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Zuzleich Amtliches ©remt Kreis und Stadt Hanau. ivG

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Zugleich Amtliches Orgs« für Kreis und Stadt Hanau.

Gefcheint tödlich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage nnd Samstags mit der Berliner Provinzial-Correspondenz.

Montag den 9. Juni

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1879.

UMiHeS.

WKksKNiMachRrrgm auf Grmsd deS Reichliches dvM 21. Oktober 1878.

Das durch meine Bekanntmachung vom 17ten Januar d. J. (Amtsblatt Nr. 6) erlassene Verbot der vom kommunistischen Arbeiter- bildungs-Verein in London herausgegebenen periodischen Druckschrift Freiheit" erstreckt sich auch auf diejenigen Nummern dieses Blattes, welche unter der AufschriftDie blutige Maiwoche" zur Ausgabe . gelangen.

Berlin den 30. Mai 1879.

Der Reichskanzler. In Vertr.: Hofmann.

Das durch meine Bekanntmachung vom 9ten Januar d. I. (Amtsblatt Nr. 5) erlassene Verbot der in Hottingen-Zürich erscheinen­den periodischen DruckschriftDie Tagwacht" erstreckt sich auch auf die Nummern dieses Blattes, welche unter der AufschriftKleine Zürcher Zeitung" zur Ausgabe gelangen.

Berlin den 28. Mai 1879.

Der Reichskanzler. In Vertr.: Hofmann.

Das unterm 2ten v. M. erlassene Verbot des Weitererscheinens des WochenblattesRheinbote" wird anmit zurückgepommen.

Freiburg den 27. Mai 1879.

Der Gr. Landes-Kommissär für die Kreise Lörrach, Freiburg und Offenburg. Stellvertreter: M. Stoelter.

Wegen des Umbaues der Straße von Frankfurt nach Eschershsun in letzterer Gemarkung wird der Verkehr für durchgehendes Fuhrwerk aller Art auf gennnnter Straße vom 10. d. M. ab auf unbestimmte Zeit gesperrt.

Unter Hinweisung auf die Polizei-VerordnUng vom 6. April 1877, Amtsblatt S. 137, wird dieses hiermit veröffentlicht.

Hanau am 7. Juni 1879.

sungskommission über die Wahl im 13. elsaß-lothringischen Wahlkreise. Erste Berathung des Entwurfs eines Gesetzes, betreffend die Abände­rung einiger Bestimmungen der Gewerbeordnung. Fortsetzung der zweiten Berathung des Entwurfs einer Gebührenordnung für Rechts- avwäkte auf Grund des Nachtrages zum mündlichen Bericht der VI. Kommission. Fortsetzung der zweiten Berathung des Zolltarifs.

.Bekanntmachung auf Grund des ReichSgesetzeS vom 21. HktLr. 1878. Nach demR. u. St.-A." Nr. 131 wurden unterm 5. Juni die folgenden in russischer Sprache erschienene Druckschriften verboten: 1) Idealismus und Materialismus in der Politik von A. Amari. I. Theil. Genf, Druckerei des JournalsDie Sturmglocke", 1877. 2) Russische sozialdemokratische Bibliothek; III Auflage: Das antropolo- gifche Prinzip der Philosophie von N. G. CzerniszewSki. Genf, Basel, Lyon. H. Georg, Verlagsbuchhändler 1875. 3) Gemeingut und Staat, zwei Artikel von N. G. Czerniszewski, mit einem Vorwort des Heraus­gebers. Verlag des JournalsDie Sturmglocke". Genf 1877. 4) Nr. 1 und 2 des Journals:Die Sturmglocke", Organ der russischen Revolutionäre. Vierter Jahrgang. 1879 Genf.

Aus Anlaß der Goldenen Hochzeit des Kaiserpaares hat sich ein Somit & gebildet, um zum Besten der Invaliden deS gesammten Reiches und zum Andenken an diese Feier die Errichtung eines Deut­schen Militär-Kurhauses im Nordseebads Sylt zu erstreben. Wie das D-eLd. Journ." mit! heilt, ist zur Freude aller Betheiligten dieses Un­ternehmen mit dem schönsten Erfolge gekrönt gewesen. Angesichts dessen dürfte es dem Sumste gelingen, so mastchem deutschen Invaliden und Soldaten während der Badezeit in Sylt i eine Kur zu ermöglichen, die sonst nur dem Bemittelten zugängig ist. ! Die Subskriptionsliste wird heute geschlossen und sodann Sr. Majestät dem Kaiser unterbreitet werden.

Berlin, 7. Juni. (Köln. Zig.) Die Zahl der in den letzten Tagen an den Kaiser nur von hier aus gerichteten Briefe ist kaum zu bewältigen. Jeder einzelne Brief wird registrirt und beant­wortet.

