Abonnemeuts» Preis:
Jährlich 9 Mark. Halbj. 4 M. 80 P.
Bierteljährlich
2 Mark 25 Pfg. Für auswärtige
' Monuenten mit dem betreffenden PostäuNchlag.
; HieeinzxlneNummer 10 Piz.
Yinianer MMer.
Zugleich Amtliches Organ für Kreis und Stadt Hanau.
r
M. 167.
-'"...........■■ -------
Zugleich Amtliches Organ für Kreis und Stadt Hanau.
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage, und Samstags mit der Berliner Provinziab Correspondenz.
Jnsertlons- Preis:
Die llpaktige Garmondzeike od. deren Ranw
10 PfM
Die Lspalt. Zeile
20
DieSspMikWike
Montag den 21. Juli
1878
Amtliches.
Gefunden: Zwei gefaßte Ohrringtheile von Gold. Hanau am 19. Juli 1879.
Aus Königlichem Landrathsamt.
und Gerichtsschreiber, so wie für die in den öffentlichen Sitzungen der Oberlandesgerichte und der Landgerichte austretenden Rechtsanwalte. Im Anschluß daran wird in Aussührung des §. 89 des Aussührungs- gesetzes die allgemeine Verfügung des Justizministers vom 12. d. Mts. mrtgetheilt, welche als Amtstracht ein schwarzes Gewand, weiße Halsbinde und schwarzes Baret mit den für die einzelnen Beamten- Kale- gorieen bezw. Rangklassen vorgeschriebenen Abzeichen bestimmt. Zeichnungen zur Veranschaulichung des Schnittes sollen den Gerichtsbehörden zugehen.
— E. M. Panzerkorvette „Hansa", 8 Geschütze, Kommandant Korvettenkapitän Heusner, ist am 22. Juni er. in Bahia eingetroffen und wollte am 30. dess. Mts. die Reise nach Valparaiso via Montevideo antreten.
— Dem Baierischen Kurier wird aus Berlin gemeldet: „Die Nachricht, wonach der Kaiser an den Papst ein sehr verbindliches eigenhändiges Dankschreiben für die Gratulation zur goldenen Hochzeit gerichtet hat, wird von glaubwürdiger Seite bestätigt; die weitere Nachricht, daß Cardinal Hergenröther Berhaltungsbefehle für den deutschen Clerus entwerft, ist Unsinn." Weiter bemerkt das genannte Blatt: „Auch „liberale römische Blätter" wissen neuestens wieder über die Verhandlungen zwischen Berlin und Rom alles Mögliche zu berichten. Dieselben hätten, so sägen sie, riesige Fortschritte gemacht. Es sei gegenwärtig der Papst selbst, welcher sich mit dieser hochwichtigen Ange- legenheit beschäftige und der direkt mit dem Fürsten Bismarck verhandle. Bereits wären mehrere zufolge der Maigesetze verurtheilte katholische Geistliche begnadigt worden und in naher Zeit werde eine allgemeine Amnestie erlassen werden. In Deutschland weiß man davon vorläufig poch nichts." Hierzu bemerkt die „Köln. Z.": Es sind dies die An- gaben, welche auch unser römischer Berichterstatter in seinem neuesten Telegramm für falsch erklärte.
— Die Nordd. Allg. Ztg. schreibt: Im Ministerium des Innern hat in den letzten Tagen die umfassende Berathung über die Frage der Verwallungsreform unter Vorsitz des Ministers begonnen, nachdem das Material auf Grund der vorliegenden Berichte von den einzelnen Decernenten vorbereitet worden.
— Die beiden zurückgetretenen Minister, Dr. Falk und Dr. Frie- denthal, werden, rote der Magdeb. Ztg. geschrieben wird, ihrer parla- mentarischen Thätigkeit nicht entsagen. Sie werden ihre Mandate im Reichstage beibehalken und auch eine aus sie fallende Wahl zum Abge- ordnetenhause annehmen.
s i — M üüH^K, 18. JE Her in der Abgeordnetenkammer eingebrachte Gesetzentwurf, betreffend die Umwandlung der 4V2prozentigen Eisenbahnanleihe in eine 4prozentige, bezieht sich auf die gesammte Ei-
gesetzes die allgemeine Verfügung — mügetheilt, welche als Amtstrachi
Die ägyptische Frage.
