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Z»glsich Amtliches Orgau für Kreis und Stadt Hanau.
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage, und Sam'taaS mit der Berliner Provinzial-Correspondenz.
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Nr. 63.
Samstag den 15. März
1879.
AMtlich-S.
Bekanntmachungen auf Grund deS Reichsgesetzes vom 21. Oktober 1878.
Nachdem durch die Bekanntmachung der Königlich preußischen Regierung zu Schleswig vom 18. Februar d. Js. (Amtsblatt Nummer 16) die am 8. und 12. Februar d. Js. erschienenen Nummern 12 und 13 der in der schweizerischen Vereinsbuchdruckerei in Hottingen- Zürich gedruckten periodischen Druckschrist „Der Staatsbürger" verboten morden find, wird auf Grund des §. 12 des Gesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie vom 21. Oktober 1878 die fernere Verbreitung des Blattes „Der Staatsbürger" im Reichsgebiete hierdurch verboten.
Berlin den 6. März 1879.
Der Reichskanzler. In Vertr.: Hofmann.
Nachdem durch die Bekanntmachung des Großherzoglich badischen Landeskrmmissärs für die Kreise Mannheim, Heidelberg und Mosbach vom 3. März d. I. (Amtsblatt Nummer 19) die Nummer 1 des I. Jahrgangs der in Genf erscheinenden periodischen Druckschrist: „Le Rdvoltä Organe socialiste“ verboten worden ist, wird auf Grund des §. 12 des Gesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie vom 21 Oktober 1878 die fernere Verbreitung des Blattes „Le Rävoltä“ im Reichsgebiete hierdurch verboten.
Berlin den 8. März 1879.
Der Reichskanzler. In Vertr.: Hofmann.
Nachdem durch die Bekanntmachung des Königlich preußischen Polizei Präsidiums zu Berlin vom 4ten Februar d. I. (Amtsblatt Nr. 12) die Nummern 1 und 2 des VI. Jahrgangs der in Reichenberg in Böhmen erscheinenden periodischen Druckschrift: „Arbeiter freund. Sozialpolitische Zeitschrift für das arbeitende Volk" verboten worden sind, wird auf Grund des §. 12 des Gesetzes gegen die gemeinge ährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie vom 21. Ok- tober 1878 die fernere Verbreitung des Blattes „Arbeiterfreund" im Reichsgebiete hierdurch verboten.
Berlin den 9. März 1879.
Der Reichskanzler. In Vertr.: Hofmann.
Auf Grund des §. 12 des Reichsgesetzes gegen die gemeingefähr«. lichen Bestrebungen der Sozialdemokratie vom 21. Oktober 1878 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die vom 16. und 23. Februar dieses Jahres datirten Nummern 7 und 8 der im Verlage von F. Goetscha ck zu Brüssel erscheinenden periodischen Druckschrift: „Die Laterne von Carl Hirsch" nach § 11 des gedachten Gesetzes durch die unterzeichnete Landespolizeibehörde verboten sind.
Ereslau den 5. März 1879.
Königliche Regierung. Altheilung des Innern. Sack.
Die Königliche Kreishauptmannschast hat auf Grund von §. 11 und §. 12 des Gesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der So- zialdemolratie vom 21. Oktober 1878 die nicht periodische Druck« schrift:
„Die wahre Gestalt des Christenthums (Etüde sur les dectrines sociales du ebristianisnae) von Aves Guyot und Sigismond Lacroix. Übersetzung von einem deutschen Sozialisten. Zürich 1876. Verlag der Volksbuchhandlung." verboten.
Zwickau den 7. März 1879.
Königlich sächsische Kreishauptmannschast.
Dr. Hübel.
Bekanntmachung.
Die diesjährigen Frühjahrs-Contral-Verfawmlungen im Kreise Hanau finden an nachstehenden Orten, Tagen und Stunden statt:
Am
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Am
ff
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4. Bezirks-Compagnie:
31. März er. Vormittags 10 Uhr in Mittelbuchen,
1. April
2.
3.
ff
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If ff
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10
10
ff ff
10 „
„ Hanau,
„ do.
„ Langenselbold.
31. März
1. April
2.
2.
3.
ff
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5. BezirkS-Compagnie:
9 Uhr in Bockenheim,
er.
ff ff
ff
ff
früh w
ff Vormittags
Dies wird mit dem Bemerken
9
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11
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do. Mainkur, Bergen, Windecken.
veröffentlicht, daß die zum Cr-
scheinen verpflichteten Leute sämmtliche Militair-Papiere mit zur Stelle
zu bringen haben.
Dispensationen können eintreten und müssen darauf bezügliche Gesuche bis spätestens 25. März er. an die betreffende Bezirks-Compagnie resp. das diesseitige Kommando gerichtet werden.
Gleichzeitig werden sämmtliche Mannschaften, welche etwaige Wohnungs-Veränderungen bei dem Bezirks-Feldwebel noch nicht gemeldet haben, aufgesordert, diese Meldung unverzüglich zu bewirken.
Frankfurt a. M. den 6. März 1879.
Königliches Kommando des Reserve-Landwehr-Bataillons (Frankfurt a. M.) Nr. 80.
Aschaffenburg, 14. März, 3 Uhr 20 Min Nachm.: Wasser- stand in Aschaffenburg heute Vormittag 8 Uhr 2,64 m, Nachmittags 2 Uhr 2,70 m über Null. Lehr früh 8 Uhr 3,25 m, Wasser hier und Obermain im Steigen.
Stadtmagistrat: Medicus.
Frankfurt a. M., 14. März, 7 Uhr 48 Min. Nachmittags. Wasserstand: Haßfurt 3,12 m, Würzburg 2,70 m, Aschaffenburg 2,70 m, überall im Steigen.
Polizeipräsident: I. A. Lucanp.
Wird veröffentlicht.
Hanau am 15. März
1879.
Der Landrath.
• Bekanntmachung.
Weltpostverein.
Vom 1. April ab beträgt das Porto im gesammten Umfange des Weltpostvereins, gleichviel ob nördliche oder südliche Halickugel: 20 Pfennig für frankirte Briefe, 10 Pfennig für Postkarten, 5 Pfennig für Drucksachen, Geschäftspapiere und Waarenproben. Unsrankirte Briefe kosten 40 Pfennig. Bei Geschästspapieren wird als Mindestbetrag 20 Pfennig, bei Waarenproben 10 Pfennig erhoben.
Für die Correspondenz nach den, dem Weltpostverein noch nicht ungehörigen Ländern: Britisch-Australien, Copland, Siam, Eostarica, Guatemala, Nicaragua, Kolumbien, Venezuela, Bolivia, Ecuador, Paraguay, Uruguay und einzelnen Inseln wird zum 1. April gleichfalls ein einheitliches Porto eingesührt: 60 Pfennig für frankirte Briefe, 10 Pfennig für Drucksachen und Waarenproben, für letztere jedoch mindestens 15 Pfennig. Unsrankirte B riefe kosten 80 Pfennig.
Was das Gewicht betrifft, so wird allgemein das Porto für Briese von 15 zu 15 Gramm, für Drucksachen u. s. w. von 50 zu 50 Gramm berechnet.
Für den Verkehr mit Oesterreich-Ungarn und Helgoland bewendet es bei den bisherigen ermäßigten Taxen.
Berlin W, 10. März 1879.
Der General Postmeister.
Stephan.
L a g e S f H A K.
Die Hochzeit des Herzogs von Connaught.
A. d. Köln. Ztg.
London, 13. März. Bei prachtvollem Frühlingswetter hat