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Roßdorf und Bruchköbel. Nachdem

1) die Ehefrau des Konrad Lehr V., Katha­rina, geb. Bach, zu Roßdorf; 2) der Acker­mann Jakob Goy Roßdorf (Jakobs Sohn); 3) die Ehefrau des Heinrich Goy zu Hirzbach, Katharina, geb. Goy; 4) herj Bürgermeister Heinrich Goy zn Roßdorf, dieser in feiner Eigenschaft als väterlicher Ge­walthaber keiner minderjährigen Kinder Hein­rich Jakob und Katharina Goy, die Ein­tragung des auf den Namen der Wittwe des Johann Georg Goy, Anna Maria geb Grüner, zu Roßdorf katastrirten, in den Ge­markungen von Roßdorf und Bruchköbel belege- nen Grundeigentyums, als:

A. Gemarkung Roßdorf: a qm

1. R 177. 14 ®der auim kleinen Praun- heimer Berge,

2. 198. 23 47 do.,

3. Z. 279. 6 13 Wiese im Hölloche,

4. 280. 6 13 do.,

5. R. 178. 14 Acker aus'm kleinen Praun- heimer Berge,

6. 255. 9 47 do,

7. M. 89. 17 90 auf der Tanne,

8. Z. 138. 7 40 Wiese die Backofenwiesen und

B. Gemarkung Bruchköbel: a qm

9. J. 199. 98 05 91 der die Auenau,

10. Q. 92. 47 17 Wiese in den So lingen u.

11. 97b. 4 77 die Fechenmühle, und zwar der Grundstücke unter 1 bis 3 auf den Namen der Ehefrau des Konrad Lehr V., des Grundstückes unter 4 am den Namen des Jakob G o y, des Grundstückes unter 5 auf den Namen der Ehefrau des Heinrich Goy, der Grundstücke unter 6 bis 8 auf die Namen der beiden Kinder des Heinrich Goy, der Grund­stücke 9 bis 11 auf die Namen der fämmllicheu angegebenen Personen, unter glaubhafter Nach- wersung eines zehnjährigen ununterbrochenen Eigenthums-esitzes in das Grundbuch von Roß­dorf beantragt haben, so werden alle diejenigen Personen, welche Reäte an jenem Grundver­mögen zu haben vermeinen auigefordert, solche

binnen sechs Wochen

bei der unterzeichneten Behörde anzumelden, widrigenfalls nach Abiauf dieser Frist der bis herige Besitzer als Eigenthümer in dem Grund­buch eingetragen werden wird und der die ihm obliegende Anmeldung unterlassende Berechtigte nicht nur seine Ansprüche gegen jeden Dritten, welcher im redlichen Glauben an die Richtigkeit des Grundbuchs das oben erwähnte Grundver­mögen erwirbt, nicht mehr geltend machen kann, sondern auch ein Vorzugsrecht gegenüber den jenigen, deren Rechte in Folge der innerhalb der oben gesetzten Frist erfolgten Anmeldung eingetragen sind, verliert. 4941

Hanau den 29. Mai 1878.

Königliches Grundbuchamt.

Hahn.

Äeiie

Holt. ÜoüHäringe soeben eingetroffen, bei

Gustav Gertach9

4931____________1 Altst. Markt 1.___________

Neue Salzgurken empfiehlt Friedrich Dilcher,

4886 Glockenstraße Nr. 9.

Ein möblirtes Zimmer mit Kost.________4957 Lnmeng. 8 ein schön möbl. Zimmer. 4848

869

Oeffentliche Ladung.

Gr 0 ßauheim. Nachdem 1) Johannes Kronen berger V., Andreas Sohn; 2) die Ehefrau des Bäckers Hermann M angelmann, Therese, geb. Kronenberger, zu Großau- heim; 3, der Lehrer Karl Kronenberger von Hörbuch; 4i der Goldarbeiter Christian B otzu m von Großauheim, als väterl cher Ge walthaber seiner mit seiner verstorbenen Ehe­frau Adelhaid, geb. Kr0nenverger, erzeug­ten minderjährigen Kinder: a. Franzi-ka, b. Johanna Therese Botzum, die Eintragung des auf den Namen von Johannes Kronenber­ger V., Andreas Sohn, und Frau Anna Maria, geb. Gadhof, von Großauheim kata- ftrirten, in der Gemarkung von Großauheim be- legenen Grundeigenthums, ot«:

a qm

J. 331. 7 08 Acker die Arzgewaun,

W. 105, 14 Garten in den neuen Wald­wiesen,

1033. 17 do. im mittelsten Hopfengart., Y. 62. 13 21 Wiese das Bruch,

63. 12 73 do.,

Z. 421. s 93 do die Hemigerswiese,

436. 2 58 do.,

unter glaubhafter Nachweisung eines zehnjähri­gen ununterbrochenen Eigenthumsbesitzes in das Grundbuch von Großauheim beantragt haben, so werden alle diejenigen Personen, welche Rechte an jenem Grundvermögen zu haben vermeinen, aufgefordert, solche

