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* Mari 35 Pfg.
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M. 143
Zngleich Amtliches Organ für Kreis und Stadt Hanau.
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage,' und Samstags mit der Berliner Provinzial-Correspondenz.
Montag den 23. Juni
Amtliches.
Das neue Regulativ über Ausbildung, Prüfung und Anstellung für die unteren Stellen des Forstdienstes in Verbindung mit dem Mi- litavdienfie im Jägerkorps vom 15. Februar 1879 — welches an Stelle des Regulativs vom 8. Januar 1873 getreten ist — kann von den Interessenten in meinem Bureau oder bei den Königlichen Oberförstern ein gesehen werden.
Hanau am 19. Juni 1879.
Die Herrn Bürgermeister zu Großauheim, Großkrotzenburg, Nie- derrodenkach, Oberrodenbach, Bruchlöbel, Törnigheim, Kesselstadt, Mittelbuchen, OLerissigheim, Roßdorf, Rüdigheim, Wachenbuchen, Bergen, Kerk-rsheim, Bischofsheim, Seckbach, Eschersheim, Prannheim, Langen- felbold, Langendiebach, Nerwiedermuß, Ravolchauseu, Rückingen, Eichen, Erbstedt, Marköbel, Niederdorfelden und Windecken werden aufgefordert, die Ergebnisse der Sammlung für die Diakonissen- Anstalt in Treysa (dr. HZnauer Anzeiger Nr. 117) umgehend dahier anzuzeigen.
Hanau am 19. Juni 1879.
Die Herrn Bürgermeister und Ortspolizeiverwalter zu Bergen, Bischofsheim, Dottenseldev Hof, Gronau, Gronauer-Hof, Preungesheim, Seckbach, Bockenheim, Eckenheim, Eschersheim, Hüttengefäß, Langendiebach, Neuwidermuß, Ravoizhausen, Rückingen, Beyersröderhof, Erb- stadt, Niederdorlelden, Windecken, Großauheim, Groskrotzenburg, Oberrodenbach, Bruchköbel, Hochstadt, Kesselstadt, Kinzigheimer-Hof, Mittelbuchen, Niederlssigheim, Philippsrvhe, Roßdorf, Rüdigheim, Rüdig- Heimer-Hof, Wachenbuchen und Wilhelmsbad werden aufgefordert, die Anzeigen über Privatberechtigungen an den Fischwassern ihres Gemeinde- Bezirkes (ekr. genauer Anzeiger Nr. 120) um gehend dahier vorzu- legen.
Hanau am 19. Juni 1879.
Maurer Karl S eiffert zu Einnheim ist als Sachverständiger zur Untersuchung des Schweinefleisches auf Trichinen für die dortige Gemeinde widerruflich bestellt worden. Der seitherige Scchverständige
Dem Johann Philipp Koch zu Hanau, gekoren daselbst am 18. Februar 1873, ist die Gestaltung ertheilt den Familiennamen „Amend" führen zu dürfen.
Hanau, am 19. Juni 1879.
siaid i
Die Herren Ortsvorstände und Ortspolizeiverwalter, welche mit Einsendung der Urlisten im Rückstände sind, werden wiederholt aufge- fordert, dieselben umgehend dahier einzureichen. .-..
Hanau, den 19. Juni 1879.
Gefnwd en: Eine Sense nebst Rechen. Zwei Paar neue weiß und roth geringelte Kinderstrümpfe. Drei Stück Weiße Kragen. Ein weißes Taschentuch. Ein Versetz-Zettel, ausgestellt von der Verwaltung der Leihanstalt Neu-Ulm. Ein Köcher.
Verloren: Ein schwarzer Regenschirm.
Entlaufen: Ein schwarzes Huhn.
Hanau am 23. Juni 1879.
Aus Königlichem Landrathsamt.
B ekanntmachung Beitritt Britischer Kolonien zum Weltpostverein.
Vom 1. Juli d. J. ab treten von den Britischen Antillen die Inseln Antigua, Dominica, Monserrat, Novis, St. Kitts (St. Christophe) und die Virginischen (Jungt ern^Znseln dem Weltpostverein bei.
