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Lange-Tabak, sowie verschiedene Sorte« anderer Tabake. — Submis- sionslustige, welche sich an den über 100,000 Mk. belaufenden Arbeiten zum Erweiterungsbau des Jnfanteriekasernemeuts zu Offenbach a. M. Setheiligen wollen, haben ihre Offerten spätestens bis Vormittags 10 Uhr im Geschäftslokale der Großh. Garnisonsverwaltung zu Offenbach (Neue Kaserne i« Offenbach) einzureichen (s. Nr. 25 „Hart Anz."). — Darm. 10 kommen aus dem Großauheimer Gemeiudewald bei Gastwirth Ilndel zu Großauheim zum Verkauf: 26 Eichen- und 85 E rlen- Stämme, 152,5 Raumm. Eichen- und Erlen-Brennholz, sowie 5,8 Hundert Eichen-Reisig (s. Nr. 26 „Han. Anz.").

— Für heute. Geflügelzucht-Verein: Abends 7 Uhr Zusam­menkunft in deu „3 Rindern", oberes Lokal.

Auszug aus dem Central-Handelsregister.

(Eintragungen bei Kgl. Kreisgericht, L Abth., Hanau.)

Zufolge Verfügung vom 22. Januar 1878 ist auf Anzeige vom 21. Januar cr. die Firma: M. Guggenheimer in Hanau und als deren Inhaber Max Guggenheimer hier, welcher Großhandel mit Goldwaaren treibt, unter dem 23. Januar d. I. in das Handelsregister eingetragen worden.

Nach Anmeldung vom 22. und Verfügung vom 23. Januar d. J. ist am 24. Januar in das Handelsregister eingetragen worden, daß die von den Kaufleuten 1) Louis Houy dahier, 2) Friedrich Houy dahier, 3) Louis Goldmann zu Frankfurt a. M. unter der Firma: Gebrüder Houy & Cie. dahier errichtete offene Handelsgesellschaft nach dem Tode des unter 3) Genannten in eine, die bisherige Firma beibehaltende Kommanditgesellschaft umgewandelt ist, in welcher die unter 1) und 2) Genannten die persönlich haftenden Gesellschafter sind.

Nach Anmeldung vom 30. und auf Verfügung vom 31. Januar d. I. ist am 31. Januar in das Handelsregister eingetragen worden, daß das unter der Firma: Eigen & Kolbe dahier von den Fabrikanten 1) Karl Glasser hier, 2) Johannes Kolbe hier und nach dessen am 29. November 1876 erfolgtem Tode von dessen Wittwe Maria, geb. Müller, dahier, betriebene Handelsgeschäft auf den unter 1) Genannten überge­gangen ist, welcher dasselbe unter der alten Firma fortbetreibt und mit Zurückziehung der dem Friedrich Carl Heinrich Müller ertheilten Pro­kura dem Otto Glasser hier Prokura ertheilt hat.

Nach Anmeldung vom 21. v. Mts. und auf Verfügung vom 1. Februar d. I. ist am 1. b. Mts. in das Handelsregister eingetragen, daß das unter der Firma: Guggenheimer & Hegmann dahier von den Kettenfabrikanten 1) Max Guggenheimer hier, 2) Wilhelm Hegmann hier, betriebene Handelsgeschäft durch den Tod des unter 2) Genannten aufgelöst und der unter 1) Genannte der Liquidator ist

— Die „Hess. Mgztg." schreibt: Wir sind in der Lage, nach­stehend die Orte des Oberpostdirektionsbezirks Kassel mitzutheilen, in welchen nach einem vorläufigen Plane, der unter Umständen noch Aen­derungen erleiden kann, die Einrichtung von Telegraphenanstalten statt- finden wird, sofern die dazu erforderlichen Mittel in dem beantragten Umfange im verfassungsmäßigen Wege werden bewilligt werden. Es sind dies die Ortschaften: Abterode, Karlshafen, Trendelburg, Rhoden, Oberaula, Helsa, Frielendorf, Neuhof bei Fulda, Großenlüder, Naum- Surg, Nentershausen, Bischhausen, Bieber, Schweinsberg, Sterbfritz, Zierenberg, Windecken, Weckershagen, Hoheneiche, Jossa

—.Die Gensd'armen, welche berufen sind, die Polizeibehörden in Erhaltung der öffentlichen Ordnung zu unterstützen, sind, nach einem Erkenntniß des Ober-Tribunals, Senats für Strafsache«, vom 10. Jan. b. I-, im Sinne des Strafgesetzbuchs keine Beamten, sondern Mitglie­der der bewaffneten Macht, welche im Reichs-Strafgesetzbuch (§§. 113, 3, 196, 333) den Beamten gegenüber gestellt und von ihnen unterschie­den werden. Der gewaltsame Widerstand gegen einen Gensd'armen in her rechtmäßigen Ausübung seines Dienstes ist daher nicht auf Grund des Absatz 1 des §. 113 des Strafgesetzbuchs, sondern auf Grund des Absatz 3 desselben Paragraphen zu bestrafen.