lA, d. Schw. Merk)
Ueber die egyptische Frage sind in der letzten Zeit sehr wenig bestimmte und verläßliche Einzelheiten in die Oeffentlichkeit gedrungen. Es ist dies auf den Umstand zurückzuführen, daß die bezüglichen diplomatischen Verhandlungen noch andauern. Desto mehr dürften einige Aufklärungen am Platze sein, die uns von guter Seite zugehen. Danach ist dasjenige, was man gewöhnlich mit egyptische Frage bezeichnet, eigentlich in zwei verschiedene Theile zu sondern. Selbst die diplomatischen Verhandlungen betreffen zwei verschiedene Fragen, von denen die eine finanzieller Natur ist und sich auf die Vergangenheit bezieht, während die andere einen staatsrechtlichen Charakter besitzt und die Zukunft betrifft. Die erste spielt in Kairo und bildet den Gegenstand der Auseinandersetzung zwischen den Mächten und dem Khedive; die andere spielt in Konstantinopel und wird zwischen den Mächten und der Pforte verhandelt. Die finanzielle Frage dreht sich um die Regelung der egyp- tischen Finanzen, beziehungsweise um die Erfüll, tungen EgyptenD gegen vorläufiges Einvernehmen^ . ____
offizielle Bestätigung ist bis zur Stünde allerdings nicht eingetroffen, die, Einsetzung einer internationalen giquiba^ wie sie von
einigen Mächten vorgeschlagen wurde, angenommen haben. Diese Kommission soll aber auch nicht eine internationale in dem gewöhnlichen Wortsinne sein; es müßten nämlich nicht alle europäischen Großmächte in derselben vertreten sein, sondern nur diejenigen, die faktische Forderungen zu stellen haben. Ein russisches Mitglied dieser Kommission wäre also überflüssig. Das ist die finanzielle, in Kairo spielende Frage, die übrigens, wie kaum erst hervorgehoben teerten muß, mit der Ein-
gsweise um die Erfüllung der alten Verpflicht line europäischen Gläubiger. Hierin scheint ein hergestellt zu sein, denn der Khedive soll, eine
setzung der erwähnten Kommission wohl-auch noch nicht ganz gelöst er*
e, staatsrechtliche Frage betrifft- die künftige lptens, die Art seiner Beziehungen zur Pforte
■rage.
Die jüngst von anderer Serie gebrachten Meldungen, daß die Pforte geneigt sei, dre alten Prrvrlegien mit Ausnahme der direkten Thron- folgeordnung dem neuen Khedive, zu übertragen, sind nur bedingt richtig. Die Festigkeit der Mächte hat allerdings schon in Konstantinopel die Erkenntniß gezeitigt, daß es auf die Dauer nicht angehen werde, Egypien im Range eines gewöhnlichen Paschäliks zu erhalten, aber die Pß Will für jhreLugestHldnM anderweitigen, Ersatz haben und dieselben so
rüg hauptsä _ drehM^r
solche finanzirWMtM und MM gleichzeitig die Großmächte'in"'der griechischen Grenzfrage nachgiebig Machen. Indeß ist zu bemerken, daß
iorte
bi
geht
man an* um die
verlangt
ternai
sstellung im
sen neuestens wieder über die
irer parla-
!andate im
„ , , „ ...... aspalaste durch Se. Königliche
Höhnt.den . . Luitpold im Auftrage Sr. Majestät des Königs feierlich-Wöffnek»-Wer FeierlichWMohnten die hier anwesendes! -Prinzen ■ des ■ Königlichen ^Hmtfts, die Pripzeffin Gisela, die eingeladenen Ehren- gäsie- die Mitglieder beS diplomatischen Corps, der beiden. Kammern, und die obersten Hof- und Staatsbeamten, sowi " .....
MMirWnd Civilbehorden. bE^. Professor '
wto
legung dieser Angelegenheit rechnet. Nur wenn in Konstantinopel eiti jäher VeziersWechsel nntretM wenn KherMin fallen und tiefe Mah-
mud Nedim oder würde, hätte ma Verzögerung der eine derartige^W empfin^Ä Nachmittag von i und der Königin ^""ß®
über die Einführ
ler er a
" Prinz Luitpold'erwiederte auf; die auf Se Majestät.Heu Kön
:e viele Mitglieder der Linde nschmidthielt eine
4«« E WW
• U. St.»««" pon der Mainau meldet, gestern 5 Uhr die Besuche- Ihrer! Majestäten d« «W
1
4
Aufgabe und Bedeutung hinwies. spMchv und schloßmitefneMHoch
ipbMi dWSHißsteVuM
DyNMW MsuchiMöfsnet wu^^ w
KZmoüWMtjßem« des Comstos, welches sich der Mühe unterzogen hat, das Zustondekl mmen des .......
d. I. zu di 18. Juli. i,
Kongresses deutscher Thielschutz- s Festort gewählt uyp der 17, Kongresse bestimmt worden.
Eerichts WLidÄWolizeü^Mo ehrwÄi jMsMMumMsMWelyM dort uiüD
ls in der Ursulinerfiraße telegene tenb den Besuch des über mußten sich im cht die Nacht zubringen.