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Nr. 149
Zugleich Amtliches Organ für Kreis und Stadt Hanau.
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertags mit belletristischer Beilage, und Samstags mit der Berliner Provinzial-Correspondenz.
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Montag den 30. i iH>V 8sd lSH3nrotn» M
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1879,
Amtliches. |£gJM
Für Johann Csspar Rohrbach, geboren am 8. August 1862, «nd Jakob Friedrich Rohrbach, geboren am 18. Mai 1864, ist um Entlassung aus dem Preußischen Ünterthanenvcrband behufs Nieder« Raffung in London nachgesucht.
Hanau am 21. Juni 1879. —
Entwürfe dürften diesmal aus dem Ministerium für öffentliche Arbeiten hervorgehen. Neben einzelnen schon früher voll «beten Vorlagen würden vor allem Gesetzentwürfe betreffend den Ankauf der bekannten vier Pri«
Die Ehefrau des Heinrich Fischer, Christine, geb. ist für die Gemeinde BerkerSheim als Bezirks'Hebamme । pflichtet worden.
Hanau am 26. Juni 1879.
Reuber, eidlich ver-
Gefunden: Ein Kinderschuh mit weißen Knöpfen und Schnallen. Auf hiesiger Post liegen geblichen: vier Stück frankirte Post-Anwei« fangen u. ein s. g. Fichü-Tuch. Ein gelber Strohhut. Ein Täschchen mit Inhalt. Eine blaue Arbeitsschürze. Ein rother Geldbeutel mit Inhalt nebst Schlüssel.
grauer^Spitz ^m.^Geschl ^ ” weißgelber Pinscher W. Geschl. Ein
Verloren: Ein silberner Theelöffel.
Hanau am 30. Juni 1879. | _6gho
7 Aus Königlichem Landrathsamt
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vatbahnen zu erwarte« sein.
— Ueber den Gesetzentwurf betreffend den Schutz nützlicher Vögel erstattet die dreizehnte Commission des Reichrtages durch den Abgeordneten Grafen Stvlberg (Rastenburg) mündi gen Bericht. Die Eom- missirnsbkschiüffe weichen von der Regierungsvorlage, nicht in tiefgreifender Weise ab und es ist Aussicht vorhanden, daß der Entwurf noch in dieser Session ohne große Schwierigkeiten zu Stande kommt.
— In den deutschen Münzstätten sind bis zum 21. Juni 1879 geprägt worden, an Goldmünzen: 1,266,884,260 Mark Doppel- kronen, 4(^307,370 Mark Kronen, 27,969,925 Mark halbe Kronen; hiervon auf Privatrechnung: 380,413,150 Mark. Vorher waren ge-- V 1,265,832,560 Mk. Doppelkronen, 405,807,370 Mark Kronen, 27,969,925 Mk. Halbe Kronen, hiervon auf Privatrechnung 379,361,450 Mk. Summa 1,699,865,995 Mark.
— Wien, 2K Juni, Abends. Meldung der Pölit. Corresp. aus Philippopel: „Der ostrumelische Direltionsrath lehnt es ab, mit den von Seiien der Pforte ernannten Civil- und MilitLr'beamten Dienst« verträgeLabzuschließe«, NüdsjMr M die Entscheidung btefer Frage der künftigen Provineialyersammlüng." '.
— Brüssel, 27. Juni. In der heutigen Siüung der Repräsen« tantenkömwer legte der Finanz Minister! mehrere sincinzfeste Gesetzentwürfe vor, welche die Einführung von Steuern aus den TWksbau und
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genden schleunigen Gesuche als Hanau, 28. Juni 1879.
M anzu- >et werden.
Hypotheken- in d Ert
Königliches Kreisgericht. Müller.
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Tagesscha«.
— Berlin, 27. Juni. Se. F ' ^ '
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MajeW her ^Kaiser «nd König y«^ " ternahmest, laut Meldung dA „R- u. St.-A." aus Ems, gestern Nachmittag eine Spazierfahrt nach Nassau und wohnten Abends der Theatervorstellung bei. — Heute Vormittag haben Se. Majestät die BruNnWs kur in der gewohnten Weise fortgesetzt.
