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140.

Erscheint täglich ^t^AuSnahme der Sonn- und Feiertage, mit bell^rfftffcher Beilage,' und Samstags mit der^ Berliner Provinzial-Correspondenz.

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Amtliches

G e f u n den: Ein blauangestrichener Waffereimer. , ^

Schund", an Stelle mit 14 gegen 14 Stimmen, und impor irrten Tabak, zu un men abaelchnt. Sckließlich a die Nachbeu-r nur auf Mbit

zu.sMn »Steuer'' ,wurde i abgelehnt Der Antrag Buhl, zwischen inländischen terscheihen) wurde mit 15 gegen 13 Stim- s6er wurde.her gan^e §. L welcher also

omgnchem Landratysamt. ,

LüNWirtWllWiher' WWW^M^W^W ^ ^^^4^1^148^9 Ga«^

wegen Ablehnung der

In die Mitglieder des, landw. Kreis- Vereins können circa 6 bis 8 Wochen alte Zuchtschweine reine Dorkstire Ra?e (englische Kreuzung) abgegeben werden und beliebe man die Anmeldung der heMnfDe«. Stück ahl an den Borstand des hiesigen Kreis-Vereins spätestens bis zum 22 d. M. gelangen zu lassen. ' wx

Der Vorstand.

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DerR. tt. St.'U." Nr. 140 enthält: 1) Bero^duung, betr. die PabpfliHigkeit, der, ays Rußland kommendm ReisenöeA. $om 14. NNEWME W W Hölfieim aus das Konsittbriurtt zu Kiel und im ÄvtWezirke des Kon, MÄÜM M'WieÄM auf dieses Könsistorium. Vom 9. Juni 1879

W evangelisch litdf

das Soi

K'WieM

Berlin- 18. Juni. (Reichstag.) Im weiteren Verlaufe der. gOrigen (61.) Wtzrmgu setzte, der Reichstag.die dritte Bersthung.des Entwurfs einer ÄchWWMnüug für RechtkaNsälte fort. Ohne Spe- zialdiskusswn wurde das Gesetz en bloc angenommen.

Hierauf wurde in dritter Berathung das Gesetz über die Kontrole des Reichshattsshälts ptst 1878/79 und des LändesWushaM von Elsaß- LvthÄnge» für die Keche-unüspetiode vom 1, Januar 1878 bis 31. z 1879 ohrre Debatte angenommen.

Demnächst^wuchs die zweite Lesung des Zolltarifs mit der Posi­tion 13g. (Holz) fortgesetzt.

«^eine Hol/tvaarm (mit ausgelegter oder Schnitzarbeit), feine Korb- fle^terwaacen, sowie überhaupt alle unter d, e, f. und h. nicht be­griffenen Waaren aus vegetabilisch n oder animalischer- Schkitzstoffen, mit Ausnahme von Schildpatt, Elfenbein, Perlmutter, Bernstein, MMat und Jet;. euch in Verbindung mit av deren Materialien; Holz-

bronce pro 100 kg 30 Mr.";

fand, nach Raffung der Regierungsvorlage Annahme. UUJJ

Auch Position 14: Hopfen ICO kg Brutto - 20 M. wurde an, KnMckM; ebenso Position 15: Instrumente, Maschinen, Fahrzeuge.

15a : Justn-Mrnte, ohne Rücksicht auf die Materialien, aus wel­chen sie gefertigt sind: 1) musikalische pro 100 kg 30 Mk, 2) astro­nomische, chirurgische, optische, mathematische, chemische (für Labora­torien), physikalische .... frei, wurde ohne Debatte genehmigt.

Zur Position 15b. 1: Lokomotiven und Lokomobilien 8 Mk. (bis 1877 4 Mk.; von da ab frei) lagen Sbänderungsanträge vor, jedoch fand die Rkg'eruugsrorlcge Genehmigung.

Zu Position 15b. 2: andere MaicKinen, überwiegend «. aos Holz 3 Mk., ß: ans Gußeisen 3 Mk,, y. aus schmiedbarem Eisen 5 Mk. (". 7. früher frei, vor 1877 2 Mk.), 4. aus anderen unedlen Metallen 8 Mr. pro 100 kg (früher ebenso), lag ein Antrag Sonnemanns auf Wiederherstellung der Zölle von 1877 vor; nach Ablehnung dieses An- trags nahm das Haus chenfalls die Regierungsvorlage an.