Aus der Umgegeud-

Der „Frankfurter Anzeiger" schreibt unterm 4. Februar aus Frankfurt am Main: Vorgestern wurde in Oberrad ei« Wechsel zum Zahlen dem Acceptanten präsentirt. Derselbe hatte nichts Eiligeres zu thun, als das Papier in Stücke zu zerreißen und den Präsentanten zum Haus hinaus zu treiben. Die Staatsanwaltschaft wird nun für ander­weitige Begleichung sorgen.

, — Dem „Frankfurter Jutelligenzblatt" entnehmen wir folgende Notiz aus Frankfurt a. M. vom 5. Februar: Heute Vormittag von 11 bis 12 Uhr wird die erste Läuteprobe mit den Domglocken statt- sinden. Es werden die Glocken einzeln nach Accorden grupv-rt, und auch alle zusammen geläutet.

~ Mainz, 1. Februar. Eine saubere Geschichte erzählt das „Tagbl.": Auf der Strecke Mainz- Würzburg geriethen vorgestern in einem Packwagen zwei Conducteure mit einander in Streit. Die beiden Parteien, Bayern von Geburt, gingen sich ganz wüthend zu Leibe und georauchten ihre Zähne als Waffen. Der eine der Conducteure erhielt bei meser Gelegenheit einen gefährlichen Biß in den Unterleib, worauf der Gebissene vor Schmerz seinem Gegner einen Theil des Fingers

wegbiß. Die Wunde« der Beiden arteten derart aus, daß am folgenden Tage beide Männer denselben erlagen. — So unglaublich diese grausige Geschichte auch klingt, wird sie uns doch als wahr verbürgt. (Hess. Ldztg.)

— (Viehmarkt.) Auf dem gestrigen Markte waren angetrieben: 327 Ochsen uxb Stiere, 240 Kühe und Rinder, 186 Kälber, 244 Hämmel. Die Preise stellten sich per 100 Pfund Fleischgewicht: Ochsen 1. Qualität M. 68—72, 2. Qualität M. 62—66. Kühe und Rinder 1. Qualität M. 60—66, 2. Qualität M. 50—55. Kälber je nach Qualität M. 56—-65. Hämmel 1. Qualität M. 60-452, 2. Qualität M. 55—60. Schweine wurden in letzter Woche ca. 727 Stück eingeführt und mit 60 Pf. per Pfd. bezahlt.

Thermometer st and.

4. Februar: Höchster Stand + 3°, Abends 7 Uhr + 2®; 5. Februar: Morgens 7 Uhr — 3°, Vormittags 10 Uhr — 1 /»’.

— Preußische 3^/rproc. Staats - Prämienanleihe vo« 1855. Verloosung vom 15. Januar 1878. Am 15. September 1877 gezogene Serien: Nr. 71 124 280 295 301 302 318 328 332 370 382 400 495 515 524 554 581 675 725 777 945 972 1014 1085 1107

1157 1165 1372 1382 1434. Prämien: a 225,000 M. Nr. 39910. a 60,000 M. Nr. 29498. a 30,000 M. Nr. 27909. a 6000 M. Nr. 27911. a 3000 M. Nr. 33126 72455. a 1200 M. Nr. 32730 33175 67403 143305. a 900 M. Nr. 36965 110628 116475 138181. a 600 M. Nr. 30176 32766 55301 58077 97147 101339.

— Wiesbaden, 1. Februar. Bei der heutigen Ziehung der Nassauischen 25-fl.-Loose von 1837 wurden folgende Nummern gezogen: a 50 fl.: Nr. 67129 88554 42632 50399 91154 67055 88226 99626 82558 5768 92304 5357 65323 52263 41888 59732 46279.

a 60 fl.: Nr. 45266 74276 79573. a 100 fl.: Nrl 86780.