Für die Briefsendungen nach und aus bin genannten Ländern
kommen mithin die Vereinspottosätze in Anwendung, nämlich 20 Ps. für frankirte Briefe, 40 Ps. für unfrankirte Briese; 10 Pf. für Post-
Jnsettiolis- Preis:
Die Ijpaltige
Garmondzcile ob. deren Raum
10 Pfg.
Die 2»ntt. geile
20 Pfg.
DieSfyalHgcSeilt
3» Pkg
1879
karten; 5 Ps. für je 50 Gramm Drucksachen, Geschältspapiere und Waarenproben, mindestens jedoch 20 Pf. für Geschäftspapiere und 10 Pf. für Waarenproben.
Berlin W., 19. Juni 1879.
Der General-Postmeister.
____________________ Stephan.______________________ Bekanntmachung.
Postpäckereiverkehr mit Belgien.
Im Verkehr zwischen Deutschland und Belgien müssen vom 1. Juli ab alle Päckereisendungen im Gewicht bis 5 Kilogramm nach Maßgabe der Bestimmungen des in Anwendung kommenden einheitlichen Portotariss vom Absender frankirt werden.
Berlin W., 16. Juni 1879.
Kaiserliches General-Postamt.
Wiebe.
Bekanntmachung.
Bei dem Postamte in Liebenau wird am 22. d. M. eine Telegraphen-Betriebsstelle in Wirksamkeit treten.
Cassel, den 19. Juni 1879.
Der Kaiserliche Ober-PoMrektor.
In Vertretung: zur Linde.
Tages^chau.
Die Rückkehr nach Paris und der Tod des kaiserlichen Prinzen.
(« df S6m. Wert)
Mit 549 gegen 262 Stimmen hat! gestern (19.) Abend in später Stunde die zum Kongreß vereinigte Körperschaft der Senatoren und Abgeordneten Frankreichs die Rückkehr der Kammern nach Paris beschlossen. Die Gegner dieser Maßregel scheinen nur noch einen schwachen Versuch gemacht zu haben, das in ihren Augen Berhängnißvolle abzu- wenden. Die Gründe für und wider waren erschöpft und das Ergebniß stand zum Voraus fest. Buch der Antrag, die Entscheidung zum folgenden Tag aufluschieben, wurde von den Republikanern kurzweg ab- gelehnt. So begnügte sich denn die Rechte, durch den Mund Lucien Brun's, mit einer Verwahrung: sie wolle keine Mitschuld haben an den Ereignissen, die sie kommen sehe, während der bonapartlstrsche Schildknappe Paul Cassagnac mit gekörhnter Frechheit erklärte, er stimme für die Rückkehr nach Paris, weil das den Sturz der Republik bedeute. Aber das dreist hingeworfette Wort mag doch besonnene Männer eigenthümlich berührt haben. Diesmal konnte sich der berüchtigte Raufbold aus die Lehren der Beschichte berufen, die deutlich in den Annalen Frankreichs eingeschrieben find, aber freilich auch in diesem Falle nur dazu da find, um in den Wind geschlagen zu werden. Mit der Rück-
kehr nach Paris tritt die Republ hat sie ihre entscheidende Probe ob die gemäfigtd und anständig«
drängens der wfldrevo
stärke noch immer in i erst muß sich entscheid!
gen wirklich, Miss die schloffen ist, oder ob schehen ist, 184$ unt bUkiunläugbar Hegün vollen Augenblick ein unveränderten Jurist, bereits triumphirt, m
rk offenbar in eine neub Periode. Dort zu bestehen. Jetzt erst muß sich zeigen, anständige Republik im Stand ist, sich des An- vfutionörep Elemente zu entwehren, die ihre Häupter Bevölkerung von Paris besessen haben. Jetzt )en, ob der Kreislauf der revolutionären Bewegun- heutigen Machthaber verkündigen, für immer ge- fich wiederholen wird, was 1789 und 1830 ge- 1871. Doch, das Glück, was die jüngste Repu» tigt hat, spendet ihr gerade in diesem verhängniß- über Alles werthvolles Zeichen seiner In demfilben Augenblicke, da der Bonapartismus dem Einzug in Paris die Vorbedingung des ires gürten erreicht zu haben, trifft blitzartig
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eueS und
dereinstigen Einzugs f«i aus d«m äußersten Süden plötzlichen Tode ed lüh firWEchauplctz. ^NKugelueiMS ZütükaffeiN bereitet dem Erben der napolevmschen Ueberlieferungen ein jähes Ende. Das ist ein wahr-
^rnht vom derjenigen ndet plötz-