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Mgleich Amtliches Organ für Kreis und Stadt Hanau.

'Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und'Feiertage, mit belletristischer Beilage/ und Samstagß mitz der Berliner Provinzial-EorrespostdM^ ^

Montag den 7. Juli

»KIHE Amtliches.

DsAmmtmachmtgeu mt| Grund des Reichsgesetzes vom 21. Oktober 1878..

Das durch meine Bekanntmachung vom 17ten Januar d. I. (Amtsblatt Nr. 6) erlassene Verbot der vom kommunistischen Arbeiter- bildungs-Verein in London herausgegebenen periodischen Druckschrift Freiheit" erstreckt sich auch auf diejenigen Nummern dieses Blattes, welche unter der AufschriftDer Hunger" zur Ausgabe gelangen.

Berlin den 9. Juni 1879.

Der Reichskanzler. In Vertr.: Hofmann.

Das durch meine Bekanntmachung vom 17ten Januar d. J. (Amtsblatt Nr. 6) erlassene Verbot der vom kommunistischen Arbeiter- bildungsverein in London herausgegebenen periodischen Druckschrift ^Freiheit" erstreckt sich auch auf diejenigen Nummern dieses Blattes, welche unter der AufschriftVorwärts" zur Ausgabe gelangen.

Berlin ben24. Juni 1879.

Der Reichskanzler. In Vertr.: Hofmann.

Auf Grund des §. 12 des Reichsgesetzes vom 21. Oktober 1878 Men die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie wird' hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die vom Sonnabend, den 14. Juni d ZU, datirte Nummer 47 der in der Schweizerischen Vereins-Buchdruckerei Hottingen-Zürich erscheinenden periodischen Dr u ck- s ch r ist:K l e in e v e r e in i g t e S t a aten v on Europa" durch die unterzeichnete Landespolizeibehörde gemäß §. 11 des gedachten Ge­setzes unterm Heutigen verboten wurde.

Sp yer den 23. Juni 1879.

Kgl. bayer. Regierung der Pfalz, Kammer des Innern^.......... In Vertretung des Königlichen Regierungs Präsidenten:

___________v. Lamotte, Königlicher RegierungsDirektor.____

Für Georg Eohl aus Bockenheim ist um Entlassung aus dem Preußischen Unterthanen-Verbände behuss Auswanderung nach Amerika nachgesucht. ^<^«L®WL®|L' »te^^^W

Hanau am 30. Juni 1879.

Gefunden: Eine rothe Knabenmütze. Ein Messer mit weißem Stiel, gelben Beschlägen und mehreren Klingen. Ein Portemonnaie mit Geld._ Ein Paar schwarze Glacehandschuhe, liegen geblieben bei Herrn Weinhändler S ch r ö t e r., «

Zugelaufen: Ein junger t

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Bei der Postagentur in I. eine Telegraphen-Anstalt mi

Cassel, 28. Juni 1879.

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1879

Die Wahlen in Oestreich.

(«. d. SS«. Merk) .

Wien, 2. Juli. Es vergeht kein Wahltag ohne Niederlage und Einbuße für die Liberalen. Mögen nun Landgemeinden oder Städte wählen, jedesmal erscheinen die Ultramontaneu, Feudalen und Nationa­len ick Vortheile. Und es steht außer allem Zweistl, daß es bis aus Ende der Wahlen so fortgehen wird. Bis zum Abend des 1. Juli waren 160 Wahlen vollzogen. Von den Gewählten sind 71 Liberale und 89 Klerikale und Nationale. Die Letzteren weisen also bereits eine Mehrheit von 18 Stimmen auf. Um dieses Verhältniß ganz zu wür­digen, muß man die entsprechenden früheren Ziffern berücksichtigen. Die 160 Wahlbezirke, die ihre Abgeordneten ernannt haben, waren in der verflossenen Reichsräthssession vertreten durch 91 Liberale und 69 Na­tionale und Klerikale. Die Liberalen haben also, früher 91, jetzt 71, in 160 Bezirken 20 Sitze emgebüßt. Im Ganzen finden 353 Wahlen statt; es sind somit von heute bis 12. Juli noch 193 vorzuNehmen. Bon diesen gehören 85 dem Großgrundbesitze und 108 verteilen sich auf Landbezirke und: Städte Dalmatiens, Salzburgs, Steiermarks, Kärnteus, Tixos, Vorarlberg, Mähren, Bukowina, Jstrien, endlich auf die Handelskammern. Die hier aufgezählten Kronläuder werden im Durchschnitte wohl nicht mehr Liberale als Rationale und Klerikale wählen. Mit allenfallsiger Ausnahme Steiermarks und ber Bukowina ist es vielmehr zweifellos, daß die übrigen Provinzen fast durchwegs nationale oder ültramm^ane Abgeordnete entsenden werden. Die Han-

digxn, muß 160 Wahlb

jetzt 71,

delSkammern,. die LiS aus, ,e,ihe libsZal, wählen, geben keinen Ausschtag. Darnach eilschEt es schon heute als gewiß, daß der künftige Reichsrath

eine

räch ekschMt es schon heute als gewiß, daß der My! achtbare konservative (national-klerital-föderaHMjD

m wird. Dabei bleiben nun die 85 Mandate des. Größgrundbe- zw berücksichtigen. Der letztere, insoweit er DuHMe vertreten gehörte früher zu den Liberalem abgesehen von einigen Mitgltzdern

lassen, wofür diese in den Re verstärkt. Aber nicht genug i lammten GroßgruLdbesch zu hiezu wird Memaus dem M GroHMMdbesitz.es in einigem, *M® des trüber liberalen

Mehrheit aus-

grün, MM!

dfH Wnahme zu, und erscheinen : Äeichsräkhe, dann übertreibt man i künftige Haus werde,aus^MssuM ...------.-----------....

Klerikalen re.) und ca. 1M'Liberalen ^iKhetll Die KonservaMen W rechnen soaar. schon aus^W-ste Über 22V^ 225 Sitze vetfÜKn MrdG und wer weiß, ob sie nW wenigstM SMWGAÄetzVAWMM ^M

DerR. u.

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Berlin, 5. Juli. (Reichstag.) LwAer KMtigen (73.) Sitzung setzte das Haus wiederum bi^eiteÄ8$w ,fl^

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