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WssuemeurS- Prris:

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Mit dem betreffe». Im Postaufschlag. Wie einzelne Sims» »er 10 Psg.

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Zugleich Amtliches Organ für Kreis und Stadt Hanau. Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage, und Samstags mit der Berliner Provinziell- Correspondenz.

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10 Pig.

Die Lipalt. Stil» 20 Ptg.

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24. Dezember. MM

In Folge Verfügung Königl. Regierung vom 3. Dezember d. J. soll die nach gleicher Verfügung vom 25. Mai l. J. bezw. diesseiliger Verfügt ng vom 18. Juli er. angeordnete Sammlung der statistischen Nachrichten über das Elementarsckulwksen im Kreise Hanau für jedes Etatsjahr vom 1. April d I. anfangend erfolgen, die Erreichung der­selben wird, insofern nicht eine frühere Vorlage betfeiben erfordert wer­den sollte, erst am Schlüsse der dreijährigen Berichtsperiode, mith n bis zum 1. Juni 1881 von Königl. Regierung erwartet. Die Herren Orts- voistände sowie die Herren Synagogenältesten zu Hoch- adt, Bergen, Langenselbold, Wachenbuchen, Windecken und Gloßkrotzenburg werden hiervon in Kennt; gefitzt.

Hanau am 30. Dezember 1878.

M 299. Dienstag dm '

^lbönnements-Einladung.

Mit dem 1. Januar k. I. beginnt ein neues Quartal des im Verlage des hiesigen Waisenhauses täglich mit Unterhaltungsblatt erscheinenden

Hgnsuer MtMW

Wir erlauben uns hiermit, zu recht zahlreichem Abon- uement auf denselben mit dem Bemerken einzuladen, daß wir auch im neuen Jahre Alles ausbieten werden, unsern geehrten Lesern stets das Neueste und Interessanteste auf politischem Gebiete, die wichtigsten Cours- u. Marktberichte, auch neben amtlichen, kirchlichen und gemeinnützigen Nachrichten lokale und provinzielle Mittheilungen, Privat- und Geschäfts- Anzeigen in reicher Fülle zu bringen.

Für das Unterhaltungsblatt werden wir wie immer nur die besten Arbeiten hervorragender Schriftsteller zu erwerben suchen und auch für ein reiches Mannigfaltige Sorge tragen.

Die Provinzial-Correspondenz Sonnabends als Gratis-lBeilage.

Der Abonnements-Preis beträgt pro Quartal nur Mk. 2.25 Pf., für auswärts kommt noch ein geringer Post­zuschlag hinzu.

Nicht gekündigte Abonnements gelten als stillschwei­gend erneuert.

Annoncen finden durch die in steter Zunahme begriffene Auflage des

Hanauer ästiger unbedingt weiteste Verbreitung und besten Erfolg und kostet die einspaltige Zeile nur 10 Pf.

Bestellungen werden von allen Po st an st alten, sowie von der Expedition (Waisenhaus) Hammergasse 9 entgegen-

Bit LxptM-n.

JVB Neu zugehende Abonnenten erhalten das Blatt vom Tage der Bestellung an._________

Amtliches.

Aus Anlaß einer in einem Spezialfall von dem Herrn Minister der geistlichen Angelegenheiten ertheilten Verfügung mache ich die Herrn Bürgermeister darauf aufmerksam, daß, sobald die Nothwendigkeit eines I Neubaus, Umbaus, oder einer größeren Reparatur von Schuletablisse- | ments für die nächsten Jahre feststeht, auf Beschaff rng ein s Bau onds Bedacht genommen werden muß, wenn nicht die Kosten aus sonst be­reiten Mitteln diSpon bel gemacht werden könn n. Es sind zu dem Ende im Wege der Erhebung von Umlagen baare Beiträge von den Betheiligten emzuziehn und die so gesammelten Fonds bis zu ihrer demnächstigen Verwendung zinsbar anzulegen, wobei es keinen Unter­schied macht, ob etwa von d.n Gemeinden die aus sie entfallenden Bau- kosten im Wege der Anleihe aufgebracht werden sollen, denn auch in solchen Fällen wird bei alljährlicher Einziehung von Beiträgen zur Bildung eines Baufonds die Last der Gemeinden eine weniger drückende. Die Herrn Ortsvorstände wollen künftig in all n Schuldausachen, so­bald die Nothwendigkeit des Bauens von ihnen bezw. den Interessenten anerkannt, oder von Königl. Regierung verfügt ist, ent prechenve Anord- nung treffen und jedesmal hier anzeigen, ob disponibele Fonds zur Tilgung der Kosten vorhanden sind, oder ob die E nziehung von Um­lagen zur Bildung einer Baufonds angeordnet ist.

