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• Mark 25 Ps^ Wr auswärtige Abonnenten «tt dem betreffe». >tR Postou!!chlag. Sie einzelne Rum. stet 10 Pfg.
WmW Alyngtr.
Zngleich Amtliches Organ für Kreis und Stadt Hanau.
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage/ und Samstags mit der Berliner Provinzial-Correspondenz.
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Die ispaltige Gnrmondzeile ob. beten Raum
10 Pfg.
Die »spalt. Leile 80 Pfg.
DieLkpaltigeZeiie 30 Pfg.
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Donnerstag den 21. August
1879.
Amtliches.'
UekaNALmaHrMge« auf Grund des Reichsgesetzes vom 21. Oktober 1878.
Das durch meine Bekanntmachung vom 17ten Januar d. I. Sitsblait Nr. 6) erlassene Verbot der vom kommunistischen Arbeiten ungsverein in London herausgegebenen periodischen Druckschrif: „Freiheit" erstreckt sich auch auf diejenigen Nummern dieses Blattes, welche unter der Aufschrift „Die Zukunft" zur Ausgabe gelangen.
Berlin den 12. August 1879.
Der Reichskanzler. Zm Nuftr.: v. Moeller.
Das durch meine Bekanntmachung vom 17ten Januar d. I. (Amtsblatt Nr. 6) erlassene Verbot der vom kommunistischen Arbeiterbildungsverein in London herausgegebemn periodischen Druckschrift: „Freiheit" erstreckt sich auch auf diejenigen Nummern dieses Blattes, welche unter der Aufschrift „Provinzial-Korrespondenz" in London zur Ausgabe gelangen.
Berlin den 18. August 1879.
___________Der Reichskanzler. Im Auftr.: v. Moeller.__________
Sonnabend den 23. d. M., Mittags 2 Uhr, soll der Flurschaden, welcher durch die Schießübung des hier garnisonirenden Bataillons auf der Wiese nördlich und westlich des Puppenwäldchens gegen den Bruchköbeler Wald entsteinten ist, an Ort und Stelle abgeschätzt werden.
Die Interessenten werd»» hierdurch aufgefordert sich hierzu einzu- finden.
Die betr. Herrn Bürgermeister wollen dies den betheiligten Wie- jenbesitzern alsbald bekannt geben.
Hanau am 18. August 1879.
Der Landrath.
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Gefunden: Ein Notizbuch mit der Inschrift „Jean Eibels- Häuser". Line silberne Epindeluhr. Ein Zollstock. Ein golden-r Hem- denknopf. Ein Notizbuch mit der Aufschrift „Louis Völker".
Zugelaufen: Ein brauner Doggenhund m. Geschl.
Entlaufen: Ein Seidenpinscher.
Verloren: Ein Fünfmarkschein nebst Rechnung.
Hanau am 21. August 1879.
^_______________Bus Königlichem Landrathsamt._________________ Lan-wirthschastlichtr Lreis-Verein Hanau.
Nächste Versammlung Samstag den 2 3. August 1879, Nachmittags 2^ Uhr, im Gasthaus zum goldenen Löwen in Hanau. . T a g e s o r d n u n g:
1) Vortrag des Herrn Kreisthierarzt Collmann über die Ursachen des Milzbrandes.
2) Wie vertreibt man den Hederich?
3) Besprechung über die E» ndteergebnisse.
Den, Mitgliedern des Vereins diene zur Nachricht, daß am 23. d. M. gleichzeitig eine Ausstellung von Getreide und sonstigen Garten- und Felderzeugnissen im Vereins« Lokal zum „goldenen Löwen" statt« findet.
Der Vorstand.
Die Herren Bürgermeister werden um Veröffentlichung des Vorstehenden ersucht.
Hanau am 9. August 1879. O -
______________________ Der Landrath.
TageKschuu«
— Berlin, 20. August. Se. Majestät der Kaiser und König nahmen gestern in Babelsberg die Vorträge des General-Lieutenants v. Albedyll, des Gesandten v. Radowitz und des ChefS der Admiralität, EtaatS-MinisterS v. Stofch, entgegen. (R. u. St.«A.)
— Berlin, 20. August. Betreffs des Zeitpunktes für die Wah
len zum Abgeordnetenhause gehen, nach der „Fr. Z." die Anordnungen des Ministeriums dahin, daß die Wahl der Wahlmänner am 30. September, die der Abgeordneten am 7. Oktober stattfindet. Der Landtag soll am 23. Oktober zusammentreten.