— Hamburger 50-Thlr.-Loose von 1866. Bei der am 1. d. M. stattgehabten Verloosung fielen 35,000 Thlr. auf Nr. 10 der Serie 498; 5000 Thlr. auf Nr. 1 der S. 498; 2000 Thlr. auf Nr. 22 der S. 29; 1000 Thlr. auf Nr. 9 der S. 1674, Nr. 4 der S. 2334, Nr. 7 der S. 2903; 500 Thlr. auf Nr. 18 der S. 979, Nr. 20 der S. 1925, Nr. 19 der S. 284'2, Nr. 11 der S. 3154; 400 Thlr. auf Nr. 3 u. 9 der S. 67, Nr. 25 der S. 2862, Nr. 8 der S. 3577, Nr. 17 der S. 3984; 200 Thlr. auf Nr. 23 der S. 862, Nr. 18 der S. 1862, Nr. 17 der S. 2510, Nr. 13 der S. 3275, Nr. 20 der S. 3597. Auszahlung am 1. März.

— Braunschweiger 20-Thlr.-Loose von 1868. Bei der am 1. d. M. stattgehabten Verloosung wurden folgende Serien gezogen: 388 878 1268 1667 2217 2629 2890 3521 und 4177. Prämienziehung am 31. März.

— Bukarester 20-Frcs.-Loose von 1869. Am 1. d. M wurden in Gotha folgende Serien gezogen: 35 104 172 259 342 359 375 523 531 539 637 661 664 770 819 861 934 968 1178 1291 1496 1554 1731 1969 2151 2304 2422 2427 2464 2544 2561 2677 2741 2761 2765 2826 2887 2912 2922 3000 3181 3267 3276 3502 3655 3709 3741 3765 3793 3895 3937 3970 3997 4011 4022 4025 4076 4091 4100 4159 4322 4328 4369 4444 4481 4543 4600 4621 4654 4913 4952 4990 5098 5107 5289 5377 5392 5418 5491 5565 5608 5627 5696 5728 5835 5853 5896 6049 6144 6195 6322 6371 6383 6440 6515 6543 6598 6601 6671 6676 6679 6709 6735 6781 6914 6942 7108 7226 7282 7370 7469 7481 und 7496. Bei der darauf erfolgten Prämienziehung fielen 25,000 Frcs. auf Nr. 45 der Serie 1731; 3000 Frcs. auf Nr. 53 der S 5896; 1000 Frcs. auf Nr. 65 der S 2677, Nr. 16 der S. 3000, Nr. 28 der S. 3267, Nr. 34 der S. 3276, Nr. 74 der S. 5627. Die Zahlung erfolgt am 5 März.

— Augsburger 7-fl.-Loose vom Jahre 1864. Ziehung am 1. Februar. Gezogene Serien: Nr. 180 190 425 910 1117 1143 1176 1375 1617 1798 1994 2029. Die Prämien-Ziehung findet am 1.

März d. J. statt. ------------

— (Gültige Privat-Ban knoten.) Die beschränkenden Bestimmungen des §. 43 des Reichs-Bankgesetzes vom 1. März 1875 sind (nach dem im Reichs-Gesetzblatte erschienenen Bekanntmachungen) be­züglich nachstehender Privat-Notenbanken als nicht anwendbar erklärt worden und es dürfen -daher die Noten dieser Banken in ganz Deutsch­land, auch außerhalb desjenigen Staates, welcher denselben die Besugurtz zur Notenausgabe ertheilt hat, zu Zahlung gebraucht werden: 1. jü­dische Bank in Mannheim. — 2. Bayerische Notenbank m München. — 3. Bremer Bank in Bremen. — 4. Breslauer Ban. w Breslau.

5. Chemnitzer Stadtbank in Chemnitz. — .6.

Cöln. — 7. Danziger Privatbank in Danzrg. — 8 Frankfurter Bank in Frankfurt am Main. - 9. Hannoversche Bank in Hannover — 10. Leipziger Cassenverein in Leipzig. — 11- Wecker Commerzbank in Lübeck. - 12. Magdeburger Privatbank ru Magdeburg. - 13. Posener Privatbank in Posen. — 14 ®a<tfdje Bank in Sresoben.

15. Bank für Süddeutschland in Darmstadt. — 16. Wurttemberger Notenbank in Stuttgart. - Die Verwendung der Noten anderer deut­scher Privat-Notenbanken oder Corporationen zur Leistung von Zahlungen außerhalb desjenigen Landesgebietes, für welches dieselben zugelaffe« sind, wird mit Geldstrafe bis zu 150 Mark bestraft.