Hanau am 22. Dezember 1878.

Zug elaufen: Eine weiße Gans.

Gefunden: Drei Stück Brenneisen. Ein großes Portemonnaie, enthaltend eine s. g Schlinge rc. Am 19. ds. MtS. auf dem Wege von Fechenheim bis Bischofsheim einen Heimathschein, auf den Weiß­binder Heinrich Schmidt aus Wittgenborn lautend; Empfangnahme beim $mn Bürgermeister zu Fecherh im. Ein weißes Taschen-uch mit etwas Geld.

Verloren: Ein brauner Frauenmantel. Eine Manschette mit vergoldetem Knopf; dem Finder eine gute Belohnung.

Hanau am 24. Dezember 1878, _____________ Aus Königlichem Landrathsamt.__________________ Bekanntmachung.

Beitritt verschiedener Britischer Kolonien zum Weltpostverein.

Zum 1. Januar 18 9 treten Neu-Fundland, die Britischen Ko­lonien an der Westküste von Afrika (Goldküste, Senegambien, LagoS und Sierra Leona), die Falkland-Inseln und Britisch-Honduras dem Weltpostverein bei. Das Porto beträgt demnächst für frankirte Briefe nach Neu-Fundland 20 Pf., nach den übrigen Kolonien 40 Pf. auf je 15 Gramm, für Postkarten nach Neu-Fundland 10 Pf., nach den übri­gen Kolonien 20 Pf. und für Drucksachen, Waarenproben und -Ge« schäftSpapiere nach Neu Fundland 5 Pf., nach den übrigen Kolonien 10 Pf. auf je 50 Gramm. Bei unfrankirten Briefen aus Neu-Fund­land kommen 40 Pf., bei solchen aus den übrigen Kolonien 60 Pf. für je 15 Gramm zur Erhebung. Die E nschreibgebühr beträgt 20 Pf.; für die Beschaffung eines R ck cheins tritt eine weitere Gebühr von 20 Pf- hinzu.

Berlin W., 19 Dezember 1878

Der General Postmeister.

________ Stephan.

Rundschau.

K F. Im Kreisläufe des Jahres hat sich abermals der Bogen des Friedens über der Erde gewölbt und die Christenheit feiert aus's Neue die Geburt ihres göttlichen Religionsstifters Innerhalb zweier Jahrtausende ist es der Menschheit noch nicht möglich gewesen, den I Seelenfrieden, welchen der Heiland einst predigte, zu einem Allgemein« I gute zu machen und noch steht die christliche Glückseligkeit vielfach als frommer Wunsch da. Aber wenn das Weihnachtsfest seinen Einzug ge­halten, dann fühlen doch die meisten Derjenigen, denen schon in ihrer Kindheit von der Glückseligkeit des Christabends erzält wurde, ein stilles Sehnen nach dem Frieden der Seele, nach mehr Ruhe im Gemüthe. Mag dieser Seelenfriede als edelste Weihnachtsgabe dem darbenden Her­zen verliehen werden.

Unser Kaiser wird diesmal das im Kreise seiner erlauchten Fa­milie zu feiernde Weihnachtsfest mit sehr gemischten Gefühlen begehen, doch der edele Sinn des hohen Herrn wird auch trotz der Prüfungen des letzten Jahres dem Weihnachtsfeste die innere Glückseligkeit abge- winnen Auf Wunsch des Kaisers wird fortan der Kronprinz auch fort­während in der Nähe seines erlauchten Vaters bleiben um d-mselben in den Regie; ungsgeschästen zur Gelte zu stehen, auch ist es jedenfalls ein Herzensbedürfniß des Kaisers, den Rest seines Lebensabends an der Seite des würdigen Sohnes, dem er dereinst ein so bedeutsames Erbe hinterlassen wird, zu vollbringen.

Die Kronprinzessin des deutschen Reiches, welche auf den Rath der