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Zugelaufen: Am 6., Mts. ein Kar Gefunden: Ein Köcher. Du weißer

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Der Abg. RjOer (HaM) sprach die bestiqunte Ueberzeugung aus, diese Vorlage in diesem Jahre nicht mehr zur Annahme gelangen

Herrenhemd. Ein Hundemaulkorb.

Hanau am 12. Mai 1879.

Bus Königlichem Landrathsamt

81 i»b

Bekanntmachung.

Vom 15. Mai bis einschließlich 15. Oktober d. I. wird zu

Wilhelmshöhe bei Cassel wieder ein Postamt mit Telegraphen-Betriebs- stelle in Wirksamkeit sein.

Für die Zeit des Bestehens dieser Berkehrsanstalt kommt für' Briefe, welche in Cassel eingebefert und nach Wilhelmshöhe bestimmt, sowie für Briefe, welche zu Wilhelmshöhe aufgegeben und nach Cassel oder dem Bestellbezirk des Postamts in Cassel gerichtet sind, an Stelle der Landbriefdestellgebühr die gewöhnliche Pvrtvtaxe, Nämlich für den einfachen Brief sranlirt 10 Pf., unsrankirt 20 Ps.> zur Anwendung.

Cassel, den 7. Mai 1879.

Der Kaiserliche Ober Postdirektpr - V a h l. ' ^.^

Tages^chan.

B erlin, 10. Mai. (R. u. St.-A.) Se. Majestät der Kaiser und König nahmen heute in Gegenwart des Gouverneurs, Generals der Infanterie von Boyeu und des Kommandanten, General-Majors Grafen von Wartens leben militärische Meldungen entgegen, empfingen den kom- mandirenden General des Garde-Corps, Prinzen August von Württem­berg, Königliche Hoheit, und hörten die Vorträge des Kriegt Ministers, Generals von Kameke und des Chefs des Militär-Kabinets, General- Majors von Albedyll.

daß diese

werde, aber er wünsche auch, daß dies in den nächsten Jahren sich wie­derholen möge, sobald die Vorlage wiedZrk?mme. Wenn eine Steuer unumgänglich nöthig sei, so eigne sich der Branntwein viel eher zur Besteuerung, um. den. Branntweingenuß einzuschränken. (R. u. St.-A.) Der WWiche Botschafter, Fürst von- Hohenlohe, hat Paris verlassen, um sich, nach kurzem Aufenthalte in München, behufs Theil­nahme an dm Arbeiten des Reichstags nach Berlin zu begehen. Die

Berlin, 10. Mai. (Reichstag.) In der heutigen Sitzung theilte der Präsidentz das plötzlich erfolgte Hinscheiden des Abg. Dr. Nikper (7. Wahlkreis der Provinz Hdnwöver) mits Das Haus ehrte. das Andenken des Verstorbenen durch Erheben von den Plätzen. Weiter wurde ein Schreiben des Abg. Thielo, betr. dit Frage, ob durch seine Ernennung zum Präsidenten des Landgerichts zuNeiffe vom 1. Oktober d. I. ob sein Mandat schon jetzt erloscht N sei, der GeschäftsordnunM Kommission zur Berichterstattung HW

Ohne Debatte wurde sodann unverändert in dritter Berathung der Gesetzmtwurf, betreffend die Vertheilung der Matrikularbeiträge für daS Etatsjahr 1879/80, angenommen. Es folgte die dritte Berathung des ^Gesetzentwurfs, betr. die Erwerbung der Königlich preußischen Staats­druckerei für das Reich. Bevor das Haus nach einigen kurzen Be»..... Wien,

merkungen des Abg. Dr. Zimmermann und des General-Postmeisters Dr, " *"

Geschäfte der KaiserlichenMptschast hat der Potschasts-Rath Graf von Wesdehlen als interimistischer Geschäftsträger übernommen.

Berlin, 10. Mai. Am vergangenen Mittwoch war der Bundesrath zu einer Besprechung »usammengetreten, welche, wie man hört, der Stellungnahme zu den Reichsragsanträgen über Wiederein- führung der ZinDeschräWng und Aufhebung der Wechselfreiheit galt. Man war entschieden gegen die letztere, während bezüglich der Wucher­srage anerkannt wurde, daß man die übrigens auf bestimmte Landes- theile beschränkten Uebelstände nur auf dem Wege des Strafrechts be­seitigen küntte. In welchbr Weise damit -vorgegangen werden möchte, scheint weiteren Verhandlüngem noch vorbehalten zu sein. (Köln. Ztg.)

Berlin, 11. Mai. Wie die N. A. Z hört, ist der Reichs­kanzler Fürst Bismarck durch eine Erkältung verhindert gewesen, der gestrigen Reichstags Sitzung beizuwohnen.