biosM-M sechs Wochen bei der unterzeichneten Behörde anzumelden, widrigenfalls nach Ablauf dieier Frist der bis­herige Besitzer als Eigenthümer in dem Grund­buch eingetragen werden wird und der die ihm obliegende Anmeldung unterlassende Berechtigte nicht nur seine Ansprüche gegen jeden Dritten, welcher im redlichen Glauben an die Richtig­keit des Grundbuchs das obenerwähnte Grund­vermögen erwirbt, nicht mehr geltend machen kann, sondern auch ein Vorzugsrecht gegenüber Denjenigen, deren Rechte in Folge der inner­halb der oben gesetzten Frist erfolgten Anmel­dung eingetragen sind, verliert. 4942

H anau am 22. Juni 1878.

Königliches Grundbuchamt. __Hahn ______

Holzversteigerung.

Freitag den 2 6. d. M. foll aus ver­schiedenen Schlägen hiesiger Oberförsterei nach­stehendes Holz versteigert werden:

a. Eichen: 1 Abschnitt 0,14 fm, 32 Stangen I. und II. Kl., 52 rm Scheit, 52 rm Knüppel, 72 rm Reiserknüppel

b. Buchen: 370 rm Scheit, 190 rm Knüp­pel, 302 rm Reiserknüppel.

c. B irken: 40 rm Scheit, 58 rm Knüppel, 23 rm Reiserknüppel.

d. Nadelholz: 230 rm Scheit, 130 rm Knüppel, 40 rm Reiserknüppel.

Die Zusammenkunft findet Vormittags 10 Uhr im Gasthaus zum grünen Baum dahier statt 4938

Bieber den 8. Juli 1878.

Der Oberförster __________E ll«nb erger.____________ Pergament-Papier

empfiehlt billigst 4937

H. Schmidt,

Buchbinderei, Papier- u. Schreibmaterialien- __Handlung, 33 SteinHeimerstraße Nr. 33.

Zu vermiethen: Philippsruher Allee 8 der obere Stock, bestehend aus 8 Zimmern und Zubehör. 4939

Oeffentliche Sitzung des Gemeinde- AusschusseS

Donnerstag den 11. Juli 18 78, Nachmittags 5 Uhr.

Tagesordnung:

1. Beschwerde der Viehhalter wegen Ab­schaffung des Faselmehes.

2. Errichtung zweier Gaslaternen am Spritzen­haus.

3. Stadterweiterungsplau

4. Statut betreff, die Beitragspslicht zur Kanalisation.

5. Verpachtung des Graswuchses am Ron­dell der Ehiensäule und an der Fried­hofsmauer 945

6. Anfrage des Stadtraths wegen der Grund- wasfer-Beobachtungen.

O-riidje deutsche Eier, pr. St. 5 Pf., pr. Hdrt. O' 4.70, frische ital. Eier, pr. St. 6 Pf., von 25 Stück an frei ins Haus.

Bestell. pr. Stadtpost pünktlich. ' 940 Jos EI über, Bavaria.

Creuznacher Mutterlauge,

Orber Ladesatz, Carlsbader Satz, je nach Qr ntaw bid^ft * ei

(4627

C& Hestermann, Ali stärker Markt *. 5.

währter Methode, m*i d> i üeymaitn. Bri tin. 8.

m r be- naed

rowMiHKI

Vertrauen kann ein Kranker|

nur zu einer solchen Heilmethode haben, welche, 8 wie Dr. Liry's Naturheilmethode, sich thatsäch- W I lich bewährt hat. Daß durch dieje Methode äußerst K W günstige, ja stuuuenerregeude Heilerfolge erzielt wur- ja A den, beweisen die in dem reich illullrirlen Buche: 8 sDr. Airys Naturheilmethode $

2^58

E

abgedruckten zahlreichen Original-Atteste, laut welchen selbst solche Kranke noch Heilung fanden, für die Hilfe nicht mehr möglich schien. Es darf daher jeder Kranke sich dieser bewährten Methode um so mehr »irtraueiisooll zuwenden, als die Lei­tung der Kur auf Wunsch durch dafür «»gestellte praktische Aerzte gratis erfolgt. Näheres darüber findet man in dem vorzüglichen, 544 Seiten starken Werke: Dr. Airy'S Naturheilmethod«, 100. Aus!., Jubel-Ausgabe, Preis 1 Mark, Leipzig, Richter's Berlags-Anstalt, welche das

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