— Berlin, 28. Juni. (K. Z1 Die Takaksteuercommiiston hat heute ihre Arbeiten beendigt. Es erübrigt nur noch die Anfertigung des Berichts, womit der Abg. Vr. Buhl betraut ist. Derselbe will bereits am Dienstag Abend den Bericht in der Commission feststellen. Gestern Abend wurde noch folgender wichtige Antrag des Abg. Buhl angenommen: Den Eingang des §. 2 zu fassen wie folgt r DerinM-. halb des Zollgebiets erzeugte Tabak unterliegt vom 1. April 1880 an der Bestem ung nach Maßgabe dieses Gesetzes. Die Steuer beträgt für das Jahr 1880 20 M., für das Jahr 1881 30 M., vom -ri- April 1882 ab 45 M. für 100 kg. Heute hat man sich lediglich NEUM rechnungen der Sätze von 85 bezw. 45 M. auf die übrigen BestimNiUst« gen des Gesetzes beschäftigt. Der Entwurf soll Ausgangs nächster Woche zur Plenarberathung gelangen.
— Berlin, 28. Juni. (K. Z.) Die Bedingungen! welche der Sultan dem neuen Khediv gegenüber aufgestellt haß werden, wie man glaubt, Gegenstand der Verhandlungen zwischen den Mächten sein. Eine Verständigung darüber gilt für wahrscheinlich.
— 68. Plenarsitzung des Deutschen Reichstags, Montag den 30. Juni 1879, Mittags 12 Uhr. Tagesordnung: Dritte Besathung des Entwurfs eines Gesetzes über die Konsulargerichtsbarkeit, auf Grund der Zusammenstellung der in zweiter Berathung gefaßten Beschlüsse. — Zweite Berathung der Uebersichten der Ausgaben und« Einnahmen deS Deutschen Reiches für das EtatSjahr 1877/78, aus f Grund des Berichtes der RechnungSkommifsion. — Zweite Berathung der §§. 3 bis 10 M Gesetzentwurfs, betreffend den Schutz nützlicher Vögel! auf Grund des mündlichen Berichts der XIII. Kommission. — Fortsetzung der zweiten Berathung des Zolltarifs.
— Die „Post.5 schreibt, in den preußischen Resso sei man bereits leb^ ' ‘ ' " ^
tellung bei. — Heute Vormittag h in der gewohnten Weise fortgesetzt. - Berlin, 28. Juni. M
Herbstsession des Lan
Hypotheken- md Erbschaftssteuern und der Verbrauchssteuern betreffen. - Versailles, 27. Juni. Bei der heute in der Deputirten« kammer fortg--setzten, Berathung der Ferry'schen Gesetzvorlage suchte der ”U'“JXU «»i-a— ---*i^| seine Vorlage ihre Spitze
gen den Klertkalikmus richte. :ws meldet aus NleMdrien
leiteten und Scher
von gestern, daß das Ministerium zurückgetrcten und Scherif Pascha mit der Bildung eines neuen Ministeriums beschäftigt sei. —^- Lord Lawrence, früher Bichkönig von Indien, ist gestorben.
! SpozialtelegraMme des „Deutschen Montags-Blatt." Z ) Die TabakschuercommffDn «^ --^ 1 Uhr 12 Min. Die hochosfi-ziose Mon-
Äfcheiiiön wolle. Die Regierung werde keine reaktionäre Politik treiben Mdzes sticht, dulden» daß von irgend einer Seite an den Verfassungs« -grundrechten«y-^stqatsMstMr oder freiheitlicher Richtung gerüttelt : mögen uundie Cgechen und Feudalen in den Reichsrath eintre- okAMU^DaS fei -m Ansicht sowohl der gesammten Regierung och der einzelnen Minister. Es existiren eben keine Verschwörer, itirt bezüglich der Aktion in Egypten ein erbet europäischen Mächte. Die eavptischs
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" " 29. Juni Ein Erlaß des Ministers -es I«« i’c" ""^ ^^«»-»"»l^-z an, Maßregelst Men itatoren zu ergreifen- welche durch die Verbreitung von einer bevorstehenden neuen Bertheilung des Grund- im Volke zu stiften suche«. — Der Generalgouverneur hat ein Rundschreiben an den Stadthauptmann von um Petersburg, Nowgorod, orin denselben aufgegeben
i— Petersburg, 29: JuNi Ein Erlaß l nernj weist die Dorsbehyrden und die; Landpolizei die pmherziehtnden Agitatoren zu ergreifen/ welch, falscher Gerüchte
besitzks Unruhen von Detersburg
PetÄsburg, sowie an !die Gouverneure Pleskau, Olonetz und Archangels^ erlassen, w wirds die die Druckereie der Kompetenz dir Serie
M betreffenden Gesetzverletzungen zeitweilig von eichte arrszstschtüßemund dem Gutachten des Ge« nera^gouverneurs zu über laßem
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öligsten und zahlreichsten ' Abstimmung den unbeugsamen Willen
R. M ReWbliqe fr«r?aise M WE Ms Unterrichts« E bekundete sie durch ihre Landes. — Prinz Papoleon