Der Gesetzentwurf, betreffend die vorläufige Einführung von Aenderungen des Zolltarifs, wird voraussichtlich schon im Reichstage Gelegenheit geben, die Stärke der Majorität und Minorität dem Zoll- tarifentwurf gegenüber abzumessen, da alle diejenigen, welche entschlossen find> gegen die Schutzzölle zu stimmen, und welche die Beschlußfassung über die Finanzzölle von weiteren politischen Erwägungen abhängig machen wollen, von vprnherein für eine Beschränkung der Vorlage auf die provisorische Einführung der in Vorschlag gebrachten Tabakzölle

stimmen dürften. Die.ausschlaggebende Stimme wird auch in diesem Falle von dem Centrum abgegeben werden, da die große Majorität der nationalliberalen Partei gegen die provisorische Einführung der Finanz, zollerhöhungen, namentlich abet gegen bte Eisen-ölle stimmen wird. - ö (Deutsch. Mont.-Bl.)

Dr. Karl Braun (Wiesbaden) hat sich nun fest entschlossen, züstt 1. .Oktober'mit dem Reichsgericht als Rechtsästwalt nach Leipzig Werzusiedeln. Er ist per wenigen Tagen bereits dort gewesen, um -Wohnung zu miethen. , Es dürfte in diesem Entschlüsse wohl zugleich bedlngt ein Verzicht auf die fernere parlamentarische Thätigkeit liegen.

ÄBudueniib ij# a i <i ui (Deutsch. Mont.-Bl.)

Stephan zur Abstimmung über die Vorlage schritt, erklärte^der Abg. Kayser die Beschlußfähigkeit des Hauses für zweifelhaft und beantragte die Auszählung desselben, Der darauf vorgenommene KMbstsWW ergab die Anwesenheit^ von 205 Mitgliedern, das Haus Mir Hp bh- fchlußlähig. Dasselbe genehmigte die Vorlage unverändert^

Es folgte dann die dritte Berathung eines NachtragsötatLstro.. 1879/10, betr. die Aulstellung in Sidmy. Der Abg. Mosle stellte einige Ausdrücke seiner neulichen Rede, die vielfach mißverstanden wor­den seien, richtig, und der Abg. Dr. Zimmer wann führte aus, daß der vielberufene Ausdruckbillig und schlecht", den Prof. Reuleaux als Reichskommisfar in Philadelphia in Bezug auf die deutsche Industrie gebraucht habe, eine falsche Uibeisetzung eines Urtheils des- New Iorker BlattesThe Sun" sei, welches die deutsche Ausstellung ugly and cheap genannt habe. Hierauf genehmigte dasHauS auch diese Vorlage «»verändert.

Es folgte die elfte Berathung der Gesetzentwürfe wegen Erhebung resp. Erhöhung der Brausteuer. Zunächst erhielt das Wort der Lbg. Uhden. Derselbe hob hervor, daß diese Vorlage nothwendig sei, um die nöthigen Einnahmen für das Reich zu offen, und um den Artikel der Verfassung von der einheitlichen Regelung der Zölle im R>ich der Verwirtlichung näher zu bringen. Dennoch habe er einige Bedenken gegen verschiedene Härten des Gesetzes, namentlich in Betreff der Sur­rogate.

mit dem neulich gemekdeten Alles geordnet zu sein. Wir hie Mittheilung, daß noch £

Zwischen Oesterreich und der Türkei scheint Abschlüß"der Konvention noch keineswegs r erhal'en vielmehr von zuverlässiger Seite M UHID Frage in der Schwebe ist, die

unchr Um! änden noch ziemlich viel Staub aufwirbeln und namentlich He B^zMipM Wschen Wien und Konstantinopel wieder ungünstiger veenflusien lönnte. Wie Mast 'sich eristtMn wird, hat die Pforte ur- sprünglich vetlangt, daß in der Konvention auch der provisorische Cha­rakter der östreichischen Besetzung Bosniens und der Herzegowina aus- drücklich anerkannt wepden solle. Diese Forderung, die Oestreich nicht zugestehen wobst, verhinderte wiederholt den Abschluß der Konvention. Obgleich darüber schon lange nichts mehr verlautet hatte, ist es doch zweifellos, daß die Pfiorte ihre erwhhnte Forderung nicht fallen gelassen hast Selbst als von englischer und deutscher Seite die diplomatische Einwirkung auf die Pforte zu Gunsten Oestreichs stattge^unden, beharrte namentlich der Sultan auf dem alten Standpunkte und die Verhandlun­gen waren nahe daran, abermals zu scheitern. In diesem Augenblicke erklärte der östreichische Botschaster Gra Zichy der türkischen Regierung, eS sei unmöglich, in die Konvention selbst eine solche Bestimmung auf- zunehmen, wohl aber sei er bereit, sofort nach d>r Unterzeichnung der Konvention und vor seiner Abreise nach Wien mit derselben, eine Der» Irou'iche Note an die Pforte zu richten, in welcher dem türkischen Ver­langen gemäß ausgesprochen werden solle, daß die Besetzung Bosniens und der Herzegowina lediglich eine provisorische sei. Damit gab man sich auf der Pforte endlich zufrieden, bedang sich jedoch auS, daß Zichy