— Berlin, 19. August. Das Oberverwaltungsgericht hat in der Recurs- Instanz ein Erkenntniß betreffs Schließung der Central« Kranken- und Sterbekasse des deutschen Tabakarbeiter- Vereins (eingeschriebener Genossenschaft) ergehen lassen, welches der Minister des Innern durch Verfügung vom 6. d. den Regierungen mitgetheilt hat, damit dieselben bei etwanigem Vorgehen gegen andere eingeschriebene Hülfskassen die vom OberverwaltungSgericht ausgestellten Grundsätze in Beachtung nehmen sollen. Das Erkenntniß führt eus, daß die bezügliche Kasse einen Theil des deutschen Tabakarbeiter. Vereins, der durch Erkenntniß der Reichkcowmission vom 2. Dezember 1878 verboten worden sei, bilde und daher ebenfalls dem Verbot unterliege. (K. Z)
—- Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" ist der Ansicht, daß in den Erörterungen der Presse über die allmälige Zerbröckeln ng der nationalliberalen Partei einem Moment die verdiente Beachtung noch nicht zu Theil geworden sei, „der Thatsache nämlich, daß die Schlagsertigkeit bet Lasker'schen Zunge, dem politisch begabteren, aber wenig zungenfertigen Element die Existenz in der Fraktion auf die Deuer verleidet hat. Herr von Bennigsen hat Reden gehalten, namentlich in Fragen der höheren Politik, denen sich kaum eine einzige des Dr. Lasker an die Seite stellen läßt: sorgfältig durchdachte, meisterhaft re* digirte Reden. Aber seine harmonische Natur war im unvorbereiteten Kampfe des Wortgefechts innerhalb der Fraktion dem Jmprovisations- fßletlf Lüttere nicht gewachsen. Die Zahl Derer, die mehr zu thun haben, als ihre Kräfte im unfruchtbaren Redekampfe mit Herrn Lasker "zu messen, ist mit den bisherigen Austritten aus der Fraktion nickt erschöpft ; wir sind überzeugt, daß mehr als die Hälfte der jetzigen Fraktionsmitglieder in kurzer Zeit noch zu der Erkenntniß kommen werden, daß in der Regierung und in der Gesetzgebung großer Staaten die Rhetorik nur eine untergeordnete Hülfswissinschaft der Politik ist, wenn sie auch in der Fraktion immer eine wirksame Waffe bleiben wird, um Nebenbuhler mundtodt zu machen. Für die parlamentarischen Abstimmungm wird die zeitraubende Gabe der Eeredtsomkeit mehr und mehr in dem selben Maße im Preise sinken, als unsere politische Bildung sich hebt."
— Die diesjährigen großen Schießversuche des Kruppschen Etablissements können nicht verfehlen, auf die Frage des Panzerschutzes eine tiefgreifende Rückwirkung auSzuüben. Selbst verhältnißmäßig schwache Kaliber, die 15,5 und die 24 em.> Kanone haben einen sehr starken Panzer durchgeschossen. Es soll sogar gelungen sein, mit den Geschossen dieses letzten Geschützes einen Doppelpanzer von einer 12- und 8Migen Platte, wie ihn zur Zeit nur'das englische Thmmschiff Inflexible besitzt, glatt zu durchschlagen, was ein wahrhaft staurenswenhes Ergebniß wäre. Die Köln. Z. bemerkt hiezu: Die Panzerschiffsrage tritt jetzt unbedingt in ein neues Stadium. Die Lage stellt sich zur Zeit dahin, daß auch bei der stärksten bisher angewandten Panzerung eine gänzliche Unverletzbarkeit für die Panzerschiffe nicht mehr angenommen werden kann. Gegenüber den neueren Geschützen und ihrer Geschoßwirkung erweist sich darum jedoch die Panzerung gegenwärtig nur um so mehr als eine zwingende Nothwendigkeit. Das Einschlägen eines einzigen Geschosses dieser Geschütze vermöchte ein un gepanzertes Schiff zum Sinken zu bringen, wogegen bei einem Panzerschiff durch einen derartigen Tref fer, selbst bei einem Durchschlagen der Panzerwand, doch höchstens nur die der Treffstelle zunächst gelegenen Platten gebrochen oder weggesprengt werden können. Im Wesentlichen stellt sich somit jetzt die Lage für den Seekampf von Panzerschiffen ähnlich, wie 'die der früheren gegenü- er den damals üblichen schweren Geschützen. Wie verlautet, steht ein Ersatz des Großen Kurfürst, auch wenn dessen Hebung nicht gelingen sollte, vorerst nicht zu erwarten. Auch die Bauausführung der beiden noch zur Bauaufnahme ausstehenden Panzerkorvetten wird neuerdings vielfach als in Frage gestellt bezeichnet. Die Strömung geht zur Zeit überhaupt stark gegen den Bau großer Panzerschiffe; wie wenig man jedoch in Frankreich und England an einen Verzicht auf diese Schiffe