Berlin, 19. Juni. In der heutigen Sitzung der Tabak- Kommission sprachen für die sogenannte Nachsteuer Bender, v Rabenau und Dr. Llum; dagegen insbesondere Stefani, dessen Ausführungen der Abg. v. Cchmid (Württemberg) eingehrnd widerlegte. Der Antrag Richter, auch die Nachsteuer auf den Rohtabak zu streichen, wurde mit 15 gegen 13 Stimmeu abgelehnt. Der Antrag Buhl-Schmidt die Worte:die Nachsteuer auf Halb- und Ganzfabrikate zu streichen", wurde mit 14 gegen 14 Stimmen angenommen, wonach also dieFa­brikate" von der Steuer ausgenommen werden sollen. Der Antrag

3 Mk.

8 Mt. pro WO kg (früher ebenso), lag WiederHerstellung. der Zölle von 1877 m

,,---------u-^----- ^^- ~-----Ä (Post)

Berlin,,17. Juni. Der Ausschuß des Vereins der Privat- bahnen des Deutschen Reichs trat heute behufs Stellungnahme zu dem Gütertariseniwürf hier zusammen. Er bezeichnete einstimmig den ein« heitlichen Gütertarifsirtz für alle deutschen Bahnen als für die Rentabi­lität der Pritzawahnen äußerst schädlich und beschloß, nach der Be­schlußfassung des Bundesraths über den Gesetzentwurf die Anschauungen des Wmschuss s in einer Denkschrift niederzulegen und dieselbe zur Kenntniß des Reichstages und aller betheiligten Kreise zu bringen.

(Köln. Ztg.)

62. Plenarsitzung des Deutschen Reichstages, Donnrrstäg, den 19. Juni 1879, Mittags 12 Uhr. Tagesordnung: Interpellation der AbgöoiMetlN Dr. Delstrück, vr. BaMbcrger und Dr. HärniU die Münz« gesetzgebung betr. Fortsetzung der zweiten Berathung des Zolltarifs.

icht der Wahtplüfungs Kommission über die Wahl im 3. ReichS- tagswahlkreise des Regirrunksbezstks KöN-Ksberg MaWeiß Königs­berg i. Prr) Bericht der Wahlprülungs-Kommission über die Reichs- tagswahl im 3. Wahlkreise des Großherzogthums Sachsen-Weimar.

Der Kaiserliche Botschafter Fürst von Hohenfohe ist nach Paris zurückMohrt und hat die Geschäfte der Botschaft wieder übernommen.

Der Kesammtvorstand des Reichstags unter dem Vorsitz des ersten Biceprösidenten Frhrn, von Frankenstein hat vo gestern vor der Plenarsitzung einstimmig beschlossen, demDeutschen W«;tags-Mätt" die Gintrittslarte zur Journalisten-Tribüne zu entziehen, in Rücksicht auf einen persönlich beleidigenden Artikel gegen den ersten Präsidenten des Reichstages, Herrn von Seydewitz, weigert jenes Blatt in seiner letzten Nummer enthielt. Auch aus dem Hesezimuier des Reichstags soll das Blatt entfernt werden. Durchschlagend soll nach derPost" die Rücksicht gewesen sein,daß es sich hier nicht um die Beleidigung eines einzelnen Mitgsiedes handelte, sondern um die absichtliche persönlich ver­letzende Verhöhnung der Person des erster Repräsentanten des gesamm- ten Hauses. Herr v. Seydewitz selbst ist, dieser Auffassung entsprechend, persönlich in diesem Fall gar nicht zu Rathe gezogen worden." Ter Gesaulmtvorsiand des Reichstegs ist, wie wir erläuternd hierbei bemerken, zusammengesetzt aus den drei Präsidenten, den Schriftführern, den Quäsioren des Hauses und den Vorsitzenden der Abtheilungen; er besteht im Ganzen aus 20 Mitgliedern. Da gegenwärtig ein Mitglied zugleich die Stelle eines Quästors und die eines Mtheilungsvorsitzenden einnimmt, so redncirt sich diese Zahl auf 19; der obige Beschluß wäre mithin bei Vollzähiigkeit des Gesammtvorstandes und unter Abrechnung des ersten Präsidenten mit 18 Stimmen gefaßt worden. Diese ver- theilen sich nach der Parteistellung wie folgt: Deutsch-Cvuservative 3, deutsche Reichspartei 3, Nationalliberale 4, Fortschritt 2, Centrum 5, zu keiner Fraction gehörig 1. (Trib.)

Die Panzerlorvette Hansa, welche angesichts des Krieges in Cüdamerika zum Schutze der deutschen Interessen in die dortigen Ge­wässer entsandt wird, dürste, wie es heißt, schon im Juli an ihrem Bestimmungsort eintreffen. Die Hansa ist eines ber für den Kreuzer­dienst in entfernten Meeren bestimmten Schiffe, die vermöge ihres Baues und ihrer Ausrüstung die Möglichkeit gewähren, mit größerer Aussicht auf Erftlg als nicht gepanzerte Schiffe gegen feindliche Laydbefestigun- gen oder kleinere Panzerschiffe der überseeischen Staaten vorgehen zu ivnnen. Ein Breitseit-Panrerschiff mit Pauzergürtel und gepanzertem Batteriedeck, ist die Hansa mit acht 21 CentimetevGußstahig-schützen ausgerüstet, welche aus zwei Decks übereinanderstehcn, eine Ernrichtung, welche bewirkt, daß das Schiff mit der Hälfte seiner Artillerie auch dann nech kampffähig ist, wenn andere Schiffe, die keine ähnltche Äe- schützvertheilung haben, wegen zu hohen Seegangs gezwungen sind, ihre Batteriepforten zu schließen. Außerdem ist die Hansa mit zum Rammen

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