden ist:

Abtheilung I. Vmmnndschaftsfachen, Nachlaßfachen, Erbeslegiti- mativnen, Führung der Handelsregister, Eencssenschaftsregister, Auster- register und Hinterlegungssachm.

Vorstand: Amtsgerichtsrath Merz.

TerminstÄge: Montag, Mittwoch und Ftiitag, und insbesondere für Erblegitimationen Mittwoch.

Abtheilung II. Civilprocesse, Concurs- und Subhaststtionssachen.

Vorstand: Amtsgerichtsrath Rübsam.

Terminstage: Dienstag, Donnerstag und Freitag.

Abtheilung III. Grundbuchsachen und freiwillige Gerichtsbarkeit.

Vorstand: Amtsgerichtsrath Hahn.

Eitzungstage: a. Dienstag fürVruchköbel, Mittelbuchen, Wachen­buchen, Niederisfigheim, Oberissigheim, Rüdigheim. b. M ittwoch für die Stadt Hanau. c. Samstag für Kesselstadt, Dörnigheim, Hoch­stadt, Niederrodenboch, Oberrodenbach, Groß anheim, Großkrotzenburg. ä. Donnerstag: Vorgängige Jnstruirung der Geschäfte für sämmt­liche Gemeinden des'Amtsgerichts, e. Freitag: Jnstruirung derselben für die Stadt..Hanau-......-----____

Abtheilung IV. Sämmtliche Geschäfte der Strafrechtspflege, namentlich auch Feststellung der JahreSliste der Schöffen und der Vor­schlagslisten der Geschworenen, sowie die Ausloofung der Schöffen.

Vorstand: Amtsgerichtsrath Sann er.

Berlin, 4. Oktbr. Der Abtheilung>Chef im französischen Ministerium der Posten und Telegraphen He- r Eschbaecher ist von Paris zum Studium der hiesigen Post- und. Telegraphen-Einrichtungen hier eingetroffen und heute von dem.General-Postmeister empfangen worden.

Die amerikanischen Kommissare, welche von ihrer Regierung hierher gesandt worden, um eine anderweite Gestaltung der mit Deutsch­land bestehenden Verträge über den Austausch von Postanweisungen an« zubahnen, haben nach derTrib." sehr eifrig alle unsere postalischen Einrichtungen in Augenschein genommen und dabei ein besonderes Tnt- gegevkkwmkn der diesseitigen Postbeamten gefunden. Die erwähnten Vertragsverhandluugkn nehmen einen befriedigenden Fortgang und wer­den zur Beseitigung mancher im bisherigen Verkehr hervorgetretenen Schwierigkeiten führen.

Der Staatsminister v. Bülow wird den aus Gesundheitsrück­sichten erbetenen und gewährten halbjährigen Urlaub demnächst antreten.

Die Norm Wg. Ztg^ schreibt: In fremden Blättern ist allerlei darüber geschrieben worden, daß und warum der Reichskanzler bei feiner jüngsten Anwesenheit; in Wien- dem italienischen Botschafter ichen Besüch gemacht habe. Das Diritto, dessen Bezie- taneütscheri Mtnistetium bekannt sind, bemerkt nun darüber : daß Fürst Bismarck dem Grafen Robilant eröffnen ließ, österreichisch-ungarische Hauptstadt nur mit dem Bedauern, Zeit gehübt zu haben, ihm einen Besuch ahzustatten.

_____, . ..seven Informationen ist dies richtig. Fürst Bismarck hat wegen der Äürze der füp den Wiener Aufssnthalt zugemessinett Zeit es nur ermöglichen können, dem £enn Grafen Robilant seine Karte abzu- geben. Es ist dies gewiß erklärlich, wenn man erwägt, daß der Reichs­kanzler im Ganzen nur über zwei und einen halben Tag in Wien zu Verfügen hatte, von denen der eine ganz durch den Hof, der andere durch Wtetreduwgkn mit den österreichischen und ungarischen Staats­männern itt Anspruch gewonnen wurde; in der wenigen übrig bleibenden Zeit hat sder Reichskanzler nicht mehr eine vollständige Tournöe bei den Botschaftern machen können- sondern es bei den nothwendigsten Le- fprechungen und dem Abgehen von Karten s bewenden lassen müssen.

keinen hungen

nicht mehr die

Botschaftern machen

" "Wie die Metzew Zeitung erfährt, soll der Kaiser versprochen habest, wenn irgend möglich im Nächsten Jahre wieder nach Metz zu kommen, und zwar gelegentlich der Einweihung der neue» evangelischen GarNisonkirche; eine bestimmte Zusage hat Se. Majestät mit dieser Aeußerung natürlich nicht geben wollen.

In Hörde wurden zwei Personen wegen Münzverbrechen verhaftet. Der eine desr Verhafteten, ein bereits mit 6 Jahren Zucht­haus bestrafter Schneidermeister, soll falsche Hundertmarkscheine veraus­gabt haben.

Darmstadt, 4. Okt. (K. Z.) Die Abreise der Kaiserin von Rußland nach Cannes ist auf den 8. Okt. festgesetzt. Der Herzog von Edinburg reist Dienstag ab.

In Zürich hatte die Polizei dieser Tage eine ergiebige Razzia gegen die Verkäufer gefälschter Weine unternommen. Ganze Fäffer ließ man unter dem Halloh zahlreicher Zuschauer in den See auslausen und zudem werden die Weinverfälscher noch ihre gehörige Strafe finden.

Venedig, 3. Okt. (K. Z.) Die Frau Kronprinzessin des Deutschen Reiches ist Hentx im strengsten Jncognito hier eingetroffen.

Die vor Kurzem von französischen Blättern aufgestellte Be­hauptung, daß die deutsche Reichsregierung den mit Großbritannien auf der Basis der Meistbegünstigung abgeschlossenen Handelsvertrag gekün-