Entflogen: Ein junger Kanarienvogel. Gefunden: Ein mehrfarbiges Halstuch. Zu geflogen: Eine s. g. Pfau-Taube. Hanau am 9. Juni 1879.

Ein

Huntemaulkorb.

Aus Königlichem LandrathLamt.

Tagesschan.

Babelsberg, 7. Juni. Die Besserung in dem Zustande Sr. Majestät des Kaisers und Königs hat bisher stetige FortschNtte gemacht. Die Geschwulst an der Kniescheibe hat von Tage zu Tage ab- genommen. Das Innere des Kniegelenks ist unbetheiligst'i Heute ist ein fixirender Verband angelegt worden. Se. Majestät haben die Lage auf der Chaise longue mit dem Sitz im Lehnstuhl vertauscht, auch schon eine kurze Strecke zu Fuße zurückgelegt. (R. u. Gt.-A.)

Der Kaiser erläßt die partielle Amnestie für die einläßlich der vorjährigen Attentate wegen Majestätsbeleidigung verurteilten Personen natürlich nur für Preußen, da das Begnadigungsrecht den einzelnen d-utschen Bundesstaaten zusteht. Wie wir jedoch erfahren,!wird gleicht zeitig mit der vom Kaiser zu erlassenden Amnestie auch seitens der übn-! gen deutschen Landesherrn eine solche für gleichartige Verbrechen er-! folgen. (D. Montchs-Blatt.)

Die aus Anlaß der goldenen Hochzeit des Kaiserpaares zu Gunsten der Kaiser-Wilhelm-Stiftung veranß altete Sammlung unter Angehörigen d er Reichspost- und Telegraphenverwaltung soll, dem Ver­nehmen nach, über 50,000 Mark ergeben haben.

. 56. Plenarsitzung des Deutschen Reichstages, Montag, den 9. Juni 1879, Mittags 12 Uhr. Tagesordnung: Bericht der Wahlprü- fungskommis sion über die Wahl im 4. Wahlkreise des Großherzogthums Mecklenburg-Schwerin. Bericht der Wahlprüsungskommission über

Berlin, 6. Juni. Wie die Vvsf. Ztg. sagt, ist in Magi­strats- und Stadtverordnetenkreisen von der Hieherkunst des Oberbürger­meisters v. Forckenbeck zur goldinen Hochzeit des Kaiserpaares nichts bekannt. Herr v. Forckenbeck, Neffen Gesundheit sehr angegriffen ist, muß die ihm ärztlicherseits vorgeschriebene Eur ohne Unterbrechung in Badenweiler durchwachen. Die Nachricht, daß in Regierungskrisen der Gedanke Eingang gefunden habe, den Reichstag bis zum Herbst zu vertagen, wird von osficiöser Seite als entschieden falsch bezeichnet. Die Reichsregierung wolle vielmehr um jeden Preis auf eine Erledigung der wichtigen gesetzgeberisch?« Arbeiten ohne Unterbrechung der Session dringen, und -zwar besonders auch im Interesse der gewerblichen Kreise, da die Fortdauer der Ungewißheit und der daran sich knüpfenden Agi­tation nur schädlich süt die nationale Arbeit wirken könnte.

Fürst Bismatck wird am 9, Juni in Berlin zurückerwartet.

i Wie verlautet, gedenkt der Oberpräsident von Elsaß-Lothringen, Herr v. Möller, nach der Einführung des neuen Verfassungsgesetzes in den! Reichslanden sich ins Privatleben zurückzuziehen und seinen Wohn- (D. Montags-Blatt.)

rläßlich der Feier der goldenen Hoch- cs und der Kaiserin am 11. Juni er. -Ausschusses von Pommern die Grün- ; Blinde aus der Provinz Pommern ............. ^^gusta-Stiftung" mit einem Stammkapi­tal von zunächst 400,000 Mark (in Aussicht genommen und nach den vorliegenden Nachrichten gesichert. Diese Stiftung erhält dadurch eine besondere Bedeutung, weil sie durch übereinstimmende Beschlüsse sämmt­licher 30 Stadt- und Landkreise der Provinz Pommern in das Leben gerufen ist. Eine Deputation des Provinziell Ausschusses Juni er. bei Ueberbringung der Glückwünsche der Promis jestäten von der Stiftung Kenntniß geben, mit der Bitte, die Wwmung

Herr v.

sitz n Cassel zu

Stett seit Ihrer Maj< ist auf Anregurv

dung eines Asyl! unter dem Name

wird am 11.

Provinz Ihren Ma-

Lre Wahl im b. hannoverischen Wahlkreise. Bericht der Wahlprü-! derselben anzunehmen. Dre Feststellung der Grundsätze, nach denen die